{"id":342,"date":"2019-09-06T20:00:16","date_gmt":"2019-09-06T20:00:16","guid":{"rendered":"http:\/\/sinroswell.de\/?p=342"},"modified":"2019-09-06T20:00:16","modified_gmt":"2019-09-06T20:00:16","slug":"kapitel-42","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=342","title":{"rendered":"Kapitel 42"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ich bin wiedergeboren und der gro\u00dfe Kampf beginnt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\n\u201eH\u00f6llenschwerter\u201c wurden in eine riesige Halle transportiert.\nVon der Decke hingen verweste Leichen, Skelette oder andere\nunaussprechliche Dinge und der Gestank.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerdammt, stinkt das hier! Mir wird schon ganz schwindelig, zieht euch die Gasmasken an!\u201c befiehlt Kunz und jeder ging seiner Forderung nach.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem nun\njeder eine Gasmaske aufgesetzt hat, fragt Mariel: \u201eSind ansonsten\nalle in Ordnung? Wo sind wir und wo ist der Rest?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMal schauen,\nOnesta, Mariel, Kunz und meine Wenigkeit sind anwesend. Ich habe mich\nzu sehr auf diesen sprechenden Zombie konzentriert, bis unter unseren\nF\u00fc\u00dfen ein Kreis aufleuchtete.\u201c meint Erilag.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe\nnoch gesehen, wie Sina vor dem ganzen Schlamassel Sherry geschubst\nhat, bevor die Kreise erschienen sind. Scheinbar hatte sie irgendwie\neine Falle geahnt und wollte ihre Freundin retten, nur zu dumm, dass\nsie ausgerechnet in die N\u00e4he von Castien gefallen ist. Scheinbar war\nsie in seinem Kreis gewesen.\u201c erkl\u00e4rt Onesta.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlso sind\nwir, Castien mit Sherry und Sina jeweils in einem magischen Kreis weg\nteleportiert? Hoffentlich rei\u00dft sich Castien zusammen, wenn er mit\nSherry unterwegs ist, ansonsten sehe ich schwarz, wenn Sina nach ihr\nsucht, aber nur Castien&#8230; lebend vorfindet.\u201c orakelt Kunz.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber das war\neine Falle wie aus dem Lehrbuch&#8230; Der Zombie lenkt uns ab und\nprovoziert uns, sodass wir getrennt standen und aktivierte seinen\nZauber. Wie war seine Aussage, wir m\u00fcssten uns mit den Dienern des\nLichk\u00f6nig herumschlagen? Glaube, dass war der Zweck dieser Falle.\u201c\nkl\u00e4rt Erilag die Situation auf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAm meisten\nSorgen machen ich mir um Castien und Sherry. Das ist wie mit Feuer\nund \u00d6l. Ich kann nur an die G\u00f6ttin beten, dass Castien heute sein\nStolz herunterschluckt. Um Sina mache ich mir komischerweise am\nwenigsten Gedanken. Irgendwie erwarte ich, dass wir bald von ihr\nh\u00f6ren werden.\u201c denkt Mariel laut nach.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLasst uns\nerst mal um uns Sorgen machen. \u00dcberall diese Leichen und der\nGestank, es erinnert mich an eine Lagerhalle f\u00fcr Leichen. Wir\nsollten uns schleunigst mit den anderen wieder treffen, bevor dieser\n\u201eDiener\u201c uns hier findet.\u201c sagt Onesta nerv\u00f6s, bis auf einmal\njeder das laute Stampfen h\u00f6rte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist hier\nviel zu dunkel. Mach uns den Raum heller Onesta!\u201c befiehlt Kunz und\nOnesta fing an, seinen Zauber zu murmeln. Danach erschienen mehrere\nkleine Leuchtkugeln vor Onesta, die sich im Raum verteilten und dann\nimmer heller wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal ist es\nein Segen, wenn man gewisse Dinge nicht sieht, aber die Helligkeit\nzeigte die Schrecken. Jeder der Abenteurer hat gewiss Dinge im Leben\nerlebt, die man nie wieder vergisst. Aber das Monster, welches das\nlaute stampfen verursachte, h\u00e4tte den einen oder anderen gestandenen\nAbenteurer dazu gebracht sich zu \u00fcbergeben, wenn sie nicht ihre\nMasken auf h\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Monster\nbestand aus lauter zusammen gen\u00e4hten Leichen. Es hatte drei\ngewaltige Arme. Seine Ged\u00e4rme hingen heraus. Eines seiner Beine war\nviel zu kurz und trotzdem schaffte das Ding zu gehen. Es trug eine\nriesige Henkersaxt und sein Kopf wurde gn\u00e4digerweise mit einer\nKapuze verdeckt, aber es hatte irgendwie zu viele Augen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHimmel,\nwelches kranke Hirn hat dieses Ding&#8230; erschaffen?\u201c w\u00fcrgte Mariel,\nkonzentriert, sich nicht zu \u00fcbergeben.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch glaube,\nwir m\u00fcssen uns mit ihm befassen. Der ist viel zu speziell, das ist\nwohl einer der Diener. Bei der G\u00f6ttin, ich kann seinen Gestank\nselbst durch die Maske riechen. Hoffentlich ist das kein unbekanntes\nGift, was es ausstr\u00f6mt.\u201c presste Onesta.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKonzentration!\nWir nehmen Kampfstellung ein, Erilag du lenkst seine Aufmerksamkeit\nauf dich, w\u00e4hrend Onesta sich f\u00fcr ein paar Zauber bereit halten\nsoll. Mariel, behalte Erilag im Auge, ich habe das Gef\u00fchl, dass\ndieser Fettklops gut austeilen kann. Ich werde versuchen, es von\nhinten anzugreifen. Denkt dran, es ist ein Untoter und mit hoher\nWahrscheinlichkeit ist sein Kopf die Schwachstelle!\u201c motiviert Kunz\nseine Gruppe auf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eChuur&#8230; ist\nsein Name&#8230; Er ist&#8230; unser Henker&#8230;\u201c murmelt eine Stimme hinter\ndem Riesenzombie. Die Gruppe versuchte die Stimme zu orten, aber\nfanden niemanden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs bringt&#8230;\nnichts, mich zu&#8230; suchen&#8230; Ich bin&#8230; ein Opfer&#8230; wie alle\nanderen&#8230; hier. Eins war&#8230; ich lebendig&#8230; aber dann&#8230; wurde\nich&#8230; wiederbelebt und diesem&#8230; Monstrum \u00fcberreicht&#8230;\nUntersch\u00e4tzt es nicht,&#8230; es ist&#8230; schlauer als es&#8230; aussieht!\u201c\nwarnte die Stimme.<\/p>\n\n\n\n<p>Chuur kannte\nwohl die Stimme und ging zu einem h\u00e4ngenden Leichnam an der Decke.\nEr grunzte durch die Kapuze, dann schlug er mit seiner Axt auf seinen\nKopf. Die Axt ging sauber durch den Kopf und als seine Arbeit\nerledigt war, lenkte der Henker seine Aufmerksamkeit wieder der\nGruppe zu.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNicht nur\nstark, auch schnell ist das Ding. Seinen Namen zu kennen, macht die\nSituation auch nicht besser. Seid ihr bereit?\u201c fragt Erilag, der\nsich auf den Kampf eingestellt hat. Als alle nickten, rannte Erilag\nmit erhobenen Schild los und schrie das Monster an.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Monster gab\nso was \u00e4hnliches wie ein Lachen von sich und provozierte Erilag mit\nGesten \u201eKomm doch.\u201c, aber Erilag ist ein Veteran, der sich nicht\naus der Ruhe bringen l\u00e4sst. In der Zeit rannte Kunz an die Seite,\nweit genug, weil das Monster ihn nicht sehen sollte, um hinter ihn zu\ngelangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Onesta stand\nmit Mariel in einem gewissen Abstand und zaubert einen etwas l\u00e4ngeren\nZauber, der das Monster vernichten sollte, w\u00e4hrend Mariel erst\nabwartet, wie der Kampf verl\u00e4uft.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Erilag nah\ngenug an den Henker ran kam und einen Angriff provozierte, griff\nChuur mit seiner Riesenaxt von der Seite an. Erilag hat es kommen\nsehen und hob sein Schild hoch, aber die Kraft, die in der Axt war,\nkonnte er nicht blocken und flog mit hoher Geschwindigkeit gegen die\nMauer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErilag!\u201c\nschreit Mariel und fokussiert einen Heilzauber, denn der Arm muss\ngebrochen sein, so verbeult wie das Schild aussah. In der Zeit war\nOnesta mit seinem Zauber fertig und feuert einen gro\u00dfen Feuerball\nauf das Monster.<\/p>\n\n\n\n<p>Chuur sah den\nFeuerball auf sich zufliegen und schlug es mit der flachen Seite\nseiner Waffe einfach von sich weg, sodass der Zauber gegen die Wand\nflog. Dort explodierte es und zerst\u00f6rte ein gro\u00dfen Teil der Wand,\ndie h\u00e4ngenden K\u00f6rper an der Decke flogen hin und her. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Onesta kam aus\ndem Staunen nicht heraus, dass ein Untoter in der Lage ist, einfach\neinen Zauber zur Seite zu schlagen, w\u00e4hrend Chuur wieder eine Art\nLachen von sich gab.<\/p>\n\n\n\n<p>Kunz nutze die\nChance und schlug von hinten zu. Als h\u00e4tte das Monster dies\nerwartet, kam die Faust von seinem dritten Arm geflogen und schlug\nKunz von sich weg. Kunz konnte mit M\u00fche verhindern, dass dieser\nSchlag ihn bewusstlos machte und versuchte wieder aufzustehen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerdammt,\nich muss mir schnell einen anderen Plan einfallen lassen. Dieser\nUntote spielt in einer anderen Liga, als ich das sonst kenne.\u201c\ndachte Kunz, w\u00e4hrend er Blut spuckte.<\/p>\n\n\n\n<p>Mariels\nHeilzauber haben die gr\u00f6bsten Sch\u00e4den bei Erilag geheilt, sodass er\nwieder aufstehen konnte, aber sein Schild&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerdammt, du\nelendes Monster! Das Schild ist ein Familienerbst\u00fcck gewesen und du\nverbeulst das einfach!\u201c schimpft Erilag.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOnesta! Hast\ndu irgendwelche Licht- oder Eiszauber?\u201c ruft Kunz von der anderen\nSeite. Durch diese Ablenkung bekam Onesta nicht mit, dass das Monster\neinen K\u00f6rper von der Decke gerissen hatte und auf den Magier zuwarf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUff&#8230;\u201c\ngab Onesta noch einen Laut ab. Dieser Angriff hat bestimmt mehrere\nRippen gebrochen und h\u00e4tte ihn vermutlich aufschreien lassen, aber\ndank der Erfahrung mit dem \u201eBrecher\u201c sind diese Schmerzen ihm\nnicht unbekannt. Aber es f\u00e4llt ihm schwer sich zu konzentrieren,\nnicht das Bewusstsein zu verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kampf\nverl\u00e4uft sehr schlecht f\u00fcr die H\u00f6llenschwerter. Sie haben viele\ngemeinsame Abenteuer schon hinter sich und auch mit gef\u00e4hrlichen\nMonstern gek\u00e4mpft, aber so ein einseitiger Kampf ist doch neu f\u00fcr\nsie.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMariel,\nkonzentriert dich auf Onesta! Erilag und ich werden den Henker\nablenken und frage ihn meine vorigen Frage! Ich muss es wissen f\u00fcr\nden n\u00e4chsten Plan!\u201c schreit Kunz von der anderen Seite des Raumes.<\/p>\n\n\n\n<p>Erilag hoffte\nwirklich, dass der n\u00e4chste Plan das Ungeheuer irgendwie zu Fall\nbringt, ansonsten sieht es sehr d\u00fcster aus. Aber er l\u00e4sst es sich\nnicht anmerken und st\u00fcrmte wieder auf den Riesen zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Mariel zog den\nLeichnam von Onesta runter und zauberte einen schnellen Heilzauber\nauf ihn. \u201eOnesta, hast du die Frage mitbekommen?\u201c fragte sie\ndanach.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa&#8230; aber\nwas genau braucht er?\u201c kam die Antwort von Onesta. Mariel gab einen\nbestimmten Pfeifton von sich, was nicht mehr als ein Ja bedeutete.\nKunz verstand die Nachricht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErilag, wie\nlange kannst du ihn alleine im Griff halten?\u201c rief Kunz, w\u00e4hrend\ner wieder das Monster umrundet.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSolange es\nmich nicht trifft&#8230; lange!\u201c und wich einen Angriff aus, denn mit\nseinen Schild kann er keine Schl\u00e4ge blockieren, geschweige\nStandhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber Chuur ist\nkein einfacher Zombie und schwenkte seine Aufmerksamkeit auf Kunz und\ngriff ihn dann mit seiner Axt an. Dank der Erfahrung langj\u00e4hriger\nArbeit als Abenteurer konnte Kunz dem Angriff so eben noch\nausweichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Monster zeigt seinen R\u00fccken. Die Chance nutzte Erilag und schlug ihm seine Axt in den R\u00fccken. Aber dieser Angriff zeigte keine wirkliche Wirkung auf das Monster, so zog sich Erilag wieder zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerdammtes\nMonster! Du sollst dich auf mich Konzentrieren!\u201c schimpfte Erilag\nwieder und Chuur drehte sich tats\u00e4chlich wieder um, aber mit seiner\nAxt im Angriff. Dieser Angriff kam f\u00fcr Erilag trotz seiner Erfahrung\netwas unerwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Erilag sah auf\neinmal alles in Zeitlupe, wie Mariel nach ihm schreit&#8230; Onesta, der\nversuchte, einen einfachen Zauber auf das Monster zu zaubern und\nKunz, dessen Augen auch vor Schreck weit aufgerissen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerdammt,\nsoll das tats\u00e4chlich hier mein Ende sein?\u201c dachte Erilag und sah\nschon, wie sein Oberk\u00f6rper vom Unterk\u00f6rper getrennt wird&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einmal\nbebte die ganze Halle, jeder, auch Chuur konnten das Gleichgewicht\nnicht halten und sind gezwungen auf die Knie zu gehen. \u00dcber ihren\nK\u00f6pfe krachte und bebte es, es rieselte der Putz und viel Staub kam\nrunter. Mehrere Zementbl\u00f6cke l\u00f6sten sich von der Decke und fielen\nrunter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Abenteurer\nschafften es rechtzeitig auszuweichen, immer haarscharf, aber Chuur\nwurde von einem der Bl\u00f6cke getroffen und einer seiner Arme hing\nnutzlos herunter. Die Decke dr\u00fcckte sich immer weiter runter und\njeder bekam Angst, dass der Raum einst\u00fcrzt, aber&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch glaube,\nes hat aufgeh\u00f6rt?!\u201c murmelt Mariel, die wieder sich aufrichtete\nund zu Onesta rannte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas es auch\nimmer war, es hat mein Leben gerettet!\u201c ruft Erilag, der noch\nschnell ein Dankgebet an die G\u00f6ttin richtete.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKeine\nFeuermagie mehr, Onesta! Der Raum ist voller Staub!\u201c ruft Kunz den\nBefehl. Jeder wusste sofort, was passierte, wenn hier Feuer gez\u00fcndet\nwird, fliegt hier alles in die Luft.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErilag, du\nlenkst weiter das Monster ab, aber keine Heldentaten mehr! Scheinbar\nist einer seine Arme nutzlos geworden!\u201c dabei rannte Kunz zu\nOnesta, w\u00e4hrend Erilag nickte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das\nMonster hat sich mittlerweile erholt und stand wieder auf. Dabei\nmerkte es, dass es einen seiner Arme nicht mehr benutzen kann. Es\ngrunzte ver\u00e4rgert und zog an seinem kaputten Arm. Man sah wie die\nN\u00e4hte und das Fleisch riss bis er ab war und wirft seinen Arm dann\nweg.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWiderlich&#8230;\nso was w\u00fcrden echt nur Untote machen.\u201c sprach Erilag, w\u00e4hrend er\nein paar der Steine aufnahm und auf das Monster wirft, um es\nabzulenken. Einige Steine trafen seinen Kopf und nun hatte Erilag\nseine volle Aufmerksam wieder, w\u00e4hrend Chuur gereizt war.<\/p>\n\n\n\n<p>Kunz ist bei\nOnesta angekommen und wird von Mariel geheilt. \u201eOnesta, kannst du\ndas Monster einfrieren?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu meinst,\nzu einem riesigen Eisblock?\u201c fragt Onesta.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSo in etwa.\nDas Problem ist, es hat eine unendliche Ausdauer und St\u00e4rke, der wir\nnichts entgegen zu setzen haben. Seine Schnelligkeit ist auch\ngeradezu be\u00e4ngstigend, so kommen wir nicht an seinen Kopf ran. Wir\nm\u00fcssen ihn irgendwie verlangsamen, sprich seine Gliedma\u00dfen\nzerst\u00f6ren. Wenn du seine Beine einfrierst, sodass Erilag oder ich\ndiese zerst\u00f6ren k\u00f6nnen, m\u00fcsste es erheblich geschw\u00e4cht sein!\u201c\nerl\u00e4utert Kunz den Plan.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e \u2026 Es ist\nm\u00f6glich. Gerade weil es keine Schmerzen f\u00fchlt, d\u00fcrfte es f\u00fcr das\nMonster zu sp\u00e4t sein bis es was merkt, aber&#8230; es wird dauern und\nwird vermutlich ein Gro\u00dfteil meiner Mana verbrauchen!\u201c antwortet\nOnesta.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDann fang\nan. Wenn wir das Ding nicht aufhalten, werden wir nicht lebend hier\nwegkommen. Mariel, kannst du irgendetwas beitragen? Wir d\u00fcrfen uns\nnicht mehr treffen lassen, dann kannst du auch angreifen.\u201c fragt\nKunz.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e \u2026 Ich\nh\u00e4tte einen Zauber, aber&#8230; ich wei\u00df nicht, ob er gegen Untote\nfunktioniert. Wenn es funktioniert, ist das Monster abgelenkt.\u201c und\nteilt ihre Idee Kunz mit. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErilag! Wenn\nMariel \u201ejetzt\u201c schreit, schlie\u00df deine Augen!\u201c ruft Kunz dem\nZwerg zu, der die ganzen Angriffe von dem Monster ausweicht. Von\nweitem konnte Kunz ein Nicken sehen. \u201eOk, er wei\u00df Bescheid!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Onesta bereitet\nseinen Zauber vor, ben\u00f6tigt aber seine Zeit. In der Zeit hat Mariel\nihren Zauber schon fertig. Aus ihrer Hand kam eine kleine Kugel, die\nimmer gr\u00f6\u00dfer wurde, bis sie die Gr\u00f6\u00dfe einer Wassermelone hatte.\nMit gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten lenkte sie den Ball in die H\u00f6he des\nKopfes vom dem Monster.<\/p>\n\n\n\n<p>Kunz wirft\neinen Wurfdolch, damit das Monster sich umdreht. Chuur hat von dem\nBall nichts mitbekommen und merkte, dass etwas an seinen Hinterkopf\ntraf. Es drehte sich um und wirkte erstaunt, dass ein schwebender\nBall vor ihm war.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJETZT!\u201c\nund die Kugel explodierte in einem Licht, dass die ganze Halle\naufhellte. Sina w\u00fcrde es mit einer Blendgranate vergleichen, nur\nextremer.<\/p>\n\n\n\n<p>Kunz hat sich\nvor Onesta hingestellt, damit das Licht nicht seinen Zauber st\u00f6rte\nund die anderen verdeckten ihre Augen. Aber das Monster hat eine\nvolle Bandbreite abbekommen und br\u00fcllte seinen Zorn heraus, da es\nnicht mehr sehen kann. Es fing an mit seiner Axt um sich herum zu\nschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs hat\nfunktioniert. Hoffentlich h\u00e4lt die Blindheit lang genug an. Solange\nhalten wir Abstand!\u201c lobt Kunz Mariel.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Henker sah\nnur wei\u00dfe Farbe. Es sp\u00fcrte keinen Schmerz oder Emotionen, aber die\nUngewissheit, was seine Opfer planen, machte ihm zu schaffen. Er\nschlug wild um sich, traf einige der noch h\u00e4ngenden Leichen an der\nDecke, aber auch den Boden oder die W\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<p>Onesta hat es\ngeschafft, seinen Eiszauber zu aktivieren und an den Beinen des\nMonster bildeten sich kleine Eiskristalle, die sich immer weiter\nausbreiten. Aufgrund seiner Schmerzimmunit\u00e4t sowie Blindheit, bekam\nder Henker es \u00fcberhaupt nicht mit. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Seine\nBewegungen wurden immer langsamer, zumindest konnte er nicht mehr\nschnell gehen bis zu dem Punkt, da er an einem Ort festgefroren ist.\nDas Monster wusste \u00fcberhaupt nicht warum und schlug nun um sich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErilag,\nzerst\u00f6r seine Beine, ich lenke es vorne ab!\u201c ruft Kunz dem Zwerg\ndie Nachricht zu, der ein OK zur\u00fcck rief.<\/p>\n\n\n\n<p>Kunz nahm ein\npaar weitere Wurfdolche aus seinem Inventar heraus und schleuderte\nsie auf seinen Kopf. Langsam bekam das Monster tats\u00e4chlich so was\nwie Panik, aber Kunz hat erreicht was er wollte und das Monster\nschlug nun nur noch vorne.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Chance\nnutzte Erilag und schlug mit aller Kraft auf die vereisten Beine, die\nohne Widerstand in viele St\u00fccke zerbrachen. Das Monster fiel sofort\nnach vorne und krachte mit seinem restlichen K\u00f6rper auf den Boden.<\/p>\n\n\n\n<p>Chuur versteht\ndie Welt nicht mehr. Es f\u00fchlt keine Schmerzen und seine Augen k\u00f6nnen\nimmer noch nichts sehen. Nun liegt er und kann nicht aufstehen,\ngeschweige denn seine Axt effektiv einsetzen. Er br\u00fcllt seinen Zorn\nheraus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJetzt haben\nwirklich das Monster im Griff!\u201c freut sich Mariel, endlich einen\nHoffnungsschimmer zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKunz, ihr\nm\u00fcsst ohne mich weiter machen&#8230; Ich habe kaum noch Mana&#8230;\u201c\nkeuchte Onesta, der dicke Schwei\u00dfperlen am Gesicht hatte. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist in\nOrdnung, der Sieg ist auf unsere Seite. Der Plan hat funktioniert,\nnun m\u00fcssen wir irgendwie nur noch seinen Kopf zerst\u00f6ren.\u201c sagt\nKunz.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber das\nProblem hat Erilag schon gel\u00f6st. Er rannte los, sprang auf den\nR\u00fccken des Monsters, nutzte den Schwung aus und rammte die Axt mit\nvoller Gewalt in den Kopf des Henkers.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Monster\nb\u00e4umte sich kurz auf, dann war es endg\u00fcltig tot. Erilag schlug\nvorsichtshalber noch ein paar Mal mehr auf den Kopf, bis er sich vom\nK\u00f6rper trennte. <br><br>\u201eDas war die Rache f\u00fcr das Verbeulen\nmeines Schildes!\u201c keuchte Erilag. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Das Team\nversammelte sich auf einer Stelle, sodass Mariel die Wunden heilen\nkonnte und Kunz die n\u00e4chsten Schritte plante.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOk, Stand\nunserer Gruppe ist, Onesta ist fast ausgelaugt und kann kaum\nirgendwelche Zauber nutzen. Erilag sowie ich haben von dem Ding\neiniges einstecken m\u00fcssen und k\u00f6nnen noch etwas k\u00e4mpfen. Aber\nnicht auf Dauer, zumal Erilag auf sein Schild verzichten muss. Einzig\nMariel ist noch die Fitteste in der Gruppe.\u201c erkl\u00e4rt Kunz den\nStandpunkt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas mag\nsein, aber wenn wir die anderen treffen und sie haben ebenso\nf\u00fcrchterliche Gegner wie wir, werde ich sie ebenso versorgen m\u00fcssen\nund auch mir geht irgendwann die Mana aus. Ich hoffe vom Herzen, dass\ndieses Monster das Einzige war, denn wenn noch mehr von denen hier\nrumlaufen, haben wir ein gewaltiges Problem.\u201c schildert Mariel ihre\nSicht und die anderen nickten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd das war\nnur ein \u201eDiener\u201c. Wie stark wird dann der Lichk\u00f6nig sein? Wenn\nich absch\u00e4tzen m\u00fcsste, war dieses Monster ein \u201eSS\u201c. Ich m\u00f6chte\nnicht die Moral unserer Gruppe zerschmettern, aber wir m\u00fcssen uns\nbewusst sein, dass ein st\u00e4rkeres Monster auf uns wartet.\u201c\nbetrachtet Erilag die Situation realistisch.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas schlimme\nist, dass ich f\u00fcr euch nicht mehr wirklich vom Nutzen bin. Ich habe\nmich seit Jahren nicht mehr so ausgelaugt gef\u00fchlt. Ich kann h\u00f6chsten\nnur ein paar kleine Zauber sprechen, bevor ich zusammenbreche.\u201c\nwarnt Onesta.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch verstehe\neure Sorgen. Das Problem ist, wir wissen nicht wo wir sind, noch\nk\u00f6nnen wir hier fliehen. Vergesst nicht, das Gitter vom Tor ist\nunten und drau\u00dfen stehen die ganzen Untoten. Wir werden uns umsehen\nund hoffen, dass wir die anderen treffen. Nur gemeinsam werden wir\neine Chance haben. Ich glaube an unser Team und auch an die St\u00e4rke\nder anderen, dass sie ihre Gegner \u00fcberw\u00e4ltigen werden.\u201c motiviert\nKunz seine Gef\u00e4hrten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber was war\ndas f\u00fcr ein Beben? Es f\u00fchlte sich an, als w\u00e4re irgendwas gro\u00dfes\nschweres \u00fcber uns gest\u00fcrzt.\u201c fragt Onesta.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas werden\nwir vermutlich nur herausfinden, wenn wir hier rauskommen. Aber wer\nwei\u00df, vielleicht hat Sina ja ihre Finger im Spiel. Wenn sie k\u00e4mpft,\nleidet ihre Umgebung ebenso.\u201c scherzte Mariel.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie nah Mariel an der Wahrheit doch war&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin wiedergeboren und der gro\u00dfe Kampf beginnt? 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