{"id":3315,"date":"2025-11-21T06:11:30","date_gmt":"2025-11-21T06:11:30","guid":{"rendered":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=3315"},"modified":"2025-11-21T06:11:30","modified_gmt":"2025-11-21T06:11:30","slug":"kapitel-678","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=3315","title":{"rendered":"Kapitel 678"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ich bin wiedergeboren und die Gespr\u00e4che? VI<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Verwundert schaut Sina Maria an, als sie die Frage ihr stellte. \u201eErm&#8230; nein, habe ich nicht. Hat Roman das dir nicht erz\u00e4hlt?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNein, leider nicht. Bei meinen Mann muss ich mir leider alle Informationen aus den Finger saugen.\u201c machte Maria einen genervten Gesichtsausdruck. \u201eDabei sollte er es selber wissen, dass ich eigentlich ALLES wissen will.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich meine&#8230; ich darf keine Burg verlassen, woher soll ich wissen, was drau\u00dfen passiert? Die Dienerschaft wurde dazu trainiert, immer das sch\u00f6nste zu sagen, egal ob die Burg gerade brennt. Leider bin ich mehr oder weniger dazu gezwungen, selber aus dem Fenster zu schauen, ob das Wetter schei\u00dfe ist oder nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErm&#8230;?\u201c machte Sina einen weiteren erstaunten Gesichtsausdruck, weil die Sprache von Maria&#8230; sehr gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig ist, vor allem wenn sie Roman\u00b4s Gespr\u00e4che im Kopf hatte. Vornehm, keine F\u00e4kalsprache oder \u00e4hnliches. \u201eWas?\u201c hakte Maria direkt nach.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun&#8230; ich bin einfach ehrlich, deine Sprache.Wenn ich die von allen alten Vampiren vor Augen habe&#8230; sei es Roman, Layla, Acula oder Taos&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMir doch egal? Ich sagte doch, ich war einst ein Mensch gewesen, glaubst du nicht selber, dass es auf dem Land etwas rauer umging? Du liebe G\u00fcte, als ich das letzte mal eine Stadt besuchen durfte mit Roman und ich ging ganz bewusst in eine Gosse, dabei musste ich schon fast schmunzeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Das, was sie an Schimpfw\u00f6rtern&#8230; Akzente&#8230; nenne wie du es willst bei den Gespr\u00e4chen benutzt haben, war \u00fcberhaupt nichts, als es noch in meiner Zeit war. Roman kennt sie selber, aber scheinbar hat der feine Herr sich die Sprache abgew\u00f6hnt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUhm&#8230; ok?\u201c \u201eNun mach dir mal nicht in die Hose, ich rei\u00df dir jetzt nicht den Kopf ab und trete ihn in die n\u00e4chste Schlucht runter, verf\u00fcttere deine Leber an die Hunde und mit dem Rest l\u00e4sst sich noch irgendwas finden.\u201c hob Maria eine Augenbraue hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch&#8230; kann in diesem Fall auch hier dir nur danken.\u201c nickte Sina langsam. \u201eEs ist halt&#8230; etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, wirklich. Alle sind so vornehm und&#8230; dann du.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin mir selber treu geblieben und warum sollte ich meine eigenen Werte aufgeben, egal wie viele Jahrtausende vorbeigegangen sind? Du musst wissen, darauf reite ich immer sehr gerne herum bei meinen Mann. Ich bin einen Tag \u00e4lter als er.\u201c grinste Maria.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEcht? Wenn ich auch in diesem Fall wieder ehrlich sein muss, ich wei\u00df so&#8230; eigentlich nicht viel \u00fcber Roman, dich, die gesamte Familie. Von Layla habe ich einen Einblick in ihre Familie bekommen sowie&#8230; das Problem mit ihrem Ehemann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun, da ist Layla selber schuld.\u201c antwortet Maria trocken. \u201eMit sehr hoher Wahrscheinlichkeit hat sie etwas gewollt, was ihr Mann \u00fcberhaupt nicht wollte, wie immer, und das musste in einem Streit enden, wie immer.<\/p>\n\n\n\n<p>WENN du meinst, das Roman herrschs\u00fcchtig ist, dann kann man das bei Layla ebenfalls sagen. Aber ich glaube, dass ist ein Problem bei dieser Familie. Ich kannte ja jeden meiner Schw\u00e4ger und Schw\u00e4gerinnen und jeder wollte die volle Kontrolle haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die einen mehr, die anderen etwas&#8230; \u201eweniger\u201c oder haben es nicht so deutlich zum Ausdruck gebracht, aber letztendlich: Ich will, ich will, ich will, Punkt. Du hast vermutlich selber festgestellt, mit wem Roman am besten zurecht kommt und dass&#8230; einige Tod sind, nun&#8230; selber schuld.<\/p>\n\n\n\n<p>Wobei ich ehrlich sagen muss, ein klein bisschen vermisse ich Cassius schon. Auch wenn ich wei\u00df, dass er und Roman sich nicht ab konnten, so hat er mir schon erz\u00e4hlt, was so auf der Welt passiert ist. Mir haben die Dinner mit ihm sehr viel Spa\u00df gemacht, auch wenn ich wiederum wei\u00df, dass sie sich nur gegenseitig intrigierten&#8230; also Roman und Cassius.<\/p>\n\n\n\n<p>Na ja, was soll ich sagen, wenn man nicht durch Alter sterben kann, braucht man eine Abwechslung oder? Aber&#8230; ich glaube wir schweifen etwas ab. So gerne ich \u00fcber meine Kindheit mit Roman erz\u00e4hlen w\u00fcrde und hast du nicht gesehen, denke ich&#8230; haben wir ein Problem.\u201c \u00e4nderte Maria das Thema.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa&#8230; schon, aber wieso die Frage nach meiner Mutter? Ich kenne sie nicht, ich bin&#8230; ein Produkt d\u00e4monischer Experimente, wo sie scheinbar ihr Leben verloren hat. Mein Vater gibt mir keine Auskunft, das einzige, was ich habe sind meine 13 Schwestern, wovon ich nur mit einer in Kontakt stehe. Meine Zwillingsschwester Kyllia, die bei mir lebt und \u201eirgendwann\u201c Lisa, die Tochter von Layla, ehelich wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die restlichen Schwestern hat mir Kyllia erz\u00e4hlt, doch&#8230; keine Ahnung wie der erste richtige Kontakt mit ihnen sein wird.\u201c erz\u00e4hlte Sina ein bisschen von sich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOha? Lisa heiratet und Layla macht das mit? Darauf komme ich sp\u00e4ter zur\u00fcck.\u201c nickte Maria f\u00fcr sich, die wohl frisches Futter entdeckt hatte. \u201eSina, du hast wundersch\u00f6n deine Sorgen erz\u00e4hlt und ich kann dir selber sagen: Ja du bist eine Mutter.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist wirklich unwichtig, aus welchen Gr\u00fcnden man Mutter ist. Ob man ein Kind adoptiert, man auserw\u00e4hlt wurde, sie erschaffen hat&#8230; Sobald man anf\u00e4ngt \u00fcber die Zukunft der Kinder nach zu denken ist man Mutter, Punkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich will nicht abstreiten, dass&#8230; es auch M\u00fctter gibt, die besser nie Kinder geboren h\u00e4tten. Nicht&#8230; weil ich ihnen das Leben nicht g\u00f6nnen will, aber ich kenne da einige Mistst\u00fccke, die wussten \u00fcberhaupt nicht, was ein Kind sein soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Maeve und Acula waren sehr gute Beispiele, denn ich h\u00e4tte Kinder nicht als Spielzeuge betrachten k\u00f6nnen. Dazu fehlt mir jegliches Verst\u00e4ndnis, aber sie hatten auch nicht wirklich, was wir als Gewissen betrachten konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Egal, du bist Mutter und kannst mich daher sehr gut verstehen. Doch was ich zwischen den Zeilen herausgeh\u00f6rt habe ist ein stummer Schrei nach Hilfe. Hilfe, weil du \u00fcberfordert bist mit&#8230; irgendetwas?<\/p>\n\n\n\n<p>Weil dein Vater, egal was f\u00fcr ein Arsch er ist, dir keine Unterst\u00fctzung anbietet? Das du, bedaure, aber ich kann nicht sagen, wie D\u00e4monen sein sollen, perfekt und gef\u00fchllos sein musstest? Du versuchst irgendwie verzweifelt alles richtig zu machen und das ist eigentlich ein Vorzeichen, dass es schlimm enden wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sina sagte nichts, sie wusste auch nicht, was sie jetzt dazu sagen sollte und schaute Maria immer noch in die Augen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHrm, dachte du w\u00e4rst nicht auf den Kopf gefallen.\u201c sch\u00fcttelt Maria den Kopf. \u201eMeine Frage, ob du keine Mutter hast ist, weil du dich scheinbar dringend aus heulen musst, es aber in dich hinein frisst. Das ist wohl der Part, wo du nicht willst, dass andere sich um dich sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Normalerweise ist die EINZIGE Person auf der Welt&#8230; niemand anderes als die Mutter, die einen in den Arm nimmt. Bei dir ist es wohl sogar noch drastischer, dass du \u00fcberhaupt keinen Vorbild hast von einer Mutter. Du liebe G\u00fcte, ich bekomme zwar nicht ALLES mit, aber das eine oder andere schon.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch das D\u00e4monen mit ihresgleichen Experimente anstellen? MICH wundert es nicht, was f\u00fcr mich oder andere normal ist, dir nun etwas fehlt wie ein Vorbild. Die Eltern sind immer gewisse Vorbilder, am meisten eher sogar die Mutter, ich muss es ja wissen.\u201c grinste Maria traurig.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAuch wenn wir uns also erst&#8230; keine Ahnung wie lange wir schon reden, erst kennen, sind bei mir alle Instinkte einer Mutter aufgesprungen. Da sitzt ein M\u00e4dchen, das verstanden hat, was passiert ist und dennoch weinen will, aber nicht kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Ehrlich? Lass es einfach raus. Ich kann nicht deine Mutter ersetzen, weil du vermutlich deine eigene Vorstellung hast, wie sie mal&#8230; gewesen sein k\u00f6nnte. Du brauchst dich bei mir nicht zur\u00fcckhalten, wirklich nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe nur T\u00f6chter und jede hatte ihre Sorgen, am meisten musste ich Renee immer tr\u00f6sten, wenn es wieder einen Streit mit ihrem Vater gab. Irgendetwas ist also bei dir im Busch und&#8230; in diesem Zustand habe ich Sorgen, dass du das Ziel mit meinen Kinder vergessen k\u00f6nntest, wenn der Tag des Zusammenbruchs bei dir kommt. Meine&#8230; du l\u00e4sst deine Tr\u00e4nen schon l\u00e4ngere Zeit laufen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sina sa\u00df auf ihrem Stuhl&#8230; und hat nicht gemerkt, dass sie l\u00e4ngst unbewusst am weinen war. Verwundert streichelt die D\u00e4monin mit der linken Hand \u00fcber ihr Gesicht und hat an den Fingern ihre blutigen Tr\u00e4nen. \u201eAber&#8230; wieso?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas kann ich dir nicht beantworten, aber vermutlich muss sich bei dir unheimlich viel Stress aufgebaut haben.\u201c antwortet Maria sehr mitf\u00fchlend. \u201eM\u00f6chtest du dar\u00fcber reden? Keine Sorge, dass bleibt unter uns. Weder Roman noch irgendwer wird davon erfahren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tr\u00e4nen fielen so von Sina runter, bis sie beide H\u00e4nde auf ihr Gesicht legt und liebend gerne laut geweint h\u00e4tte. \u201eErstaunlich, dass du nicht schon l\u00e4ngst einen Nervenzusammenbruch hattest.\u201c merkte Maria an. \u201eKann es sein, dass dein Vater dich mit seiner Aktion so derma\u00dfen schockiert hat?\u201c<br><br>\u201eJa&#8230; warum will dieser Arsch auf einmal meine Familie angehen&#8230;\u201c schniefte Sina laut. \u201eWas bitte&#8230; ist denn falsch daran, seine Liebe zu heiraten? Das er ausgerechnet das schlimmste Killerteam geschickt hat und mich in diese&#8230; Schei\u00df Situation gebracht hat&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>NUR Probleme, seid ich wachgeworden bin. Mimimi hier, mimimi da&#8230; Ich wei\u00df \u00fcberhaupt nicht&#8230; was sie alle von mir wollen? Immer muss ICH dabei sein und die H\u00e4ndchen halten. Soll Ratschl\u00e4ge erteilen und eine gute Mine zum Spiel haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe langsam&#8230; echt keinen Bock mehr. Meine&#8230; alte Zeit, ich vermisse sie wirklich. Nichts&#8230; als die Freiheit zu haben, gedankenlos mit meinen beiden Liebsten&#8230; einfach auf Abenteuerreise zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch selbst das geht nicht. Einer entzieht man bald den Status einer Abenteurerin, der anderen will mein Vater nun ans Leben. Immer&#8230; wenn ich gl\u00fccklich werde, muss etwas so grausames kommen und anschlie\u00dfend darf ich mich hinterher mit den Konsequenzen herumschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn ich bei den Konsequenzen hart durchgreife, kommen dann WIEDER neue Probleme. Langsam&#8230; entsteht ein Teufelskreis, aus dem ich selber nicht mehr rauskomme. Immer hei\u00dft es, ruhig bleiben und nichts machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das nichts machen r\u00e4cht sich aber in mehreren Formen, die man nicht vorhersehen konnte. Ich darf mich mit einer Untersuchung herumschlagen, weil irgendwer die Finger auf mich zeigt. Vielleicht habe ich was damit zu tun, vielleicht auch mal \u00fcberhaupt nichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem&#8230; ich werde langsam immer mehr zu einem Feind degradiert. Irgendwie&#8230; f\u00fchle ich mich nicht mehr wohl, was ich sonst mein Heim nennen konnte. Was&#8230; wird bitte noch alles auf mich zu kommen?<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist so eine Ironie&#8230; dass mein Attribut Chaos auch nur f\u00fcr Chaos in meinen Leben sorgt. Irgendwie&#8230; keine Ahnung&#8230; war einiges fr\u00fcher besser gewesen. Sorgenfreier&#8230; stressfreier&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDann \u00e4ndere es doch?\u201c schlug Maria vor. \u201eSelbst Roman tut sich sehr schwer damit, weil er damit auch Kontrolle aufgeben m\u00fcsste. Doch ich sehe es doch selber, dass es ihn tierisch auf die Nerven geht bei einigen Sachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Keine Ahnung was deine Ma dir gesagt h\u00e4tte, aber wenn du meine Meinung als Mutter h\u00f6ren willst: Gib einfach alles auf, was dich verletzt, unn\u00f6tigen Stress gibt, einfach alles. Aber ich wei\u00df genau&#8230; dass wirst du nicht k\u00f6nnen und das ist das eigentliche Problem.<\/p>\n\n\n\n<p>Du bist&#8230; s\u00fcchtig danach, du brauchst es, doch das ist genau, was dir schadet meine Liebe. Exakt das, was mein Ehemann ebenfalls zeigt. Ihr seid euch in diesem Fall ziemlich \u00e4hnlich. Er leitet vermutlich den gr\u00f6\u00dften Vampirclan und das ist schon ein gro\u00dfer Organisationsaufwand.<\/p>\n\n\n\n<p>Von dem, was ich \u00fcber dich wei\u00df, hast du ja in ganz Alliancia deine Finger im Spiel, teilweise sogar \u00fcber mehrere Kontinente. Ich kann mich noch an dem Abend erinnern, dass Roman sich bei mir aus geheult hat, dass da eine D\u00e4monin w\u00e4re, die eine Weltherrschaft anstrebt, es aber abstreitet.<\/p>\n\n\n\n<p>N\u00fcchtern betrachtet und da ich ja kaum was wei\u00df, sieht es ja nach einer Weltherrschaft aus, aber so wie du aussiehst&#8230; nicht unbedingt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber nicht weil ich es unbedingt wollte! Ich bin GEGEN meinen Willen zur Kanzlerin ernannt worden, habe eine einen gro\u00dfen Einfluss bei den Abenteuergilden und meine Kontakte zum K\u00f6nigreich Efrana. Auch wurde ich GEGEN meinen Willen zu einer Clanf\u00fchrerin, sowie muss ich leider selber das Zepter bei einem D\u00e4monendorf in Vurdinia in die Hand nehmen, die nichts geschissen bekommen irgendwie.<\/p>\n\n\n\n<p>Was mich ankotzt ist, dass meine Ratschl\u00e4ge langsam auf Widerstand triffen und es sogar noch schlimmer wird als es ohnehin schon ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eImmer noch: Gib das einfach alles auf und du wirst feststellen, wie viel Luft du auf einmal atmen kannst. Nur&#8230; Entschuldigung das ich es so sagen muss, aber wenn ich dein Gejammer so h\u00f6re, willst du es ja auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist es etwas, damit du deinen eigenen Wert kennst? Willst du anderen Viechern n\u00fctzlich sein und gibst daher immer alles? Irgendetwas muss da sein, dass du nicht loslassen willst. Roman meinte, das hast du nicht von mir geh\u00f6rt, du w\u00fcrdest vor etwas weglaufen, nur ist das in diesem Fall irgendwie&#8230; widerspr\u00fcchlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich ehrlich bin Sina, du wirst irgendwann in der Zukunft eine Entscheidung treffen M\u00dcSSEN, ob du willst oder nicht. Es muss&#8230; irgendetwas passieren, dass es sich nicht mehr lohnt weiter dieser erm&#8230; Arbeit nachzugehen, die du aktuell machst.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie, warum, weshalb, dass ist alles egal wirklich, aber ich verspreche dir, es kommt der Zeitpunkt, wo du nachdenken wirst. Das ist meine ehrliche Meinung als Au\u00dfenstehende und&#8230; ehrlich&#8230; willst du das wirklich f\u00fcr alle Zeit so bleiben soll? So wirklich?<\/p>\n\n\n\n<p>Du kannst nicht durch die Zeit reisen, um wieder in der Vergangenheit zu leben, wonach du dich sehnst. Diesen Wunsch habe ich auch \u00f6fters gehabt, wo Roman noch nicht all diese Haufenweise Schw\u00fcre abgegeben hat. Es n\u00f6tigt ihn zu dass, was er momentan ist.<\/p>\n\n\n\n<p>ICH selber habe mich auch vor kurzem zu etwas entschlossen und bin mit meiner eigenen Entwicklung eigentlich zufrieden. W\u00fcrde mir nur w\u00fcnschen, dass Roman nicht seine sadistische Ader an mir im Training raus h\u00e4ngen lassen w\u00fcrde, aber ich bereute keine Minute.\u201c grinste Maria.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd wie geht es dir nun Sina? Ist bestimmt ein gutes Gef\u00fchl, den angesammelten Stress, Frust mal gesagt zu haben oder? Vielleicht war ich ein bisschen hart, aber schau mal&#8230; Wenn ich jeden Tag das Gejammer meiner Kinder anh\u00f6re, lernst du schnell auf Durchzug zu schalten und zu nicken.<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder die jammern geht es besser als sie eigentlich glauben wollen. Nur werden sie lauter, wenn man ihnen das halt so ins Gesicht sagt. Egal, soll Roman der b\u00f6se Vater sein und ich die liebe Mutter, wuhu. Ich mag es, wenn man mich ganz doll liebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nichtsdestotrotz&#8230; mein Ratschlag solltest du wirklich zu Herzen nehmen. Aufgeben hei\u00df nicht unbedingt verlieren, wenn man sich damit selber retten muss. Was bringt es&#8230; ein Held zu sein, der selber einen Helden braucht?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nun schaute Sina sehr erschrocken drein bei dieser einfachen Logik. \u201eIch glaube, in deinem Fall ist es vermutlich sehr falsch zu sagen, dass du ein Feigling seist. Viktoria erz\u00e4hlte mir ja sehr viel und dass vor allem du dich reinh\u00e4ngst, dass jeder, auch die nicht in deinem Clan sind, sich wohl f\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist es also falsch zu sagen, dass sie bitte selber auf diesem Stand der Dinge bleiben sollen und du eine Auszeit brauchst? Ich bin mir nicht sicher, wirklich alt bist du ja nicht gewesen. Jeder von ihnen ist kein Windelschei\u00dfer mehr, sollen sie doch mal selber f\u00fcr ihr Leben ein bisschen arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>DAS ist etwas, was Roman am meisten an dir respektiert, dass du, Achtung, er nennt es ja \u201eStarthilfe\u201c gibst, aber irgendwie ist es mehr als nur eine Starthilfe. Vielleicht solltest du also in diesem Fall gewisse Dinge trennen, meine nur.<\/p>\n\n\n\n<p>Was einen stresst kann nicht gesund sein, DASS hat meine Mutter mir selber gesagt und ich denke&#8230; da ist unheimlich viel Weisheit in dieser einfachen Aussage drin. Also Sina, h\u00f6r auf zu flennen und k\u00fcmmere dich nun etwas mehr um dich und vergiss nicht&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Meine T\u00f6chter sind in deiner Obhut, ich will wirklich nicht pers\u00f6nlich kommen, weil du deine Aufgabe vernachl\u00e4ssigt. Sonst rei\u00dfe ich dir deinen Kopf&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eab, wirfst ihn eine Schlucht, meine Leber wird an die Hunde verf\u00fcttert und so weiter.\u201c beendete Sina den Satz. \u201eWow&#8230; ich glaube, ich w\u00fcrde keinen Kampf gegen eine Supermutter gewinnen, egal welches Level und Status sie hat.\u201c musste Sina selber grinsen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eN\u00f6, w\u00fcrdest du auch nicht.\u201c grinste Maria ebenfalls. \u201eSina, wenn&#8230; du wieder jemanden brauchst, wirklich jemanden, der nicht in deiner Familie ist, von deinen Freunden oder weiteres, ich stelle mich gerne zu Verf\u00fcgung. Ich werde nicht deine Ersatzma werden, aber zuh\u00f6ren, dass habe ich sehr lange trainiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst ich w\u00fcrde nicht alles meiner Familie sagen, WENN ich denn irgendwelche Sorgen h\u00e4tte. Ich darf ja nicht mal einen Garten z\u00fcchten wie Layla, die Gefahr w\u00e4re ja zu gro\u00df, dass ich mich verletzten k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>DAS sind Probleme Sina, aber ich habe das \u201eProblem\u201c ja geheiratet, also bin ich auch wiederum selber Schuld, wuhu. Doch&#8230; wei\u00df ich eines&#8230; Das Leben w\u00e4re extrem langweilig, wenn ich all das nicht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr viele mag es sein, dass ich in einem K\u00e4fig stecke, doch mache ich den Eindruck, dass ich todungl\u00fccklich dar\u00fcber bin? Denke nicht, daf\u00fcr genie\u00dfe ich die meiste Aufmerksamkeit von einer sehr gef\u00e4hrlichen Kreatur.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDanke&#8230; f\u00fcr dein Angebot, vermutlich&#8230; werde ich sogar darauf zur\u00fcckgreifen. Und auch hast du recht&#8230; dass ich nicht einfach alles&#8230; fallen lassen kann. Irgendwie habe ich doch einiges an Herzblut bei den ganzen Arbeiten gesteckt&#8230; dass ich nicht auf einmal verlieren will.\u201c seufzte Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eArgh&#8230; immer diese gleichen Ausreden, ich kenne sie doch schon von Roman. Lass dir was neues einfallen. Von au\u00dfen sieht man dem Kerl auch nichts an, aber ich kenne ihn seit der Kindheit, also wei\u00df ich am ehesten, dass wieder irgendwelche Schei\u00dfe am Laufen ist.\u201c meckert Maria.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu bist wirklich eine coole Ma.\u201c schmunzelt Sina und wischte sich ihr Gesicht mit einem Tuch sauber. \u201eIch hoffe, wir k\u00f6nnen uns auch mal pers\u00f6nlich treffen und denke, dass ich mir auch die Zeit nehmen werde, egal ob die Welt untergeht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas sag ich Roman auch immer wieder, aber er bekommt davon Magenschmerzen. Vermutlich war ich am Anfang etwas&#8230; \u201eeifers\u00fcchtig\u201c auf dich gewesen. Meine&#8230; ich habe sehr lange auf ihn eingeredet, l\u00e4nger als du in Planung warst.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann kommt er von der letzten Reise zur\u00fcck und sagte: Jau, bin dabei. Ich gl\u00fccklich wie sonst, als er mir von dir erz\u00e4hlte. Tja&#8230; gut dass wir uns in diesem Moment nicht gekannt haben, weil ich dir vermutlich ein Messer in den R\u00fccken gerammt h\u00e4tte vor lauter Eifersucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Keine Sorge, also wirklich keine Sorge, dass werde ich nicht. Wir haben uns endlich kennengelernt, sogar ein sehr intimes Thema besprochen, ich bin wirklich gl\u00fccklich momentan. Du bist wirklich anders, als was man immer von dir erz\u00e4hlt.\u201c beruhigte Maria Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch frag besser nicht, Unwissenheit ist manchmal ein Segen.\u201c l\u00e4chelt Sina. \u201eUnd&#8230; danke, dass ich auch eine Unterst\u00fctzung deinerseits habe bez\u00fcglich deinen T\u00f6chtern und Roman. Es gibt mir mehr&#8230; Freiheiten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGerne geschehen.\u201c nickte Maria. \u201eFalls&#8230; wir uns treffen sollten, k\u00f6nntest du mir auch eines dieser \u201ePiercings\u201c anbringen?\u201c Nun schaute Sina die Vampirin erstaunt an und bekam eine sehr sehr d\u00fcstere Zukunftsaussicht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNein.\u201c \u201eWie nein?\u201c staunte Maria nun und schob eine Str\u00e4hne mit der rechten Hand \u00fcber ihr Ohr. \u201eNein, weil ich genau wei\u00df, sobald ich dir ansatzweise die Hand sch\u00fctteln w\u00fcrde oder \u00e4hnliches, dass deine gef\u00e4hrliche Kreatur \u00fcber mich herfallen wird. Ich bin vielleicht eine kampfs\u00fcchtige Berserkerin, aber DIESEN Kampf werde ich bestimmt nicht freiwillig suchen!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHA?!\u201c wurde Maria etwas lauter. \u201eMeinen Kindern erlaube ich es, aber ich darf keine haben? Na das muss du mir mal bitte sachlich erkl\u00e4ren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWeil ich leben will?! Roman besch\u00fctzt dich so extrem, glaubst du wirklich, dass er mich SO nah an dich heran l\u00e4sst? Was glaubst du was passiert, wenn er von Viktorias Piercings erf\u00e4hrt? Du bist meine einzige Hoffnung, dass er in der Burg bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich euch dann besuchen komme oder so und&#8230; mit viel Trickserei haben wir deinen Mann f\u00fcr paar Minuten von dir weggelockt und er kommt dann wieder. ICH. WERDE. DAS. NICHT. \u00dcBERLEBEN!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201ePapperlapp, du machst dir zu viele Gedanken.\u201c wischte Maria das Problem weg. Sina bekam auf einmal Kopfschmerzen. \u201eNur&#8230; interessehalber, was&#8230; genau schwebt dir denn vor? Denke, du hast ja bei deinen T\u00f6chtern ja schon einiges gesehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas gleiche was auch Viktoria hat nat\u00fcrlich.\u201c \u201eNEIN! NEINNEINNEINNEIN!\u201c sch\u00fcttelt Sina panisch den Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDoch? Wie du schon sagtest, ICH bin diejenige, die Roman h\u00e4lt, also&#8230;?\u201c grinste Marie nun b\u00f6se. \u201eDAS IST GEMEIN! NEIN! ICH HABE DEINE BITTE NIE GEH\u00d6RT!\u201c dr\u00fcckte Sina beide H\u00e4nde auf ihre Ohren!<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDOCH!ICHWILLSIE!\u201c \u201eLALALALALA!\u201c \u201eErm&#8230;?\u201c wurde die T\u00fcr bei Sina ge\u00f6ffnet, wo Renee und Viktoria sehr besorgt reinschauten. \u201eWas&#8230;?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sie sahen Sina, die mit ihren H\u00e4nden auf den Ohren wild den Kopf sch\u00fcttelt und gleichzeitig ganz laut rumlalalalt. Ihre Mutter dagegen wirkte, als w\u00fcrde sie das Theater regelrecht genie\u00dfen. \u201eIch wei\u00df das du mich h\u00f6rst Sina. Wenn du mich besuchen kommst, will ich dass du eine Auswahl mitbringst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNEEEEEEEIIIIIIINNNNNNNNN!\u201c st\u00fcrmte Sina nun aus dem Zimmer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin wiedergeboren und die Gespr\u00e4che? VI Verwundert schaut Sina Maria an, als sie die Frage ihr stellte. \u201eErm&#8230; nein, habe ich nicht. Hat Roman das dir nicht erz\u00e4hlt?\u201c \u201eNein, leider nicht. 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