{"id":3349,"date":"2026-02-27T06:31:00","date_gmt":"2026-02-27T06:31:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=3349"},"modified":"2026-02-26T16:31:49","modified_gmt":"2026-02-26T16:31:49","slug":"kapitel-691","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=3349","title":{"rendered":"Kapitel 691"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ich bin wiedergeboren und t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft das Chaos?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein neuer Tag bricht an, Sina wurde wach und muss direkt wieder ihre Augen schlie\u00dfen. \u201eMonster&#8230; \u00fcberall nur Monster&#8230;\u201c murmelt die D\u00e4monin mit einen roten Kopf. \u201eUhm&#8230; morgschen&#8230;\u201c grinste Sherry mit einem Wuschelkopf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHm&#8230; dachte&#8230; wir haben alles richtig gemacht?\u201c murmelt Neia ebenfalls. \u201eWarum&#8230; wird Sina trotzdem so fr\u00fch&#8230; wach?\u201c \u201eMonster&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir haben alles richtig gemacht.\u201c grinste Sherry gemein. \u201eSchau dir den Kopf unserer Liebe an und wie s\u00fc\u00df sie es verstecken will.\u201c drehten beide Damen sich zu Sina, die beide H\u00e4nde auf ihr Gesicht gelegt hat. \u201eMonster&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas ist normal Neia und diesen Zustand m\u00fcssen wir immer hinbekommen. Dann ist Sina f\u00fcr den Tag sehr gest\u00e4rkt und kann sogar&#8230; hmm&#8230;? effizienter arbeiten. Doch wir m\u00fcssen aufpassen, es nicht zu oft zu machen, sonst sehe ich es kommen, dass wir im neuen Bett die Rollen getauscht bekommen.\u201c kichert Sherry. \u201eMonster&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOho?\u201c grinste Neia. \u201eWenn ich ehrlich bin&#8230; irgendwie kann ich es kaum abwarten. Es macht&#8230; so einen Spa\u00df&#8230;\u201c \u201eMonster&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun Sina&#8230; hast du irgendwelche Pl\u00e4ne oder sollen wir nochmal deine Monster sein?\u201c zog Sherry gemein eine Hand von Sina weg. \u201eBitte&#8230; Herrin&#8230; nicht&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas?\u201c staunte Neia. \u201eHabe ich es&#8230;\u201c \u201eJa, hast du. Keine Ahnung, aber irgendwie&#8230; mag ich es. Unser M\u00e4dchen wird noch sehrrrr viele Lehrstunden mit uns erleben Neia.\u201c hob Sherry provokant ihre Augenbrauen mehrmals hoch und runter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBitte&#8230; nicht&#8230; Ich&#8230;\u201c murmelt Sina. \u201eSharlia wird kommen und&#8230; egal&#8230; Ich will mich gut pr\u00e4sentieren&#8230;\u201c \u201eDas ist nat\u00fcrlich ein Argument.\u201c nickte Sherry und streichelt die Hand von Sina. \u201eWei\u00dft du Sina&#8230; ich kenne dich ja nun langsam wirklich sehr gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Du wirst zwar deine Schwester empfangen, aber das Gespr\u00e4ch mit deinem Vater wird dich immer ablenken. Also&#8230; mache ich was tolles~.\u201c fl\u00f6tete Sherry. Verwundert nahm Sina ihre andere Hand vom Gesicht runter und Neia schien auch einen Fragezeichen \u00fcber ihren Kopf zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Sherry zauberte aus einmal einen schwarzen Ring, den sie vor die Damen hielt. \u201eNaaa? Was k\u00f6nnte es sein?\u201c \u201eNein&#8230; tue es nicht!\u201c drehte Sina langsam mehrmals den Kopf zur Seite. \u201eWoher&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHat mir Kyllia gegeben. Erinnerst du dich noch an das Gespr\u00e4ch? Ich habe mich angeboten, den Ring der Kuh als n\u00e4chstes zu tragen.\u201c l\u00e4chelte Sherry immer breiter. \u201eWarte&#8230;\u201c wollte Sina sie schon aufhalten, da steckte der Ring schon am Finger von Sherry.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErm&#8230; ist das&#8230;?\u201c fragte Neia vorsichtig nach und Sina nickte. \u201eJa, das wir gleich eine elfische Milchkuh haben. Sherry, warum? Doch bevor&#8230; Illusion: Schmerzunterdr\u00fcckung!\u201c zaubert Sina die kommenden Schmerzen von Sherry weg.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGanz einfach: Kyllia und Lisa haben mir erkl\u00e4rt, dass es ein Gef\u00fchl ist, dass man nicht kennt und der Partner&#8230; die all die Zeit DIR widmen muss, also in meinem Fall du mir. Es ist genau die richtige Ablenkung f\u00fcr dich, bevor du mit deinem Vater wieder sprichst.\u201c nickte Sherry und richtete sich auf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSherry&#8230; es gibt genug andere Methoden mich abzulenken.\u201c war Sina etwas genervt. Auf einmal wurden die Elfenohren von Sherry kleiner und bekamen ein bl\u00e4uliches Fell, bis die Ohren einer Kuh \u00e4hnelten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHmm&#8230; Als Pferd hast du ja auch die blaue Farbe bekommen. Eine blaue Milchkuh, irgendwie&#8230; finde ich es schon aufregend.\u201c wartete Neia auf weitere Ergebnisse. Diese kamen, denn man h\u00f6rte sehr deutlich das Knacken von Knochen&#8230; als an den Seiten von Sherry\u00b4s Kopf sich zwei kleine H\u00f6rner geschwungen nach vorne bildeten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSolange&#8230; es keine blaue Milch gibt&#8230;\u201c murmelt Sina sarkastisch. Nun wuchs Sherry ein blauer Schwanz. \u201eUh&#8230; so f\u00fchlt sich also ein Schwanz an?\u201c drehte Sherry sich um und betrachtet in. Nun passierte nichts mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie&#8230; war es das jetzt?\u201c war Sherry etwas ver\u00e4rgert. \u201eGlaube, wir hatten mal die Behauptung im Raum, dass der Ring bei jeder Person sich anders verh\u00e4lt.\u201c seufzte Sina. \u201eEhrlich Sherry&#8230; du h\u00e4ttest mich eher abgelenkt, wenn ich einige wichtige Entscheidungen treffen k\u00f6nnte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMano&#8230;\u201c h\u00f6rte man die Entt\u00e4uschung von Sherry. \u201eErm&#8230; was ist das&#8230;?\u201c b\u00fcckte Neia sich vom Bett r\u00fcber und streichelt den Bauch von Sherry. \u201eHey! Das ist mein Bauch!\u201c merkte Sherry an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch wei\u00df, aber&#8230;\u201c hielt Neia den Kopf schr\u00e4g, bis es deutlicher wurde. Zwei huff\u00f6rmige \u201eDinge\u201c bildeten sich, Sherry schaute ebenfalls runter. \u201eUh&#8230; schei\u00dfe.\u201c \u201eDas&#8230; kannst du nun wirklich laut sagen.\u201c stimmte Sina zu, die sich jetzt ganz klar vorstellen kann, wie diese Verwandlung enden wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beine und F\u00fc\u00dfe von Sherry ver\u00e4nderten sich nun, aus dem Bauch kam die Hufdinger nun herausgewachsen. \u201eNeia, schnell vom Bett runter, wir haben gleich eine richtige Kuh!\u201c dr\u00e4ngte Sina die Elfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie recht Sina hatte. Beide Frauen sind rechtzeitig vom Bett runtergekommen, als Sherry auf das Bett fiel und ihre Verwandlung mit einem roten Kopf durchmachte. Die Zuschauer zogen sich einen Bademantel an und sagten einfach&#8230; nichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verwandlung kam zum Ende, dass Bett krachte in sich durch das Gewicht zusammen. Das weckte nat\u00fcrlich wieder das Leben in der Villa, wo Sina seufzten musste. Die T\u00fcr wird aufgerissen und Bariel stand mit Suki davor. \u201eWas ist&#8230;\u201c wollte Bariel direkt nachhaken, als sie es sah. \u201eMuh&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sherry hielt mit beiden H\u00e4nden ihr Gesicht bedeckt, dabei wanderten die Blicke eher nach unten. Ab der H\u00fcfte sah man den K\u00f6rper einer Kuh samt einem normalen Euter. Sherry hatte einfach ein blaues Fell und es sah einfach&#8230; hinrei\u00dfend aus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNah Sherry? Nicht unbedingt das Ergebnis, was du erwartet hast oder?\u201c merkte Sina gemein an. \u201eWas glaubst du also&#8230; warum ich es nicht wollte? Nur weil ich irgendwie das Chaos verk\u00f6rpere, brauchst du nicht deinen Teil dazu beizutragen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMano&#8230; Muh.\u201c murmelt Sherry. \u201eDabei hatte ich es verdr\u00e4ngt ein neues Bett in Auftrag zu geben Schatzilein.\u201c dr\u00fcckte Sina weiter nach. \u201eDas ist das gleiche wie mit dem Ring der Pferdes. Ich behaupte ganz fest, dass die anderen Ringe der Verwandlung mit den entsprechenden Tieren dir immer den Unterk\u00f6rper dazu bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Fall&#8230; dankte Sherry. Nun wei\u00df ich zumindest, was passiert, wenn ich dir den Ring des L\u00f6wen oder so gebe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDen gibt es?\u201c hakte Neia nach. \u201eNein, es hei\u00df Ring der Katze, aber trotzdem&#8230; ich rechne damit, dass Sherry nicht die Gr\u00f6\u00dfe einer Katze nehmen wird, wenn dann eher einer Gro\u00dfkatze. Nun&#8230;\u201c sch\u00fcttelt Sina den Kopf, als an der Haust\u00fcr geklopft wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Suki ging sofort ihrer Pflicht nach, w\u00e4hrend Sina das Chaos vom fr\u00fchen Morgen anschauen musste. \u201eEs bringt nichts Sherry, du musst wieder ein Kleid tragen und im Garten schlafen wie letztes Mal.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sherry nahm die H\u00e4nde runter und versuchte ihren \u201edicken\u201c Unterk\u00f6rper zu betrachten. \u201eKomm&#8230; ich \u00fcberhaupt durch die T\u00fcr?\u201c Neia ging darauf zu und streichelt vorsichtig \u00fcber das Fell&#8230; als sie dann mit der Wange rieb. \u201eSherry&#8230; wie machst du das nur? Dein Fell ist soo&#8230; angenehm.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bariel hob nur eine Augenbraue hoch und schaute ihr Mutter an, die ihre Augen rollt. \u201eWillkommen in meinem chaotischem Leben. Jeder macht, was er will, Hauptsache chaotisch.\u201c \u201eMerke schon&#8230; dass du es gewohnt bist Mama. Versprich mir nur&#8230; mir nie einesn dieser eigenartigen Ringe zu geben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit Vergn\u00fcgen.\u201c nickte Sina und betrachtet das Chaos wieder. \u201eTja Sherry, eine Woche. Dachte&#8230; ihr wolltet trainieren?\u201c \u201eJa schon&#8230;\u201c sanken die Ohren von Sherry. \u201eDenke, das wird schon gehen.\u201c nahm Neia sie in Schutz. \u201eDie theoretische Grundlagen k\u00f6nnen wir ihr ja trotzdem miteinander vermitteln, egal ob Sherry eine&#8230; uh&#8230; s\u00fc\u00dfe Kuh geworden ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMutter?\u201c kam Suki wieder hoch. \u201eZwei M\u00e4nner der k\u00f6niglichen Regierung wollen mit dir sprechen, du w\u00fcsstest dar\u00fcber?\u201c Nun klatschte Sina sich eine Hand ins Gesicht. \u201eWas ist das denn bitte f\u00fcr ein beschissenes Timing? Vor allem so fr\u00fch morgens?<\/p>\n\n\n\n<p>Bring die Pfeifen ins Wohnzimmer und biete ihnen Tee und etwas zu essen an, ich werde mich so bestimmt nicht pr\u00e4sentieren. Es kann etwas Zeit brauchen, m\u00fcssen sie entweder warten oder n\u00e4chstes Mal kommen, ihre Entscheidung.<\/p>\n\n\n\n<p>Neia, Bariel, bringt meine Verlobte&#8230; irgendwie in den Garten ok? M\u00f6glichst&#8230; mit wenig Sch\u00e4den in der Villa, wir m\u00fcssen etwas&#8230; sparsam bleiben. Ich gehe jetzt duschen und ein Problem l\u00f6sen.\u201c teilte Sina die Aufgaben und verschwand dann ins Badezimmer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMuh&#8230; Dabei wollte ich sie von den Sorgen ablenken.\u201c war Sherry traurig. \u201eDas wird schon.\u201c beruhigte Neia sie. \u201eDie Frage ist ja eigentlich&#8230; m\u00fcssen wir dich melken wie die anderen? Du bist ja nun ganz anders.\u201c \u201eWerden&#8230; wir sehen&#8230; Muh.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das \u201efrisch\u201c machen ben\u00f6tige seine Zeit, als Sina in ihrem schwarzen enganliegenden Stoffklamotten aus dem Badezimmer raus kam. Sie schaute kurz in ihr Schlafzimmer&#8230; \u201eAha? Sehe, du kannst jetzt stehen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sherry \u201estand\u201c und trug ein wei\u00dfes und sehr weites Kleid, dass \u00fcber den Unterk\u00f6rper ihrer Kuhgestalt hing. Nur den Euter konnte man scheinbar nicht verstecken. \u201eMuh, ich bin froh, dass ich noch die Kleider hatte, wo ich eine Kentaurin war. Neia und Bariel wollen sich ebenfalls passend anziehen, bevor&#8230; nun&#8230; Die T\u00fcr wird vermutlich zu eng sein, Muh.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die D\u00e4monin ging in das Zimmer und musste auf Zehnspitzen aufrichten, um Sherry einen Kuss zu geben. \u201eWenn die Typen weg sind, werde ich mich dir wieder widmen ok? Dein Gedanke&#8230; war nicht schlecht, aber du siehst selber, dass man mit den Ringen schlecht das w\u00fcnschen kann, was man will.\u201c grinste Sina nach dem Kuss.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kuhschwanz peitschte gl\u00fccklich hin und her und Sherry wirkte nun viel gl\u00fccklicher. \u201eTr\u00e4gst du ihn als n\u00e4chstes?\u201c \u201eSherrilein\u201c grinste Sina nun ganz breit. \u201eNein, das habe ich dir aber schon gesaaaagt~!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd&#8230; wenn Neia ihn als n\u00e4chstes tr\u00e4gt?\u201c gab Sherry nicht auf. \u201eWir wissen doch nicht mal, ob Neia es \u00fcberhaupt tragen wird. Ich bin dann mal dieses Gespr\u00e4ch f\u00fchren.\u201c winkte Sina ab. \u201eWie? War das jetzt ein ja oder nein?!\u201c rief Sherry noch hinterher.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch darauf antwortet Sina nicht und ging die Treppe runter. Sie war die Ruhe selbst, es sind nur einfache Fragen&#8230; hoffentlich. Im Wohnzimmer angekommen, sah sie zwei M\u00e4nner, die auch direkt von einer Inquisition stammen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Rote weite Roben trugen die beiden M\u00e4nner, dass sie keine Haube haben, war schon alles. Sie machten allgemein einen sehr gepflegten Eindruck. Kein Bart, kurze Haare, aber sehr strenge Gesichtsz\u00fcge.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide standen sofort auf, der Tee vor ihnen ist scheinbar nicht anger\u00fchrt worden. \u201eMeine Herren, mein Name ist Lady Sina. Der K\u00f6nig bat mich um eine Zusammenarbeit mit euerseits.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMein Name ist Leonzio, das ist mein Assistent Panfilo. Wir wurden vom K\u00f6nig einberufen, um gewisse Probleme innerhalb seines Reiches zu untersuchen.\u201c stellte sich der gr\u00f6\u00dfere der M\u00e4nner sich vor.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa, dass ich angeblich schuld w\u00e4re, aber so genau an was, hat mir nicht mal der K\u00f6nig gesagt.\u201c kam Sina den M\u00e4nner entgegen und setzte sich gegen\u00fcber von ihnen an den Tisch. Die M\u00e4nner folgten ihr, Panfilo holte auf einmal mehrere Unterlagen aus seinem Inventar, die er Leonzio \u00fcberreichte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVon Schuldfrage war bisher nie die Frage gewesen.\u201c merkte Leonzio an, \u201esondern ob ihr \u00fcberhaupt was damit zu tun habt. Bist du bereit Panfilo?\u201c \u201eJawohl, bereit es alles zu protokollieren.\u201c nickte der Sitznachbar, der scheinbar ein leeres Blatt samt F\u00fcller vorbereitet hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Suki kam noch einmal in das Wohnzimmer und stellte Sina eine frische Tasse Tee hin, dann verbeugte sich kurz, bis sie wieder verschwand.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLady Sina, merkw\u00fcrdige Vorkommnisse beunruhigen das K\u00f6nigreich Efrana. Dabei sterben bekannte Personen an&#8230; eigenartigen Unf\u00e4llen. Die H\u00e4ndlervereinigung war nicht zufrieden mit den normalen Arbeiten der \u00f6rtlichen Wache, so wollte sie es, dass sich der K\u00f6nig des Problems annimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Normalerweise ist das nicht die Arbeit des K\u00f6nigs oder unsere, WENN nicht zu viele bekannte Personen in k\u00fcrzeste Zeit verstorben w\u00e4ren. Wir haben die Zeugen der Opfer befragt, um \u00fcberhaupt ein Bild aufbauen zu k\u00f6nnen, dennoch war es vor allem die Familie van Relling, die fest der \u00dcberzeugung ist, dass ihr an ihren Unf\u00e4llen eure Beteiligung h\u00e4ttet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eA&#8230;ha?\u201c trinkt Sina ihren Tee. \u201eUnd was genau&#8230; wollt ihr jetzt von mir h\u00f6ren? Ihr sagtet, es w\u00e4ren Unf\u00e4lle, ich wusste nur davon, dass zwei Mitglieder der Rellings verstorben sind \u00fcber den K\u00f6nig.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJakub von Relling ist verstorben, als er die Treppe runtergehen wollte und dabei sein Gleichgewicht verlor. Wir wissen, dass Jakub und sein Vater einen Streit hatten, doch den Inhalt konnten wir nicht herausfinden.\u201c schaute Leonzio Sina an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWeil&#8230; vermutlich sein Vater danach verstorben ist?\u201c riet Sina geradeaus und der Befrager nickte. \u201eIn der Tat. Er war nicht mehr der j\u00fcngste gewesen und scheinbar hat der Tod seines Sohnes Spuren bei ihm hinterlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man fand ihn eines Tages morgens tot an seinem Schreibtisch vor. Von den Aussagen des dortigen Hauspersonal muss er einen Herzanfall bekommen haben, weil seine Augen weit aufgerissen waren sowie sein Mund und irgendwie hat er sich noch an die Brust gegriffen, bevor sein Herz ausgesetzt hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAha&#8230;? Und&#8230; wieso kommt man dann auf die Idee, dass ICH was damit zu tun habe, wenn die Unf\u00e4lle&#8230; deutlich zu identifizieren waren? Mir war nicht mal bewusst, dass \u00fcberhaupt wann&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVORSICHTIG!\u201c schrie Sherry. \u201eHALTET MICH FEST.\u201c \u201eDU BIST ZU SCHWER!\u201c schrie Neia. \u201eAHHH MEIN SCHWANZ!\u201c schrie Sherry noch lauter&#8230; dann h\u00f6rte man, wie etwas sehr schweres die Treppe runter rollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Rumms, knall, rumms, bumm. Eine dicke Staubwolke erschien an der Wohnzimmert\u00fcr, Sina und die Befrager schauten nur darauf zu, w\u00e4hrend sie schwiegen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSherry?! SHERRY?!\u201c fragte Neia panisch. \u201eSchrei&#8230; nicht so&#8230;\u201c st\u00f6hnte Sherry deutlich. Suki rannte auf einmal an der T\u00fcr vorbei. \u201eWas&#8230; macht ihr bitte da?! Mutter hat ein wichtiges Gespr\u00e4ch!\u201c schimpfte Suki. \u201eOh&#8230; ihr habt das komplette Gel\u00e4nde der Treppe zerst\u00f6rt!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sina lie\u00df nur ihren Kopf h\u00e4ngen, das Pech hat sich mal wieder bei Sherry gemeldet. \u201eEntschuldigung, meiner Verlobte&#8230; scheint ein Missgeschick passiert zu sein. Wo&#8230; waren wir stehengeblieben? Ich verstehe nicht das Problem, wenn es doch so&#8230; offenkundig Unf\u00e4lle sind?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHmm&#8230; offenkundig stimmt es, w\u00e4ren da nicht&#8230; einige Ungereimtheiten.\u201c meinte Leonzio, wo Sina verwundert eine Augenbraue hochhob. \u201eWir haben die Unf\u00e4lle rekonstruiert und \u00fcberlegt, ob es denn wirklich ein Unfall war, denn die Behauptung war im Raum, dass es keine waren, zumindest meint Lady van Relling dies.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir fanden an den Schuhen von Jakub etwas&#8230; eigenartiges. Ich habe es auf dem ersten Blick nicht gesehen, sondern mein Assistent. Irgendwie scheint Jakob an etwas&#8230; d\u00fcnnes und sehr stabiles h\u00e4ngen geblieben zu sein, dass es einen tiefen Schnitt um Schuh aufzeigte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur wissen wir nicht&#8230; ob diese Verletzung am Schuh \u00e4lter ist oder bei diesem Unfall entstanden ist. Bei dem Opfer mit dem Herzversagen fanden wir am Glas eigenartige R\u00fcckst\u00e4nde. Wir haben das mit Wasser nochmal aufgef\u00fcllt und ein Tier zum Trinken gegeben, aber nichts ist passiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist auch wieder sehr merkw\u00fcrdig, als h\u00e4tte Herr van Relling kurz vor seinem Tod irgendetwas&#8230; getrunken. Lady van Relling ist sich sehr sicher, dass ihr Vater unter keinem Umst\u00e4nden irgendwelche Selbstmordgedanken h\u00e4tte, wenn wurde nachgeholfen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBedaure, aber&#8230; die Familie Relling zeigt meiner Meinung nach zu sehr auf mich. Sie sind eine m\u00e4chtige H\u00e4ndlerfamilie, die \u00fcberall Kontakte haben. Glauben sie nicht&#8230; dass sie sich nicht einige Feinde dabei gemacht haben?\u201c zweifelt Sina etwas.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDen hat jeder und dennoch gibt es einige andere F\u00e4lle, wo man der Meinung ist, dass sie was damit zu tun haben.\u201c lie\u00df sich der Befrager nicht beirren&#8230; \u201eSag&#8230; wo wollt ihr drei eigentlich gehen?!\u201c wurde Suki wieder laut.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEh&#8230; in den Garten?\u201c h\u00f6rte man sehr deutlich Bariel. \u201eWar schwer genug, Sherry wieder auf ihre Beine bekommen.\u201c \u201eJa? Dann geht bitte durch die Haust\u00fcr! Im Wohnzimmer hat Mutter gerade ihr Gespr\u00e4ch!\u201c schimpfte Suki wieder. Nun musste Sina sich mit beiden H\u00e4nden am Tisch ihr Gesicht abst\u00fctzten. \u201eHrm&#8230; was sind denn&#8230; bitte die anderen F\u00e4lle?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Sohn eines Adeligen ist scheinbar nach einer Zechtour von der Treppe gest\u00fcrzt und hat sich das Genick gebrochen. Was&#8230; merkw\u00fcrdig ist, dass er dabei ein Auge verloren hat. Wir haben uns den Ort des Unfalls angeschaut und&#8230; es hat nicht die richtige H\u00f6he, dass man irgendwelche&#8230; K\u00f6rperteile verliert.\u201c redete der Befrager weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin&#8230; Auge? Ernsthaft?\u201c schaute Sina die beiden M\u00e4nner an. \u201eWie lange ist bitte denn dieser Unfall her? Sicher, dass das Auge nicht irgendwo&#8230; dort herumliegt oder so? Naja&#8230; eigentlich verfault, je nachdem, wann der Unfall passiert ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDieser Unfall ist tats\u00e4chlich etwas l\u00e4nger her, dennoch fanden wir bei den Unterlagen des Verstorbenen&#8230; einige n\u00fctzliche Hinweise.\u201c kniff Leonzio leicht seine Augen zusammen. \u201eEr hatte Schulden bei einem H\u00e4ndler namens Kajar. Dieser Mann d\u00fcrfte ihn aber sehr bekannt sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eStimmt, alle reden dar\u00fcber, wie ich an seinen Besitz gekommen bin. Vermutlich haben sie ihn schon befragt?\u201c l\u00e4chelt Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHaben wir. H\u00e4ndler Kajar meint, er h\u00e4tte es euch verkauft. Was&#8230; uns etwas wundert ist, warum er so sp\u00e4rlich am Strandhaus lebt. All der Besitz von euch, dazu wenn ihr es abgekauft habt, h\u00e4tte er sich ja was&#8230; gehobenes leisten k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin mir nicht sicher, aber m\u00fcssen sich Ermittler dar\u00fcber Gedanken machen, wie Menschen ihr Lebensstil nachgehen?\u201c hob Sina eine Augenbraue hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNein, sie haben damit recht. Aber die Behauptung, dass ihr seine Tochter entf\u00fchrt habt, die k\u00f6nnen wir nicht ignorieren.\u201c sagte Leonzio nun.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEh&#8230; Ruri? Sie lebt mit einem Vampir bei mir und plant ihn zu heiraten. Bedaure, aber&#8230; eine Entf\u00fchrung sieht etwas anders aus.\u201c l\u00e4chelt Sina. Auf einmal klopfte jemand sehr heftig an der Haust\u00fcr, wo Suki hinrannte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerstehe&#8230; dann ist es kein Problem, wenn wir mit ihr sprechen oder?\u201c schaute Leonzio Sina an, als w\u00fcrde er auf eine Reaktion warten. \u201eNicht von mir, die Frage ist, ob ihr sie als solches dann erkennt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie meinen sie?\u201c hakte der Befrager nach. \u201eHmm&#8230; wie erkl\u00e4re ich es ihnen? Sie wissen, wie Vampire erschaffen werden oder?\u201c musste Sina kurz \u00fcberlegen und die M\u00e4nner nickten. \u201eDurch einen dummen Unfall zwischen ihr und mir habe ich sie zu einem D\u00e4monen verwandelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie d\u00fcrfte also nicht mehr unbedingt erkennbar sein, was sie mal gewesen war.\u201c grinste Sina schief, Panfilo schrieb das alles auf dem Blatt auf. \u201eVerstehe&#8230; und versteh es auch zugleich nicht. Sie sagen also, Ruri w\u00e4re nicht entf\u00fchrt worden?\u201c fragte Leonzio nach, als etwas laut wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie? Ich muss diesen dummen Wisch abgeben.\u201c schimpfte eine bekannte m\u00e4nnliche Stimme. \u201eBedaure, aber Mutter ist nicht ansprechbar!\u201c wurde Suki ebenfalls laut.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMir doch egal?\u201c dann h\u00f6rte man etwas krachen&#8230; und nochmal krachen&#8230; und wieder krachen. Wieder schauten die drei Personen zur T\u00fcr, als James mit einer blutigen Nase erschien. \u201eSagt eurer Dienerin, dass sie die n\u00e4chste Begegnung nicht mit mir \u00fcberleben wird!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sina leckte nur die Lippen. \u201eWas&#8230; willst du James und was ist mit Suki passiert?\u201c \u201eIch habe ihr einen Kinnhaken verpasst, nun sieht sie Sterne aus der n\u00e4chsten N\u00e4he.\u201c stampfte der Zwerge auf die Tischgruppe zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Er griff mit seiner Hand in seine Weste und klatschte ein blutgetr\u00e4nktes Blatt auf den Tisch. \u201eHier sind die Namen, die Eleanor herausgefunden hat. Sie scheint ziemlich gl\u00fccklich zu sein und pflegt sich wieder selber.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der vampirische Zwerg wollte noch mehr sagen, als er den w\u00fctenden Gesichtsausdruck bei Sina bemerkte. \u201eJames. Verpiss dich ganz schnell, sonst bin ich diejenige die ganz gl\u00fccklich am Ende sein wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Du st\u00f6rst gerade eine wichtige Unterhaltung und bringst mir ein Schei\u00df? Man kann ja nicht mal was auf dem Zettel lesen!\u201c klatschte Sina mit eine Hand darauf, wo Blut spritzte. \u201eDu kannst&#8230; dich darauf verlassen, dass ich kommen werde!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sina nahm das nasse Blatt und warf es dem Zwerg mitten ins Gesicht. Dies&#8230; schien ihn ebenfalls sauer zu machen, als das Schwert vom Knochenschwanz hinter seinen Nacken leicht dr\u00fcckte. \u201eHast du mich nicht verstanden, du dummer alter Vampir?\u201c knurrte Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00fctend starrte James Sina an, dann wanderte sein Blick zu den beiden M\u00e4nner, die das Schauspiel nicht unbedingt&#8230; angenehm fanden. Langsam drehte sich James um und stampfte aus dem Wohnzimmer&#8230; als er laut aufschrie.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWage&#8230; es noch einmal&#8230; Mutter zu bel\u00e4stigen&#8230; und mich zu verletzten&#8230; und ich bin dein Tod.\u201c h\u00f6rte man sehr deutlich die Drohung von Suki. \u201eHast du verstanden?\u201c \u201eJA, NUN ZIEH DEN DOLCH AUS MEINE BRUST RAUS!\u201c br\u00fcllte James.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNein, ich denke nicht. Du wirst langsam gehen m\u00fcssen, damit der Dolch dein Herz nicht erreicht!\u201c knurrte Suki. Man h\u00f6rte, wie etwas langsam \u00fcber den Boden schabte, Sina holte einen Taschentuch aus dem Inventar und trocknet ihre Hand.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas&#8230; ein Chaos wieder hier.\u201c seufzte Sina. \u201eAlso&#8230; irgendwie habe ich mir das Gespr\u00e4ch ein bisschen&#8230; anders vorgestellt? Das sie mir Fragen stellen und ich dazu die Antworten gebe? Bisher h\u00f6re ich immer nur: Ein Unfall, aber&#8230; dazu wird immer der Finger auf mich gerichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Bedaure, aber&#8230; das Gespr\u00e4ch, trotz der ganzen Unterbrechungen&#8230; was wollen sie denn bitte den K\u00f6nig genau sagen? Ich h\u00f6re immer nur Behauptungen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun, wir haben einige Fragen. Zum Beispiel leben in ihrem Viertel Vampire, doch dass ist nicht wichtig. Wichtiger&#8230; ist die eine Gruppe, denen ihr einen Haus scheinbar gebt.\u201c nickte Leonzio kurz.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd welche ist das bitte?\u201c hakte Sina nach. \u201eDie Katzenmenschen, die sich als Ungesehene einen ziemlich bekannten Ruf gemacht haben. Sie sind auch bekannt als Auftragskiller, dass haben wir bisher in Erfahrung gebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie die Unf\u00e4lle auch passiert sind, so \u201ek\u00f6nnten\u201c sie tats\u00e4chlich auch ermordet worden sein. Unsere Zeugenbefragung hat ergeben, dass bei ihnen vier dieser Ungesehenen leben, konnten aber nur drei ausfindig machen.\u201c sagte Leonzio.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHabt&#8230; ihr etwas an ihrer T\u00fcr geklopft und gefragt, ob sie ihre Arbeit nachgegangen sind?\u201c meinte Sina nun sarkastisch. \u201eJa haben wir und das Gespr\u00e4ch wurde direkt mit dem Schlie\u00dfen der T\u00fcr beendet. In meinen Augen macht sich das etwas&#8230; verd\u00e4chtig.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa&#8230; nat\u00fcrlich. Was haben sie denn bitte erwartet, wenn sie bei bekannten Auftragskillern an deren T\u00fcr klopfen? Ich wage zu behaupten, dass sie auch ihre Berufsgeheimnisse haben und dar\u00fcber mit Freude in Schweigen h\u00fcllen.\u201c rollte Sina mit ihren Augen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas kann vielleicht stimmen. Wir wundern uns nur&#8230; laut Zeugen wird einer dieser Katzenmenschen seit einiger Zeit nicht mehr gesehen. Wenn wir den Namen richtig ermittelt haben, ist dass der von Sumi. Wissen sie, wo wir ihn finden k\u00f6nnen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNein?\u201c sagte Sina geradeaus, denn es stimmt ja aus ihrer Sicht. \u201eGanz sicher? Denn&#8230; laut unseren Quellen sind zwei ihrer Vampire auch bekannte Auftragskiller&#8230; Nisha und Abby.\u201c hakte Leonzio weiter nach.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn sie SO danach gehen&#8230; lassen sie mir folgendes sagen.\u201c machte Sina ein d\u00fcsteres Gesicht. \u201eALLE Vampire&#8230; haben die eine oder andere vergangene T\u00e4tigkeit gehabt. Bestimmt haben einige Akten, die so dick sind, dass man damit jemanden erschlagen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Was mich aber nicht interessiert. Die Vampire leben ganz offen hier in der Stadt und halten sich an den Regeln. Wenn man von JEDEM immer die Vergangenheit umgr\u00e4bt, dann w\u00fcrde ich ihnen sagen, sollten sie mal bitte ihre Arbeit vern\u00fcnftig machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie kommen mir mit Erkl\u00e4rungen, dazu angebliche Behauptungen und ohne jede Beweise. Bedaure, aber bevor sie mir weiter auf den Keks gehen, sollten sie mal bitte die Opfer, die durch die Unf\u00e4lle verstorben sind, mal bitte genauer deren Familien anschauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle zeigen mit dem Finger auf mich, nun zeige ich mal mit den Finger auf sie. Die Familie van Relling, H\u00e4ndler Kajar und wer auch immer mich beschuldigt. Untersuchen sie mal alles von unten nach oben, die haben definitiv ihre Leichen im Keller.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kommt nicht einfach so an viel Macht ohne sich die H\u00e4nde dreckig zu machen, sie d\u00fcrften das vermutlich selbst festgestellt haben. Meine Herren, ich beende das Gespr\u00e4ch, ich hatte mich darauf eingestellt, aber sie stehlen mir nur mehr oder weniger die Zeit.\u201c stand Sina auf und Suki erschien mit einem blauen Fleck am Kinn.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSind&#8230; sie sicher? Denn der K\u00f6nig will sie mehr oder weniger entlasten.\u201c schaute Leonzio vom Tisch hoch. \u201eIch bin mir sehr sicher, denn bisher&#8230; sehe ich \u00fcberhaupt nicht mal einen Sinn bei dem Gespr\u00e4ch.<\/p>\n\n\n\n<p>Solange die Familien ihre Behauptungen anstellen, wie wollen sie mich bitte entlasten? Van Rellings wollen mir irgendetwas anh\u00e4ngen, Kajar hat seine eigenen Gr\u00fcnde. Der Adelssohn&#8230; wer zum Geier soll das sein?<br><br>Die wenigen Adeligen, die es noch gibt, sind wegen dem Putsch auf dem K\u00f6nig doch sowieso sauer oder nicht? Wie sch\u00f6n, dass man eine D\u00e4monin die Schuld zuschieben kann, wenn der besoffene Sohn in den Tod st\u00fcrzt.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00f6ren sie also auf&#8230; meine Leute mit irgendwelche Fragen zu bel\u00e4stigen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie dumm sind, aber ehrlich&#8230; Klopfen sie an jede T\u00fcr, ob er sie es mal jemanden umgebracht hat?<br><br>Ihnen einen sch\u00f6nen Tag, Suki wird euch aus dem Haus begleiten. Danach will ich dich sehen Suki, die Wunde gef\u00e4llt mir nicht.\u201c nickte Sina kurz den M\u00e4nner zu und ging ohne sich umzuschauen aus dem Wohnzimmer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAch Schei\u00dfe&#8230;\u201c fluchte Sina, als sie die zerst\u00f6re Treppe sah. Suki hat bestm\u00f6glich aufger\u00e4umt, Sherry musste aber mit ihrem K\u00f6rper quer die Treppe heruntergerutscht sein. Schwer seufzend ging Sina in ihr B\u00fcro.<\/p>\n\n\n\n<p>Suki beobachtet, wie die M\u00e4nner ihre Unterlagen einsammelten und dann aufstanden. \u201eWenn sie mir bitte folgen w\u00fcrden?\u201c Ohne Umschweife werden die Befrager au\u00dferhalb des Grundst\u00fcckes gebracht, Suki schloss das Eisentor zu. \u201eIch w\u00fcnsche ihnen einen angenehmen Tag.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die M\u00e4nner nickten nur und sahen wie Suki in das Haus verschwand. \u201eWas&#8230; ist deine Meinung Panfilo?\u201c \u201eDas Lady Sina nicht ehrlich ist. Erst als du sie von Sumi und den anderen Attent\u00e4terinnen angesprochen hast, wurde sie regelrecht&#8230; anders.\u201c meinte der Assistent.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDen Eindruck habe ich auch. Das macht sie leider doch verd\u00e4chtig. Dummerweise hat sie in einem Recht. Ohne Beweise noch Motive sind es alles Behauptungen.\u201c seufzte Leonzio.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSollen wir denn noch die Zeugin Ruri aufsuchen?\u201c fragte der Assistent. \u201eNein, denn den Abschlussbericht haben wir eigentlich fertig.\u201c sch\u00fcttelt Leonzio den Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTraurig, dass dieses Gespr\u00e4ch nun einen faden Nachgeschmack hat. Dabei w\u00fcrde mich interessieren, was&#8230; dieser blasse Zwerg mit dem blutigen Zettel meinte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn ich ehrlich sagen kann&#8230; ich denke, wir haben genug gereist. Wir wussten doch alle, dass&#8230; wir zu keinem richtigen Ergebnis kommen. Sollen sich doch bitte unsere Auftragsgeber die K\u00f6pfe zerbrechen.\u201c schmunzelt Panfilo.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie wahr&#8230;\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin wiedergeboren und t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft das Chaos? 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