{"id":2863,"date":"2024-06-28T05:16:39","date_gmt":"2024-06-28T05:16:39","guid":{"rendered":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=2863"},"modified":"2024-06-28T05:16:39","modified_gmt":"2024-06-28T05:16:39","slug":"kapitel-558","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=2863","title":{"rendered":"Kapitel 558"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ich bin wiedergeboren und mein Date?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein neuer Tag ist gekommen, Sina stand im Schlafzimmer und konnte sich nicht entscheiden, was sie anziehen soll. \u201eHmm&#8230; Kimono oder Kleid? Ein bisschen sch\u00f6n sollte ich schon sein&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eZieh dir endlich ein Kleid ein.\u201c n\u00f6rgelt Kyllia, die an der T\u00fcr stand. Sie trug ein luftiges Blumenkleid und wirkte genervt, dass sie auf ihre \u00e4ltere Schwester warten musste. \u201eAu\u00dferdem&#8230; du bist sch\u00f6n? Ich bin sch\u00f6n? Wir beide sind sch\u00f6n, also&#8230; nimm einfach ein Kleid.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHm&#8230;\u201c gr\u00fcbelte Sina und nahm ein schwarzes Kleid. \u201eNehme ich das hier. Ich k\u00e4mme mir gleich noch die Haare, dann k\u00f6nnen wir los.\u201c grinste Sina mit roten Wangen. Kyllia rollte nur mit ihren Augen und verschwand.<\/p>\n\n\n\n<p>Gesagt, getan, Sina hat sich die Milit\u00e4rstiefel angezogen und das schwarze Kleid, ihre Haare hat sie sich nach hinten gek\u00e4mmt. \u201eJa&#8230; ich sehe wirklich sch\u00f6n aus.\u201c nickte die D\u00e4monenk\u00f6nigin zufrieden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am vorigen Tag hatte Sina die Liste noch erweitert und daf\u00fcr gesorgt, dass&#8230; niemand, aber auch wirklich niemand das Date st\u00f6ren wird. Auch wenn die H\u00f6lle dabei einfriert. Sina ging gl\u00fccklich runter und griff ihrer Schwester unter den Arm. \u201eNa dann? Wo&#8230; wollen wir hingehen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun&#8230; ich dachte, wir gehen da zu einem Caf\u00e9, was ich gesehen habe.\u201c hob Kyllia bedeutungsvoll ihre Augenbrauen hoch. \u201eWo wir sch\u00f6n unter uns sind und wir \u00fcber Lauscher nicht zu sorgen brauchen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs&#8230; ist morgens, aber ok, ich richte mich ganz nach meiner kleinen Schwester. Heute&#8230; bist nur du wichtig f\u00fcr mich.\u201c schmuste Sina sich an ihrem Zwilling an. \u201eOh&#8230; will auch schmusen.\u201c dr\u00fcckte Kyllia sich ebenfalls an ihre Schwester.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn&#8230; ihr beide vielleicht&#8230; gehen k\u00f6nntet?\u201c wirkte Suki etwas genervt. \u201eIhr verhaltet euch beide wie ein verliebtes P\u00e4rchen, dass zum ersten Date geht. Dabei seid ihr eigentlich Zwillinge&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOh? Willst du alleine mit Nitir sein?\u201c grinste Sina frech. \u201eGlaube, du machst dir zu viel Hoffnung, Suki ist sehr stur.\u201c f\u00fcge Kyllia hinzu. Auf der Stirn ploppte direkt eine Zornesader bei Suki.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBesser wir gehen, wer wei\u00df, was Suki mit uns macht.\u201c zog Sina direkt ihre Schwester mit, die Suki noch zuwinkte. \u201eHrm&#8230;\u201c seufzte das Katzenm\u00e4dchen und schloss die Haust\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zwillingsd\u00e4moninnen waren ein echter Hingucker f\u00fcr die M\u00e4nnerwelt, als sie Arm in Arm die Stra\u00dfe runtergingen. Nicht das sie unbekannt waren, doch f\u00fcr viele war das ein seltener Anblick, was die Schwestern gemeinsam machten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es verging einige Zeit, bis Kyllia das Lokal gefunden hatte. \u201eDas ist nun wirklich versteckt. Wie hast du das gefunden?\u201c kam die Frage von Sina. Das Lokal war in einer Seitenstra\u00dfe versteckt&#8230; tief versteckt, dabei hilft nicht mal, dass an der Au\u00dfenwand ein Schild hing.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBei der Party meinte einer der Vampire, dass es eine Lokalit\u00e4t g\u00e4be, wo man ungest\u00f6rt sein kann. Das Essen soll lecker sein und die Bedienung freundlich, also wollte ich die Chance nutzen. Wenn es wirklich gut ist, will ich mit Lisa nochmal kommen.\u201c schaute sich Kyllia um.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine junge Bedienung kam schon an und gr\u00fc\u00dfte die Damen. \u201eOh, Lady Sina beehrt uns? Dann werden wir unser Bestes geben, sie gl\u00fccklich zu machen. Ich nehme an, ein Tisch f\u00fcr zwei Personen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas ist richtig. Wenn es geht, vielleicht mit etwas&#8230; mehr Platz f\u00fcr unsere Fl\u00fcgel?\u201c schaute Sina ihre Schwester an, die etwas verwirrt wirkte. \u201eWie&#8230; konntest du uns denn unterscheiden?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAhm&#8230; Lady Sina hat das Tattoo an der Wange sowie an der Stirn. Wenn sie dies nicht h\u00e4tte, w\u00e4ren nur eure H\u00f6rner die M\u00f6glichkeit gewesen, euch zu unterscheiden.\u201c l\u00e4chelte die junge Dame freundlich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch denke, ich habe das richtige Zimmer f\u00fcr euch Damen. Wenn ihr&#8230; kurz am Tresen warten k\u00f6nnt, werde ich es schnell herrichten. Damit die Wartezeit \u00fcberbr\u00fcckt wird, wird mein Vater euch einen leckeren Tee machen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun, ich kann mich nicht beklagen Kyllia. Hier f\u00fchlt man sich wirklich aufgenommen. Es macht einen rustikalen Eindruck mit den vielen dicken braunen H\u00f6lzern, aber mir gef\u00e4llt es. Es riecht wirklich angenehm.\u201c musste Sina loben.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch danke f\u00fcr eurer Lob.\u201c machte die Bedienung einen Knicks und verschwand. In der Zeit stellten sich die Damen an den Tresen, wo ein \u00e4lterer Herr in einem gutgekleideten Anzug ihnen den Tee servierte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas mir auff\u00e4llt, es ist sehr ruhig hier.\u201c begutachtet Sina weiterhin die Lokalit\u00e4t. \u201eUnd das ist auch gut so Lady Sina. Wenn ich mich vorstellen d\u00fcrfte, mein Name ist Halvard und bin stolzer Besitzer der bescheidenen Lokalit\u00e4t. Es mir eine Ehre, dass sie uns beehren.\u201c verbeugte sich der \u00e4ltere Herr.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eInwiefern ist es denn gut? Kann man denn wirklich&#8230; in einer versteckten Seitenstra\u00dfe \u00fcberleben?\u201c war Kyllia neugierig.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber ja Miss, weil zu uns nur Stammkunden kommen. Sie sch\u00e4tzen die Einsamkeit und wir stellen nur Fragen, wenn es um die Bed\u00fcrfnisse geht. Ich&#8230; will es nicht abstreiten, aber daf\u00fcr sind wir ein bisschen teurer. Doch bisher&#8230; hat sich kein Gast dar\u00fcber beschwert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich f\u00fchre mein Lokal nun \u00fcber zwanzig Jahre und kann mich nicht beklagen. Meine Idee funktioniert und darauf bin ich wirklich stolz.\u201c l\u00e4chelt Halvard mit seinem grauen Schnurrbart.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeine Tochter Diana wird noch ein bisschen Zeit ben\u00f6tigen, denn&#8230; mein Lokal war nie darauf eingerichtet, dass wir auch mal D\u00e4monen bedienen k\u00f6nnten, weswegen ich mich entschuldigen muss.\u201c verbeugte sich der Barbesitzer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBitte, keine Umst\u00e4nde. Wir&#8230; sind uns selbst bewusst, dass wir vielleicht das eine oder andere Problem mitbringen k\u00f6nnen. Vampire haben halt keine Fl\u00fcgel oder andere d\u00e4monische Merkmale.\u201c beruhigte Kyllia den Mann.<\/p>\n\n\n\n<p>Sina trank in der Zeit den Tee und wunderte sich \u00fcber den kr\u00e4ftigen Geschmack. \u201eIrgendwoher&#8230; kenne ich diesen Tee.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist ein speziell zubereiteter Tee Lady Sina. Er besteht aus mehreren Teekr\u00e4utern und gewissen Gew\u00fcrzen. Der Tee soll eine beruhigende Wirkung haben und den K\u00f6rper gleichzeitig dazu anregen, fit zu werden.\u201c erkl\u00e4rte Halvard sofort.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGew\u00fcrze? Ob das Suki\u00b4s Geheimnis ist bei ihrem Tee? Ich komme bisher nicht dahinter, wie sie es macht und sie meinte nur, eine bestimmte Kochzeit.\u201c gr\u00fcbelte Sina laut.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTee ist eine eigene Welt Lady Sina. Ich k\u00f6nnte es ihnen erkl\u00e4ren und ich w\u00e4re morgen noch nicht fertig mit der Erkl\u00e4rung. Mundet er ihnen denn? Ich kann und muss mit Kritik leben k\u00f6nnen, zumal&#8230; ich die Meinung dann von D\u00e4monen zu h\u00f6ren bekomme.\u201c hakte Halvard nach.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEr ist k\u00f6stlich, mir kam nur das Aroma so bekannt vor.\u201c grinste Sina. \u201eIch&#8230; bin mir nicht sicher, wie die anderen D\u00e4monen in der Stadt ihre Getr\u00e4nke vorziehen, aber ich bin bei Tee geblieben. Kaffee&#8230; habe ich schon schlechte Erfahrungen gemacht.\u201c<br><br>\u201eKaffee ist ihnen auch bekannt? Wir h\u00e4tten es im Sortiment, aber&#8230;\u201c \u00fcberlegte der Barkeeper, als beide Zwillinge sofort ihre K\u00f6pfe sch\u00fctteln. \u201eBitte keinen Kaffee!\u201c sagte Kyllia. \u201eWas Sina meinte, war schon ernst. Wir m\u00f6gen wirklich keinen Kaffee, denn er schmeckte widerlich bitter.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHmm&#8230; darf ich sie vielleicht nachher mit einem Getr\u00e4nk \u00fcberraschen? Sie haben mir mehr als genug gesagt, warum sie keinen Kaffee m\u00f6gen. Ich vermute&#8230; er wurde direkt gebr\u00fcht, doch auch Kaffee ist eine eigene Welt.\u201c l\u00e4chelte der Barbesitzer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas&#8230; k\u00f6nnt ihr ruhig machen, aber&#8230; wundert euch nicht, wenn wir die Tasse wohl m\u00f6glich nicht leeren.\u201c warnte Sina ihn. \u201eOder Kyllia?\u201c \u201eGanz wie du es sagst Schwester.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch werde die Warnung im Hinterkopf behalten. Ah&#8230; meine Tochter kommt.\u201c drehte sich Halvard um. \u201eDanke, dass sie gewartet haben meine Damen.\u201c verbeugte sich Diana. \u201eWenn sie mir folgen w\u00fcrden? Ich bringen ihnen auch den Tee.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die D\u00e4moninnen nickten und folgten Diana, die sie in ein Zimmer brachte, wo ein Kamin am brennen war. Ein etwas l\u00e4nglicher, aber dekorierter Tisch mit zwei St\u00fchlen war vorbereitet, wo man mit Fl\u00fcgeln keine Probleme hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlso&#8230; Kyllia, ohne zu wissen, wie es weitergeht, aber hier kannst du wirklich mit Lisa wieder her kommen.\u201c war Sina begeistert. \u201eOh ja&#8230; vielleicht sollten wir Lara sagen, dass es hier Kaffee gibt. So wie sich benommen hat, wird sie nie wieder die Lokalit\u00e4t verlassen wollen.\u201c nickte Kyllia grinsend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Damen nahmen platz und konnten sich gegenseitig in die Augen schauen, ihnen wurde der Tee gebracht mit ein paar Kekse. Anschlie\u00dfend legte Diana den Damen ein kleines Tablett mit einer kleinen Glocke auf den Tisch sowie eine Auswahl der Speisen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn sie irgendetwas auf dem Herzen haben, benutzen sie einfach die Glocke und ich werde sofort kommen.\u201c verbeugte sich Diana. \u201eAh&#8230; bevor du gehst, kannst du uns beiden eine leichte Verk\u00f6stigung bringen?\u201c fragte Sina direkt und Diana nickte, dann waren die Damen alleine.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201ePuh&#8230; man muss ja aufpassen, dass man auch wieder nach Hause will.\u201c grinste Kyllia und trank auch ein bisschen vom Tee. \u201eSag&#8230; Sina, wie&#8230; war es so als Prinzessin?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNaja&#8230;\u201c musste Sina nun gr\u00fcbeln. \u201eIch hatte&#8230; meinen Privatunterricht bei Wisali und&#8230; mein \u201eSpezialtraining\u201c bei Spartus. Ansonsten wurde ich \u00fcber all die Zeit mehr oder weniger gefoltert. Ich musste immer giftige Nahrung und Getr\u00e4nke zu mir nehmen, dass&#8230; ich eine Sucht danach entwickelt habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Vater&#8230; habe ich nur am Anfang der Kindheit gesehen, aber&#8230; als das Training begann&#8230; nicht mehr. Erst nach&#8230; glaube 140 Jahren, sah ich ihn das erste Mal wieder. Ich&#8230; bin mir daher nicht so sicher, wie es sein sollte als Prinzessin.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich meine alten Erinnerungen nach schaue, entspricht meine Vergangenheit nicht einer Prinzessin.\u201c grinste Sina am Ende schief. Diana kam mit Halvard und stellte auf den Tisch die Verk\u00f6stigung&#8230; eher sah es aus, wie ein Buffet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zwillinge staunten, was man unter einer leichten Verk\u00f6stigung in dieser Lokalit\u00e4t verstand. \u201eIch w\u00fcnsche ihnen einen guten Appetit.\u201c verbeugten sich der Barbesitzer und Diana, dann verschwanden sie.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErnsthaft&#8230;\u201c meinte Sina. \u201eJa&#8230; ernsthaft. Na dann? Solange das R\u00fchrei noch warm ist, sollten wir es genie\u00dfen.\u201c grinste Kyllia breit. \u201eAlso&#8230; das spezielle Training, unterschied sich das wirklich von dem normalen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa&#8230; ich wurde an der Decke fest gekettet und dann fing es an. Man hat mich immer abwechseln mit Magie aller Elemente au\u00dfer Licht beschossen. Wenn ich&#8230; kurz vor dem Sterben war, haben mich die Heiler wieder vollst\u00e4ndig geheilt und&#8230; dann ging das wieder von vorne los&#8230;\u201c schaute Sina etwas betroffen auf ihr belegtes Br\u00f6tchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sofort legte Kyllia eine Hand auf die von ihrer Schwester. \u201eSina&#8230; du musst nicht dar\u00fcber reden, wenn es dich so fertig macht. Ich habe immer&#8230; nur Ger\u00fcchte geh\u00f6rt, aber best\u00e4tigen kannst nur du es oder?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs geht, danke. Irgendwie habe ich es ja \u00fcberstanden, so ist es nicht. Eher&#8230; war es Spartus, wor\u00fcber ich nicht reden will. Er&#8230; hat etwas getan, was ich ihm nie verzeihen werde. Da&#8230; wurde eine Grenze \u00fcberschritten und ich konnte mich nur beruhigen, indem ich mir&#8230; einen Schwur gab.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Schwur, dass ich dieses Training erfolgreich schaffe und sollte&#8230; ich Spartus jemals nach dem Training wiedertreffen, wird er sterben. Niemand wird mich aufhalten, nicht mal Vater.\u201c schaute Sina ihre Schwester ernst an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn du&#8230; das mit einen Schwur gemacht hast, muss Spartus es wirklich \u00fcbertrieben haben. Ich&#8230; wei\u00df nicht. Uns hat er wie die anderen D\u00e4monen behandelt. Die Gravitationsringe angebracht und dann die Attribute gest\u00e4rkt, dazu die waffenlose Kunst der D\u00e4monen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei uns wurde&#8230; eigentlich nichts gemacht wie du es mit deiner Folter erw\u00e4hnt hast. Kein Gift oder&#8230; was auch immer du erdulden musstest. Ganz normale D\u00e4monen&#8230; doch daf\u00fcr haben wir alle die Verachtung zu sp\u00fcren bekommen.\u201c schaute Kyllia etwas traurig.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMagst&#8230; du mir vielleicht ein bisschen von den Schwestern erz\u00e4hlen? Ich&#8230; kenne nur Sharlia glaube ich. Die&#8230; die scheinbar auf Schmerzen steht.\u201c hob Sina eine Augenbraue hoch und Kyllia musste leise kichern.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa&#8230; Sharlia&#8230; Sie ist unter uns Schwester tats\u00e4chlich ein bisschen&#8230; speziell. Meiner Meinung nach, denke ich, hat jeder jemand anderes im Kopf wer spezieller ist. Tja&#8230; unsere Schwestern, wie&#8230; soll ich dir sie alle am besten erkl\u00e4ren?<\/p>\n\n\n\n<p>Du bist von uns allen die \u00e4lteste, danach komme ich an die Reihe. Ist so, denke du wirst es selber verstehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWar ich wirklich die Erstgeborene unter uns? Meine&#8230; ich habe meine Geburt erlebt, wei\u00dft du? Ich&#8230; war in einem eigenartigen Kokon gewesen, bevor mich die widerlichen H\u00e4nde von Calligus getragen haben. Dabei meinte er, dass ich die Erste&#8230; erfolgreiche w\u00e4re bei dem Experiment.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas&#8230; habe ich immer so gedacht. Wow&#8230; schon seit der Geburt konntest du denken? Dann musstest da schon sehr klug gewesen sein, ein Genie halt, wie du es immer so gerne tust.\u201c grinste Kyllia kurz keck, wurde dann aber wieder ernst.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch wei\u00df es nicht Sina. Wen sollen wir denn fragen? Vater hasst uns, das ging dann auf die anderen D\u00e4monen \u00fcber und wir durften dann mit der t\u00e4glichen Dosis der Verachtung leben. Calligus haben wir mal versucht zu fragen, aber er&#8230; hat irgendeinen Mist vor sich hin gebrabbelt, den nicht mal Aezeli verstanden hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine&#8230; Behauptung ist einfach, dass&#8230; wir bestimmt mehr Geschwister hatten, aber&#8230; nicht das Gl\u00fcck hatten, die Behandlung von Calligus zu \u00fcberleben. Du hast ja gesagt, wir w\u00e4ren 15 Schwestern, w\u00e4hrend ich&#8230; wir immer geglaubt habe, dass wir 14 seien. Abz\u00fcglich&#8230; Mutter?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBlockt Vater ab, irgendetwas mitzuteilen. Er erw\u00e4hnte, dass mehrere ihr Leben geben mussten f\u00fcr das Experiment, daher&#8230; bin ich leider auch keine gute Informationsquelle.\u201c berichtet Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMehrere&#8230; M\u00fctter?\u201c wirkte Kyllia verwundert. \u201eKann nicht sein&#8230; weil wir alle die gleiche Haarfarbe haben, die&#8230; Gesichtsstruktur unseres \u201ehochgelobten\u201c Vaters sowie die erm&#8230; Standartausr\u00fcstung einer Sukkubus besitzen.\u201c schaute Kyllia ernst, dann musste sie mit Sina lachen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eScherz beiseite, aber&#8230; ich glaube nicht, dass wir mehrere M\u00fctter haben. Eher glaube ich wirklich, dass wir nur eine haben und wirklich bei diesem scheu\u00dflichen Experiment gestorben ist. Aus einem Kokon wurden wir alle geboren? Das ist wirklich die Handschrift von Calligus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sache ist die&#8230; Wenn wir&#8230; unterschiedliche M\u00fctter \u201eh\u00e4tten\u201c&#8230; dann h\u00e4tten wir alle unterschiedliche Haarfarben, eines der deutlichen Merkmale bei uns Sukkuben. Eigentlich neigt bei uns die Haarfarbe generell nach der Mutter, nicht nach dem Vater.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn&#8230; ALLE die gleiche haben, kannst du davon ausgehen, dass Vater&#8230; in diesem Moment schon gelogen hat. Experiment hin oder her, aber&#8230; Calligus ist kein Gott, der alles bewerkstelligen kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDar\u00fcber bin ich auch froh&#8230;\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin wiedergeboren und mein Date? Ein neuer Tag ist gekommen, Sina stand im Schlafzimmer und konnte sich nicht entscheiden, was sie anziehen soll. \u201eHmm&#8230; Kimono oder Kleid? 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