{"id":3193,"date":"2025-04-04T07:05:00","date_gmt":"2025-04-04T07:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=3193"},"modified":"2025-04-03T21:04:17","modified_gmt":"2025-04-03T21:04:17","slug":"kapitel-639","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=3193","title":{"rendered":"Kapitel 639"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ich bin wiedergeboren und der Tag, der das Leben vieler ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sina schaute sich im Spiegel an und staunte nicht schlecht, was seine Geliebte herbeigezaubert hatte. Schwarze Lederstiefel bis zum Knie, die Milit\u00e4runiform aus Osnain, dazu einen dunkelroten Mantel, der \u00fcber der rechten Schulter her runter hing. \u201eErinnert mich leicht an Baal aus GrandXa.\u201c grinste Sina \u00fcber die Ironie und schaute Neia an.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein schwarzen Lederrock, das kurz \u00fcber den Knien endete, ein wei\u00dfes Hemd, was aber von einem schwarzen Mantel \u00fcberlegt wurde. Das blutrote lange Haare wurde streng nach hinten gek\u00e4mmt, ansonsten sieht sie mit den blutroten Pupillen aus, dass sie einen hohen Rang bekleiden k\u00f6nnte. \u201eDu siehst gut aus.\u201c kam der Kommentar von Sherry.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist schon erstaunlich&#8230; was meine Sch\u00fclerin alles in wenigen Stunden zaubern kann. Sicher, dass du keine vier H\u00e4nde hast?\u201c l\u00e4chelt Neia.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTja&#8230; als Rose hat mein Interesse angefangen und jede meine Inkarnation hat dieses Talent weiter gef\u00f6rdert. Als ich&#8230; als Sherry geboren wurde, hatte ich einfach das Talent. Mutter dachte immer, dass ich ein Genie w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem&#8230; ich all das Wissen habe, kann man schon sagen, dass ich ein Genie bin. All die Zeit wurde das Talent immer besser und besser.\u201c grinste Sherry. \u201eSina sieht auch sehr gut darin aus, h\u00e4tte ich nicht gedacht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHab bisher nicht erlebt, dass je einer in deinen Kleidern schlecht Aussah. Nur der Anfang mit den Gr\u00f6\u00dfen wie das erste Hemd, aber ansonsten? Nur&#8230; wenn einige dieser Hemden nicht wie eine zweite Haut auf meine Haut liegen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie betonen so meine Br\u00fcste und w\u00fcrde ich nicht mehr vermehrt einen BH tragen, k\u00f6nnte&#8230; man meine Piercings gut erkennen.\u201c hob Sina bedeutungsvoll die Augenbrauen hoch. \u201eKannst du den anderen sagen, dass ich eventuell mehrere Tage mit Neia weg bin? Damit ihr euch nicht zu wundern braucht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas ist kein Problem. Was&#8230; auch immer genau passiert, aber hilf Emilia ok? Wenn du dabei sein MUSST, dann ist dass bestimmt mit schwerwiegenden Entscheidungen verbunden, die eine langfristige Auswirkung haben k\u00f6nnen.\u201c nickte Sherry.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHmm&#8230; warten wir ab, was genau passiert. Wenn die Dame mir folgen w\u00fcrde?\u201c grinste Sina Neia an. \u201eDu siehst damit wirklich sehr gut aus.\u201c Neia bekam rote Wangen und schwieg, aber&#8230; war trotzdem nerv\u00f6s, zu was sie auch immer dabei sein soll. \u201eNat\u00fcrlich Lord Sina.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNa&#8230; der K\u00f6rper eines Mannes ist irgendwie so&#8230; kompliziert. Hoffe, dass ich bald wieder eine sch\u00f6ne Lady bin. Na dann, lass uns reisen.\u201c Sina sowie Neia gingen in den Garten, als der D\u00e4mon die Blutelfe wie eine Prinzessin hochhob. \u201eHuch?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas? Ich bin froh, dass Brandrulim mir meinen gew\u00fcnschten Handschuh geschickt hat. Nur&#8230; wundere ich mich, was die gelben Zeichen auf der R\u00fcckenhand sind&#8230; egal. Du bist eine Dame, also behandelte ich dich so auch als Mann.\u201c flog Sina langsam in den Himmel. \u201eAh&#8230; in welche Richtung ist die Hauptstadt?\u201c fiel dem D\u00e4mon ein Fehler auf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHrm&#8230;\u201c seufzte Neia und zeigte mit der rechten Hand die Richtung. \u201eDass du dir&#8230; nicht einfach die Richtung merken kannst&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHey&#8230; irgendwelche Schw\u00e4chen muss ich auch haben, sonst wird es ja langweilig.\u201c schmunzelt Sina und flog direkt los. Der D\u00e4mon verzichtete auf die Flammenfl\u00fcgel, denn SOOO eilig hatte er es nicht auf das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSina&#8230; was wird im Gespr\u00e4ch kommen?\u201c fragte Neia. \u201eIrgendetwas&#8230; sollte ich schon wissen oder?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch wei\u00df es wirklich nicht, es wurde direkt gedroht, wenn die Kaiserin das Gespr\u00e4ch nicht annimmt, dass jeder Frieden mit ihrem Kaiserreich gebrochen wird. Bin auch ehrlich, ich wusste, dass etwas kommen wird, immerhin hat die Kaiserin mich gewarnt, aber dass&#8230; direkt das Schwert an den Hals gesetzt wird ohne Ank\u00fcndigung ist&#8230; unerwartet.\u201c sagte Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerstehe&#8230; aber nicht mit dem K\u00f6nig von Efrana oder?\u201c \u201eUm Himmelswillen, dann muss ja irgendetwas so krasses passiert sein, dass der K\u00f6nig auf einmal so radikal sein m\u00fcsste. Nein, die Menschen sind tats\u00e4chlich die Vern\u00fcnftigen in diesem Fall.\u201c schmunzelt Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>Neia schwieg wieder, ihre Unruhe h\u00f6rte nicht auf, egal ob Sina sie wie eine Prinzessin in die L\u00fcfte trug. \u201eDu&#8230; passt auf mich auf, wie du es mir damals&#8230; gesagt hast?\u201c Verwundert schaut Sina Neia an, als sie dies sagte. \u201eJa? Du hast meiner Verlobten das Leben gerettet und&#8230; nun.. liebst du mich, aber irgendwas blockierst du.<\/p>\n\n\n\n<p>Du kennst meinen Schwur, die T\u00fcr ist offen, der Rest liegt nun bei dir. Egal was passiert, ich werde mein Wort gegen\u00fcber Freunden nicht zur\u00fccknehmen. Da m\u00fcsstest du schon wirklich irgendetwas so krasses gemacht haben, aber das glaube ich nicht. Bei dir f\u00fchlt man sich wohl, auch wenn du am Anfang mit deinen vielen Fragereien uns sehr schnell auf die Nerven gingst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nun musste Neia schmunzeln. \u201eDas&#8230; l\u00e4sst sich nicht abstreiten. Ich bin ruhiger geworden glaube ich. Vielleicht liegt es daran&#8230; dass ich einen Ort habe, den ich Zuhause nennen kann&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNeia&#8230;\u201c wollte Sina was sagen, als sie die Hauptstadt erreichten. \u201eHmm&#8230; ich werde auch ohne Flammenfl\u00fcgel immer schneller. Damit&#8230; wir ohne Probleme reinkommen&#8230; Illusion: Unsichtbarkeit.\u201c W\u00e4hrend des Fluges wurde der D\u00e4mon mit der Blutelfe unsichtbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Thronsaal:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWo bleibt Sina blo\u00df?\u201c lief Emilia nerv\u00f6s hin und her. \u201eIst soweit alles auf dem Zettel erledigt worden General Lion?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJain, denn es ist unm\u00f6glich, alle D\u00f6rfer in k\u00fcrzeste Zeit zu evakuieren. Wir setzen sogar unsere Mechs ein, damit gewisse&#8230; \u201eSt\u00f6renfriede\u201c nicht auf falsche Gedanken kommen. Die gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte m\u00fcssten bald ihre Verst\u00e4rkung haben.\u201c erkl\u00e4rte Lion.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlso m\u00fcssen wir auch irgendwie mehr Zeit schinden?\u201c \u201eSpontan w\u00fcrde ich ja sagen, aber&#8230; wir beobachten die Elfen und bisher haben wir nichts gesehen, als h\u00e4tten sie ein Kommunikationsmittel eingesetzt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTrotzdem darf man nichts ausschlie\u00dfen, immerhin hatte selbst Sina ein ungutes Gef\u00fchl gehabt mit den Elfen und ihren W\u00e4ldern. Wobei&#8230; das w\u00e4re das erste Mal, dass die Elfen so offen einen Krieg mit den Menschen suchen w\u00fcrden.\u201c sagte Themba.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVor allem&#8230; dass sie&#8230;\u201c wollte der General Lion mehr sagen, als die T\u00fcren aufgingen&#8230; und wieder zugingen. \u201eWas&#8230;?\u201c *schnip*<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einmal erschien ein riesiger D\u00e4mon, der eine hochrote Elfe in den H\u00e4nden trug. \u201eSoo, ich bin nun da Emilia.\u201c sagte der Mann. Leon zog sofort sein Schwert und stellte sich vor Emilia. \u201eKaiserin, ihr m\u00fcsst&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIst schon gut, dass ist Kanzlerin&#8230; Kanzler Sina.\u201c beruhigte Emilia den General und blickte erleichtert den D\u00e4mon an. \u201eDu&#8230; bist sehr gro\u00df.\u201c \u201eBitte?!\u201c blickte der General Emilia und Sina abwechselnd an.<\/p>\n\n\n\n<p>Neia wurde von Sina runter gelassen und hatte kurz kein Gef\u00fchl in den Beinen gehabt. \u201eDarf ich vorstellen? Neia die Klingent\u00e4nzerin und meine Assistentin. Sie wird uns bei dem Gespr\u00e4ch begleiteten und gewisse Themen aus einer neutralen Sicht erkl\u00e4ren, ist ein guter Vorteil, wenn man Abenteurer ist.\u201c stellte Sina die Elfe vor.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEure&#8230; Majest\u00e4t?\u201c knickte Neia nerv\u00f6s, dass sie direkt mit der h\u00f6chste Instanz eines Reiches spricht. \u201eKann man ihr trauen?\u201c fragte Emilia nur. \u201eJa, ich verb\u00fcrge mich selber f\u00fcr Neia.\u201c nickte Sina. \u201eWie sind bisher meine Bitten umgesetzt worden?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Evakuierung l\u00e4uft, das Zimmer wurde nach deinen W\u00fcnschen so umstellt. Die Zeugen&#8230;\u201c schaute die Kaiserin den General an, der das Schwert wegsteckt. \u201eIch wei\u00df, dass wir zwei haben, ob das auf die restlichen ebenfalls zutrifft, habe ich bisher keine Best\u00e4tigung bekommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas ist schon mehr als genug.\u201c nickte Sina zufrieden. \u201eSina&#8230; was wird passieren, wenn wir das Gespr\u00e4ch starten?\u201c fragte Emilia nerv\u00f6s. \u201eKeine Ahnung, uns vermutlich mit dem \u00e4hnlichem Problem herumschlagen, wie der K\u00f6nig das hatte. Ihr habt auch&#8230;?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa, wir haben eine Einheit in der N\u00e4he des Problemfalls, wie sie es auf dem Zettel so nett betont haben aufgestellt und k\u00f6nnen ihn \u00fcbertragen.\u201c nickte der General. \u201eSuper, dann haben wir ebenfalls was in der Hand. Unsere Gespr\u00e4chspartner&#8230;?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSind im Verhandlungsraum und zeigen erste Anzeichen von Ungeduld. Glaube, dein Trick sie mental fertig zu machen d\u00fcrfte bei einem keine Auswirkung gehabt haben, zumindest sagten die Folterer dies.\u201c grinste Emilia. \u201eDabei haben sie sich wirklich M\u00fche gegeben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Neia stand schweigend neben Sina, abwartend, wie das aktuelle Gespr\u00e4ch verl\u00e4uft. \u201eNicht schlimm, immerhin haben sie dann alle eine gute Vorstellung, was auf sie zukommen kann. Dann k\u00f6nnen wir den Kampf der Diplomatie angehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErm&#8230; Sina? Darf&#8230; ich vielleicht f\u00fcr&#8230; kurze&#8230; du wei\u00dft&#8230;\u201c murmelt Neia besch\u00e4mt ihre Bitte mit roten Kopf. Dass es jetzt ausgerechnet ihr passieren musste. Da k\u00e4mpft sie gegen die brutalsten Monster und bekommt jetzt auf einmal Probleme mit der Blase?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIst schon in Ordnung, du darfst ruhig nerv\u00f6s sein. Dann kommst du einfach nach, Lion&#8230; kann doch bestimmt ein Soldat den wichtigsten Ort der Burg zeigen oder?\u201c schaute Sina bedeutungsvoll den General an. \u201eJa&#8230; ich verstehe.\u201c nickte dieser.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend das Schicksal in Osnain langsam seinem Ziel n\u00e4her kam, kam dies auch in Fanfoss n\u00e4her, genauer gesagt in der Monstervilla. Sherry sa\u00df mit Viktoria und Renee im Wohnzimmer, unwissend, was genau Renee von ihr wollte, nachdem der Unterricht beendet war.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie&#8230; kann ich dir helfen? Wollen wir noch gemeinsam trainieren?\u201c fragte Sherry h\u00f6flich die uralte Vampirin, die gegen\u00fcber von ihr sa\u00df. \u201eNein&#8230; ja&#8230; keine Ahnung.\u201c war Renee etwas verwirrt. \u201eSag mir mal&#8230; wer war dieser gut aussende D\u00e4mon?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Viktoria drehte die Augen, im Unterricht war Renee schon wegen mangelnder Konzentration aufgefallen. \u201eErmm&#8230;\u201c war Sherry nun sehr verbl\u00fcfft. \u201eWarum&#8230; genau willst du das wissen? Lag es daran, dass&#8230; er einfach mich und Neia aus dem Unterricht raus geholt hat?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJaein&#8230; er&#8230; interessierte mich einfach. Wusste nicht, dass bei den D\u00e4monen auch&#8230; welche gut aussehen k\u00f6nnen.\u201c bekam Renee rote Wangen. Auf einmal erschien links auf der Schulter von Sherry ein Abbild mit Teufelsverkleidung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSag es ihr nicht! Du willst doch auch wissen, wie das endet!\u201c fl\u00fcstert die Teufelin. Nun erschien rechts eine kleine Sherry in Engelskost\u00fcm. \u201eSei ehrlich Sherry, wir wissen doch alle, dass es nur in einem Chaos endet. Bevor dieses arme Ding sich in die falsche Person verliebt?\u201c fl\u00fcstert das Engelchen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eRenee&#8230; das war Sina.\u201c h\u00f6rte Sherry auf das gute Gewissen. Verwundert schauten die Frauen Sherry an. \u201eLass&#8230; mich das eben erkl\u00e4ren&#8230;\u201c Blah&#8230; blah&#8230; blah&#8230; und eine sehr traurige Renee war nun im Wohnzimmer, ihre j\u00fcngere Schwester&#8230; hatte dagegen etwas Schadenfreude in den Augen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTut mir leid Renee, dass&#8230; ich dir deine Hoffnungen zerst\u00f6rt habe.\u201c entschuldigte sich die Blutelfe in einem einfachen gr\u00fcnlichen Kleid bei der Vampirin. \u201eNein&#8230; das ist&#8230; schon in Ordnung. Puh&#8230; h\u00e4tte mich beinahe in Lady Sina verliebt.\u201c sch\u00fcttelt Renee den Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErnsthaft, du wei\u00df genau, wie das enden wird, wenn Vater das mitbekommt. Er wird auch nicht vor Lady Sina halt machen, wenn deine Jungfr\u00e4ulichkeit in Gefahr ger\u00e4t.\u201c kam die direkte Ansage von Viktoria.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMuss&#8230; du ausgerechnet ihn wieder ins Gespr\u00e4ch bringen hm? Was will er denn bitte machen, wenn ich spontan einfach den n\u00e4chstbesten Blutspender gleich ganz einverleibe?\u201c wurde Renee etwas w\u00fctend.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dir den Hinternschlag f\u00fcrs Leben verpassen, da wird selbst Mama nichts retten k\u00f6nnen. Vermutlich hilft sie in dieser Beziehung ihm sogar, weil sie schon eine gewisse&#8230; Vorstellung hat, was Liebe und&#8230; naja&#8230; k\u00f6rperlichen Kontakt zu sein hat.\u201c stellte Viktoria ganz klar die Zukunft vor.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eRenee&#8230; ich wei\u00df, dass du eine schwierige Familie hast und einen sehr&#8230; extremen Vater hast. Doch ich kann dich&#8230; hmm&#8230;\u201c gr\u00fcbelt Sherry. \u201eEtwas beruhigen, denn der Vater von Sina hat scheinbar auch gewisse&#8230; Probleme, dass sie heiraten will.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Einzige, was bisher einem Zusammenprall mit ihrer Familie verhindert, ist die Barriere. Ich selber&#8230; rechne damit, wenn die Barriere f\u00e4llt, dass es einen Streit geben wird, der vermutlich nicht unbemerkt bleibt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einmal kam Rokea ins Wohnzimmer. \u201eSag, heute ist einiges los. So viele Kutschen, die vor unsere Villa fahren.\u201c war die Tierfrau etwas verwirrt. Verdutzt schauten die Frauen Rokea an, ahnungslos, was jetzt kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSag&#8230; jetzt nicht, dass Vater pers\u00f6nlich gekommen ist.\u201c verzog Renee direkt das Gesicht. \u201eDabei dachte ich, du wolltest das mit den Kleidern kl\u00e4ren Viktoria.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHabe ich auch, aber Zada meinte, sie br\u00e4uchte die Ma\u00dfe von allen Schwestern. Ich glaube auch nicht, dass es jetzt Vater ist, w\u00e4re auch nicht sein Stil sich so bemerkbar zu machen.\u201c wundert sich Viktoria.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDa ist aber einiges los? Muh.\u201c kam Kyllia nun ebenfalls, w\u00e4hrend auf ihrem langen Horn Lisa sa\u00df. \u201eVor allem, diese Kutschen halten vor unserer Villa an. Wenn die jetzt zu Sina wollen, nah&#8230; das wird lustig, zu sagen, dass sie nicht da ist.\u201c \u201eM\u00fcsstest du nicht l\u00e4ngst ins Waisenheim?\u201c fragte Lisa.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa&#8230; aber irgendwie verspricht das spannender zu werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einmal klopfte es an der T\u00fcr, alle h\u00f6rten, wie Suki das Gespr\u00e4ch annahm. \u201eKann ja nur f\u00fcr Sina sein.\u201c war Kyllia der Meinung, als Suki erschien. \u201eSherry? Sie&#8230; w\u00fcnschen mit dir zu sprechen.\u201c Erstaunt schauten alle Sherry an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOha? Was hast du angestellt, dass so viele Kutschen daf\u00fcr kommen?\u201c grinste Rokea. \u201eErm&#8230; kannst du mir irgendwas sagen, wer mit mir sprechen will?\u201c hakte Sherry nach.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin&#8230; Sohn vom Elfenf\u00fcrsten will mit dir sprechen. An der T\u00fcr haben zwei Elfen gestanden, die ziemlich schwer ausger\u00fcstet aus sahen. Auf mich wirkten sie wie Elite-Soldaten.\u201c berichtet Suki.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin wer?!\u201c staunte Sherry. \u201eVermutlich hat jemand dich gesehen und sich in dich verschossen.\u201c meinte Renee. \u201eDas sagt gerade die richtige im Raum&#8230;\u201c murmelt Viktoria. \u201eEh&#8230; glaube, sie wollen nur mich alleine oder?\u201c fragte Sherry vorsichtig nach.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas kann ich nicht sagen, aber sie haben nur speziell nach dir gefragt und nicht das dem \u00fcblichen wandelnden gro\u00dfen Problem.\u201c machte Suki sehr&#8230; besondere Andeutungen von jemand speziellem.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUh&#8230; dann geh ich mal.\u201c seufzte Sherry und ging zum Hauseingang. Sie h\u00f6rte nur, wie die Frauen \u00fcberall zu den Fenster rannten, um ja mehr mitzukriegen. \u201eWenigsten nicht sooo alleine&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Blutelfe stellte sich vor den Elfenritter hin. \u201eErm&#8230; mein Name ist Sherry, sie w\u00fcnschen mich zu sprechen?\u201c \u201eJa, unser Herr w\u00fcnscht euch zu sprechen.\u201c sagte einer der Ritter, Sherry konnte wegen ihren Helmen nur bedingt die Augen sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ritter machten Sherry platzt, wo sie weitere Ritter sah, die sich alle in einee Pose aufgestellt haben, als w\u00fcrden sie jederzeit mit einem Kampf rechnen. Am neuen Eisentor stand eine sehr teure Kutsche, nicht mal die Kutschen von Sina sahen so derma\u00dfen mit Edelsteinen geschm\u00fcckt aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Sherry ging unsicher den Weg entlang, nicht dass die Wachen ihr gef\u00e4hrlich sind, aber&#8230; Wer ist die Person? Ein Elf kam von der Seite der Kutsche und \u00f6ffnete die T\u00fcr. Zuerst sah Sherry nur bekleidete Beine, als die Person aufstand.<\/p>\n\n\n\n<p>Sherry&#8230; fiel leicht der Mund runter und musste unbewusst zittern. Es war ein Elf wie jeder anderer auch und dennoch unterschied dieser Mann sich klar von allen. Er hatte exakt die gleichen blauen Haare wie Sherry.<\/p>\n\n\n\n<p>Teure Lederhose, sehr feinen Lederwams mit einem gr\u00fcnlich schimmernden Mantel kam der Elf aus der Kutsche runter und ging langsam auf Sherry zu. Elfenohren stand deutlich hervor, seine Haare waren streng nach hinten gek\u00e4mmt, w\u00e4hrend Sherry eine wellige Frisur hatte&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Eines hat Sherry immer gef\u00fcrchtet: Einen Elfen zu treffen, der ihre Haarfarbe hat und&#8230; verachtende Augen hatte. Sie hat genug Elfen kennengelernt, die Sina als Rassisten beschimpfen w\u00fcrde und so wirkte der Elf auf sie ebenfalls.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Augen dr\u00fccken nur Verachtung ihr gegen\u00fcber aus, weil sie vermutlich ein Mischling ist. Die Frauen aus dem Fenster staunten nicht schlecht, dass sie alle einen weiteren Elfen sahen, der ebenfalls die blauen Haare hatte wie Sherry.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Elf war ein halben Kopf gr\u00f6\u00dfer als Sherry, als er vor ihr stand. Beide sagten nichts, Sherry w\u00fcsste \u00fcberhaupt nicht, was sie in der Situation machen soll. \u201eTzz&#8230; hat man dir nicht beigebracht, wie man richtig gr\u00fc\u00dft?\u201c kam direkt der arrogante Tonfall von dem Elf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e \u2026 Mein Name ist Sherry, Gr\u00e4fin und Abenteurerin.\u201c brauchte Sherry einen Moment bis sie sich vorstellen kann. \u201eGr\u00e4fin&#8230; was ist dieser Titel schon wert&#8230;\u201c schnaufte der Elf vor ihr. \u201eUnd das ein Mischling Abenteurerin ist&#8230; wohl die einzige M\u00f6glichkeit, zu \u00fcberleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Name ist Faeranduil, Sohn des F\u00fcrst Triandal. Ich wei\u00df wirklich nicht&#8230; was mein Vater sich dabei gedacht hat, sich mit einem Menschen einzulassen.\u201c ging der Elf um Sherry herum. Diese&#8230; war so w\u00fctend \u00fcber den hochn\u00e4sigen Tonfall, dazu die Verachtung, die er Sherry teilhaben l\u00e4sst. Mehr noch&#8230; dass nun ihre Mutter mit ins Spiel kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie kannst du es wagen&#8230; dir so viel Aufmerksamkeit zu erlauben? Ein Mischling, der am gro\u00dfen Turnier teilnimmt und das eigene Elend erz\u00e4hlt. Wie verdummt&#8230; m\u00fcssen die Zuschauer gewesen sein, dass sie dir zugejubelt haben.\u201c sagte Faeranduil hinter ihrem R\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDein einziges&#8230; Gl\u00fcck ist, dass du scheinbar stark bist, was ich aber nicht so wirklich erkenne. Wenn ich ehrlich bin&#8230; widerst du mich an.\u201c stand der Elf nun wieder zu ihrer linken Seite. Sherry dr\u00fcckte ihre Finger tief in die Handfl\u00e4chen, dass es schon sehr wehtun musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Der F\u00fcrstensohn stand wieder vor Sherry. \u201eWie dem auch sei&#8230; ich bin gekommen, um dir klar zu machen, dass du keinerlei Anrechte auf irgendetwas hast. Du solltest also dankbar sein, dass ich mir die Freizeit genommen habe&#8230; dir das pers\u00f6nlich zu sagen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sherry starrte den Elf an, sie hat mittlerweile aus seinen unertr\u00e4glichen Redeschwall verstanden, dass er ihr Bruder sein k\u00f6nnte. \u201eIch&#8230; wollte \u00fcberhaupt nichts. Ich will einfach nur meinen Frie&#8230;\u201c *klatscht*<\/p>\n\n\n\n<p>Die Blutelfe fiel zur Boden, Faeranduil hat ihr unerwartet eine Ohrfeige verpasst. Fassungslos schaute Sherry den Fu\u00dfweg an und sp\u00fcrte den Schmerz an der rechten Wange&#8230; Bis sie den Blutdurst sp\u00fcrte. \u201e<strong>STOPP<\/strong>!\u201c schrie Sherry.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Frauen aus der Monstervilla standen um den Elfensohn, der jetzt realisierte, dass jemand um ihn herumstand. Renee stand zu seiner rechten Seite und hielt ein Schwert an seinem Hals, Suki vor ihm mit einem Dolch und war bereit ihm in sein Herz zu stechen. Rokea hatte hinter ihm eine Faust gebildet und wollte ihm auf den Hinterkopf schlagen. Kyllia stand zu seine linken Seite und zeigte mit Lisa einen Zeigefinger ebenfalls auf dem Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWow&#8230; er w\u00e4re so was von tot gewesen.\u201c dachte Sherry nur. \u201eGeht weg von ihm, das ist mein Problem!\u201c \u201eSherry&#8230;\u201c murmelt Suki. \u201eIch sagte, geht WEG von ihm! Ich kl\u00e4re das!\u201c sagte Sherry noch lauter.<\/p>\n\n\n\n<p>Schwei\u00dfperlen haben sich auf der Stirn von Faeranduil gebildet, der nun verstanden hat, dass er am seidenen Abgrund stand. Die Frauen reagierten nicht, bis Kyllia die Hand runter nahm. \u201eH\u00f6r gut zu du dummer dummer Elf&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Schlag noch einmal&#8230; vor meinen Augen Sherry&#8230; und du wirst nie wieder im Leben irgendetwas tun. Du kannst von Gl\u00fcck reden&#8230; das ihre Verlobte nicht hier ist.\u201c sagte Kyllia es in einem Tonfall, wo jeder Elf ein Schaudern \u00fcber den R\u00fccken bekam.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVielleicht vorher ihn in einem Vampir verwandeln, dann hat man auf l\u00e4ngere Zeit was davon.\u201c knurrte Renee w\u00fctend, steckte aber ihr Schwert weg. Suki sagte nichts, aber den Blick, den Faeranduil in ihren Augen sah, kam ebenfalls nah an die Drohungen ran.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLeute&#8230; danke, dass ihr mir helfen wolltet, aber&#8230; Stellt euch einfach hinter mich und lasst die Finger von ihm. Wenn wir ihm was antun, bekommen wir alle einen \u00c4rger, den wir nicht gebrauchen k\u00f6nnen!\u201c stand Sherry auf und rieb die geohrfeigte Wange.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn du meinst?\u201c zuckte Rokea und ging an dem Elf vorbei, dennoch warf sie ihm ebenfalls einen Todesblick zu. Die Damen stellten sich alle hinter Sherry, Viktoria hat sich dem Drama enthalten, aber erstaunt, dass Renee sich so f\u00fcr sie einsetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Faeranduil bekam ein b\u00f6ses Grinsen auf dem Gesicht, seine Wachen dagegen waren \u00fcberhaupt nicht gl\u00fccklich, dass sie den \u201eAngriff\u201c nicht bemerkt haben. Diese stellen sich nun alle an die Seite des F\u00fcrstensohn und hielten nun die H\u00e4nde an den Griffen ihrer Waffen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa&#8230; das war wirklich sehr gut, dass du sie aufgehalten hast. Alleine&#8230; dass dreckige Tiermenschen und&#8230; die liebe G\u00fcte&#8230; selbst Vampire? Widerlich&#8230; allesamt.\u201c teilte der F\u00fcrstensohn dies wieder unverbl\u00fcmt mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Sherry schaute ihm in die Augen, was ihn irgendwie&#8230; nervte. Seine rechte Hand zuckte, um wieder seiner Schwester zu zeigen, wie wirklich der Stand der Dinge ist&#8230; als Sherry ihm mit ihrer rechten Faust mitten in sein Gesicht schlug.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer atemberaubende Geschwindigkeit schoss er auf seine Kutsche zu, die krachend zur Seite kippte, die Pferde wieherten panisch um sich. Die Frauen reagierten erstaunt, dass Sherry zugeschlagen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEr geh\u00f6rte mir, jetzt d\u00fcrft ihr euch austoben.\u201c sagte Sherry, als die Elfenwachen ihre Waffen zogen. \u201eAber t\u00f6tet sie nicht, dass&#8230; w\u00fcrde nur Probleme mit sich bringen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWow&#8230; dem hast du es gezeigt.\u201c grinste Renee b\u00f6se, auch die anderen stimmten der Vampirin zu. Es entbrannte eine einseitige Schlacht, die Elfen hatten nie eine Chance gegen die Frauen gehabt. Sherry ignorierte die K\u00e4mpfe an ihre Seite und ging auf die zerst\u00f6rte Kutsche zu&#8230; mit einer Wut, die sie nun freien Lauf lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr gesamtes Gesicht war voller schwarzer Adern, sie hat es f\u00fcr sich ge\u00fcbt, sollte sie w\u00fctend werden, dass ihre Adern nicht au\u00dfer Kontrolle geraten. Nun war es ihr egal, sie und ihre Freundinnen wurden \u00fcbelst beleidigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es kamen weitere Elfensoldaten angerannt, aber f\u00fcr Sherry mit ihren neuen Werten als Blutelfe waren sie \u00fcberhaupt kein Problem. Im Gegensatz zu den anderen, schlug sie die Soldaten direkt bewusstlos und ging weiter auf die Kuschte zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Die anderen Frauen waren fertig mit ihrer \u201eArbeit\u201c und warfen die ungebetenen G\u00e4ste \u00fcber die Mauer, man h\u00f6rte immer wieder das scheppern von Metall auf Stein. Sherry sprang auf die Kutsche und zog Faeranduil heraus, dessen Nase komplett zertr\u00fcmmert war sowie mehrere Frontz\u00e4hne.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Elf wehrte sich nicht, der Schlag war ihm scheinbar zu viel gewesen, als er am Kragen gepackt vor Sherry war. \u201eWie&#8230; meine Freundin gesagt hat, aber du kannst wirklich allen G\u00f6ttern der Welt danken, dass Sina nicht anwesend war. Sie h\u00e4tte ich \u00fcberhaupt nicht aufhalten k\u00f6nnen, weil ich dieses Problem gerne selbst gekl\u00e4rt h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Es&#8230; ist eine Frechheit von dir, mich zu schlagen und zugleich meine Freundinnen zu beleidigen. Ich hatte nie irgendwelches Interesse gehabt auf irgendwelche Rechte, die ich nicht mal kenne. Mein Leben ist schon so chaotisch und ich liebe es.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ich aber \u00fcberhaupt nie wollte ist, dass ich die Familie kenne, wovon mein Vater sein k\u00f6nnte. Meine Angst war berechtigt gewesen, dass sie ebenfalls Rassisten sein k\u00f6nnten, immerhin&#8230; hast du es ja gezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich&#8230; will dich nie wieder sehen und auch nichts von \u201eunserem\u201c Vater wissen, der noch schlimmer sein m\u00fcsste als du \u201eBruder\u201c. Es ist mir egal, was er oder du bist, aber ein n\u00e4chstes Mal&#8230; gibt es nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Langsam&#8230; verstehe ich Sina, warum es sie so tierisch nervt, das Probleme nach der Reihe immer bei ihr kommen, die sie nicht wollte. Das trifft hier auch zu, denn du bist gekommen um irgendetwas&#8230; \u00fcber mich auszu\u00fcben, ich wei\u00df es nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit&#8230; du das nicht so schnell vergisst&#8230; meine Warnung&#8230;\u201c packte Sherry die langen Haaren von dem F\u00fcrstensohn und lie\u00df ihn am Kragen los, um anschlie\u00dfend ein Schwert raus zuziehen. Die Frauen standen alle fragend am Torbogen, als Sherry die Haare von ihm abschnitt und der Elf auf die Kutsche fiel. \u201eWow&#8230; Sherry hat sich wirklich ver\u00e4ndert.\u201c murmelt Kyllia.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Faeranduil dagegen&#8230; bricht eine Welt zusammen. Erst die Gewalt, nun die Schande, die man ihm angetan hat. Zitternd tastet er schwach seinen Hinterkopf und merkte&#8230; dass ihm einiges fehlte und Sherry seine langen Haare in der Hand hielt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch wei\u00df&#8230; was ich dir angetan habe und ich habe es bewusst getan. Nichts ist f\u00fcr einen Elfen eine gr\u00f6\u00dfere Beleidigung, als wenn man seine Haare entfernt. Meine Verlobte w\u00fcrde mich f\u00fcr diese Tat wohl loben, aber ich habe&#8230; \u00fcberhaupt keinen Spa\u00df daran.<\/p>\n\n\n\n<p>Das&#8230; ich meiner eigenen ungefragten Familie&#8230; das antun muss&#8230; Ich hoffe&#8230; du verstehst, dass es auch dein Kopf sein k\u00f6nnte. Du und deine Wachen&#8230; verschwindet sofort aus Fanfoss und ich hoffe wirklich&#8230; ich sehe dich nie wieder.\u201c lie\u00df Sherry die Haare los. Ein gro\u00dfer Teil fiel auf den Boden, anderes wird vom Wind fortgeweht.<\/p>\n\n\n\n<p>Faeranduil wusste \u00fcberhaupt nicht was er tun soll. Z\u00e4hne ausgeschlagen, Gesicht zertr\u00fcmmert und eine bleibende Schande \u00fcber seinem Haupt wurde ihm angetan&#8230; alles durch seine j\u00fcngere Schwester. Sherry drehte sich um und sprang von der Kutsche runter, um zu den Frauen zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehrere Elfen rannten auf den F\u00fcrstensohn zu, Sherry ignorierte sie gekonnt. Die niedergeschlagenen Wachen d\u00fcrften wohl ihre Ausr\u00fcstung austauschen, so demoliert wurden sie von den Frauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Frauen wollten Sherry schon loben, als Renee etwas sehr kritisches erkannte und rechtzeitig reagierte. Sie ging auf Sherry zu und nahm ungefragt eine Hand, dabei zog sie die Blutelfe zur Villa. Sherry lie\u00df sich ziehen und sah, dass fast alle Fenster zerst\u00f6rt waren, was erkl\u00e4rt, wieso die Frauen so schnell bei ihrem \u201eBruder\u201c waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Erstaunt machten die Frauen sofort platzt, selbst Viktoria, die nur an der Eingangst\u00fcr stand. Renee wusste wo das Schlafzimmer von Sherry war und zog sie direkt ins Zimmer. Als die T\u00fcr zufiel, schaute sie Sherry an und sagte folgende Worte: \u201eLass es raus.\u201c und wie es rauskam. Sherry weinte in einer Lautst\u00e4rke, dass es selbst durch die T\u00fcr zu h\u00f6ren war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vampirin hat es direkt in den Augen gesehen, dass Sherry mit der Aktion sich selber verletzt hat und wollte ihr helfen&#8230; dabei umarmte sie Sherry. Die Blutelfe verlie\u00df die Kraft in den Knien, dass sie von Renee sanft zu Boden geleitet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eFamilien&#8230; sind echt beschissen.\u201c dr\u00fccke Renee Sherry an sich und streichelt ihren Hinterkopf. \u201eWarum&#8230; warum&#8230;\u201c schniefte Sherry. \u201eWarum&#8230; mussten sie kommen&#8230; ich wollte nie was wissen&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch&#8230; wei\u00df es nicht, aber du hast es schon richtig gemacht. Doch scheinbar hast du bei dir selber&#8230; eine Grenze \u00fcberschritten oder?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch&#8230; ich&#8230;\u201c schaute Sherry mit einem sehr verweinten Gesicht Renee an, die schwarzen Adern sind alle verschwunden. \u201eWollte es nicht&#8230; aber aber&#8230; die Ohrfeige&#8230; die Beleidigung&#8230; gegen euch&#8230; Diese&#8230; Art von&#8230; Typen verstehen&#8230; nur eine Sprache&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe das getan&#8230; was auch Sina machen w\u00fcrde&#8230; Ich verstehe&#8230; warum sie sagt, dass ich bei Folter&#8230; nicht dabei sein soll&#8230; Es geht was dabei kaputt&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00fcrde man sehen, wie f\u00fcrsorglich Renee sich um Sherry k\u00fcmmert, w\u00fcrde man das nicht glauben. Dennoch&#8230; kennt sie das beschissene Gef\u00fchl, was sie von ihrem Vater immer vermittelt bekommt und kann Sherry verstehen, dass es f\u00fcr sie ein regelrechter Schock ist.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVergiss ihn einfach, du hast deutlich gemacht was der Unterschied zwischen dir und ihm ist. Stell dir vor&#8230; wie Lady Sina dann abgegangen w\u00e4re. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Viecher lebend hier weggekommen w\u00e4ren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeine&#8230; unbekannte Familie&#8230; mit Gewalt zur\u00fcckschlagen&#8230; was ist nur mit der Welt&#8230; los&#8230;\u201c weinte Sherry bei Renee.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin wiedergeboren und der Tag, der das Leben vieler ver\u00e4ndert? Sina schaute sich im Spiegel an und staunte nicht schlecht, was seine Geliebte herbeigezaubert hatte. 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