{"id":534,"date":"2020-03-20T15:40:17","date_gmt":"2020-03-20T15:40:17","guid":{"rendered":"http:\/\/sinroswell.de\/?p=534"},"modified":"2020-03-20T15:40:17","modified_gmt":"2020-03-20T15:40:17","slug":"kapitel-100","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=534","title":{"rendered":"Kapitel 100"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ich bin wiedergeboren und treffe alte Bekannte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Tage vor dem gro\u00dfen Duell reisen Sina und Sherry in Kimonos in der Kutsche von Sina nach Ensburg. \u201eSchade das die anderen nicht mitk\u00f6nnen.\u201c seufzt Sherry. \u201eKann man nichts daran \u00e4ndern. Mel ist an die Villa gebunden, Suki ist nun mal die Hausdienerin, Prashi, Tio und Mio m\u00fcssen in der Gilde arbeiten.\u201c tr\u00f6stet Sina ihre Freundin.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOb wir ein\npaar alte Gesichter sehen werden wie die H\u00f6llenschwerter oder so?\u201c\n\u00fcberlegte Sherry und Sina zuckt mit der Schulter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKeine\nAhnung, Mariel hat keinen Brief geschrieben, ob sie kommt. Vermutlich\nsind sie irgendwo anders unterwegs, die Welt ist nicht gerade klein.\u201c\nmeinte Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWissen wir\neigentlich, wo wir schlafen wollen?\u201c fragte Sherry nun, denn so\nkurz vor dem Kampf werden alle Gasth\u00e4user voll sein.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKeine Sorge,\nK\u00f6nig Karl-Horst hat mir sein Haus zur Verf\u00fcgung gestellt, wo die\nKinder von ihm geschlafen haben. Die dortigen Hausdiener werden uns\ndas Essen zubereiten, es ist also f\u00fcr alles vorgesorgt.\u201c grinst\nSina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHmm,\nscheinbar habe ich mir wieder unn\u00f6tige Sorgen gemacht. Kein Wunder\ndass du die ganze Zeit so entspannt warst.\u201c rollt Sherry ihre\nAugen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch sah entspannt aus? Ich w\u00e4re vor Langeweile fast gestorben! Immer wenn ich dachte, ich k\u00f6nnte ein paar Monster jagen kamen entweder Prashi oder die Zwillinge und haben mich mehr oder weniger abgewimmelt damit ich keine bleibenden Sch\u00e4den erleide!\u201c n\u00f6rgelt Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErm, ich\nkann das schon nachvollziehen, denn sobald du in Aktion trittst, dass\nes jeder mitbekommt und anschlie\u00dfend h\u00fctest du das Bett f\u00fcr\nmehrere Tage!\u201c sch\u00fcttelt Sherry den Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber ich bin\nfroh, dass du wieder die normale Sherry geworden bist. Im Kaiserreich\nbist du ja vor jeder Aktion mehr oder weniger weggerannt mit einem\nrotem Kopf.\u201c grinste Sina. Ein Pfeil durchstach das Herz von Sherry\nund sie  musste sich zusammenrei\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa ha ha\nha&#8230; Liegt vermutlich an der Umgebung. Wenn man entf\u00fchrt wird und\nman schl\u00e4ft dann auch noch dort in der Burg, dann ist es schon&#8230;\nein komisches Gef\u00fchl.\u201c redet Sherry sich raus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch vermisse\nunsere gemeinsamen N\u00e4chte. Mein Bett ist zwar gro\u00df und weich,\naber&#8230; irgendwie habe ich mich daran gew\u00f6hnt, es mit jemanden zu\nteilen.\u201c schwelgt Sina in Erinnerung und Sherry gab nur ein \u201ePfff\u201c\nvon sich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd ich bin\ndir dankbar, dass du mir in dieser schweren Zeit geholfen hast. Ich\nw\u00fcsste nicht, wie es sonst geendet h\u00e4tte.\u201c versuchte Sherry vom\nThema abzulenken, sonst platzt ihr Herz.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGern\ngeschehen und ich w\u00fcrde es wieder machen. Darf ich schon mal\nerfahren, was ich in den K\u00e4mpfen anziehen werde?\u201c fragte Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErinnerst du\ndich an die Hydra die du besiegt hast?\u201c fragt Sherry nun und Sina\nnickte. \u201eDie Soldaten haben festgestellt, dass seine Schuppen und\nHaut eine sehr hohe magische Resistenz gegen alle Magiearten hatte.\nAlso habe ich mir davon genug genommen und daraus eine passende\nR\u00fcstung f\u00fcr dich gebaut. Den Endschliff habe ich mit Brandrulim\ngemacht, weil ich Schwierigkeiten hatte mit den N\u00e4hten, aber das\nkonnte mein Freund schnell l\u00f6sen.\u201c \n<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOha da bin\nja gespannt, welche Auswirkungen sie im Kampf haben wird. Von allen\nSSS-Abenteurern ist ja nur Neia die Magierin und sie d\u00fcrfte so\neiniges drauf haben.\u201c lobt Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas glaube\nich n\u00e4mlich auch. Ich hatte es schon geplant dies als R\u00fcstung zu\nbauen, aber nachdem ich von den Duellen geh\u00f6rt habe, habe ich diese\nvorgezogen. Mio und Tio haben mir berichtet, das Neia viel st\u00e4rker\nist als der Lichk\u00f6nig und ich fand ihn schon sehr schlimm.\u201c\nerinnert Sherry sich an den Untoten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGlaube, man kann den Lichk\u00f6nig nicht mit Neia vergleichen. Er hatte ein paar interessante Tricks auf Lager, aber er verfiel am Ende in Panik und das ist das Schlimmste was man als Magier machen kann. Meiner Einsch\u00e4tzung nach d\u00fcrfte Neia eher lachend bis zum Ende k\u00e4mpfen.\u201c \u00fcberlegte Sina laut.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie sch\u00e4tzt\ndu die anderen ein? Sie sind ja ebenso gleichberechtigte\nSSS-Abenteurer.\u201c hakt Sherry nach weiteren Informationen nach.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBis auf\nLouis ist der Rest kein Problem f\u00fcr mich. Ich werde sie aber nicht\nuntersch\u00e4tzen denn Hochmut kommt vor dem Fall. Sie haben bestimmt\nihre Tricks in der Tasche und werden sie alle benutzten. Nur Louis&#8230;\nSeit Ludwig hatte ich nicht mehr einen Gegner gehabt, der mein Herz\nso zum rasen brachte. Ich wollte ihn so dringend bek\u00e4mpfen!\u201c\ntr\u00e4umte Sina vor dem kommenden Kampf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu\nKampfs\u00fcchtige&#8230;\u201c und beide Damen kicherten.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Abend kam\ndie Kutsche vor der Villa des K\u00f6nigs an. Sie hatten unterwegs einen\nRadbruch gehabt und der Kutscher musste es reparieren. Dank der\nSt\u00e4rke von Sina hob sie die Kutsche einfach hoch und die Arbeit\nkonnte schnell erledigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLady Sina,\nwir haben sie erwartet. Wenn sie mir folgen w\u00fcrden?\u201c gr\u00fc\u00dfte ein\nButler mit seiner gro\u00dfen Statur. \u201eK\u00f6nnte auch ein Gorilla sein\nbei der Gr\u00f6\u00dfe.\u201c dachte Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Damen\nfolgten dem Butler und werden in das Wohnzimmer der Villa gebracht wo\nschon ein Kind auf Sina los st\u00fcrmte. \u201eSina!\u201c\nrief Alwin freudig. Sina fing ihn auf und hob ihn hoch. \u201eNanu, mit\ndir habe ich jetzt aber nicht gerechnet.\u201c freute Sina sich und sah\nnun im Zimmer Ralph, Nervi und Friedrich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHallo\nSchwester Sina, lange nicht gesehen!\u201c gr\u00fc\u00dfte Ralph nun ebenso\nstrahlend. \u201eHallo Sina.\u201c antwortet Themba nur kurz und b\u00fcndig.\n\u201eImmer noch am schmollen Nervi?\u201c \u00e4rgert Sina sie nun.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOh, bitte\nlass den Spitznamen. Es tut mir leid, ich sollte mich auch mehr\nfreuen.\u201c grinst nun Themba ebenso. Sherry und Friedrich standen bei\ndem Tumult ein bisschen Abseits.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAh, darf ich\nmeine Freundin und Teamgef\u00e4hrtin Sherry vorstellen? Sie begleitet\nmich bei den Abenteuern.\u201c setzte Sina Alwin ab und stellte Sherry\nvor. Die Kinder gr\u00fc\u00dften sie freundlich. \u201eDas sind die\nK\u00f6nigskinder, die ich gerettet habe und der mit den roten Haaren ist\nRalph, der zuk\u00fcnftige Ehemann von Themba.\u201c Sherry riss ihre Augen\nauf, mit wem sie es zu tun hatte und verbeugte sich vor ihnen mit\neinem Hallo.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEH?! Was\nmeinst du mit Ehemann?!\u201c rief ein Mann aus dem Nebenraum und K\u00f6nig\nKarl-Horst kam heraus. \u201eWas wei\u00dft du, was ich nicht wei\u00df?!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNa super\nSina, das wolltest du doch wieder erreichen.\u201c n\u00f6rgelt Themba, aber\nwidersprach Sina nicht, was Ralph nun mehr Sorgen machte. Er wird von\nFriedrich getr\u00f6stet.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e \u2026 Erm,\nist das nicht der K\u00f6nig Sina?\u201c fragte Sherry sch\u00fcchtern.\n\u201eRichtig, K\u00f6nig Karl-Horst von F\u00fcrstenbach, wie er leibt und\nlebt, wenn er sich nicht immer so viele Sorgen machen w\u00fcrde um seine\nTochter.\u201c erkl\u00e4rt Sina sehr n\u00fcchtern.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch w\u00fcrde\nzu gerne wissen, was ihr machen werdet, wenn ihr eigene Kinder habt.\u201c\nantwortet der K\u00f6nig sehr trocken.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eZumindest\nsie unterst\u00fctzen, statt ihnen irgendwelche Vorschriften zu machen.\u201c\nkommentiert Sina. \u201eScheinbar geht es euch ja allen ziemlich gut.\nAh.. Entschuldigung, ich habe Friedrich noch nicht begr\u00fc\u00dft. Wo ist\nSimon eigentlich?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer sitzt an\nder Front und wartet darauf, dass Tuzato\nirgendwas Dummes anstellt. Irgendwie versteht er sich vor allem mit\ndem General aus Osnain.\u201c brummte Friedrich nickend.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAh schade.\nNun Karl, da wir ja unter uns sind, darf ich dir meine Freundin\nSherry vorstellen? Sie hat scheinbar ihre Sprache verloren, obwohl\nsie es mittlerweile gew\u00f6hnt sein m\u00fcsste, mit hohen Adeligen zu\nverkehren.\u201c rollt Sina ihre Augen und half Sherry aus ihrer Starre.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErmm&#8230; ich\nentschuldige mich f\u00fcr meine Unh\u00f6flichkeit, eure Majest\u00e4t. Mein\nName ist Sherry und bin Abenteurerin.\u201c verbeugte sich Sherry. Der\nK\u00f6nig lachte nur: \u201eBeruhigt euch. Ich habe euch auf der\n\u00dcbertragung gesehen und dachte mir schon, dass ihr f\u00fcr Lady Sina\neine wichtige Person seid. Ihr seid auch der Grund, warum Lady Sina\ndas Milit\u00e4r von Osnain zerst\u00f6rte oder?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEh&#8230; ja,\nsoweit ist das richtig.\u201c antwortet Sherry sch\u00fcchtern. \u201eUnd ich\nbin der Grund, warum Leonardo aus dem Fenster flog, denn er hat\nSherry wehgetan.\u201c mischte Sina sich ein. Der K\u00f6nig riss die Augen\nauf und seufzte dann.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch werde\neinfach tun, als h\u00e4tte ich das nie geh\u00f6rt, Reichskanzlerin Sina.\u201c\nantwortet der K\u00f6nig diplomatisch.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun, wie\nauch immer. F\u00fcr die n\u00e4chsten Tage bin ich als Abenteurerin hier und\nmuss ein paar K\u00e4mpfe austragen. Ich vermute, ihr wolltet es aus\nn\u00e4chster N\u00e4he sehen?\u201c r\u00e4t Sina und alle Anwesenden nickten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie k\u00f6nnen\nwir uns das entgehen lassen? Mein Sohn hat immer wieder von euren\nK\u00e4mpfen berichtet. Aus der Geschichte habe ich immer wieder\nherausgeh\u00f6rt, dass es einseitig war. Nun duelliert ihr euch mit\nGegnern, die vermutlich ebenso unsere Armee besiegen k\u00f6nnten.\u201c\nbrummte Friedrich und Sherry \u00fcberlegte, warum er nicht normal reden\nkann.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201ePapa war im\nThronsaal eingesperrt gewesen, so hat er den wichtigsten Kampf\nverpasst. Das will er nun bei den K\u00e4mpfen in der Arena nachholen.\u201c\nberichtet Alwin kichernd.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eM\u00e4nner&#8230;\u201c\nmurmelt Themba und die anderen Damen nickten ihr nur zustimmend.\n\u201eNun, da alle anwesend sind, wollen wir nicht Essen?\u201c schl\u00e4gt\nRalph vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nK\u00f6nigsfamilie sowie Sina und Sherry a\u00dfen gemeinsam und tauschten\ngemeinsam ihre Geschichten aus. Der K\u00f6nig gab Sina recht, dass\nTuzato auch in seinem Reich ihre Finger im Spiel hatten und warf alle\nBotschafter sowie wichtige Kontaktm\u00e4nner raus. Er wartet immer noch\nauf eine Antwort von seinem Schreiben. \u201eIch h\u00e4tte nicht im Traum\ngedacht, dass sowas \u00fcber all die Jahrhunderte\nhinter unserem R\u00fccken intrigiert wurde.\u201c\nsch\u00fcttelt der K\u00f6nig den Kopf. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Sina dagegen\nberichtet von ihren Zielen in der Zukunft und dass demn\u00e4chst die\nGottesbestien dran sind. \u201eKannst du nicht auch irgendwas&#8230;\nnormales machen? Warum muss das immer so extrem sein?\u201c fragte\nThemba. \u201eWeil ich es kann und brauche?\u201c wundert Sina sich \u00fcber\ndie Frage. \u201eAh&#8230; mein Fehler. Man darf dich nicht mit normalen\nPersonen vergleichen.\u201c seufzte Themba.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Essen\nwurden Sina und Sherry zu einem G\u00e4stezimmer gebracht mit einem\ngro\u00dfen Himmelbett. \u201eHmm?\u201c wundert Sina sich\nund schaut den Gorilla an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bedaure,\naber wir haben nicht die n\u00f6tigen Zimmer. Wir hatten nicht mit dem\nK\u00f6nig sowie seiner Leibgarde gerechnet. Ich entschuldige mich\nzutiefst.\u201c verbeugte sich der Butler.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNicht\nschlimm, teilen wir wieder das Bett wie in den guten alten Zeiten,\nnicht wahr Sherry? Sherry?\u201c Sina zieht an dem \u00c4rmel von Sherrys\nKimono.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEh ja? Kein Problem, ich freue mich schon darauf.\u201c zuckten ihre Mundwinkel. Sie versuchte ihr Pokerface zu halten, aber bei dem Gedanken mit Sina zu schlafen, musste sie l\u00e4cheln.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDann werde\nich mich zur\u00fcckziehen. Ich w\u00fcnsche ihnen einen sch\u00f6nen Abend.\u201c\nverabschiedet sich der Gorillabutler.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAh, was mir\neinf\u00e4llt, ich muss nochmal mit dem K\u00f6nig sprechen. Du kannst ja\nbaden gehen oder so.\u201c schl\u00e4gt Sina vor und l\u00e4sst Sherry im Raum\nzur\u00fcck, die aber immer noch in Gedanken vertieft war.<\/p>\n\n\n\n<p>Sina fand den\nK\u00f6nig mit Friedrich im Wohnzimmer, die sich unterhielten. \u201eAh\nKarl, ich h\u00e4tte da mal eine Frage&#8230;\u201c betonte Sina ihre Frage und\nKarl sowie Friedrich ahnten, dass gleich was passieren wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas ist die\nBedeutung von \u201eHope\u201c? Der alte Knacker Godelot kannte die\nBedeutung des Ringes, meinte aber, es sei besser, wenn ich diese\nFrage euch stelle. Nun?\u201c hob Sina eine Augenbraue hoch und stand\nwartend auf eine Antwort.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErm&#8230; ist das wichtig?\u201c versuchte sich der K\u00f6nig herauszuwinden, aber Sina nickte nur den Kopf und wippte mit dem Fu\u00df. \u201eDiesen Sturm muss du alleine \u00fcberwinden.\u201c stand Friedrich auf und verl\u00e4sst das Wohnzimmer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTolle\nFreunde&#8230; Nimm doch Platz, es ben\u00f6tigt ein bisschen\nErkl\u00e4rungsbedarf.\u201c gab der K\u00f6nig auf. Sina nahm das Angebot an\nund sa\u00df nun gegen\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeine\nVorfahren vor langer Zeit waren die letzten Tr\u00e4ger von \u201eHope\u201c\ngewesen. Ich selber wusste die Bedeutung des Ringes nur am Rande, bis\nich in den B\u00fccher wieder daran erinnert wurde. Nun, dieser Ring\nbem\u00e4chtigt euch, meine Armee im K\u00f6nigreich zu benutzten, wie es\neuch beliebt.\u201c erkl\u00e4rt der K\u00f6nig und sah, wie Sina nun ziemlich\ngenervt wirkte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber das ist\nnoch nicht alles. Die eigentliche Bedeutung des Ringe ist, dass es\neuch erm\u00e4chtigt, zur K\u00f6nigin dieses Reiches zu werden, sollte es\nkeinen Thronerben geben. Sollte mir und meinen Kindern irgendwas\npassieren, werdet ihr automatisch zur K\u00f6nigin.\u201c beichtet der K\u00f6nig\nden Rest. Sina fiel nun die Kinnlade herunter und war sprachlos.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBevor ihr&#8230;\nexplodiert, lasst mich erkl\u00e4ren, wieso ich damals zu dieser\nEntscheidung gekommen bin. Ich wollte meine Kinder in Sicherheit\nwissen, aber auch mein Volk. Ihr habt die n\u00f6tige St\u00e4rke und\nWeisheit gehabt, sollten beiden was passieren, diesen Feind zur\nStrecke zu bringen. Es sollte den Feind abschrecken, jemals\nirgendwann gegen meine Kinder, mich oder dem Volk vorzugehen.\u201c\nbeendet der K\u00f6nig seine Erkl\u00e4rung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch wei\u00df\nwirklich nicht was ich sagen soll. Erst werde ich lebenslang zur\nReichskanzlerin ernannt, nun erfahre ich, dass ich mehr oder weniger\neine Interims K\u00f6nigin bin. Wieso gibt man mir\nall die Macht, die ich nicht will?\u201c fragt Sina fassungslos.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWeil ihr nun\nmal eine starke Pers\u00f6nlichkeit seid. Ihr zwingt uns ebenso zu\nVer\u00e4nderungen. Wenn ich \u00fcberlege, haben wir all die Jahre keine\nEntwicklung mehr gehabt, quasi ein Stillstand und ihr kommt aus dem\nNichts und bringt die R\u00e4der wieder zum drehen.\u201c kommt der K\u00f6nig\nauf den Punkt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas mag\nvielleicht sein, aber hat mich jemand gefragt, ob ich das alles\nm\u00f6chte? Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, ob jemand\nmich jemals gefragt hat, was ich will. Klar ich will G\u00f6tterbestien\njagen gehen, aber auf Dauer ist das f\u00fcr mich nur ein Zeitvertreib.\nNiemand hat mich jemals gefragt, was ich gerne will. Jeder dr\u00fcckt\nmir eine Rolle auf, von meinen Vater bis Kaiser Godelot und nun ihr.\u201c\nwurde Sina nun sauer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs&#8230; tut\nmir leid, dass ich euch solch eine B\u00fcrde \u00fcbertragen habe.\u201c\nentschuldigt sich der K\u00f6nig. Im Nebenraum standen Ralph, Themba,\nFriedrich und Sherry, die das Gespr\u00e4ch mitverfolgten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas macht\nihr eigentlich alle, wenn ich einfach die Nase voll habe und\nverschwinde? Auch ich bin nur eine Person und irgendwann brauche ich\neinfach den n\u00f6tigen Freiraum! Die Duelle mit den SSS-Abenteurern\nmache ich nur, damit die Kinder mal wieder wach werden\nund sich erinnern warum sie \u00fcberhaupt Abenteurer geworden sind. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Ich mache mir\ndie ganze Zeit Gedanken, wie was w\u00e4re und was kann man am besten\nmachen, auch wenn man mir es nicht ansieht. Ich m\u00f6chte f\u00fcr meine\nFreunde das Beste und meinen Feinden das Schlimmste! Kein Mensch darf\nso viel Macht haben wie ich es zur Zeit habe. Ich\nhabe die Kontrolle von zwei Reichen sowie der Abenteurer!\u201c l\u00e4sst\nSina nun ihren Frust raus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd doch\nnutzt ihr diese Macht nicht aus, sondern zwingt andere dazu. Wenn ich\nmeine Meinung dazu sagen d\u00fcrfte, aber in Wirklichkeit nutzt ihr sie\nnur, wenn es wirklich n\u00f6tig ist. Als ihr Reichskanzlerin geworden\nseid, solltet ihr bestimmt Kaiserin Emilia eine Starthilfe geben\noder? Nun seid ihr hier und habt eure Aufgaben auf sie und ihrem\nGefolge \u00fcbertragen. Ihr h\u00e4ttet auch gehen k\u00f6nnen nachdem ihr\nKanzlerin wurdet, aber das w\u00fcrde \u00fcberhaupt nicht zu euch passen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich selber\nmache mir keine Gedanken dar\u00fcber, dass ihr mein Milit\u00e4r\nzweckentfremdet oder mein Amt \u00fcbernehmen wollt, daf\u00fcr seid ihr doch\nviel zu Bescheiden. Ihr wollt nur das Gef\u00fchl von Leben haben oder?\u201c\nfragte der K\u00f6nig in einem ruhigem Ton.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKann schon\nsein&#8230; Meine gesamte Kindheit bis zum Erwachsensein durfte ich\nnichts anderes als trainieren, trainieren und nochmals trainieren.\nIch beneide die anderen Kinder, die&#8230; auf ihre Art und Weise noch\nihre Kindheit bewahren k\u00f6nnen, deswegen bringe ich ihnen so viele\nSpiele bei. Sie sollen nicht das Gef\u00fchl erleben, das ich hatte.\u201c\nsagt Sina ohne den K\u00f6nig anzuschauen. Themba und Sherry liefen die\nTr\u00e4nen und Ralph gab sein Bestes es zur\u00fcckzuhalten, nachdem sie\neinen Teil von Sinas Kindheit erfuhren. Sherry kannte es, aber ihr\nwar nicht bewusst, wie sehr Sina das\nbesch\u00e4ftigte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd wie geht\nes euch jetzt nachdem ihr euren gesamten  Frust ausgesprochen habt?\u201c\nfragte der K\u00f6nig nun freundlich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBeschissen,\naber danke das ihr zugeh\u00f6rt habt.\u201c seufzte Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIhr k\u00f6nnt\njederzeit wiederkommen und euch aussprechen. Ich werde uns einen\ngem\u00fctlichen Raum besorgen und euch zuh\u00f6ren. Das ist das Mindeste\nwas ich f\u00fcr euch machen kann.\u201c nickte der K\u00f6nig ernst.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch sollte\nlangsam meine Freundin wieder aufsuchen, sie d\u00fcrfte mit dem waschen\nfertig sein. Man sieht sich morgen.\u201c verabschiedet Sina sich vom\nK\u00f6nig. Als Sina das Wohnzimmer verlassen hat, kam Friedrich aus dem\nZimmer. Die Kinder sind wieder in ihre Zimmer gegangen und tr\u00f6sten\nsich selber, w\u00e4hrend Sherry das Badezimmer im Erdgeschoss nutzte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSehr\nunh\u00f6flich von euch das Gespr\u00e4ch zu belauschen. Es w\u00fcrde mich nicht\nwundern, wenn Sina es ebenso gemerkt hat.\u201c merkte der K\u00f6nig an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs tut mir leid Karl, meine Neugier war zu gro\u00df und dann kamen die Kinder sowie Sherry. Es war nicht meine Absicht, dass jeder es mitbekommt.\u201c entschuldigt sich Friedrich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist ein\nWunder das Sina nicht daran zerbrochen ist bei so viel\nMacht. Es ist verf\u00fchrerisch und auch gleichzeitig zerst\u00f6rerisch.\nAber&#8230; ich frage mich, was ihr Vater ihr f\u00fcr eine Rolle gegeben\nhat?\u201c murmelt der K\u00f6nig.<\/p>\n\n\n\n<p>Sina ging zu\nihrem Zimmer und fand es leer vor. Sie fand die Situation mit dem\nK\u00f6nig sehr peinlich, dass sie ihren angesammelten Frust freien Lauf\nlie\u00df. \u201eHimmel, irgendwie erfahre ich Dinge,\ndie ich hinterher bereue zu wissen.\u201c seufzte Sina. Auf einmal wird\nSina von hinten umarmt. Sie schaute mit dem Kopf zur Seite und sah\neine gewaschene Sherry.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas bereust\ndu Sina?\u201c fragte Sherry unschuldig. \u201eAch, ich hatte das Gespr\u00e4ch\nmit dem K\u00f6nig&#8230;\u201c und Sina erz\u00e4hlte das Gespr\u00e4ch. \u201eIch\nverstehe&#8230; warum w\u00e4scht du dich nicht und kommst dann ins Bett?\nDann tr\u00f6ste ich dich.\u201c l\u00e4chelt Sherry traurig hinter dem R\u00fccken\nvon Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas mache\nich&#8230;\u201c sagt Sina und Sherry l\u00e4sst Sina los. Sina ging sich\nwaschen, w\u00e4hrend Sherry im Bett auf sie wartete. Es dauerte nicht\nlange, bis Sina frisch gewaschen wiederkommt und sich mit ihrem\nPyjama ins Bett legte.<\/p>\n\n\n\n<p>Sherry zog die\nDecke \u00fcber Sina und nahm beide H\u00e4nde von Sina gleichzeitig schaut\nsie Sina an. \u201eWas w\u00fcrdest du gerne machen,\nwenn du all diese Aufgaben nicht h\u00e4ttest?\u201c fragte Sherry. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHmm&#8230; mir\ngef\u00e4llt es, wie das Leben mit Suki, Mel und den Zwillingen sowie dir\nist. Ich&#8230; w\u00fcrde gerne einmal mit allen eine Strandparty machen.\nAuch wenn ich das&#8230; Konzept der Freundschaft noch nicht so richtig\nverstehe, aber irgendwie&#8230; seid ihr mir sehr wichtig geworden und\nm\u00f6chte es nicht loslassen&#8230;\u201c murmelt Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMan&#8230; hat\ndich im Training wirklich sehr kaputt gemacht oder? Ist es auch daran\nschuld, dass du&#8230; die Liebe nicht wirklich wahrnehmen kannst?\u201c\nmurmelt Sherry zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHmm&#8230; Themba und Ralph lieben sich ja, das kann man nicht \u00fcbersehen, deswegen \u00e4rgere ich sie beiden so gerne. Wusstest du, dass Themba mitten im Kampf den armen Ralph auf die Wange gek\u00fcsst hat, w\u00e4hrend ich aussah wie ein Igel?\u201c kicherte Sina auf einmal, dann wurde sie aber wieder schnell ernst. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber auf deine Frage zur\u00fcckzukommen, wenn man dich die ganze Kindheit foltert und schikaniert h\u00e4tte, deine eigene Familie dich mit unm\u00f6glichen Aufgaben konfrontiert, glaubst du nicht auch, dass&#8230; irgendwas dabei kaputt geht?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sherry sah Sina\nin die Augen und sah Trauer. Sie rutschte n\u00e4her zu Sina und umarmte\nsie im Bett. \u201eEgal was passiert, ich werde an deiner Seite\nbleiben.\u201c streichelt Sherry die Haare von Sina, w\u00e4hrend der Kopf\nauf ihrer Brust lag.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas w\u00fcnsche ich mir wirklich&#8230;\u201c schlummert Sina ein, w\u00e4hrend Sherry eine Tr\u00e4ne vergoss.<\/p>\n\n\n\n<p> \u201eWas ist dir nur angetan worden?\u201c dachte Sherry.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin wiedergeboren und treffe alte Bekannte? Zwei Tage vor dem gro\u00dfen Duell reisen Sina und Sherry in Kimonos in der Kutsche von Sina nach Ensburg. \u201eSchade das die anderen nicht mitk\u00f6nnen.\u201c seufzt Sherry. \u201eKann man nichts daran \u00e4ndern. 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