{"id":3089,"date":"2024-12-20T06:11:56","date_gmt":"2024-12-20T06:11:56","guid":{"rendered":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=3089"},"modified":"2024-12-20T06:11:56","modified_gmt":"2024-12-20T06:11:56","slug":"kapitel-608","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=3089","title":{"rendered":"Kapitel 608"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ich bin wiedergeboren und die Rettungsma\u00dfnahmen?<br><\/strong><br>Ein neuer Tag bricht an, Sina wurde wach&#8230; mit sehr ger\u00f6teten Augen. \u201eUh&#8230; hoffe ich habe noch ein bisschen von meiner&#8230; W\u00fcrde behalten&#8230;\u201c murmelte sie. Die D\u00e4monin merkte, dass sie alleine war und nutze die Chance, ihr Gesicht etwas zu waschen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGlaube&#8230; meine Liste der Probleme hat sich mal wieder erweitert&#8230; nimmt das denn einfach kein Ende? Ich will endlich&#8230; mein eigenes Abenteuer wieder erleben&#8230; Anf\u00fchrerin zu sein&#8230; ist schei\u00dfe&#8230;\u201c seufzte Sina bei der Erkenntnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Sina merkte, dass jemand den Raum betreten hat und drehte sich um, als sie Bariel sah. \u201eG&#8230; guten Morgen Bariel?\u201c \u201eDir auch einen guten Morgen Mutter. Denke&#8230; du kannst dir vorstellen, warum ich gekommen bin?\u201c verschr\u00e4nkte Bariel die Arme.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNur bedingt, es d\u00fcrfte eher&#8230; was mit dem D\u00e4monenk\u00f6nigin-Teil sein oder?\u201c vermutete Sina und Bariel nickte. \u201eDas ist richtig. Ich dachte&#8230; du w\u00e4rst ein Fl\u00fcchtling? Nun erfahre ich gestern, dass du viel mehr bist.\u201c tippte Bariel mit einem Zeigefinger auf ihren Oberarm im Kimono.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNimm Platz, dann erkl\u00e4re ich es dir. Als ein Teil meines Clans&#8230; weihe ich dich in das Geheimnis ein.\u201c seufzte Sina. \u201eDie Vampire scheinen es ja zu wissen, wie sieht es denn mit Gildenmeister Ma Shi aus? Dir ist schon bewusst, dass du die ganze Welt&#8230; bei dem Interview angelogen hast oder?\u201c wollte Bariel scheinbar nicht unbedingt sitzen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa Bariel, dass ist mir bewusst und ja, der alte Mann wei\u00df davon. Das ist ein Geheimnis, dass die F\u00fchrungskr\u00e4fte auf der Welt alle wissen. Was glaubst du&#8230; was passieren w\u00fcrde, wenn das einfache Volk erfahren w\u00fcrde, dass ein D\u00e4monenk\u00f6nig die ganze Zeit unter ihnen lebt?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201ePuh&#8230; keine Ahnung? In Fanfoss scheinen sie sich ja an alle Merkw\u00fcrdigkeiten gew\u00f6hnt zu haben, die du immer von deiner Reise mitbringst. Keine andere Stadt hat Vampire und D\u00e4monen als Bewohner.<\/p>\n\n\n\n<p>Zumal ist es ja nicht&#8230; unbekannt, dass du neben der Heldin von Efrana auch die Kanzlerin aus Osnain bist. Zus\u00e4tzlich die st\u00e4rkste Abenteurerin? Doch was&#8230; eher st\u00f6rend sein k\u00f6nnte ist ja eher, dass du das Volk mit einer Halbwahrheit konfrontierst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEntschuldigung, dass ich Panik auf der Welt vermeiden wollte. Glaubst du allen ernstes, Kaiserin Emilia oder K\u00f6nig Karl sagen auch alles dem Volk? Dann solltest du im Hinterkopf behalten, dass in der Zukunft ein weiterer Krieg gegen Deymonlia ausbrechen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele werden sich fragen, warum \u00fcberhaupt. Eine Frage, die ich selber nicht so richtig beantworten kann. Ich kenne ja nicht mal selber den Grund&#8230; warum \u00fcberhaupt diese Kriege immer stattgefunden haben und nein&#8230; Egal ob ich die Tochter des D\u00e4monenk\u00f6nig Mephisto oder selber D\u00e4monenk\u00f6nigin bin, aber ich kann ihn nicht \u00fcberreden, den Krieg fallen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was glaubst du&#8230; welch ein Hass in diesem eingesperrten Kontinent herrscht? Selbst wenn mein Vater den Krieg nicht erlaubt, wird das Volk rebellieren und eigenst\u00e4ndig ihren Krieg suchen. Ein B\u00fcrgerkrieg w\u00e4re das Ergebnis, also wird mein Vater daher nicht die Finger kr\u00fcmmen, es zu verhindern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAha? Also&#8230; wenn ich das richtig heraush\u00f6re&#8230; bist du auch nicht unbedingt ein Fl\u00fcchtling aus Deymonlia?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBeim dunklen Gott, bei dir muss man ja wirklich aufpassen, was man sagt. Ja, es stimmt. Ich bin kein Fl\u00fcchtling, sondern wurde mit Hilfe meines Vaters aus Deymonlia geschickt. Bevor du dir zu viele Gedanken machst, mein Vater wollte letztendlich, dass ich mein eigenes Leben f\u00fchre und&#8230; gewisse Ma\u00dfnahmen einleite, dass wir nach dem Krieg einen Waffenstillstand mit den Alliancianern vereinbaren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>So verr\u00fcckt es sich anh\u00f6rt, aber mein Vater will auch einen Frieden. Das Problem ist einfach der hassende Kern der D\u00e4monen. Die will er \u00fcber den Krieg loswerden und einen B\u00fcrgerkrieg verhindern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas&#8230; sind aber jetzt sehr schwerwiegende Informationen, meinst du nicht auch Mutter?\u201c hielt Bariel ihren Kopf schr\u00e4g.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa, weil du&#8230; nun&#8230; mein Kind bist? Keine Ahnung wie wir es bezeichnen sollen. Au\u00dferdem glaube ich dir, dass du es objektiv sehen wirst. Bei einigen anderen h\u00e4tte ich das Geheimnis \u00fcberhaupt nicht erz\u00e4hlt, bei dir dagegen habe ich ein&#8230; gutes Gef\u00fchl.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nun bekam Bariel rote Wangen. \u201eHm&#8230; trotzdem wirst du aufpassen m\u00fcssen und&#8230; danke, dass du es mir erz\u00e4hlst. Sag&#8230; was genau bin ich dann wenn du vom k\u00f6niglichen Blut abstammst?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKeine Prinzessin wenn du jetzt daran denkst. Normal gibt es keine D\u00e4monen, die andere Rassen in D\u00e4monen verwandeln k\u00f6nnen. In dem Fall w\u00e4re es wie bei den Vampiren, ein Diener, ein Kind, ein K\u00e4mpfer, sucht dir was aus.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerstehe. Nicht das ich unbedingt eine Prinzessin sein wollte, ich muss halt wissen&#8230; was auf mich zukommt, sollte man dein Geheimnis aufl\u00f6sen. Hoffe f\u00fcr dich, dass du einen Plan im Hinterkopf hast.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe \u00fcberhaupt nichts. Viele meiner Pl\u00e4ne kommen wie sie kommen, richtig&#8230; langfristige Pl\u00e4ne habe ich nicht wirklich. Uh&#8230; wenn ich so \u00fcberlege, m\u00fcssten sie ja erst recht gef\u00e4hrlich werden.\u201c grinste Sina schief. \u201eHast du sonst irgendwelche Fragen, die gekl\u00e4rt werden m\u00fcssen? Ich w\u00fcrde dich&#8230; wirklich vom Herzen bitten, das nicht weiter zu sagen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs war nicht mein Plan gewesen, dir im Weg zu stehen Mutter. Doch du musst mir halt zugestehen, dass ich selber ein Leben habe, dass geplant werden muss.\u201c l\u00f6ste Bariel ihre Arme auf. \u201eWie geht es dir eigentlich? Meine&#8230; gestern war kein Auge trocken gewesen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBeschissen ist das erste Wort was mir einf\u00e4llt. Aber ansonsten&#8230; musste es gesagt werden, denn niemand ist perfekt. Was&#8230; mir immer so schwerf\u00e4llt ist, dass&#8230; man mir es verzeiht. Ich erwarte irgendwie&#8230; dass man mich ausschimpft, verjagt, such dir was aus.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eItiikra sah mir nicht aus, als h\u00e4tte sie es aus Spa\u00df zu dir gesagt, sondern meinte es wirklich ernst. Letztendlich hat sie selber gesagt, dass du nicht daran schuld bist. Du steckst irgendwie immer sehr hohe Erwartungen in dir selber, du m\u00fcsstest es etwas lockerer angehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gott bist du nicht, sondern eine Frau, falls du es nicht bemerkt haben solltest. Wir sind nur alle zu einem gewissen Ma\u00dfe zu etwas f\u00e4hig. Deswegen, bevor du noch l\u00e4nger gr\u00fcbelst, gehen wir die n\u00e4chsten Schritte an.\u201c \u201eUnd&#8230; wie sehen sie aus?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Evakuierungsplan. Ich habe mit dem Gildenmeister auf der Zwischeninsel den Plan gefasst, dass DU die \u00dcberlebenden eins nach dem anderen zur Insel bringen wirst. Die Vorteile auf deren Insel ist einfach, sie haben alles.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden beide einen Probeflug machen, damit du wei\u00dft, wo du die \u00dcberlebenden immer absetzen musst. In der Zeit werde ich mit den leeren Inventarringen alles wichtige von der Insel einsammeln und dem Gildenmeister Uruuki \u00fcberreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Er ist auch auf dem Stand der Dinge, was mit Ling passiert ist und wird sie im Auge behalten, sollte&#8230; sie auf der Insel Probleme machen. Sobald das alles gekl\u00e4rt ist, k\u00f6nnen die Vampire eigentlich die Heimreise wieder antreten und&#8230; tja&#8230; w\u00e4ren noch die Nagas.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa&#8230; die Nagas, hoffe sie haben einen Ansprechpartner f\u00fcr mich. Sag&#8230; was ist eigentlich mit der gr\u00f6\u00dften Insel passiert? Lara sollte sie doch mit den Zwillingen erkunden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerloren. Was diese Sternmonster auch sind, sobald man von ihnen infiziert worden ist, ist man verloren. Ich dachte, man wird zu Untoten, aber das stimmt nicht. Die K\u00f6rper entwickeln sich zu&#8230; hm&#8230; Brutbeh\u00e4ltern, wo sich der K\u00f6rper immer mehr und mehr aufbl\u00e4ht&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Lara ist eigentlich sehr blass, aber was sie beobachtet hat, ging ihr doch etwas in den Magen. Wenn die Zeit&#8230; \u201ereif\u201c ist, explodieren die Toten und viele viele kleine Sternmonster kommen aus dem K\u00f6rpern heraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Keine Ahnung wie man die Insel wieder erobern soll, aber sie wird erst mal f\u00fcr lange Zeit unbewohnbar sein. Die Echsenmenschen&#8230; sowohl auf unserer Insel als auch auf der gr\u00f6\u00dften Insel sind ebenfalls zum Opfer gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Scheinbar wurden sie dazu gen\u00f6tigt, uns anzugreifen, denn laut Uruuki k\u00e4mpfen sie auf seiner Insel sogar gemeinsam. Er hat sie mit dem Wissen konfrontiert, dass einer ihrer V\u00f6lker mich angegriffen haben und sie enthalten sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Bin mir&#8230; nicht so sicher, was ich davon halten soll, aber Uruuki ist zumindest gewarnt, dass man ein Auge auf sie halten \u201esollte\u201c. Das ist so aktuell der Stand der Dinge, was wir wissen und welche Aufgaben auf dich zukommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin D\u00e4monenk\u00f6nig als Transportmittel zu verwenden, man lernt nie aus.\u201c schmunzelt Sina. \u201eDann&#8230; sollten wir mal nach einem kleinen Fr\u00fchst\u00fcck die Probleme angehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem kleinen Fr\u00fchst\u00fcck gingen beide Damen aus dem Haus raus und man sah eine rege&#8230; Bewegung bei den Nagas. \u201eHmm&#8230; ist was passiert?\u201c wundert sich Sina. \u201eKeine Ahnung, als ich gekommen bin, machten sie mir alle einen etwas&#8230; schl\u00e4frigen Eindruck.\u201c meinte Bariel nur.<\/p>\n\n\n\n<p>Sofort gingen die Frauen auf das Zentrum zu und sahen paar bekannte Gesichter. Srusu, wie sie auf dem Boden blutend lag und Itiikra, die ein w\u00fctendes Gesicht verzogen hat. \u201eItiikra? Was ist passiert?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSina?\u201c blickte Itiikra hoch. \u201eIch bin mir nicht sicher&#8230; wie ich es erkl\u00e4ren soll. Die Verr\u00e4terin bat&#8230; uns um Verzeihung, aber das hat einige meiner Kinder so w\u00fctend gemacht, dass sie es ihr \u201ek\u00f6rperlich\u201c mitgeteilt haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Schlampe wollte was?\u201c hob Sina ein Auge hoch. \u201eDu hast doch nicht allen ernstes geglaubt&#8230; dass du mit deiner Tat so einfach davon kommst. Das erbl\u00fcht jedem Verr\u00e4ter.\u201c blickte Sina von oben herab auf Srusu. Die Verr\u00e4terin st\u00f6hnte nur und wendet ihr Gesicht auf dem Boden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie geht es dir wieder Sina? Hoffe&#8230; du konntest dich ein bisschen beruhigen?\u201c l\u00e4chelt Itiikra unsicher. \u201eEs geht, ich&#8230; brauche einfach meine Zeit.\u201c wurden die Augen von Sina traurig. \u201eWie&#8230; weit seid ihr zu einem Ergebnis gekommen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Itiikra schaute sich einmal kurz zu den anderen Nagas um, die ihr alle zunickten. \u201eWir haben beschlossen, dass ich die Anf\u00fchrerin werde. Doch nicht als Nagak\u00f6nigin, sondern als \u201e\u00c4lteste\u201c. Wenn du die Prophezeiung nicht akzeptierst, sollte ich dir in diesem Fall auch folgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem&#8230; ich w\u00fcrde mich auch nicht als eine K\u00f6nigin f\u00fchlen, denke&#8230; du verstehst das selber sogar noch am besten.\u201c \u201eDas&#8230; stimmt.\u201c nickte Sina langsam.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch&#8230; w\u00fcrde dich gerne bitten, dass du Srusu einmal von all ihren Wunden heilen k\u00f6nntest, damit eine Sorge f\u00fcr unser Volk erledigt wird. In diesem Zustand wird sie meine Strafe nicht wirklich verstehen.\u201c bat Itiikra. Mit der Bitte l\u00f6ste sie sofort eine Verwunderung bei den anderen Nagas aus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu&#8230; bist dir da sicher?\u201c hakte Sina direkt nach und Itiikra nickte. \u201eJa, ich bin mir sehr sicher.\u201c Die D\u00e4monenk\u00f6nigin schaute Bariel an, die nur die Schulter zuckte, dann ging sie auf Srusu zu und fing an zu heilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wunden verschlie\u00dfen sich alle, scheinbar hat man ihr sogar zwei Arme gebrochen. \u201eH\u00e4tte nicht gedacht, dass ICH dich einmal heilen w\u00fcrde Schlampe.\u201c \u201eDann&#8230; lass es sein&#8230;\u201c murmelt Srusu. \u201eIch werde&#8230; sowieso&#8230; mit dem Tod bestraft&#8230;\u201c \u201eKlar, macht auch viel Sinn, dich vorher komplett zu heilen.\u201c meinte Sina dies sehr sarkastisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Heilung wurde abgeschlossen, alle Wunden wurden verschlossen und die Arme sind wieder funktionsf\u00e4hig. \u201eSrusu, steh bitte auf.\u201c befahl Itiikra, Sina nahm Abstand. Langsam erhob sich die Verr\u00e4terin und traute sich nicht in die Augen zu schauen. \u201eSrusu, schau mir in die Augen!\u201c kam der n\u00e4chste knallharte Befehl.<\/p>\n\n\n\n<p>Langsam, aber mit leichtem Z\u00f6gern blickte Srusu auf und beide Frauen schauen sich in die Augen. \u201eSrusu&#8230; in meinen Augen warst du die gr\u00f6\u00dfte Hoffnung gewesen. Dir h\u00e4tte ich alles Wissen \u00fcber unser Volk beigebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch war es deine eigene&#8230; Gier gewesen, dich aus der Sklaverei zu befreien. Du hast bewusst&#8230; uns alle einen sehr sicheren Tod verkauft, damit es dir besser geht. Wenn&#8230; ich jemals an Gerechtigkeit geglaubte habe, dann ist es diese jetzige Situation.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Vertrauen zu dir wieder aufzubauen&#8230; halte ich f\u00fcr sehr unm\u00f6glich. Zuviel Blut unserer Rasse klebt an deinen H\u00e4nden&#8230; sogar das deiner eigenen Mutter. Als h\u00f6chste Anf\u00fchrerin unsere Rasse&#8230; verbanne ich dich f\u00fcr alle Ewigkeiten aus unserer Gruppe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Tr\u00e4nen schossen direkt aus Srusus Augen heraus und presste ihre Lippen zusammen. Tief im Herzen wusste sie&#8230; dass es so kommen musste.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn du aber&#8230; wieder ein Teil unserer Gruppe sein willst, musst du eine Aufgabe bew\u00e4ltigen.\u201c kam die n\u00e4chste Ansage von Itiikra. Verwundert \u00f6ffnete Srusu langsam den Mund, selbst die anderen Nagas wirkten etwas&#8230; \u00fcberrumpelt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e316 Nagas sind wir in unserer Gruppe. Durch viele Umst\u00e4nde sind wir auf diese Zahl gekommen und wenn du&#8230; wieder zu uns kommen willst&#8230; Musst du 316 Nagas in den Meeren finden und zu uns bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Du wirst eine Waffe sowie ein bisschen Proviant bekommen, aber ansonsten ist es dir verboten, jemals unseren zuk\u00fcnftigen Zufluchtsort aufzusuchen. Du wei\u00dft wo die Stadt ist, dort k\u00f6nnen sich \u00dcberlebende finden, ansonsten&#8230; ist es dir \u00fcberlassen, ob du dieser Aufgabe nachgehen willst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBitte&#8230; t\u00f6tet mich. Das kann man unm\u00f6glich&#8230;\u201c flehte Srusu schon, als Itiikra ihr ins Wort fiel. \u201eUnm\u00f6glich? Sina hat auch etwas unm\u00f6gliches geschafft, willst du schon aufgeben, bevor du es \u00fcberhaupt versucht hast?<br><br>Vielleicht hast du ja Gl\u00fcck und findest die Heiligen, die dich bestimmt mit Freuden aufnehmen werden.\u201c meinte die \u00c4lteste am Ende ironisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Srusu presste ihre Lippen wieder fest zusammen, denn jeder wusste&#8230; Wenn eine Naga zu den Heiligen erscheinen wird, dann nur um den Tod zu finden. Daf\u00fcr hat Sina gesorgt, als sie den Herrscher get\u00f6tet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Nadalia kam mit einen Beutel sowie zwei Schwertern und warf es vor der Verr\u00e4terin auf den Boden. \u201eHast&#8230; du ein unversch\u00e4mtes&#8230; Gl\u00fcck, einfach nur zu verschwinden.\u201c zischte sie w\u00fctend.<\/p>\n\n\n\n<p>Verweint schaute Srusu alle Naga\u00b4s an, die sie nur w\u00fctend anstarrten, selbst von Itiikra wird sie keine Hilfe bekommen. Langsam b\u00fcckte sie sich und nahm die Utensilien auf, dabei zitterten ihre H\u00e4nde sehr f\u00fcrchterlich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun geh. Wir haben alles wichtige dir mitgeteilt und dir eine Chance gegeben. DU bist es letztendlich, die entscheidet, wie dein \u201eneues\u201c Leben gehen soll.\u201c zeigte Itiikra mit einem Finger zum Strand.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verr\u00e4terin dr\u00fcckte&#8230; die Utensilien an sich und kroch langsam&#8230; zum Strand hin. Alle machten ihr sofort Platz, sie sp\u00fcrte immer wieder die Verachtung und Wut auf sich. Als sie am Strand angekommen ist, drehte sie sich noch einmal um&#8230; um sich das Bild ein zu pr\u00e4gen&#8230; Dann schwimmt Srusu von dannen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch hoffe&#8230; du verzeihst mir Itiikru&#8230;\u201c dachte Itiikra. \u201eDas ich deine Tochter&#8230; und meine Nichte&#8230; in die Verbannung schicke&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeinst du Mutter, wir werden jemals wieder von ihr h\u00f6ren?\u201c fl\u00fcstert Bariel die Frage zu Sina. \u201eNormal&#8230; w\u00e4re es mir so egal gewesen, doch&#8230; ich glaube schon. Sie wird einige Zeit&#8230; Probleme haben, aber sie wird Leben wollen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHoffentlich nur&#8230; nicht wieder zu unserem Nachteil&#8230;\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin wiedergeboren und die Rettungsma\u00dfnahmen?Ein neuer Tag bricht an, Sina wurde wach&#8230; mit sehr ger\u00f6teten Augen. \u201eUh&#8230; hoffe ich habe noch ein bisschen von meiner&#8230; W\u00fcrde behalten&#8230;\u201c murmelte sie. 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