Ich bin wiedergeboren und dämonische Geschichtsstunde?

„Mama? Was hast… du solange besprochen?“ „Habe den Zwillingen gesagt, was wir mit Ma Shi besprochen haben. Sie waren natürlich glücklich hoch drei gewesen.“

„Mama? Das Gespräch mit deinen Frauen war aber kürzer gewesen.“ „Liegt daran, dass ich ihnen gesagt habe, dass ich heute Abend für dich da bin. Sie sollen ohne mich im Stall schlafen.“

„Mama? Ich finde es sehr cool, dass ich dich malen kann. Nur… als ich mit mir selber geredet habe, welche Position du auf deinen Bett machen sollst und dabei das Wort „Nacktmodell“ dabei vorkam… Es war keine Anforderung gewesen!“

Bariel saß mit einen gewissen Abstand mit ihrem Ölgemälde sowie ihren Malutensilien vor dem Bett der Dämonenkönigin, die nackt auf dem Bett lag. Sie hat ihre Beine übereinander gelegt, sodass man wenn nur ihre Brüste sah.

„Ach so?“ bekam Sina ein dickes ? auf dem Kopf. Auf seitliche Position und ihren Kopf mit eine Hand abgestützt fand Sina die Situation nicht komisch. „Für dich hätte ich aber gerne getan. Ich weiß doch, dass dieses Bild wunderschön sein und nicht von der Öffentlichkeit angesehen wird.

Außerdem… du sitzt doch auch halbnackt auf deinem Holzstuhl!“

„Ja?!“ bekam Bariel ein roten Kopf. „Weißt du wie schwer die Farbe aus deinen Klamotten rausbekommst? Überhaupt nicht! Deswegen trage ich die große Schürze, das habe ich alleine auch gemacht!

Nur wenn ich mal draußen gemalt habe, dann habe ich darauf geachtet, dass es Klamotten sind, dessen Verlust mir nicht so schmerzt, wenn ich Farbe abbekomme! Unterwäsche reicht also vollkommen!“

„Du wirst übrigens bei mir heute schlafen. Habe dich doch richtig verstanden, dass die Gemälde Zeit brauchen zum trocken oder? Stellst das einfach in dein Zimmer und wenn Suki zurückkommt, kannst du dich ja mit ihr beraten, wo man sie zukünftig… Ach ja, das wäre eh im neuen Heim, egal, du weißt was ich meine.“

„Ich… ich soll mit dir schlafen?“ hielte Bariel beim Zeichnen an und schaute an das Gemälde vorbei. „Ja? Du bist meine Tochter, Zeit dass wir das Mutter-Kind-Ding vertiefen.“ lächelt Sina glücklich.

Bariel versteckte sofort ihr Gesicht wieder hinter dem Gemälde, doch Sina musste doch kichern, weil es komisch aussah. Nämlich wedelt Bariel mit ihren Flügeln ziemlich glücklich sowie ihr Knochenschwanz.

Auf einmal klopfte es an der Tür. Panisch schaute Bariel nun hin und her, bis sie ihre Mutter anstarrte. „Erm… Illusion: Mutter mit Pelzmantel!“ Sofort wurde Sina mit eine Illusion versteckt, als die Tür aufging und zwei Damen davor standen.

„Mutter, ich bin zurück.“ verbeugte Suki sich, neben ihr stand Kyllia. „Hat alles geklappt?“ fragte Sina direkt, während die Damen reinkamen. Kyllia wurde direkt neugierig, was Bariel machte… und merkte sofort, dass etwas nicht stimmte.

„Ja, Edwin hat mit den Zwergen gesprochen und sie werden binnen einer Woche alle Häuser aufgebaut haben.“ nickte Suki. „Dabei werden sie das Holz nehmen, was in der Nähe in die Höhe geschossen ist.

Ansonsten haben sie angefangen, den Hafen zu bauen… ein ziemlich großen, wenn ich meine bescheidene Meinung sagen darf.“ Verwundert verzog Sina ihr Gesicht, in der Zeit ging Kyllia zu Bariel und flüstert ihr folgendes zu:

„Du, nächstes Mal, wenn du meine Schwester wieder nackt malst… die Illusion auf deinen Bild ebenfalls mit einbeziehen.“ Bariel merkte sofort ihr Fehler, doch scheinbar hat Suki es nicht mitbekommen oder ignoriert es komplett.

„Erm…? Wie groß so ungefähr?“ fragte Sina vorsichtig nach. „Nun… bestimmt können dort vier riesige Schiffe anlegen. Wenn ich den Leiter richtig verstanden habe, machen sie es bewusst, solltest du eventuell weitere Pläne haben.“

„Hrm… irgendwie neigen die Zwerge dazu, es öfters zu übertreiben…“ seufzte Sina. „Ah, wurde für Rubina…“ „Ja Mutter, sie werden direkt drei riesige Zimmer für sie bauen. Eins zum schlafen, weiteres zum baden und das letzte wird eine Küche.

Die Zwerge haben nicht schlecht gestaunt, als sie meine Tochter gesehen haben und mussten vermutlich viel umdenken, aber sie meinten nur, dass es eine gute Herausforderung und Ablenkung für sie wäre.

Ansonsten habe ich mit Edwin abgestimmt, dass das Anwesen in mehreren Flügeln eingeteilt wird. Ein Flügel für deine Vampirgäste, ein Flügel für deine Familie und ein Flügel für dich selber. Du wirst in der Zukunft auf das Trainingsraum verzichten müssen, dafür können wir dann ALLE Übertragungssteine jeglicher Kontaktpersonen in den Kellerräumen aufbauen.

Wenn… Nea irgendwie mal wieder erscheinen sollte, kann sie wieder das Dach nehmen, das sollte eigentlich kein Problem sein. Nur… solltest du überlegen… Deine Vampirgäste nehmen ihre Hausdiener ebenfalls mit, dass… du vielleicht jemanden ernennst, der über alle das Kommando hat.

Das Anwesen ist viel größer als die Villa hier, dass werde ich tatsächlich nicht alleine schaffen. Wenn Edwin wieder die übliche Aufgabe hat, bei den anderen Häuser Acht zu geben und weiteres, bleiben die Diener von den anderen übrig.“

„Das sollte kein Problem sein, weil alle Vampire beauftragt worden sind, auf mich zu hören. Wir wissen beiden, wie mein Gedanke ist oder?“ grinste Sina schief und Suki nickte. „Ja, dass ich die Arbeit übernehmen darf.

Hoffentlich haben sie nicht die gleiche Ader wie Edwin, mir Tipps geben zu müssen, wie man was richtig macht. Dalmaz wird vermutlich ebenfalls mitkommen, an ihn wurde ebenfalls gedacht, die richtige Größe zu bauen zum wohnen.

Aufgrund… dass es mobilisiert ist, brauchen wir nicht wirklich viel von hier mitnehmen. Die meiste Arbeit wird eher sein, wenn wir ausziehen, dass ich einmal eine Grundreinigung vornehme, damit deine neuen Bewohner es direkt beziehen können.

Hm… ansonsten habe ich eine Einkaufsliste erstellt, was wir zum Essen und weiteres benötigen, daher werde ich bald auf dich zukommen, damit du mir wieder Gold geben kannst.“ „Super.“ nickte Sina zufrieden.

„Mutter… muss ich was wissen eigentlich?“ hob Suki beide Augenbrauen hoch. Wieder wirkte Sina verwundert. „Warum?“ „Naja… dein Bett… wenn man es überhaupt noch als Bett nennen soll, dass willst du bestimmt mitnehmen oder?“


„Das ist richtig. Neia´s Kuscheltiere sind ein Teil ihres Lebens, da führt kein Weg vorbei.“ nickte Sina wiederholt. „Ok… und warum liegst du da mit einer Illusion nackt auf dem Bett?“ „Huh?!“ drehte Bariel zu Suki.

„Glaubst du… kleine Schwester, das ich das Bild nicht gesehen habe?“ grinste Suki leicht. „Weil Bariel mich heute so richtig stolz gemacht hat und ich ihr einen Wunsch erfüllen wollte. Hat Kyllia dich aufgeklärt?“ zuckte Sina mit den Schulter.

„Hat sie und ich muss Kyllia irgendwie bewundern, dass sie… „Millie“ nicht längst getötet hat. Ich kann es zumindest verstehen.“ verzog Suki kurz wütend ihr Gesicht. „Himmel… bin ich es oder zeigt nun meine gesamte Familie ein anderes Gesicht?“ grübelte die Dämonenkönigin.

„Warten wir einfach ab, was Sharlia mit ihr so anstellt.“ meinte Sina nur. „Entweder sie zieht die Strafe wirklich durch oder was ich eher glaube, Sharlia bricht sie komplett.“ „Ach… wo du es gerade ansprichst.“ meinte Kyllia auf einmal und holte eine einfache Holzkiste aus ihrem Inventar raus.

„Sie… hatte einen sehr speziellen Wunsch machen lassen bei Brandrulim. Am Anfang habe ich es überhaupt nicht verstanden… bis sie es mir erklärt hat.“ bekam Kyllia langsam einen roten Kopf. „Da habe ich direkt mehrere Sets bestellen lassen für mich, dich und das letzte habe ich direkt Lara gegeben.“

Kyllia ging zu Kommode und legte die kleine Kiste darauf. „So klug wie du bist Sina… wirst du den Inhalt sehr schnell verstehen. Ich würde… dir nur raten, es besser alleine anzuschauen, sonst muss du einige Damen hier im Zimmer es langsam erklären.“

„Was… ist da drin?“ drehte Bariel sie zu Kyllia um. „Glaub mir…“ leckte Kyllia sich die Lippen. „Wenn du das weißt, wirst du es bitter bereuen. Manchmal ist es ein Segen, unwissend zu sein, gerade… wenn es von Sharlia kommt.“

„Uhmm…. ok?“ schaute Bariel Suki an, die nur die Schulter zuckt. „Hm… von Sharlia und du hast es sogar Lara gegeben?“ fragte Sina nach. „Richtig. Sie hat es angeschaut… und sofort verstanden. Puh… ein so schnelles Danke mit eine schnellen Flucht habe ich bei ihr noch nicht gesehen, vor allem mit einem roten Kopf.“ grinste Kyllia.

„Was… ist da nur drin?“ war Sina in ihren Gedanken sehr misstrauisch. „Wie dem auch sei, wir lassen euch mal beide alleine.“ verabschiedet sich Suki und schaute Kyllia direkt an. „Stimmt, Bariel muss sich ja bestimmt konzentrieren dabei.“ fügte sich die Zwillingsschwester dem unausgesprochenen Vorschlag an.

Die Tür fiel zu, die Illusion löste sich auf. „Na dann?“ grinste Sina. „Jawohl Mutter, einfach still halten.“

Der nächste Morgen bricht an, Bariel kam mit einen roten Kopf aus dem Schlafzimmer raus. Ihr Herz raste, dabei hatte sie ein Grinsen auf dem Gesicht, dass nicht verschwinden wollte. „So… ist es wohl, wenn man mit einer Mutter schläft.“ dachte Bariel und ging direkt ins Badezimmer, ihre Mutter war noch im Schlaf gewesen.

Bariel öffnete ohne groß nachzudenken die Tür auf und ging rein… bis sie erschrocken die Augen öffnete. „Millie?!“ Die angesprochene Dame saß unter der Dusche, dass Wasser fiel auf ihren nackten Körper.

Doch das ist nicht, was Bariel störte, sondern das Millie auf dem Hintern saß und ihre beide Beine mit ihren Armen fest an ihrem Körper umarmte. Entweder Millie ignorierte Bariel oder war in ihre eigene Welt gefangen. Sofort schloss Bariel die Tür zu. „Millie? Was ist passiert?!“

„W… was passiert… ist… fragst du?“ musste der Krach durch die Tür Millie „geweckt“ haben. Sie drehte leicht ihren Kopf zu Bariel und man sah gerötete Augen. „Du… Schlampe… wusstest genau… was meine Herrin… ist.“

„Na, achte auf deinen Ton!“ knifft Bariel ihre Augenbrauen zusammen. „Was meine „Tante Sharlia“ ist? Ja, ich wusste es. Lass mich raten, sie hat dich gefesselt und…“

„NEIN!“ schrie Millie wütend. „ICH sollte MICH komplett ausziehen und auf dem Bett mit dem Bauch liegen. Dann „befahl“ sie mir, dass ich mich nicht bewegen darf. Nichts, nada, sonst schlägt sie mir auf den Hintern!“ Bariel konnte sich nun denken, wie es weiter gegangen ist.

„Ich lag… da mit eine Angst und konnte NICHTS dagegen tun! Ich merkte, wie sie sich auszog und setzte sich dann neben mir. Flüstert mir… Ich soll es einfach geschehen lassen. All die Jahre… habe ich für Ordnung gesorgt, hatte meine Kämpfe mit Schwachköpfen zu tun…

Dann war ich in diese Lage? Ich verliere mein altes Leben… und dann verliere ich meine… letzte Würde an ihr!“ schrie Millie wieder. „Sie… keine Ahnung, was sie für eine Dämonin ist, aber…“ schluchzte Millie auf.

„Sie fing an mit ihren Finger auf meinen Rücken zu streicheln. Immer leicht hin und her, hin und her… Irgendwann hat sie wohl eine Feder genommen… und da fing es an! Ich… ich… mein eigener Körper fing an zu rebellieren.

Ich… wollte es nicht, aber mein Körper hat mich in Stich gelassen! Es… meine Herrin hat immer wieder bestimmte Bereiche auf meinen Rücken, Hintern und Beine gezielt gestreichelt, mein Körper wollte…“

„Wollte mehr davon haben und hast dich im eigenen Körper verraten gefühlt. Doch das Gefühl, was Sharlia dir angetan hat, war so gut… dass es dich nötige, mehr haben zu wollen. Du dachtest nein, hast vielleicht gesagt, sie soll aufhören, doch das hat sie nicht.“ redete Bariel weiter und ging ein paar Schritte auf Millie zu, während sie nickte.

„Vermutlich… bis zu diesem Punkt, dass du einen Höhepunkt erreicht hast und einen Orgasmus vor Sharlia bekamst? Wenn es dich beruhigt… ja, die blöde Kuh hat es bei mir auch getan. Wie, dass ist egal, aber es ist passiert.

Ich habe mich zu Tode geschämt. Eine relativ unbekannte Frau kennt dein Körper besser als du selber? Versuch das mal dir selber zu erklären.“ wollte Bariel Millie etwas trösten. „Ja… ich… bekam einen Orgasmus und… etwas ist kaputt gegangen bei mir.

Schlimmer ist noch… sie legte sich auf mich…“ schluckte Millie schwer. „Sie wird es immer und immer wieder machen. Meint… ich soll mich wohlfühlen, ich wäre zu… „verklemmt“ und das will sie lockern…

Lockern… wenn sie die nächsten Schritte mit mir macht. Und deswegen…“ stand Millie auf und schaute Bariel hasserfüllt an. „DU bist schuld daran! SEIT du in meinem Leben erschienen bist, geht alles kaputt!

Du warst als Protektorin VIEL zu locker gewesen, wenn hast du die Regeln zu deinen Gunsten angewendet! Dann wirst du zu einem Dämon und reißt MICH noch in deine Scheiße rein! Seid… ich hier bin…

Was habe ich dir angetan Schlampe? Ich wurde zu einem Dämon und bin dabei noch tiefer gefallen! Nichts anderes als eine Sexsklavin von deiner verrückten Tante! Da hätte ich doch lieber mich foltern lassen sollen, dort hätte ich wenigsten noch meine Würde gehabt!“

Nun wurde Bariel wütend und sagte nichts. „Was? Hast du nur ein großes Mundwerk, wenn „Mama“ dabei ist?“ verzog Millie ebenfalls wütend ihr Gesicht. „Rotzgöre, deinesgleichen, egal welche Rasse es ist, habe ich am wenigsten leiden können.“

Ohne auf eine Antwort zu warten, nahm Millie ein Handtuch um ihre Blöße zu bedecken und ging direkt an Bariel vorbei. Ihr Flügel traf dabei das Gesicht von Bariel und hat damit den Geduldsfaden von ihr zerrissen.

Bevor Millie durch die Badezimmertür durchgehen konnte, trat Bariel ihr schon in den Rücken. Die Frau krachte durch die Tür und schrie vor Schmerzen auf. Doch Bariel hörte nicht auf, sondern ging auf Millie zu, die auf dem Boden lag und zog sie an den Haaren hoch.

Durch die Gewalt zwang die Tochter Millie hoch und als sie stand, rammte Bariel das Gesicht von ihren Opfer gegen die Wand. Diesen Krach konnte man in der Villa überhaupt nicht überhören, doch das war der Tochter egal.

Sie lehnte mit ihren Gesicht und flüstert der stöhnende Millie folgende Worte ins Ohr. „Millie… ICH bin es, die entscheidet, ob du eine Zukunft hast. Nicht Mama, nicht Sharlia oder Kyllia. ICH!

ICH habe dir ein Rettungsseil geworfen, weil ich dich als Kompetent betrachtet habe. Wenn man die Intrige gegen meine Mutter ignoriert, warst du eine sehr gute und fleißige Arbeiterin gewesen als Protektor.

Scheinbar muss ich dir beibringen, wie die Hierarchie hier wirklich funktioniert. Mama ist über alles! Dann kommt die Familie, die Freunde… und ganz zum Schluss bist du dran. DU bist eine Sklavin und ja, ich wusste, was Sharlia mit dir machen KÖNNTE.

DAS ist der SINN der STRAFE! Doch wenn DU glaubst… dass der Tod angenehmer ist, dann töte dich selber, denn WIR werden das nicht wirklich tun. Können es, aber die Dämonen lieben es eher, jemanden zu leiden zu lassen.

SO… damit du lernst, auf deine Wortwohl zu achten sowie, dass ICH jetzt ÜBER dir bin und zwar GANZ weit oben, folgender Befehl. ICH befehlige dir, dass du NIE wieder Unterwäsche tragen darfst. NIE WIEDER!

DAS ist die Strafe, wie du mich genannt hast. Ich weiß, dass du eine stolze Frau bist, aber auch ich kann sehr böse werden, vielleicht sogar schlimmer als Sharlia, die von mir noch eine Strafe erhalten wird. NIEMAND legt sich mit der Tochter der Dämonenkönigin an, egal ob ich erschaffen bin oder nicht.

Die „alte“ Bariel, die du kanntest, gibt es nicht mehr! Ich werde alles geben, damit ich wirklich eine Dämonin würdig bin und fange mir DIR an. WENN du nicht willst, dass Sharlia mit den richtig… „kranken“ Scheiß bei dir anfangen soll…

Denn ich habe miterlebt, was mit der Frau nicht stimmt, dann solltest du verdammt schnell lernen, wie du dich als Sklavin hier zu benehmen hast. HAST DU ES VERSTANDEN?“ schrie Bariel wütend.

Tränen fielen von den Augen von Millie und versuchte zu nicken, doch das konnte Bariel nicht akzeptieren. „HAST DU VERSTANDEN ODER SOLL ICH NACHLEGEN?!“ „ICH HABE VERSTANDEN HERRIN!“ kreischte Millie.

Nun war Bariel zufrieden und ließ Millie los, die auf ihre Knie fiel. „Gut, denn was ich dir nicht gesagt habe, die Strafdauer beträgt nun fünfzig Jahre. Ich lasse mich doch nicht von dir beschimpfen und zugleich beschuldigen, nur weil du Mist gebaut hast.“

„Hrm… muss ausgerechnet die Tür vom Badezimmer kaputt gemacht werden?“ nörgelt Suki. „Entschuldigung Schwester, aber ich musste jemand Manieren beibringen.“ entschuldige sich Bariel direkt bei ihr.

„Ihr hättet sie auch töten können, denn jemanden Leiden zu lassen ist auch mit Arbeit verbunden.“ seufzte Suki. „Gut das wir noch einige Türen im Keller haben…“ „Ich helfe dir, immerhin ist es ja meine Schuld… und du Millie, gehst direkt zu Sharlia und sagst ihr, welchen Befehl ich dir gegeben habe!“

Millie bekam wieder glanzlose Augen, dennoch nickte sie langsam. „Ja… Herrin…“ Sina und Kyllia standen an ihren jeweiligen Zimmertüren und waren mehr oder weniger stille Zuschauer, doch auf beiden Gesichter war ein breites Grinsen gewesen, bevor sie wieder in ihr Zimmer verschwanden.

Mit dem Morgenmantel ging Sina, wo sie jetzt alleine war, auf das Kästchen von Kyllia zu. „Nun will ich es nun wirklich wissen… Hmm… Hmm? Ach du Schreck.“ bekam Sina ein roten Kopf. Kyllia hatte recht, sie versteht sofort die Funktion der drei „Teile“ im Kasten.

„Auweiha… das werden aber keine ruhige Abende mehr… Und mit Neia muss ich das in Ruhe sprechen, ob das für sie in Ordnung ist… Ach Mensch Sherry, muss du…“ wollte Sina fluchen, als ihr was einfiel. Sofort holte sie ihren Spezialschmuckkasten und suchte direkt alle Ringe ab…

Dann passierten folgende Dinge:

Ding 1: Alle waren beim Frühstück und Sina versuchte mit Augenkontakt herauszufinden, ob Kyllia… es schon benutzt hat. Dies bemerkte ihre Zwillingsschwester und schüttelt nur ihren Kopf.

Ding 2: Sherry bekam ein Ring, der den Ring der Kuh auflöst. Dafür wurde Sina von allen mit einem sehr bösen Blick bestraft, dass sie ja doch was in der Hand hatte. „Sorry Leute, hatte andere Sorgen damals gehabt.“

Ding 3: Während Sherry nach dem Frühstück in ihren Stall zurückzog, bekam Neia die Schriftrollen für die mächtigen Zauber. Ihre Augen strahlten so sehr, dass jeder eine Sonnenbrille brauchte… bis die Ernüchterung kam.

„Sina… ich kann es nicht lesen.“ schaute Neia hoch. „Alle drei Schriftrollen sind in eine Sprache, die ich nicht lesen kann.“ „Echt?“ wundert Sina sich neben ihr und nahm eine Schriftrolle. „Hm… Altdämonische Schrift. Kein Wunder, ich konnte es auf Anhieb lesen.“

„Du kannst „Altdämonisch?““ staunte Sharlia, ihre Sklavin war wohl in ihrem Zimmer. „Das haben wir überhaupt nicht in der Schule beigebracht bekommen.“ stimmte Kyllia hinzu. „Echt? Ich bekam es von Wisali und… dem uralten „Priester“ Jorkadres beigebracht.

Um es abzukürzen, die Königsfamilie muss es können, sogar sie sprechen, wobei man das Gefühl bekommt, dass die Zunge… irgendwann anfängt zu bluten.“ schaudert Sina kurz.

„Hm… Wenn man genau überlegt, dann sprechen wir alle die gleiche Sprache und könne die gleiche Schrift lesen.“ wundert sich Lisa. „Was sich ändert ist, wenn man die Akzente mehrere Ortschaften mit reinzieht, doch wenn man sich Mühe gibt, kann man auch „normal“ sprechen.

Wundere mich daher, dass die Dämonen eine eigene Sprache haben.“ versuchte Neia nochmal ihr Glück, aber keine Chance. „Das… ist blöd. Da habe ich endlich was in den Händen und kann trotzdem damit nichts anfangen. Kannst du es übersetzen?“

Sina nahm die Rolle von Neia und ihre Augen huschten über die Schriften. „Glaube… ich verstehe so langsam, warum Vater es mir so bereitwillig es zur Verfügung stellt. Selbst wenn ich es „übersetzen“ könnte, scheitert es vermutlich daran, dass die Bedeutung der Wörter verloren geht. Hier als Beispiel.“

Sina zeigte scheinbar auf ein Wort und Neia schaute darauf. „Es kann Wasser, Nebel, Eis oder auch Regen bedeuten. So sehr habe ich mit der Materie der Magie nicht beschäftigt, aber es ist wohl sehr wichtig, dass die Worte miteinander harmonieren oder?

Es wird ewig dauern, bis ich diesen Text komplett richtig übersetzt habe, dann fängt das nächste Problem an, ob die Magie auch so wirkt, wie man es eigentlich will.“ „Oh… das ist natürlich sehr schade.“ seufzte Neia.

„Wie hört sich eigentlich die uralte Sprache der Dämonen an?“ fragte Sharlia neugierig. „Die bekannten Symbole und das weiteren kennen wir ja alle aus der Schule, aber so richtig sprechen?“ „Nun…“ fühlte Sina sich etwas unbehaglich… dann sagte sie einen Satz.

Dieser Satz… stürzte die Stimmung in den Keller im Wohnzimmer. Alle bekamen das Gefühl, als würden sie nackt in einen Schneegebiet sitzen, dazu wird ihre Seelen geradezu mit scharfartigen Gegenständen zerschnitten.

„Denke, es hat seinen Grund, warum diese Sprache mehr oder weniger „ausgestorben“ ist.“ merkte Sina an. Ihr tat die Zunge weh, doch die anderen Frauen? Waren geradezu alle am Zittern, als hätten sie das Böse „gehört“.

„Uff…“ stöhnte Sherry, als sie ins Wohnzimmer mit ihren alten „Körper“ reinkam. „Das tat mal wieder weh… Nanu? Ist wieder was passiert?“ wundert Sherry sich, die sich neben Neia setzte.

„Nun Schatz, sie haben was von mir zu hören bekommen, was wirklich sehr unangenehm ist.“ lächelt Sina traurig. „Ich hoffe, dass ihnen das unangenehme Gefühl bald wieder legt.“ „Aber… Sina…“ nahm Neia zitternd eine Hand von ihre Geliebten.

„Was ist das…? Wie kann eine… „Sprache“ so… unheilvoll… böse… Wirkung haben? Selbst Lisa zittert und sie dürfte von Recht behaupten, dass sie einiges kennt. Keine Ahnung was du gesagt hast, aber… damit kannst du alles demotivieren!“

„Ich habe folgendes gesagt: Möget ihr alle einen schönen Tag haben. Mir ist durchaus bewusst, was passiert, wenn Personen es zu hören bekommen, die NICHT mit der Sprache mächtig sind. Ganz ehrlich?

Ich weiß nicht, warum es so eine verheerende Wirkung auf Leute hat, die kein Altdämonisch können. Vielleicht eine Vermutung, aber bestätigen kann wenn nur Wisali das.“

„Altdämonisch?“ hielte Sherry den Kopf schräg. Sie wurde schnell aufgeklärt und konnte die Schriftrollen auch einmal ansehen. „Wow, das ist ja fast so wie mit der Sprache der Götter, die auf deinen Körper tätowiert sind.“

„Wo benutzt man eigentlich Altdämonisch?“ hakte Kyllia nun nach. „Warum nur die Königsfamilie und ein Typ, wo eh keiner mehr in sein Religionshaus mehr reingeht.“ Sina wirkte, als müsste sie überlegen…

„Alte Anbetungen, gewisse Rituale und wie scheinbar hier die Schriftrollen haben alle den Zweck, dass man den dunklen Gott mit rein bezieht. Ob es stimmt, keine Ahnung.“ murmelt Sina. Kyllia merkte sofort, dass ihre Schwester mehr weißt, als sie andeutet.

Den wissenden Blick warf Kyllia Sina zu, doch sie schüttelt den Kopf, dass sie nicht weiter darauf eingeht. Zugleich bekam sie von ihrer Schwester das Gefühl vermittelt, dass es ein Thema ist, dass ihr sehr unangenehm ist.

„Was sind es für Rituale?“ war Sherry dagegen etwas neugieriger. „Ich glaube, die Rituale in der Magie kenne ich selber nicht so oder Neia?“ „Hm… Der Reinigungsprozess, den Sina auf uns gemacht hat damals, kann man noch als Ritual betrachtet.“ konnte Neia sich etwas beruhigen.

Wieder starrten alle Sina an. „ … Es gibt Rituale, wie man ein Lebewesen, also Mensch, Zwerg, Elf und so weiter… zu einem Dämonen zu verwandeln. Doch mehr… will ich wirklich nicht sagen wollen, mein Lehrer der Religion war… sehr streng gewesen, was man wissen darf und was verheimlicht werden muss.“

„Wow, das höre ich zum ersten Mal.“ meinte Lisa direkt. „Und das muss was auch heißen.“ stimmte Kyllia ihr zu. „Selbst ich wusste das nicht. Wurde es denn mal angewendet?“

„Scheiße…“ dachte Sina, die sich immer unwohler fühlte. Die Dämonenkönigin blickte jede anwesende Frau in die Augen, dann kam sie zu einem Entschluss. „Was ich sage, kann alles bedeuten oder aber auch nichts.

Sollte es doch zu einem Drama werden, so werde ich stur abstreiten, dass ich es jemals gesagt habe. Es ist für die Dämonen kein Nachteil, aber… die Menschen, die… hm… keine Ahnung. Aber es gibt bestimmt Organisationen, die ein Problem damit haben.“

„Was… ist das denn für ein Geheimnis?“ wundert sich Bariel. „Kein… sonderliches, wenn ich es nüchtern sagen darf, aber…“ schüttelt Sina kurz den Kopf, dann schaute sie Lisa an. „Sagt dir der Name: Königin Elmanusila etwas?“

Nun starrten alle Lisa an, die nun wirklich schwer am überlegen war. „Normalerweise sind mir die Königen und weiteres auf Alliancia ziemlich egal, aber… gab es bei ihr nicht ein Vorfall? Ich müsste in den Archiven von Zuhause nachlesen, aber irgendetwas ist passiert und dann verschwand sie. Das war aber noch vor meiner Geburt gewesen.“

„Tja… sie verschwand. Sie hat die Menschheit verraten für einen Preis, den sie wohl akzeptierte.“ erklärte Sina nun. „Elmanusila, die Königin müsste wohl irgendwann vor Ethia regiert haben, hat ihr Volk verraten, wie ich es eben gesagt habe.

Sie wurde, bevor die Helden auf die Welt kamen, von den Dämonen mit einem Angebot gelockt, ewiges Leben zu bekommen. Dafür soll sie einfach nur Informationen mitteilen und den Helden Steine in den Weg legen.

Bevor es zur Geschichtsstunde ausartet, der Held hat den Verrat irgendwie herausgefunden und man wollte sie in eine Falle locken, wo sie der Welt die Wahrheit sagt. Gesagt, getan hat der Trick geklappt, doch…

Sie war scheinbar eine Kämpferin gewesen, was keiner, nicht mal ihr Bruder, wusste. In letzter Not haben die Dämonen ein Portal zu ihrer Heimat für sie geöffnet und dann ist es passiert: Sie hat die Verlobte des Helden entführt.

Einer meiner… unsere Urahnen, die Dämonenkönige, hat das „Geschenk“ von ihr mit Freude angenommen, was sie mitgebracht hat… und sie einfach getötet.“ Schockiert rissen alle die Augen auf, denn man dachte, dass sie das Ritual als Belohnung bekam.

„Tja, während der Held also alles in der Macht tat, auf Deymonlia zu kommen, hat der Dämonenkönig in der Zeit eine besondere Idee gehabt. Die Verlobte wurde über das Ritual zu eine… „Dämonin“ verwandelt.

Man hat mir beigebracht, dass selbst Dämonen sie als „hässlich“ beschrieben haben. Nun könnt ihr euch vorstellen, im finalen Kampf zwischen den Held und den Dämonenkönig holte er auf einmal seine Trumpfkarte raus.

Die verwandelte „Verlobte“. Der König dachte, damit hätte er den Helden jegliche Motivation geraubt, aber das war dem nicht so. Trotz des unbekannten Aussehen hat der Held seine Verlobte wieder erkannt und vor dem König sogar geküsst.

Ich kürze wieder ab, der König war wie üblich tot, die Verräterin wurde ebenfalls tot aufgefunden, war da ein kleines Problem: Die dämonische Verlobte. Was genau passierte, dass wusste Wisali selber nicht so genau, aber seine Vermutung nach, wollte der Held sie mit nach Alliancia mitbringen.

Was… glaubt ihr also, wie die Menschen wohl reagiert haben? Man musste… kein Genie sein, dass sie die Verlobte an den Kragen gehen wollten, weil Dämon halt. Es war wirklich egal, ob sie mal ein Mensch war oder nicht, sie musste in ihren Augen sterben.

Das hat der Held wohl nicht kommen sehen, scheinbar war er eine optimistische Person gewesen. Nun… auf Alliancia scheint die Verlobte kein Platz zu haben zu leben, also blieb nur Deymonlia wieder. Der erm… finale Kampf war am Verbindungstunnel, wo die Verlobte flüchten soll und der Held?

Der fand nur den Tod, als er die Verfolger aufhalten wollte. Was die… Alliancianer nicht wissen… die Verlobte war schwanger gewesen.“ lächelt Sina dann doch am Ende etwas… „böse“.

„Und… was ist jetzt das Problem?“ fragte Sherry nach, die anderen waren dankbar, dass jemand die Frage stellte. „Das es die Tochter der Verräterin war. Die Prinzessin selber.“ offenbarte Sina das Geheimnis.

„Dürfte nicht gut ankommen, wenn Alliancia mitbekommt, dass die Dämonen königliches Blut von ihnen in unsere Rassen trägt. Die Prinzessin selber ist schon lange gestorben, aber ihr Erbe? Das existiert immer noch.“

„Wow…“ staunte Kyllia. „Welche Rasse ist das denn?“


„Die Sukkubi.“