Ich bin wiedergeboren und das magische Experiment?
Erstaunt schauten alle Sina an, die gerade allen erklärt hat, von wo ihre Rasse abstammte. „Vorher gab es die Sukkubi nicht. Erst als die entführte Prinzessin zu eine Dämonin verwandelt wurde, erst da gibt es meine Rasse. Wir sind… wenn man es etwas streng nimmt, Mischlinge von Dämonen und Menschen.
Unser Aussehen, unsere Stärke, wenn man genauer hinschaut, haben wir einiges, was Menschen und Dämonen beneiden. Aber ehrlich? Mir ist es egal, ich bin ich, bin eine stolze Sukkubus mit coolen kleinen Schwestern als Sukkubi und noch mehr, meine Töchtern sind das ebenfalls.“ lächelt Sina offenherzig.
„Wow, warum hat man uns das nicht in der Schule beigebracht?“ lächelt Kyllia ebenfalls. „Von den Minotauren, von den Ogern und weiteres mussten wir lernen, aber unsere Rasse?“ „Stimmt, der Lernstoff war uns so langweilig gewesen, dass ich sowieso nicht so richtig zugehört habe.“ schmunzelt Sharlia. „Doch Sina zuzuhören war schon spannend, fast wie Allenis das gemacht hat.“
Sofort wurde Sina hellhörig. „Wo du es geradeso ansprichst Sharlia… kennst du Allenis eigentlich auch Kyllia?“ „Nein, ich hatte mit Jilney und Orielle Wisali als Lehrer gehabt.“ schüttelt Kyllia den Kopf.
„Ach so? Wie war dann Allenis so Schätzchen?“ lächelt Sina ihre kleine Schwester an. „Uhm… streng, aber das waren eigentlich alle Lehrer. Nur sie schaffte es, dass unsere Geschichte nicht so eintönig ist. So wie du es eben gemacht hast. Immer gewisse… Dinge weglassen und dann bumm, das Geheimnis.“ lächelt Sharlia ebenfalls.
„Aha und wie ist sie sonst so?“ hakte Sina weiter nach. „Uhm… keine Ahnung? Sobald der Unterricht vorbei war, hat man sie eigentlich nicht mehr gesehen. Selten in den Gängen, doch warum fragst du nicht einfach unsere jüngeren Schwester, die in der Schule arbeiten?“ wiegelte Sharlia leicht den Kopf.
„Vor allem… warum bis du so sehr an ihr interessiert?“ wundert es Kyllia ein bisschen. „Weil Wisali UND unser Vater ein Geheimnis aus ihrer Person machen. Ah…“ fiel Sina ein, dass sie noch ein Brief weiterleiten musste.
„Ich interessiere mich halt einfach für Allenis. Ihr komisches Verhalten, das Geheimnis was die eben genannten Personen machen, irgendwie habe ich etwas vor mir, dass mich nicht los lässt. Egal, genauer kann ich es angehen, wenn die Barriere weg ist.
Suki.“ holte Sina einen Brief aus ihrem Inventar raus. „Diesen Brief unverzüglich an Renee weiterleiten. Sag ihr, dass es die Antwort an ihrem Vater ist, der UNGEÖFFNET ihn erreichen soll. Keine Ahnung ob mein Vater ihn verzaubert hat, aber… sicher ist sicher.“
„Ich… habe verstanden.“ nickte Suki und betrachtet den Brief sehr misstrauisch, anschließend nahm sie es in Gewahrsam. „Was… hast du denn heute vor Mutter?“
„Nun…“ betrachtet Sina die Schriftrollen. „Ich hatte gehofft, dass ich Neia eine Hilfe sein könnte, aber das sie in alter Sprache verfasst sind und vermutlich auch so ausgesprochen werden müssen… meine arme Zunge…
Egal, ich werde ins Land der Toten fliegen und sie austesten. Alleine, weil ich will kein Desaster erleben, wenn wieder was durch den Regen passiert. Wenn… du mir den Gefallen tun kannst Neia, vielleicht viele Gegenstände mit eine einfachen Verzauberung versehen, damit ich einen bestimmten Zauberspruch auswendig lerne.“
„Das sollte kein Problem sein. Dank… naja… Schade das meine süße Kuh ihr Fell verloren hat, können wir trotzdem weiter an unsere eigenen Lehrstunden arbeiten.“ nickte Neia und Sherry nickte ebenfalls zur Bestätigung.
„Gut, Kyllia kannst du Lara schnappen, damit man direkt das Training der Vampire angeht? Lisa sollte nun ein ebenfalls ein Unterricht mit allen Vampiren mit einbeziehen. Macht es nicht so extrem wie bei unserem Training, aber im machbaren Bereich.“ drehte Sina sich zu den anderen angesprochenen Damen um.
„Öhm, ja?“ schaute Kyllia Lisa an, die seufzte. „Können wir machen, aber nach dem Frühstück ok? Ich habe gewisse Erfahrung durch die kleine Klasse gemacht, aber dass sind jetzt nun alle Vampire oder?“ „Kein Problem, wir können die Vampire sogar in mehrere Team´s einplanen. Team A macht körperliche Arbeit, Team B lernt bei dir den coolen Stoff.“ lächelt Kyllia. „Das… ist eine interessante Idee.“ stimmte Lisa ihr bei der Idee zu.
„Ihr macht das schon, ich will nur Resultate hören. Wenn ihr Lara trefft, sagt ihr, dass ich heute Abend Nisha, Abby, Ivy und Jevera in meinen Büro haben will, sie bekommen… Hm… ein Spezialauftrag. Es hängt davon ab, wie mein Ergebnis mit den Zauber hier…“ zeigte Sina auf die Schriftrollen. „enden wird. Das ist eine Zukunft, auf die ich jetzt aufbauen will.“
„Soll ich dich nicht begleiten Mama?“ fragte Bariel direkt nach, wo Sina schon den Kopf schüttelt. „Du wirst mich nur in diese Sprache hören Bariel, glaubst… du kannst es lange standhalten? Ich muss eh schauen, ob Rokea noch dort ist oder nicht. Wenn sie in ihre Tiergestalt ist, dann… ist es besser, wenn du nicht dabei bist.“ „Ok…“ fielen die Flügel von Bariel runter.
„Du hast gestern… etwas sehr interessantes gesagt über die Gilden. Ich möchte, dass du dich in Ruhe hinsetzt und mir das alles aufschreibst. Nicht das ich eine Abenteuergilde gründen will, die hätte hier auf Alliancia eh keine Chance, aber ich will wissen, was ich beachten muss. Vermutlich trifft das auf alle Gilden zu, die man neu gründen will oder?“
„Das ist richtig Mama.“ wedelte der Knochenschwanz von Bariel. „Du…“ „Nicht erklären, aufschreiben.“ unterbracht Sina ihre Tochter direkt. „Ich überlege, ob ich Wisali dir als Lehrer überredet bekomme. Nicht um die Geschichte zu lernen, sondern die Feinheiten von Gesprächen und wie du deine Gegner zu Freunde änderst. All der coole Kram halt.“
„Echt?“ strahlte Bariel. „Echt, du bist doch mein Kind oder? Ich habe deine Ansage nicht vergessen, doch damit du wirklich auf meinen Niveau kommst, musst du doch vom Besten lernen. All… was man bei mir sieht, habe ich von Wisali beigebracht bekommen und dazu ist er ein Lehrer oder?“ lächelt Sina. „Gerne Mama!“
„Wenn du möchtest Suki… kannst du es auch lernen?“ bot Sina es der anderen „Tochter“ ebenfalls an, doch sie schüttelt den Kopf. „Nein danke Mutter, ich bin und bleibe eine Hausdienerin. Diese… „komplizierte“ Arbeit überlasse ich jemanden, der wirklich den Willen dazu hat.
Ich kümmere mich lieber, dass ihr alle ein Heim habt, wo ihr euch ausruhen könnt. Frisches und gesundes Essen für eure Körper bekommt. Das macht mich mehr glücklich, als dass ich jemanden brechen muss.“ lächelt Suki.
„Ok, Sharlia“ schaute Sina dann ihre jüngere Schwester an, die aufgeregt auf ihre Arbeitsanweisung wartet. „ … Mach einfach deine Sklavin fertig, das genügt mir schon.“ lächelt Sina boshaft. „Oh? Kann ich sie denn… mit nach draußen nehmen? Ich muss für sie was kaufen gehen.“ hielte Sharlia ihren Kopf schräg.
„Solange du sie nicht wie ein Hund an der Leine auf der Straße ziehst und… du mir wirklich versprichst, wenn Ärger sich melden sollte, dass DU sofort wieder hierher kommst. Ich vertraue dir wirklich vom Herzen, dass du an diese einfache Anweisung hältst.
Damit du weißt… du kannst mit Millie tun und lassen, was du willst, Bariel hat dir also ein gutes Spielzeug gegeben… Aber machst du eine Aktion bei den anderen gegen ihr Willen, die MIR sehr wichtig sind, dann verspreche ich dir… dass du was erleben wirst, dass Schmerzen dir KEINE Freude machen. Meine Warnung verstanden Schätzchen?“ lächelt Sina bei der Drohung.
„Ehm…?“ war Sharlia etwas verwirrt. „Einfach Ja sagen, dass reicht mir. Die Finger von meinen anderen Kindern und Familien lassen, dafür hast du Millie. Wenn du jemanden helfen willst, so richtig unbedingt helfen willst, dann erklärst du deinen Plan VORHER, nicht mittendrin.
Kyllia sollte dir noch genug Taschengeld gegeben haben, dass du deine Pläne umsetzen kannst.“ lächelte Sina weiterhin und Sharlia scheint verstanden zu haben. „Ok, ich denke, ich habe verstanden.“ nickte ihre jüngere Schwester.
„Gut gut…“ war Sina zufrieden und schaute über den Tisch… „Neia und Sherry… wenn ihr Luft habt, die Kuscheltiere zu unserem gemeinsamen Zimmer bringen, ich will gerne wissen, ob sich das riesige Bett gerecht macht.“
Es verging einige Zeit, im Monsterviertel fang ein reges Treiben statt. Sina hat sich einfache enge Stoffklamotten angezogen, die etwas das Wasser abweisen sollen, also laut Sherry zumindest, sollen sie es können.
Eine Schriftrolle liegt bewusst im Büro, weil Sina herausgefunden hat, dass es diese Schriftrolle war, wo man Zauber aufheben konnte. Nun flog sie alleine ins Land der Toten und hoffte, dass sie Rokea findet. Wenn sie das nicht tut, dann kann sie bedenkenlos die Magie einsetzen.
In der Zwischenzeit…
„Verstehe ich das richtig, dass… eure Untersuchungen nichts wirklich zu Tage gefördert hat, außer die Aussage… dass Lady Sina „eventuell“ was damit zu tun haben „könnte“?“ war der König von Efrana mehr als unzufrieden.
„Das ist richtig. Wir haben das originale Protokoll von dem Gespräch ebenfalls in dem Bericht hinzugefügt.“ nickte der erste Befrager. „Wir haben letztendlich keine Beweise außer Aussagen und Lady Sina hat recht. Es läuft nur auf Aussagen und Indizien, richtige Beweise haben wir nicht.
Nur Möglichkeiten, dass bei den van Relling die Todesopfer „vielleicht“ getötet worden sind, aber auch das konnten wir nicht richtig belegen.“
Der König lies nochmal in seinem Büro das Berichtsheft durch, die beiden Männer standen schweigend vor seinem Schreibtisch. „Wenn.. wir was anmerken dürften…“ meldet sich der Befrager wieder. „Ja?“ blickte der König hoch.
„Eine Aussage machte uns etwas sorgen und zwar, dass Lady Sina die Tochter von dem Händler Kajar entführt hätte. Doch laut ihre Aussage hat sie diese Tochter Ruri in einem Dämonen verwandelt und die Tochter würde freiwillig bei ihr leben.
Ob es stimmt oder nicht, dass Lady Sina die Möglichkeit hat wie ein Vampir ihresgleichen aus Menschen zu erschaffen, dass… sollten wir nicht ignorieren.“
„Hm…“ knifft der König leicht sein verbliebenes Auge zusammen. „Das soll sie können? Ich werde es im Hinterkopf behalten, wenn ich das Gespräch mit ihr habe. Sie wollte mir ihre Tochter vorstellen, vermutlich ist das auch diese Ruri. Dann soll sie mir am besten vor Ort erklären.
Wenn das alles war, dürft ihr wieder gehen und euch ausruhen.“ nickte der König den beiden Männer zu. Diese verbeugten sich und verließen gemeinsam das Büro. Karl-Heinz selber seufzte nur, denn er hatte auf einmal ein sehr schlechtes Gefühl.
Mehr noch, als er auf seinem Schreibtisch den anderen Bericht vor Augen hat, dass Lady von Relling nach dem Verlassen seiner Stadt „verschwunden“ ist. Sie und ihre gesamte Familie, in der Zeit ist ihr Onkel unter mysteriösen Umständen ebenfalls „verstorben“.
„Nur noch die Jüngste von Relling lebt noch, aber… wie lange noch?“ grübelte der König, der jetzt auch das Gefühl hat, dass jemand die gesamte Familie auslöscht. Eine der mächtigste Händlerfamilie, die überall Kontakte hatten und auch das Gold dazu, ist kurz davor, komplett aus der Bildfläche zu verschwinden.
„Bitte… lass es nicht Sina sein.“ betete der König nun in seinen seltenen Moment. Die Drohung, die Lady von Relling in seinem Thronsaal abgelassen hat… Simon hat die alten Verträge gefunden und sie hatten es wirklich in Sicht.
„Karl… wenn das Volk davon erfahren wird, was deine Vorfahren für ein Dreck angerichtet haben, du wirst das Vertrauen, was du von ihnen bekommst, verlieren.“ warnte sein Freund vor einem kommenden Problem.
„Diese Familie hat bald keinen Grund, die Geheimnisse für sich zu behalten und sie haben den Charakter, alles mit in den Tod zu reißen, egal wie hässlich es ist. Entweder die „Unfälle“ hören auf einmal auf oder wir sollten vor planen, wie wir damit umgehen. Die Rellings werden definitiv ihren Zug machen, wenn der letzte Relling noch lebt oder sogar verstirbt.“
„Und es werden sogar Leichen der Banditen von den Flüssen angeschwemmt, die Überfälle werden immer weniger und weniger, doch… Die Untersuchungen haben ergeben, dass es definitiv Vampire waren, denn viele der Leichen sind blutleer.“ brummte Friedrich.
Es sind diese Tage, wo der König sich wünschte, einfach die Krone in die Ecke zu werfen und nichts zu tun. Die Kopfschmerzen lassen ihn einfach nicht mehr in Ruhe.
Woanders…
Der Vampirkaiser starrte wieder in der Leere… „Diener?“ fragte er auf einmal wieder. Sofort kamen mehrere seiner Bedienstern angerannt und knieten vor ihrem Kaiser. „Wie ist der aktuelle Stand der Lage?“
„Eure Hoheit, soweit wir wissen, wurden alle Verbindungstunneln mit magischen Sprengstoff versehen. Am Tag X werden sie alle gleichzeitig benutzt, sodass die Viecher keine Fluchtmöglichkeiten mehr haben werden.“ berichtet ein Vampir.
„Verstehe… Wie sieht es mit den anderen Plänen aus?“ nickte der Vampirkaiser zufrieden. „Die schwierigsten Monster werden bald transportabel gemacht und in eine Höhle von Vurdinia gebracht. Aufgrund… der mangelnde Kontrolle über sie, müssen sie nach und nach aus ihren Käfigen befreit werden, sonst fallen sie über sich einander her.
Unsere Luftschiffe sind ebenfalls fertig gestellt und werden mit eurem entwickelten Gas gefüllt. Die kleinsten werden als erstes gefüllt, das größte Luftschiff benötigt leider den Platz, den er erst kriegt, wenn die kleinen Schiffe „draußen“ sind.
Eure Soldaten und eure neu… erschaffenen „Vampirmonster“ werden in kleinen Gruppen überall auf der Welt verteilt. Die Generäle haben die wichtigsten Orte für sie gefunden und werden dort ausharren, bis ihr den Befehl gibt.“
„Hat sich was ergeben über… die Aura, die wir vernommen haben?“ fragte der Kaiser. „Leider nein, wenn… haben wir mehr oder weniger nur herausgefunden, dass diese Aura erst in Fanfoss gestartet hat.
Sie war kurzzeitig weg gewesen, bis sie wieder erschienen ist, dann verschwand sie komplett.“ schüttelt der Diener den Kopf. Eine Antwort, die dem Kaiser überhaupt nicht gefiel. „Das gefällt mir nicht.
Diener, ich will sofort, dass ihr in einen der leeren Kammern den größten Kochkessel aufstellt, ich werde eine neue Droge erschaffen. Das ist mir alles zu unsicher, wenn einer dieser uralten Dämonen irgendwo auf der Welt existiert.“
Die Diener standen alle auf und salutierten, dann verschwanden sie aus dem Thronsaal. „Eine neue Droge, die alles übertreffen wird.“ grinste der Kaiser und dann verwundert was merkte. „Hm? Einer meiner Kreaturen ist gerade gestorben?“
Woanders:
„Phew…“ wischte sich der blasse Mann mit ein Tuch sein Gesicht von seinem Schweiß ab. „Danke mein Freund, du hast meine Langeweile wirklich sehr gut vertrieben.“
Auf dem „Operationstisch“ lag ein etwas… unbeschreibliches Ding, was mal ein Vampirmonster gewesen war. Trotz das es tot war, rieselt von seinem Kadaver leicht Asche runter. „Hm… das ist vermutlich der Beweis, dass du ein Hybrid warst.“ grübelt der Mann.
„Ein Vampir und ein Mensch und dennoch nichts von beiden. Wärst du ein Vampir, wärst du zu Staub verfallen, als Mensch einfach nur tot. Ich tippe darauf, wenn man dir Zeit genug gibt, dass du letztendlich wohl ganz in Asche verfallen wirst… oder auch nicht.
Kann uns ja beiden ziemlich egal sein.“ warf der Vampir sein Tuch achtlos über die Schulter. „Du bist stärker als die meisten Viecher und das größte Problem ist einfach deine Regeneration.“ setzte sich der Mann auf einen Stuhl im Raum und überlegt laut weiter.
„Wenn ich dich… einzeln bekämpfen würde, wäre ja meine normale Taktik dich einfach ein bisschen deine Gliedmaßen zu zertrümmern. Es ist wirklich egal, ob du eine Regeneration hast oder nicht, es lenkt dich ab.
Interessanterweise muss ich ja sagen… so stark du ja scheinbar bist, bist du ein richtiger Schwächling. Ertränken, Luft abziehen, Herz zerstören, Kopf abschlagen und was mir sonst so lustiges einfallen würde… alleine bist du nichts.
Ach ja, ich war gestern nochmal bei deinem Heim gewesen. Das was DICH eigentlich stark macht ist die Masse. Keine Ahnung ob es Idioten sind, dass sie mich immer noch nicht bemerkt haben, aber ich finde es erschrecken eher, wie gut deine Brüder zusammenarbeiten können.
DAS ist eigentlich das Problem mit deine neue Rasse. Naja, für mich nicht, denn das gibt mir wieder den nötigen Nervenkitzel, den ich einige Jahrtausende nicht mehr gespürt habe.“ grinste der Vampir in altertümliche Kleidung.
„Und ich vermute, dass ihr demnächst aktiv werden wollt, sonst macht es keinen Sinn, dass ihr in großer Anzahl aus meinen alten Heim immer raus fliegt und nicht zurückkehrt. Scheiße, da lebe ich nun solange dort und musste feststellen:
Im Keller muss es verdammt tief gewesen sein, dass eine so extreme Masse von euch gibt. Nicht nur von deiner Sorte, auch von den anderen Vampiren mit ihren verbrannten Stirnen. Einige habe ich schon ausgemacht, dass sie verdammt gefährlich sind, hoffe das ich sie frühst möglich finde, wenn ich bei euch anfange aufzuräumen.
Leider… weiß ich echt nicht, wie ich diese drei Typen und den Meister beikommen soll. Als Mensch wäre ich tatsächlich draufgegangen, aber das als Vampir ebenfalls der Fall sein kann, hätte ich nicht gedacht.
Hmm…“ starrte der Vampir den Kadaver an, der immer noch dabei ist, in Asche zu verwandeln. „Zeit herauszufinden, warum diese Vampire nur Nachts aktiv werden, vielleicht gibt es doch Unterschiede zwischen uns.“
Der Vampir holte auf einmal eine Peitsche hervor und betrachtet seinen alten Kampfgefährten. „Was meinst du, sollten wir einfach mal einen Vampir fangen und ihn eine Kostprobe zeigen, was ich davon halten soll, dass man mein Heim einfach wegnimmt?“
Die Peitsche sagte nichts, wie immer und dennoch wusste der Vampir, dass seine Waffe ihm zur Seite stehen wird. „Zeit mal wieder unser alte Berufung nach gehen.“ grinste der Vampir gemein.
Land der Toten:
„Hmm…“ flog Sina in der Luft. Mehrere Stunden hat die Dämonin das Land nach Rokea abgesucht, selbst am Trainingsort. „Keine Spur von Rokea und ihr Tier hat einiges hier zerstört. Selbst der Sumpf ist verschwunden, was sehr gefährlich ist…“
Seufzend schaute Sina nochmal herum, aber kam zu einem Entschluss. „Sie ist ja nicht schwanger und der letzte Regen hat ihr ja auch nichts angetan. Entweder sie ist ganz woanders, auf dem Heimweg, aber definitiv nicht hier.
Dann… beim dunklen Gott… dass ich wieder die alte Sprache sprechen muss…“ bekam Sina ein Schauder und holte die erste Schriftrolle raus. Sie las in Ruhe den Zauberspruch durch, ob es das der richtige ist…
„Hm… nicht was Feuchtigkeit beinhaltet. Das ist der Spruch, der den Boden verändert. Eigentlich ist das nicht der richtige Ort es hier anzuwenden, aber…“ betrachtet Sina die karge Landschaft an. „Man kann schlecht was zum wachsen zwingen oder?“
In Ruhe liest Sina nochmal den Zauber, ob es gewisse Hinweise gibt, was sie zu beachten hat… und fand sie auch. „Hm… ich muss also wissen, wie groß der Zauber sein soll… Gut das ich das komplette Land gesehen habe und dank der Schlucht habe ich auch eine Grenze…“
Mehrmals atmet Sina ein und aus, schaut NOCHMAL die Gegend an und schloss die Augen. Sie stellte im Kopf vor, wie groß das Land der Toten war… Von der Schlucht bis zu den Bergen, dann öffnet Sina wieder die Augen.
„Meine arme… Zunge…“ kommentierte Sina noch einmal, dann… fing sie mit dem Zauber an. Langsam, aber ohne Unterbrechung las Sina laut den Zauberspruch auf Altdämonisch vor. Erstaunt, wie schnell sich der Zauber aktivierte, denn der Himmel über ihr wurde auf einmal schwarz, liest Sina weiter laut vor.
Dann fielen immer wieder Blitze vom schwarzen Himmel auf den Boden runter und die Luft um Sina wurde sehr schwer. Die Zunge tat auf einmal sehr weh für Sina, aber sie durfte den Zauber nicht beendet, denn sie kennt die Konsequenzen nicht.
Das komplette Land der Toten war unter eine schwarze Wolke versteckt, dennoch… hat dieser Zauber jemanden gelockt… mehrere Personen sogar. Alle starrten auf das Ritual, was Sina gerade umsetzt.
„NEIN! NEIN! NEIN!“ schrie eine Frau. „NICHT AUF MEINEM LAND!“ „HAHAHAHA!“ lachte ein Mann voller Schadensfreude. „JA! MEHR! SCHÄNDE DAS LAND!“
Doch das bekam Sina nicht mit. Sie ist im Mittelteil des Zauberspruchs angekommen, als das komplette Land überall anfing… eigenartige Glitzer zu erscheinen. Diese schwebten kurz in der Luft, dann fielen sie auf den Boden.
Sobald einer der Glitzer den Boden erreichte, fing der Boden sich an zu verändern. Der Boden im Land der Toten hatte je nach Standort eine andere Beschaffenheit gehabt. Meistens aber wirkte der Boden, als wäre er „weich“.
Trifft man auf diesen Boden, so hinterließ es einen Abdruck und nach einer Zeit nahm es wieder seine alte Form an. Nun aber zwing die Magie den Boden sich zu verändern. Es wurde hart… und etwas… anderes passierte.
Sina selber bekam den Vorgang nicht mit, aber die Zuschauer wussten sofort, was passierte. „Diese Wahnsinnige…“ keuchte die Frau auf. „Das ist ein Zauberspruch der schwärzten Art und kann nur von „ihm“ stammen!“
„Oh… wie lange ist es her, dass man mit göttliche Magie unsere Welt „vergewaltigt?“ kichert der Mann. „Dieses Land schreit vor Schmerzen, dass man es dazu zwingt, dass zu werden, was es eins war.“
Das Land selber… fing an zu beben. Aufgrund das Sina selber noch am Fliegen war, bemerkte sie es nicht, sie bemerkte überhaupt nichts. Zu sehr war sie vom Zauber fokussiert, sie konnte nicht mal aufhören, den Spruch aufzusagen.
Die komplette Landschaft verändert sich, alles wird hart oder umgekehrt weich. Der Boden ändert sich vom giftgrün zu eine braunen, fast schwarzen Erdmasse. Hier und dort bricht der Boden auf, als es… Gase in die Luft förderte.
Sina merkte, wie sie auf einmal im Mund Blut schmeckte, ihre Zunge verletzte sich immer mehr, Altdämonisch ist und bleibt eine gefährliche Sprache. Doch glücklicherweise kam sie zu letzter Zeile, den sie mit einer Inbrunst aufsagte.
Überall stürzten Blitze auf den Boden, was teilweise für kleine Krater sorgten. „Huff… ahh…“ strecke Sina die Zunge raus, damit es sich ausruhen konnte. „Blöder alter Sack, von wegen. „Sprich nur altdämonisch und deine Zunge wird sich schon von selber formen.““ dachte Sina über den Hinweis, den der Priester ihr gegeben hat.
Sie schaute nun die Landschaft an und staunte. „Wow… AHH!“ schrie Sina, als ihre Nase förmlich brannte. Die Schriftrolle legte Sina sofort in ihr Inventar und hielt mit beiden Händen ihre Nase und Mund zu.
„DAS STINKT!“ schrie Sina in Gedanken. „OH…. DAS STINK JA ÜBELST! Selbst ein Latrine hat ja schon eine Duftnote…“ Die Dämonin wusste schon eins: Wenn sie nach Hause fliegt, dass sie schon draußen ihre Klamotten entledigen musste, diesen Geruch bekommt sie niemals raus aus ihren Anzug.
„Und baden… hoffe Suki bekommt keinen Ohnmachtsanfall, wenn sie mich trifft…“ seufzte Sina in Gedanken. Sie konnte sich „etwas“ an den Geruch gewöhnen. „Alter… Vater, ich hoffe doch wirklich, dass es seine Richtigkeit hat. Das… erinnert mich alles an einen Komposthaufen…“
Mehrmals schaut die Dämonin umher, überall hat der Boden eine Farbe angenommen, den selbst ein ungeübtes Auge wie Sina mitteilt: Hier kann man eine Ernte säten. „Uh… ich werde jetzt nicht das komplette Land abchecken, ob es überall funktioniert hat, dieser Geruch…“
Sina musste sich regelrecht zwingen, ihre Hände vom Gesicht runter zunehmen. Die Wolken über ihr sind immer noch vorhanden, aber ihnen schenkt Sina keine Aufmerksamkeit. Sie holte dafür aus ihrem Inventar einen kleinen Sack raus.
„Gut das ich ein paar dieser Körner von Daika habe…“ murmelt Sina und ließ den Inhalt aus dem Sack auf dem Boden fallen. „Wer weiß, was hier entstehen könnte, wenn der nächste Zauber gleich kommt…
Naja, eigentlich ist ja alles tot oder? In der Theorie dürfte ja dann nichts wachsen, egal ob der Boden neu erschaffen oder nicht. Daher meine mitgebrachten Körner…“ redete Sina mit sich selber…
Den leeren Sack kam ins Inventar zurück, dafür kam eine leere Flasche mit einen metallischen Trichter. Diese werden kombiniert und von Knochi gehalten. „Damit ich einige Experimente machen kann.“ grinste Sina… sehr boshaft.
Nochmal betrachtet Sina die veränderte Landschaft, bis ihr was einfiel. „Habe ich denn genug Mana? Dumdidum… hm…?“ merkte die Dämonin etwas sehr seltsames. „Es hat mich nur einen Manapunkt gekostet? Eh…“
Sofort machte Sina eine Randnotiz, dass sie ihren Vater unbedingt fragen musst, ob DAS seine Richtigkeit hat. Nicht… dass sie jetzt was geopfert hat, was sie bitter bereut. „Wobei… Seele dürfte es nicht sein, denn das Stand nicht im Spruch drin.“ versuchte Sina sich selber zu beruhigen.
„Und mein Vater hätte es mir gesagt, wenn es diese Probleme geben würde. Sonst macht es keinen Sinn, dass ich diese vorher üben soll.“ nickte die Dämonin sich selber zu, dann holte sie die nächste Rolle raus… bis ihr auch was einfiel. „Wenn ich das aktiviere, dürfte der Regen die Schriftrolle zerstören.“
Nun schaute Sina nach eine Unterkunft… wenn es überhaupt eine geben würde. „Ach man… ich will nicht altdämonisch schreiben, dass tut in den Fingern weh…“ ningelt die berühmte Dämonenkönigin.
„Drauf geschissen, muss ich es mir halt gut im Kopf merken.“ atmet Sina langsam wieder durch und liest in Ruhe den Zauberspruch mehrmals durch… dann fing sie den Spruch auf altdämonisch aufzusagen.
Sherry bringt Neia einige neue Zauberformeln bei, als beide auf einmal etwas sehr mächtiges spürten. „Du…?“ schaute Sherry ihre Lehrerin an, die schon nickte. „Ja, dass… ist Magie. Hoffe… dass ist die von Sina.“ war die Blutelfe sehr unsicher.
Die schwarzen Wolken fingen an, regelrecht einen lauten Krach zu machen. Donner und die Wolken selber sind immer wieder am blitzen, Sina konzentrierte sich, dass nichts falsch aufgesagt wird.
„HÖR AUF!“ schrie die Frau, als die nächste in ihren Augen schändliche Tat begangen wird. „AH HA HAHA! MEINE SCHWESTER SCHREIT JA RICHTIG LAUT!“ konnte sich der Mann nicht einkriegen, als seine Dämonin die nächste Tat begeht.
Im Gegensatz zum ersten Zauber war dieser wesentlicher kürzer, aber dafür bekam Sina das Gefühl, dass ihre Zunge „gebrochen“ wurde. Starker Wind versuchte Sina aus ihrer Flugbahn zu bringen, aber sie blieb stur an ihre Stelle.
Blitze kamen von der schwarze Wolke runter wieder… und Sina kam zum letzten Satz. Als dies aufgesagt wurde, steckte Sina die Schriftrolle sofort in ihren Inventar und begutachtet…. naja… nichts.
„Hm?“ streckte Sina beide Arme entlang… es ist windig, aber von Regen keine Spur. „Ich hab doch alles richtig aufgesagt?“ holte Sina wieder die Rolle aus dem Inventar. Ihre Augen wanderten über die komplette Formel, sie ist sich ziemlich sicher, ALLES richtig aufgesagt zu haben.
„Hä? Irgendwo ist ein Fehler passiert, aber ich habe doch alles aufgesagt?“ grübelte Sina nervös… dann passierte es. Man bekam das Gefühl, als würde ein Wasserfall von den Wolken runter fallen, Sina wurde regelrecht überrascht.
„Was zum…?!“ fluchte Sina, die Schriftrolle ist nun wirklich kaputt. „VERDAMMT NOCHMAL!“ schrie Sina wütend. „Muss ich den Scheiß tatsächlich neu schreiben… Wo war nun der Fehler?!“ knurrte die Dämonin.
Trotz der Wut schaute Sina das nächste Spektakel an. Überall strömte der Regen, die mitgebrachte Flasche war so schnell voll, dass Sina die Chance wahrnahm und weitere Flaschen füllte. Ansonsten wurde das komplette Land vom magischen Regen „nass“.
„Der Fehler… Es gab keinen Fehler mein kleines Schöpferling.“ grinste der „dunkle“ Mann, der Sina zugehört hat. „Ich musste einige Hürden überwinden, damit ich im Land meiner Schwester meine Macht einsetzen kann.
Ich hoffe doch sehr, dass du noch weiter das Land meiner Schwester schändest. Ich danke… dir vom Herzen, dass du mir die Möglichkeit gegeben hast… meiner Schwester zu zeigen, dass es sehr wohl möglich ist, dass ich ihr Land verunreinigen kann.
Doch das reicht nicht, um meine Schwester in eine Verzweiflung zu stürzen, dass war Land, was sie sowieso aufgegeben hat. Meine kleine Dämonin… mach etwas… wo ich einen Lachanfall bekomme wie nie zuvor in meiner Existenz.
Danke für die kleine Ablenkung, denn das System in all meine erschaffenen Rassen anzupassen nimmt leider doch mehr Zeit als ich mir gewünscht habe. Uh huh hu hu…. ich höre es… ich höre sie leise aber sehr deutlich… „Sie“ weint.“ grinste der dunkle Mann und ging wieder in sein göttliches Reich zurück.
Sina selber bemerkte nicht, dass sie stille Zuschauer hatte. Sie war komplett nass, ihre Haare klebten an ihren Körper und es fiel ihr sehr schwer in diesem Regensturm zu fliegen. Sie verschloss die fünfte Flasche und steckte es in ihrem Inventar.
„Dumme ist nun, wann bemerke ich die Veränderung?“ grübelte Sina, die ihre Haarsträhnen vor ihre Augen zu Seite schieben musste. „Wenn ich meine Familie richtig verstanden habe, ist es ja über Nacht passiert, aber ich würde gerne jetzt wissen, damit ich weiß, ob ich den Auftrag an meine Damen raus schicken soll oder nicht… Hm?“
Etwas… änderte sich auf dem Boden, doch Sina konnte es nicht richtig sehen. Also flog sie nun etwas weiter runter… und bekam ein breites Grinsen. „YES!“ schrie die Dämonin laut vor Freude. Ob es ihre Körner waren oder etwas anderes, aber auf dem Boden fingen Pflanzen an, überall zu wachsen.
„YES! ES GEHT!“ schrie Sina tanzend in der Luft. „Ich habe die Macht, Leben zu geben! DAS vereinfacht nun verdammt viele meiner Pläne.“ bekam die Dämonenkönigin ein sehr grausames Lächeln, ohne dass sie es selber bemerkte.
Voller Zufriedenheit flog Sina wieder zurück zu ihrem Heim, denn bis der Regen aufhörte und die Pflanzen „ausgewachsen“ sind, vergeht bestimmt einige Stunden. Sina flog über eine Schlucht, sie bekam nicht mal mit, dass… dort etwas war.
„Es“ schnarchte in eine Lautstärke, dass es wunderlich ist, dass man es nicht hört. Noch wunderlicher ist eher sogar, dass es die Veränderung durch den ersten Zauber nicht mitbekommen hat sowie den Gestank…
Doch der Regen, was auf seinen roten Fell fiel, dass störte „ihm“ nun doch. Wütend wachte das „Tier“ auf und starrte in den Himmel. „Grrr….“ knurrte das „Tier“ und akzeptierte, dass es nichts dagegen machen konnte.
Es seufzte laut und merkte vor sich eine Wasserpfütze, die durch den Regen immer größer wurde. Langsam ging es darauf zu und fing an, mit seine Zunge es trinken. Der magische Regen fiel weiterhin auf seinen Körper, dabei trank es dazu das Wasser…
Auf einmal brüllte das „Tier“ laut auf vor Schmerzen. Wütend bildete „es“ vor seinen Maul einen blauen Ball und zerstörte regelrecht die Schlucht, wo es geschlafen hat. Doch die Schmerzen hörten nicht auf, es wurde mehr und mehr.
In seiner Verzweiflung sprang es aus der Schlucht raus und sah, wie sich die Landschaft um ihn herum veränderte. Doch das war ihm alles egal, die Schmerzen mussten weg. Es grifft alles an, egal ob es ein Baum, Pflanze oder sonstiges…
Mittendrin… hörte es auf einmal auf, die Schmerzen verschwanden. „Es“ blinzelte mehrmals, dann betrachtet seine eigene Pfote.
„Öhm?“ dachte eine weibliche Stimme.
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