Der Vampirkaiser betrachtet das Weinglas mit Blut in der Hand. Er war alleine in seinem Thronsaal, all seine Diener und Schüler bereiten sich für den Krieg vor. Trotz das alle Vorteile auf seiner Seite sind… streichelt er auf einmal seinen Hals.
Ein Wald brannte lichterloh, es war mitten in der Nacht. Seine Erzfeinde haben es geschafft „ihm“ eine Falle zu stellen. Doch er wusste es durch seine speziellen Informanten und hat sich auf diesen Kampf vorbereitet.
Überall stürzten urtümliche Dämonen vom Himmel runter und führen regelrecht schwere Kämpfe gegen seine Vampire. „Lass die Bombe frei!“ brüllte er und ein Vampir von seiner Seite fing an, einen Zauber zu murmeln.
Der Wald erzitterte, der Boden brachte auf einmal auf und eine gelbe Kugel flog hoch. Sofort merkten seine Feinde von einer sehr gefährlichen Gefahr und wollten den „Angriff“ aufhalten, aber zu spät.
Diese explodierte und eine rote Welle, die sich kugelförmig ausbreitete erfasste alle Lebewesen. Die Vampire, die davon getroffen worden sind… fingen an sich zu verändern. Sie wurden größer, ihre Muskeln wurden immer dicker und dicker, dass sogar teilweise die Haut zerreißt.
Die angreifenden Dämonen dagegen fielen größtenteils auf ihre Knie, als wären sie alle erheblich geschwächt worden. Der Zauber hat auch „ihn“ getroffen, hatte aber keinen sonderlichen Effekt, weil der Zauber schon längst bei ihm aktiviert ist.
„Kinder! Unsere Feinde sind geschwächt! Schlagt sie nieder und ergötzt euch an ihnen! Die Stärksten unter ihnen… werden zu unseren Sklaven gezeichnet!“ brüllte „er“ seine Befehle auf alle Vampire.
Sie brüllten alle auf… und es fing ein reines Gemetzel an. Ein Dämon nach dem anderen verliert sein Leben, sie haben längst verstanden, dass die Falle nun gegen sie gerichtet ist. „Er“ bekam ein sehr breites Grinsen…
„Ich bin ein bisschen traurig, dass es soweit kommen musste.“ hörte „er“ eine männliche Stimme hinter ihm. Erschrocken drehte „er“ sich um, zog gleichzeitig sein Schwert und sah die Stimme vor sich stehen. „DU?!“
Ein roter Dämon, der eigentlich mehr Mensch aussah als Dämon, stand in einer einfachen schwarzen Robe vor ihm mit einem normalen Schwert. Jeder Dämon und auch jeder Vampir wusste von diesem roten Dämon. „Wisali…“ „In der Tat.“ lächelt Wisali freundlich.
„Was willst du hier?! Du bist nichts als ein Wissensverbreiter!“ knurrte „er“ mit einem Schwert auf Wisali gerichtet. „Oder…“ Doch bevor „er“ sein Angebot unterbreiten konnte, schüttelt Wisali den Kopf.
„Nein, ich werde mich euch nicht anschließen. Mein junger Schüler… ich kann deine Ziele wirklich verstehen, doch dass DU dich von den Dämonen losgesagt hast mit all deinen Verbündeten… Ich habe dich nicht als dummen Dämon kennengelernt.“
„ICH BIN EIN VAMPIR!“ brüllte „er“ wütend, dabei machte er eine Faust. „Der dunkle Gott hat es von uns verlangt, dass wir uns selbständig machen! All die Zeit wurden wir ausgelacht! Schikaniert! Uns hat man immer die Drecksarbeit machen lassen und Lob? Irgendwelche faulen fetten Dämonen bekamen sie!
Damit ist jetzt Schluss! Schau dich doch selber an! ALLE Dämonen erzittern, wenn sie UNS sehen. Einfach… weil wir besser sind als sie! Wir können uns sogar EINFACHER vermehren als SIE! ALLES was sie früher konnten, können WIR jetzt! Der dunkle Gott ist auf UNSERER Seite!“
„Ich muss dich leider enttäuschen, aber dass tut der dunkle Gott nicht.“ schüttelt Wisali leicht den Kopf mit wissenden traurigen Augen. „Ihr seid nur ein Nebenprodukt, weil der dunkle Gott was… „neues“ erleben will. Verstehst du das mein junger Schüler?“
Wütend kniff „er“ die Augen zusammen und schüttelt ebenfalls den Kopf. „Das war schon immer das ätzende an dir gewesen! Immer dieser wissende Blick, dass du alles besser wusstest! Schau dir doch den Kampf an, die Dämonen verlieren alle ihr Leben!“ zeigte „er“ mit der Hand auf das Schlachtfeld.
Wisali´s Augen wanderten darüber, die Vampire waren deutlich im Vorteil gewesen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch der letzte Dämon verliert. Der Dämon hob seine rechte Hand hoch. „Hätte… nie gedacht, dass ich diesen Zauber anwende.“
„Was… hast du vor?!“ spürte „er“ eine innerliche Unruhe. „Ich wurde… leider dazu genötigt, dass ich mich an dem Kampf beteiligen soll, wenn ich weitere… Generationen lehren will.“ grinste Wisali traurig. „Aufgrund… meines „umfangreiches“ Wissens, kenne ich den einen oder anderen Zauber, der dir… aber auch deinen Vampiren … das Leben etwas schwer machen kann. „Magisches Sonnenlicht!“
Erschrocken riss „er“ die Augen auf, als ein gelblicher Strahl aus der Hand in die Nacht schoss. „NEIN!“ rannte „er“ auf Wisali zu um ihn zu töten, doch Wisali fing das Schwert mit seinen Schwert auf.
„Bedaure, aber… auch ich muss zu einer Entscheidung kommen und… mir liegt es wirklich am Herzen, dass ich Wissen vermitteln kann. Es tut… mir leid… vom Herzen Leid junger Schüler, dass ich mich für eine Seite entschieden habe.“
Auf einmal wird die Nacht zum Tag, der komplette Wald wird vom magischen Sonnenlicht geflutet. Überall fingen Vampire an zu brennen, alle schrien vor Schmerzen auf. Die Dämonen nutzten nun diese Chance und gingen zum Gegenangriff über.
„Er“ brannte ebenfalls lichterloh auf, versuchte mit Blutmagie sich irgendwie zu retten… doch Wisali hindert ihn daran. Der Dämon hat ihm das Schwert in den Magen gestoßen, wo „er“ noch lauter brüllte.
„Es… tut mir leid.“ drehte Wisali sich leicht schämend zu Seite… und brüllte nun auch vor Schmerzen auf. „Er“ hat sich weiter in das Schwert von Wisali gedrückt, bis er den Dämon umarmte. Beide Männer standen nun unter Feuer.
„ICH LASSE NICHT ZU, DASS MAN MEINEN PLÄNEN IM WEG STEHT!“ brüllte „er“ Wisali an. „ICH WERDE IMMER LEBEN!“ Der Dämon musste seinen Zauber beenden, dann schlug er seitlich am Hals des Vampire´s mit dem Knauf des Schwertes zu.
Trotz dass „er“ unheimliche Schmerzen hatte, weil „er“ am brennen war, ließ „er“ nicht von Wisali locker… und benutzte nun sein eigenes Schwert. „Er“ schlug das Schwert seitlich in den Brustkorb vom Dämon und die Schwertspitze kam aus der anderen Seite wieder hervor.
Erschrocken schaute Wisali in die Augen seines Gegners, der ein fürchterliches Grinsen hatte. Sein Gesicht am brennen, konnte man es kaum anschauen und dennoch genoss „er“ das Elend von Wisali. „Damit… wird jegliches Wissen der Dämonen verloren gehen… „Lehrer“.“ grinste „er“.
Auf einmal schlug Wisali mit der Stirn auf das grinsende Gesicht mit der Kombination, dass sein Bein in die „Kronjuwelen“ des Vampirs schlug. Diese Schmerzen… waren dann doch zu viel für „ihn“.
Wisali merkte sofort, dass sein Gegner Schwäche zeigte und drückte den Vampir von sich weg, dabei ließ „er“ sein Schwert in Wisali stecken. Der Vampir ging einige Schritte nach hinten, dabei schaute er immer noch den Dämon an… und wie dieser mit dem Schwert zuschlug.
Wie… der Dämon es auch gemacht hat so schnell das Schwert aus „ihm“ raus zuziehen… das Schwert durchschlug seine Augen. Im Angesicht der Schmerzen… wurde ihm noch seine Sicht genommen… dann spürte er es.
Eine scharfe Klinge durchtrennte sein Hals. „Ich wünsche… dir eine neue Chance im neuen Leben mein Schüler…“ waren die letzte Worte, die er von Wisali zu hören bekam.
„Ich… hoffe dass du noch lebst.“ knurrte der Vampirkaiser wütend. „Ich hoffe so sehr… dir zeigen zu können, dass ich deine Worte… sehr wörtlich genommen habe.“ Der Vampir warf das Glas achtlos zur Seite, dann stand er von seinem Thron auf.
Langsam ging er die Stufen runter, dabei achtet er genauestens, was er hörte und ging langsam auf seinen großen Spiegel zu. Mit der rechten Hand gleitet er mit dem Finger den Spiegel runter, ohne zu wissen, was er genau sieht.
Denn was die Welt sieht, ist nicht unbedingt das, was man im Spiegel sieht.
Burg Ryre, Übungszimmer:
Miyu bekam einen eigenen Unterricht und versuchte… den beigebrachten Stoff umzusetzen, doch… „Herr Lehrer, warum… hat man es so eilig, dass ich Lichtmagie lernen soll?“ wundert sich die Japanerin.
„Bedauere, aber das ist eine Anweisung vom König höchstpersönlich.“ schüttelt der Magier den Kopf. „Ich soll euch die einfachsten Zauber beibringen auf die einfachste… erm… Art und Weise. Dabei habe ich seine Majestät selber versucht zu erklären, dass Lichtmagie alles andere als eine einfache Magie ist.“
„Aber… wie kann es sein, dass Lichtmagie so schwer ist? Gräfin Sherry benutzt doch noch viel kompliziertere Zaubers vom Magietyp Licht.“
„Hm…“ grübelt der Lehrer offensichtlich. „Bitte meine Vermutung nicht abwertend betrachten. Ich glaube, es liegt daran, dass sie ein Mischling ist. Elfen konnten schon immer sehr gut mit der Magie harmonisieren und das dürfte bei der Gräfin Sherry ebenfalls so sein, WEIL sie Elfenblut in sich trägt.
Dazu dürft ihr nicht vergessen: Auf der Welt, egal welcher Rasse man angehört, gibt es einige Elemente, die sind von Natur aus für gewisse Personen einfacher zu benutzten sind, andere… können sich noch so sehr anstrengen, sie werden niemals gewisse Elemente benutzten können.
Ihr scheint zu denen zu gehören, die Lichtmagie nutzen können neben der Feuermagie. Meine persönliche Meinung war schon immer gewesen, dass Lichtmagie den gefährlichsten Zauber besitzt und es kaum Wesen gibt, die dagegen Resistenz sind.“
„Kann… ich denn so stark wie Gräfin Sherry werden und ebenfalls diese Zaubersprüche von ihr benutzten?“ wurde Miyu nun neugieriger.
„Bedaure, aber… Gräfin Sherry benutzt Zauber, die eigentlich verboten sind.“ schüttelt der Lehrer den Kopf. „Wie?“ wundert Miyu wieder den Kopf.
„Tut mir leid, aber… wenn ich euch diese Zauber erkläre, besteht die Gefahr, dass ihr sie benutzten könntet. Das… kann ich leider nicht machen und ihr müsst mit der Aussage leben, dass sie verbotene Zauber benutzt.“ lächelt der Lehrer traurig.
„Das scheint Gräfin Sherry nicht… sonderlich zu interessieren, wenn ich an das Turnier denke.“ murmelt Miyu. „Das kann ich leider auch nicht abstreiten. Ich kann euch nur warnen, NICHT ihre Zauber zu lernen, wirklich nicht.“ warnte der Lehrer seine Schülerin.
„Nun lass uns wieder die Übungen nachgehen, denn wenn ihr sie aus dem Stegreif beherrscht, sind wir auf dem richtigen Weg.“ „Ok…“
Burg Ryre, Thronsaal:
„Wie… darf ich das verstehen?“ wundert sich der König, der ein Berichtsheft vor sich hielt. „Die Überfälle sind rückläufig?“
„Trotz das wir die Hauptrouten unter unseren Schutz genommen haben, gibt es leider immer noch genügende Händler, die die gefährlichen Straßen nehmen. Straßen, wo man definitiv mit Banditen rechnen muss.
Doch scheinbar ist das nicht der Fall, mehr noch, Abenteurer berichten immer mehr von den Geheimverstecken der Banditen, dass man nur haufenweise Leichen findet.“ berichtet der General Simon.
„Mehr noch… einige Städte haben schreckliche Funde in den Kanälen gemacht. Überwiegend Leichen, denen man den Kopf abgeschlagen hat. Untersuchungen haben ergeben… wenn es denn mal eine brauchbare Leiche gab, dass es bekannte Kriminelle waren, die… auf übelste Art und Weise gefoltert worden sind.“
Der König kniff sein verbliebenes Auge leicht zusammen. „Also… jagt jemand mehr oder weniger alle… Kriminelle? Egal ob innerhalb oder außerhalb der Stadt? Gibt es irgendwie zu allem einen Zusammenhang?“
„Ja, denn überwiegend fand man bei den meisten Leichen immer wieder einen Anstecker. Ein Anstecker über die „Familie“.“ nickte Simon. „Vermutlich ist das die große Verbrecherorganisation, der wir irgendwie auf die Schliche kommen wollten.
Wer… auch immer diese Gruppe jagt, ich hoffe sehr, dass er alle erwischt. Zu viele Kinder haben wegen ihnen ihre Eltern verloren, zu viel unschuldiges Blut klebt an diesen Mörder Händen.“
„Hm…“ grübelte der König. „Keinerlei Anzeichen oder Spuren, WER dahinter stecken könnte? Aufgrund… deines Berichts hier müssen die Angriffe auf die Familie größtenteils gleichzeitig stattgefunden haben.“
„Wir können Lady Sina direkt ausschließen, unsere Männer vor Ort können bestätigen, dass sie sich momentan überwiegend in Fanfoss aufhält.“ brummte Friedrich.
„Ich… bin mir nicht sicher, ob es ein Anzeichen ist, aber… bei einigen Leichen fand man etwas merkwürdiges.“ sagte Simon auf einmal. „So sehr sie auch gefoltert worden sind, an ihren Hälsen hatten einige der bösen Buben… zwei Löcher gehabt.“
„Vampire?“ fragte der König direkt nach. „Ich weiß es nicht, aber kann man vermuten.“ zuckte Simon mit der Schulter. „Leider kann man nicht mehr berichten. Wir dürfen uns nicht wundern, dass wir in nächster Zeit sogar weitere Leichen finden werden.“
Dem König gefiel das alles nicht. Es mag sich zwar gut anhören, dass die kriminelle Energie auf seinem Land zurückgeht, aber meistens hat er einen faden Beigeschmack auf der Zunge, dass es erst die Ruhe vor dem Sturm ist.
Auf einmal kam ein Soldat mit der Heldin Amy in den Thronsaal. „Eure Majestät, Heldin Amy wurde auf euren Wunsch gebracht.“ Amy machte einen Knicks vor dem König. „Eure Hoheit, ihr wolltet mit mir sprechen?“
Karl-Horst lehnte sich auf seinem Thron zurück und betrachtet Amy. „Amy, gibt es in deiner alten Welt Vampire?“ Erstaunt schaute die Heldin den König an, selber Simon und Friedrich wunderten sich über die Frage.
„Bedaure, aber… Nein.“ schüttelt Amy den Kopf. „Es existieren nur Menschen. Keine Zwerge, keine Elfen oder Tiermenschen, einfach… Nur Menschen, Tiere, Meeresbewohner, Insekten. Wir haben keine Monster.
Es… gibt Menschen, die halten sich für Vampire, aber eher hatten sie eine gewisse… Störung im Kopf. Letztendlich sind sie immer Menschen gewesen, egal wie viel Blut sie trinken oder andere eigenartige Rituale gemacht haben.“
„Hm…“ wirkte der König nicht begeistert. „Eure Majestät, hat es was mit dem aktuellen Problem zu tun?“ fragte Simon und hob sein eigenes Berichtsheft hoch.
„Nein.“ kam der König zu einem Entschluss. „Nein, dass weniger, sondern…“ erklärt der König den anwesenden Personen, an welchem Datum alles kommt… vor allem was kommt. „Eh… Karl, hältst du das wirklich für eine gute Idee den König der Vampire HIER einzuladen?!“ vergaß Simon das Benehmen.
„Ich muss Simon recht geben, dass ich eher dagegen bin, ein Gespräch zu führen.“ stimmte Friedrich zu. „Auch wenn Lady Sina dabei ist, aber es gibt Dinge, die kann selbst sie nicht beeinflussen.“
„Und dennoch glaubt Sina, dass wir das Gespräch führen sollten.“ meinte der König. „Das wir Möglichkeiten entwickeln könnten, dass wir sogar miteinander harmonisieren können, wie dies in Fanfoss der Fall ist.
Ihr dürft eines nicht vergessen, denn in einem hat Sina recht. Sie und Lady Layla… können auch in dem Kaiserreich das Gespräch suchen, wo wir überhaupt keinen Einfluss haben. Kaiserin Emilia vertraut ihrer Kanzlerin und wird dem Gespräch bestimmt zustimmen wollen.
Des weiteren, die beiden Damen sind alterslos. Selbst wenn ich es ablehnen würde, selbst wenn mein Sohn Alwin das Gespräch nicht haben wird, was ist danach? Ihre Rassen sind alterslos, sie haben die Möglichkeit, einfach zu warten.
Dazu kommt, dass… es vielleicht die Möglichkeit gibt, gewisse Probleme mit den Zwergen zu umgehen. Ihr wisst selber, was sie mitgeteilt haben…“
„Erm… Karl? Willst du wirklich den Zwergenkönigen sagen, dass wir von den „Dämonen“ keinerlei Hilfe mehr annehmen, aber die von Massenmördern? Bekannte Monster, auch genannt als Vampire?“ sah man den Zweifel bei Simon sehr deutlich. „Nur das sie uns dann helfen, was sie eigentlich von Anfang an versprochen haben?“
„Ich glaube eher, dass es in einem Desaster enden wird.“ schüttelt Friedrich den Kopf. „Warum sollten sie überhaupt uns im Krieg helfen wollen?“
„Das weiß ich nicht, denn den Hinweis hat nur Lady Sina gegeben, dass man sie fragen „könnte“. Ansonsten bin ich mir selber nicht sicher, was… Lady Layla, die Königin der Vampire genau von mir wünscht.“ schaute der König seine Männer abwechselnd an.
Die Heldin Amy hielt den Mund, denn sie kann sich immer noch sehr gut daran erinnern, mit welchem Hass die Vampirin Lara sie angestarrt hatte, dazu die Vorwürfe.
„Dazu, das Lady Sina von einer weiteren unbekannten Bedrohung berichtet hat über… „Urvampire“, die angeblich nichts mit den aktuellen Vampiren zu tun haben. Ich würde gerne mehr darüber wissen.“ sagte der König, wo Amy nun verwundert ist. „Urvampire?“
„Laut Lady Sina scheint es ein Zeitalter zu geben, wo ebenfalls Vampire existiert haben. Diese sollen mit den Dämonen verwandt sein und eine Bedrohung für die Welt darstellen. Komischerweise haben sie gravierende Schwächen, die… „unsere“ Vampire nicht aufweisen.“ erklärte General Simon.
„Hat es was damit zu tun, das Miyu auf einmal Lichtmagie lernen muss?“ hakte Amy direkt nach und der General nickte. „In der Tat, denn Sonnenlicht ist ihre größte Schwäche. Wir gehen daher fest davon aus, dass sie allgemein gegen Licht ein Problem aufweisen.“
„Sind… sie dann wirklich eine große Gefahr?“ zweifelt nun Amy etwas. „Genau das will ich über das kommende Gespräch erfahren. Wenn es nach Lady Sina ginge, wäre das Problem mit den Urvampiren auf dem Niveau mit dem kommenden Krieg gegen die Dämonen.“ trippelt der König mit den Finger an der Lehne.
Erstaunt riss Amy weit ihre Augen auf. „Aber… warum hat man dann nichts von ihnen gehört oder gesehen?“ „Wird im Bericht nichts erwähnt, der uns geliefert wurde.“ brummte Friedrich. Eine Stille entstand im Thronsaal.
Der König schaute seine Männer wieder abwechseln an, er kennt sie nun lange genug, dass sie beide zwiegespalten sind. Einerseits sind sie gegen das Gespräch, andererseits hat man einen unbekannten Feind, wo sehr viele Informationen noch fehlen.
Dann schaute der König Amy an und ihm fiel was ein, was er im letzten Gespräch mit Sina hatte. Sowohl Lady Layla, als auch Sina würden ihre Kinder mitbringen. Das der König seine Kinder NICHT teilhaben lässt, ist selbsterklärend.
Aber was wäre, wenn ein Held bei dem Gespräch anwesend ist. So sehr Amy ihn oft verärgert hat, kann er nicht abstreiten, dass die Heldin nicht auf den Kopf gefallen ist. Ihm ist bewusst, dass Sina alles andere als begeistert sein wird, dennoch glaubt er fest daran, dass sie bei dem Gespräch ihre übliche Meinung für sich behalten wird.
„Hm…“
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