{"id":2359,"date":"2024-01-05T10:47:10","date_gmt":"2024-01-05T10:47:10","guid":{"rendered":"http:\/\/sinroswell.de\/?p=2359"},"modified":"2024-01-05T10:47:10","modified_gmt":"2024-01-05T10:47:10","slug":"kapitel-509","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=2359","title":{"rendered":"Kapitel 509"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ich bin wiedergeboren und gef\u00e4hrliche Begegnungen? V<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Vampire und drei Tiermenschen schauten zu, wie Neria sich nun vollst\u00e4ndig verwandelt. Ihr schwarzes Haar sowie ihr Fell wurden komplett grau, ihre Augen r\u00f6tlich und ihre ohnehin langen Eckz\u00e4hne wurden ebenfalls etwas l\u00e4nger.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDamit&#8230; bist du nun ein vollst\u00e4ndiger Vampir geworden. Wie geht es dir mein Kind?\u201c legte Lara ihr eine Hand auf die Schulter. Simone \u00fcberreichte Neria einen Handspiegel, wo sie ihr neues Aussehen begutachten konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch&#8230; wei\u00df nicht. Irgendwie&#8230; unver\u00e4ndert? Nur&#8230; dass ich wie ein&#8230; Albino aussehe.\u201c murmelt Neria. Auf einmal lie\u00df sie den Handspiegel fallen und hielt sich den Bauch. \u201eAh&#8230; was&#8230;?\u201c \u201eWas ist los Neria?\u201c fragte Hiro sofort nach.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSchmerzen&#8230; mir&#8230; tut der Bauch so weh.\u201c kniete Neria sich auf den Boden. \u201eDas mein Kind ist der rote Hunger. Jeder neugeborene Vampir wird mit diesem Problem konfrontiert und es gibt nur ein einziges Heilmittel: Blut.\u201c erkl\u00e4rte Lara in ihrem Lederkleid.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWorauf wartest du dann? Gib ihr Blut!\u201c verlangte Sumi sofort, weil Neria ihr Gesicht so vor Schmerzen verzog. \u201eHalt dich gef\u00e4lligst raus.\u201c merkte Simone an. \u201eDas ist eine sehr ernste Sache und je fr\u00fcher Neria versteht, desto schneller wird sie lernen, vorsichtig mit diesem Problem umzugehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie Simone es sagt. Neria, jeder Vampir in unserem Clan wurde mit diesem Problem trainiert auf unseren Meister zu h\u00f6ren. Du glaubst, dass sich dein Magen umdreht, aber das ist noch nichts. Es wird immer schlimmer und schlimmer&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Bist das Monster in dir die Kontrolle deines K\u00f6rpers \u00fcbernimmt. Es ist richtig zu sagen, dass wir Vampire Monster sind, aber nur, wenn man uns das Blut vorenth\u00e4lt. Du geh\u00f6rst zu der gl\u00fccklichen Generation, die ohne Elend an Blut kommen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Du hast die Geschichten der anderen Vampire geh\u00f6rt, wie&#8230; sie gegen ihren Willen gezwungen worden sind, Blut ihrer Opfer zu trinken.\u201c kniete Lara sich vor Neria. \u201eDeswegen&#8230; wenn du in dieser Phase bist, lass dir was einfallen, wie du an Blut kommst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Neria st\u00f6hnte und hielt sich weiter den Bauch, die drei Katzenmenschen hielten sich raus. Doch sah man Hiro und Sumi an, dass sie jederzeit eingreifen w\u00fcrden, wenn sich das Elend nicht bald \u00e4ndern wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAm einfachsten ist es, wenn du eine Flasche Blut in deinem Inventar bereit h\u00e4ltst. Du bist gerade ein Vampir geworden, du wirst vorerst jeden Tag Blut trinken m\u00fcssen. Nach einer gewissen Zeit&#8230; kommt der Zeitpunkt wo du schon langsam auf das Blut verzichten kannst. Eins&#8230; zwei Tage vielleicht, danach musst du wieder was trinken.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier mein Kind. Das ist dein erstes Blut was du trinken wirst, ganz wie du es dir gew\u00fcnscht hast.\u201c hielt Lara nun eine Flasche mit roter Fl\u00fcssigkeit vor Neria. Diese riss ihr die Flasche aus der Hand und \u00f6ffnete den Korken. Anschlie\u00dfend setzte sie sie an ihre Lippen und fing es an zu trinken.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas&#8230; genau ist das f\u00fcr ein Blut?\u201c fragte Cixo, denn sie hat mittlerweile mehr von den Vampiren gelernt, was sie bisher nicht wusste.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDenke, dass solltest du Neria selber fragen, weil es&#8230; meines Erachtens eine sehr intime Frage ist oder Simone?\u201c schaute Lara ihre Freundin an. \u201eDas ist richtig. Wobei es bei Neria vielleicht&#8230; nicht so schlimm ist, als es bei uns der Fall ist. Wir hatten damals&#8230; alle keine&#8230; Wahl gehabt.\u201c stotterte Simone auf einmal.<\/p>\n\n\n\n<p>Sofort ging Lara zu Simone und umarmte sie. \u201eDenkt nicht mehr daran, was war sondern&#8230; nutze die neue Zukunft. Du bist doch eine sehr starke Frau und hast bisher die Nervens\u00e4ge&#8230; ziemlich gut im Griff gehabt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Man h\u00f6rte Simone sehr laut schluchzen, w\u00e4hrend Neria scheinbar die komplette Umgebung ausgeblendet hat beim trinken. \u201eLara&#8230; ich&#8230; kann es nicht vergessen. Meine&#8230; Kinder&#8230; sie&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir wissen alle, was man dir angetan hat. Bei dir haben die Trainer&#8230; sich selber \u00fcbertroffen, anders kann man es nicht sagen. Ich hoffe, dass die Schweine f\u00fcr alle Zeiten in der H\u00f6lle schmoren. Keine Mutter&#8230; darf das erleben, was du erlebt hast.\u201c streichelt Lara ihr den R\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Katzenmenschen blieben schweigsam, vor allem Hiro die sich schwer vorstellen konnte, was es f\u00fcr ein Gef\u00fchl ist. Eine Flasche fiel auf den Boden und alle drehten ihre K\u00f6pfe zu Neria. Sie hatte rote Wangen und Blut fiel aus einem Mundwinkel runter. \u201eHe he he&#8230; das schmeckt ja lecker.\u201c stand Neria scheinbar unter \u201eDrogen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGeht es wieder Simone?\u201c fragte Lara ihre Freundin und sie nickte. \u201eDanke&#8230; und es tut mir leid, dass ich das Ritual mit meiner Erinnerung&#8230; gest\u00f6rt habe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu brauchst dich nicht zu entschuldigen. Wenn&#8230; du wieder jemanden brauchst, du wei\u00dft wo wir alle sind. Selbst Sina wird sich dir widmen, du wei\u00dft es genau.\u201c sch\u00fcttelt Lara den Kopf und gab Simone ein Taschentuch.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies nahm die Vampirin dankend an und Lara widmet sich wieder ihrem Kind zu. \u201eNeria, dass was du jetzt f\u00fchlst ist&#8230; ein Nebeneffekt, wenn man Blut trinkt. Wenn du vor allem das gew\u00fcnschte Blut trinkst, desto heftiger ist der Effekt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das ist etwas, was du trainieren musst, dich davon nicht beeinflussen zu lassen. Blut ist nun dein Leben, aber auch gleichzeitig ein zweischneidiges Schwert. Wenn du Blut trinkst, kannst du dich von allen Wunden sehr schnell heilen, doch&#8230; bist du in diesem berauschten Zustand.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun stell dir mal vor&#8230; du bist mitten in einem Kampf und trinkst Blut. Du als erfahrene Attent\u00e4terin&#8230; kannst es dir selber vorstellen, wie fatal es dann f\u00fcr dich wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUh&#8230; ok? Aber es schmeckt doch so lecker?\u201c hat Neria&#8230; es zwar irgendwie verstanden, aber in diesem Zustand? Dies merkte Lara ebenfalls und machte sich eine gedankliche Notiz, solche Ratschl\u00e4ge zu geben, wenn der Rausch vorbei ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Simone hat sich wieder beruhigt und schaute Hiro an. \u201eDu wirst in wenigen Tagen auch den Pfad des Vampirs gehen. Lerne aus dem heutigen Tag, denn die Gefahren betreffen dich ebenfalls. Nur&#8230; weil du zu einem Vampir wirst, hast du nicht gleich die St\u00e4rke, verstehst du?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch&#8230; glaube schon. Wenn m\u00fcsste ich das Problem mit dem Blut selber in den Griff bekommen, bevor ich \u00fcberhaupt in irgendeiner Form&#8230; raus gehen darf.\u201c nickte Hiro langsam. \u201eDeswegen&#8230; hast du verboten, dass ich nicht mehr dieses Viertel verlassen darf.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGenau. Wenn Neria zu viel Blut trinken w\u00fcrde, k\u00e4me sie in einen Zustand, dass es einem Betrunkenen gleicht. Wir wollen dar\u00fcber nicht gro\u00df diskutieren, welchen Schaden diese Personen meistens anrichten oder?\u201c war Simone zufrieden.<\/p>\n\n\n\n<p>Cixo stupste ihre \u201ebetrunkene\u201c Freundin an der Seite an. \u201eNun sag schon&#8230; von was f\u00fcr einer Person war das Blut? Immerhin&#8230; wird sich ja deine Gef\u00fchlswelt ebenfalls \u00e4ndern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEh&#8230;? Ah! Das Blut einer jungen Katzenfrau.\u201c l\u00e4chelte Neria sie d\u00fcmmlich an. Sofort schauten Sumi, Cixo und Hiro Lara an, die auf einmal spontan den Kopf zur Seite drehen musste.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEiner&#8230; jungen Katzenfrau? Mir f\u00e4llt spontan nur eine Person ein, die daf\u00fcr infrage k\u00e4me.\u201c murmelt Sumi. \u201eWarum&#8230; geht sie soweit?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBevor ihr&#8230; auf die falschen Gedanken kommt, wir haben auch Tiermenschen als Spender.\u201c mischte Lara sich bei dem Gedankengang des Katzenmannes ein. \u201eIch war froh, dass Neria mir endlich ihre Pr\u00e4ferenzen raus ger\u00fcckt hat. Doch es war&#8230; meiner Ansicht nach ein bisschen speziell und hatten Gl\u00fcck, eine Spenderin gefunden zu haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAha&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Maria beendete die \u00dcbertragung mit Viktoria und gab einen sehr lauten Seufzer von sich. \u201eNun&#8230; kommt die eigentliche Arbeit. Hoffentlich hat sich Roman nun etwas beruhigt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vampirin verlie\u00df das Zimmer und traf direkt auf ihre Tochter Vincinia. \u201eSag mein Schatz&#8230; wei\u00dft du wo dein Vater ist?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201ePapa? Er ist mit einem sehr roten Kopf in den Keller gest\u00fcrmt. Jeder ist ihm sofort aus dem Weg gegangen, denn vermutlich h\u00e4tte er jeden einfach \u00fcberrannt.\u201c berichtet die Tochter artig. \u201eWas ist denn passiert das Papa in diesen Zustand gekommen ist?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nun musste Maria selber \u00fcberlegen, was sie sagt. \u201eSagen wir einfach, dass sich in n\u00e4chster Zeit einiges bei uns allen \u00e4ndern wird und&#8230; dein Vater gef\u00e4llt es nicht so wirklich. Deswegen warne am besten deine anderen Schwestern, dass es&#8230; die n\u00e4chsten Tagen noch ein paar Mal zu einem Streit kommen kann zwischen deinem Vater und mir.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas&#8230; f\u00fcr Ver\u00e4nderungen? Muss ich mir nun wirklich Sorgen machen?\u201c war Vincinia sehr beunruhigt dies zu h\u00f6ren. \u201eVor allem, wie lange wird Papa das denn mitmachen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSolange, bis ich meinen Willen umgesetzt bekommen habe.\u201c l\u00e4chelte Maria und machte sich auf den Weg in den Keller. Eigentlich ist das kein richtiger Keller, sondern ein \u00dcbungsraum f\u00fcr Roman selber, wo er neue Kampftechniken ausprobiert. Oder um seine Wut abzureagieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria stand vor der T\u00fcr, die scheinbar durch eine Blutmagie verschlossen wurde. \u201eHmm&#8230; Roman ist scheinbar wirklich sehr sauer. So ein Pech, dass mich das nicht aufhalten wird.\u201c schmunzelt Marie und legte ihre Hand auf die rote T\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie zaubert eine kurze Formel und der Bann wurde gebrochen. Sofort ging die uralte Vampirin durch die T\u00fcr und verschloss sie wieder mit einer neuen Blutmagie. Von weitem h\u00f6rte Marie schon, wie jemand gegen eine Wand einschlug, so ging sie den langen Weg runter.<\/p>\n\n\n\n<p>Roman brauchte einen Ort um sich abzureagieren und im laufe der Zeit hat er sich diesen Weg mehr oder weniger mit den F\u00e4usten herunter gearbeitet. Maria war immer wieder erstaunt, woher Roman die Pr\u00e4zision herhat, immer spiralf\u00f6rmig einen Tunnel zu schlagen. Auf dem Weg ging Marie an einem Tisch vorbei, wo der Mantel und weitere Brustklamotten mit einer gro\u00dfen Sorgfalt abgelegt worden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu ehrst deine Mutter immer noch.\u201c dachte Marie leicht nostalgisch. \u201eDas&#8230; sind die wenigen Momente, wo deine Mutter dir als Kind beigebracht hat, dass man Kleider respektieren soll und nicht einfach so in die Ecke wirft.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Je n\u00e4her die Vampirin dem Ende des Tunnels kommt, desto intensiver und lauter wurde der Krach, den Roman verursachte. Normalerweise w\u00fcrde sie in solchen Momenten ihren Mann nicht aufsuchen, aber wie sie schon beschlossen hat, werden sich einige Dinge nun \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einmal holte Maria ein Dolch raus und schnitt ihr Kleid etwas auf, damit Roman&#8230; etwas \u201eabgelenkt\u201c wird. Dann war es soweit, Marie sah ihren Mann. Er schlug mit seiner gesamten Kraft mit den F\u00e4usten gegen die steinige Felswand und schlug den Tunnel tiefer in die Erde.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKannst du mir erkl\u00e4ren, was das eben sollte? Und das ausgerechnet vor unseren T\u00f6chtern?!\u201c unterbrach Roman seine \u201eArbeit\u201c und drehte sich stark verschwitzt mit einem rotem Kopf seiner Frau zu.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun mein Schatz, was m\u00f6chtest du denn&#8230; gerne von mir h\u00f6ren? Das ich sauer auf dich bin? Das ich jetzt selber einige Dinge in die Hand nehmen und unseren T\u00f6chtern ein Vorbild sein werde? Das deine&#8230; Rolle mit der Anweisung einfach so ignoriert wird und ich es stark abgek\u00fcrzt habe?\u201c ging Maria langsamen Schrittes auf ihren Mann zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Lord Roman hatte einen sehr muskul\u00f6sen Oberk\u00f6rper. Durch seine Kleidung sieht man es ihm nicht an, aber Bauchmuskeln, Bizeps und weiteres, dass kennen wenn nur seine Frau und die T\u00f6chter. \u00dcberall ging der Schwei\u00df runter und machten seinen Oberk\u00f6rper fast gl\u00e4nzend, w\u00fcrden beide Vampire nicht in der totalen Finsternis stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas genau macht dich denn w\u00fctend? Glaubst du wirklich, dass Sina es geschafft hat mich zu \u00fcberreden? Dann muss ich dir leider sagen, dass du die ganze Vorarbeit schon \u00fcbernommen hast und sie den letzten Tropfen beigelegt hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGenau das ist es ja. Deine Schwester hat sich leider bei dem Problem nicht eingemischt, wenn hat sie dich bei dieser&#8230; saudummen Einstellung sogar best\u00e4rkt. Wie oft h\u00e4tte ich sie gerne in den Hintern getreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Lady Sina&#8230; hast du sogar die Freundschaft angeboten und ich kann selber von einer Hand abz\u00e4hlen, wie viele Freunde du in all der Zeit hattest. Eine Frau. Ich dachte, ich werd nicht mehr und dann noch eine D\u00e4monenk\u00f6nigin, wovon du IMMER Abstand genommen hast.<\/p>\n\n\n\n<p>Roman, ich bin eifers\u00fcchtig, kannst du es dir vorstellen? Seitdem Tag, wo du es angek\u00fcndigt hast, schaffe ich es nur mit gr\u00f6\u00dfter M\u00fche, nicht zu explodieren. Du bist sauer? Dann frag mich doch mal. Eins kann ich mir sicher sein, dass du mich f\u00fcr alle Zeiten lieben wirst und ich werde dich auch f\u00fcr immer lieben, seit wir uns als Kinder kennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe alles mitgemacht, was du verlangt hast. Die Burgen und Schl\u00f6sser nur verlassen, wenn du dabei bist. Mein bestes gegeben, dir einen Sohn zu geben. Ich durfte nicht mal das k\u00e4mpfen lernen, wo du wenigstens den Kompromiss gemacht hast, dass ich WENIGSTENS die Blutmagie lernen darf.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst die Erziehung unserer T\u00f6chter habe ich geduldet, dass sie wenn nur in deiner N\u00e4he sein sollen. Nun l\u00e4sst du zwei Kindern endlich mal die Freiheit, schon sollen sie wieder zur\u00fcckkommen. Roman, es reicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wei\u00df, dass du einen Schwur abgegeben hast, mich und unsere T\u00f6chter zu besch\u00fctzen, aber&#8230; Ich habe keine Lust mehr im Vogelk\u00e4fig zu sitzen. Drau\u00dfen finden auf einmal so viele Ver\u00e4nderungen statt, vor allem bei uns Vampiren. NUR in unserer Familie soll alles beim Alten bleiben? Wirklich?\u201c peitsche Maria direkt alles auf Lord Roman zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Romans Gesicht wurde nur noch w\u00fctender und die meisten Lebewesen h\u00e4tten da l\u00e4ngst das Weite gesucht, nicht aber Maria, die ihren Mann kannte. \u201eRoman&#8230; ist es wirklich dein Schwur gegen\u00fcber uns allen oder der spezielle, den du Renee gegeben hast?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErinnere mich nicht noch an diese Geschichte!\u201c knurrte der Vampirk\u00f6nig noch w\u00fctender. \u201eIch bereue es keine Minute, dass ich ihn gegeben habe. DU und Renee w\u00e4ren damals wegen einer Bande voller Idioten beinahe gestorben.<\/p>\n\n\n\n<p>Monster haben sie dich genannt, obwohl du hochschwanger warst. Reichte es nicht schon aus, dass man meine Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrannt hat? <\/p>\n\n\n\n<p>Dank dieses Schwurs, als&#8230; ich Renee in meinen H\u00e4nden gehalten habe, sind wir da, wo wir jetzt sind. Du bist meine Frau, die mich immer als das akzeptiert hat, was ich bin. Du bist meine erste Vampirin die ich \u00fcber alles liebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch diesen Schwur, haben wir dieses Zuhause auf dem Berg. Haben viele wundersch\u00f6ne T\u00f6chtern und einen der gr\u00f6\u00dften Vampirclans. Wir haben \u00fcberall Kontakte, keinerlei Geldsorgen und k\u00f6nnen uns gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, immer noch am Leben zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>WIE OFT haben wir, WIR alle gemeinsam in den Tod geblickt? Da denke ich nicht mal an die Drachen oder diese idiotische Riesenechse Momrynth. Gnn&#8230; alleine diese Gedanken machen mich wieder nur w\u00fctend.\u201c drehte Roman sich sofort um und schlug mit einer Faust in die Wand.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberall flogen gro\u00dfe Steinsplitter, Maria wartete geduldig ab, dass ihr Mann wieder runterkommt. \u201eDas mag ja alles sein Roman, doch hast du dich mal&#8230; wirklich gefragt, ob wir gl\u00fccklich sind? Wir akzeptieren alle was du uns befielst, keine Frage. Wir lieben dich auch alle was du bist. Ein Clanf\u00fchrer der uns mit seinem Leben besch\u00fctzt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Roman h\u00f6rte auf mit dem Schlagen und drehte sich wieder um. \u201eTut mir leid Maria, aber&#8230; genau das ist das Problem. Gerade weil ich euch alle von Herzen liebe, kann ich nicht einfach so akzeptieren, dass meine T\u00f6chter Renee und Viktoria in die Selbst\u00e4ndigkeit gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie haben nicht meine St\u00e4rke, es muss nur ein Angriff von irgendeinem unbekannten Feind sein und was dann? Sina ist scheinbar so ein Magnet f\u00fcr diese Art von Monster. Ich w\u00fcrde hart lachen, wenn die Drachen Fanfoss angreifen sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Und was passiert dann am Ende? Genau das, wovor ich am meisten Angst habe. Jemand stirbt von unsere Familie.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn man dir so zuh\u00f6rt, m\u00fcsste man sich schon wundern, dass du unsere T\u00f6chter trotzdem raus geschickt hast. Gibt es irgendetwas, was ich nicht mitbekommen habe?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e \u2026 Weil vermutlich Sina die Person ist, die Layla in der Vergangenheit beigebracht hat, an St\u00e4rke zu kommen. St\u00e4rke die du vor dir siehst. Das ist das Einzige, worauf ich aufbaue, dass unsere T\u00f6chter, vor allem unser Problemkind Renee, st\u00e4rker werden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAha, schon haben wir das n\u00e4chste Geheimnis erfahren. Du und Renee&#8230; ihr seid ein und die selbe Person, wusstest du das?\u201c hob Maria eine Augenbraue hoch und Roman schaut sie verwundert an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSie liebt dich abg\u00f6ttisch, doch wegen deiner Einstellung haben wir nun die Renee die wir heute haben. Wenn man Renee und dich genau beobachtet, habt ihr beide die gleiche Denkweise, Handlungsweise und weiteres.<\/p>\n\n\n\n<p>Renee k\u00f6nnte glatt auch du sein. Ich k\u00f6nnte mir wirklich gut vorstellen, dass unsere erste Tochter in der Lage sein wird, einen Clan zu f\u00fchren. Scheinbar spielt Sina mit ihrer Gier, aber mir ist das egal, denn unsere Tochter hat sich ver\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie hat abgenommen, wenn das Training so weiter geht, hat sie alles unn\u00f6tige Fett ausgebrannt und wir sehen Renee wieder, wie sie mal gewesen war. BEVOR sie die Nase voll hatte von deinen st\u00e4ndigen Kommentaren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist unter anderem auch einer der Gr\u00fcnde, weswegen sie von dir Abstand braucht. Damit ihr beide lernt, mit der neuen Situation zurecht zu kommen. Um Viktoria mache ich mir noch weniger Sorgen denn von allen T\u00f6chtern hatte Renee tats\u00e4chlich wegen dir die wenigste Freiheit. Die anderen T\u00f6chtern k\u00f6nnen sich wenigstens selbstst\u00e4ndig machen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Roman schlug wieder mit einer Faust in die Wand. \u201eMaria&#8230; du sprichst von Ver\u00e4nderung. Was&#8230; genau willst du denn ver\u00e4ndern? Selbst ich kann das nicht mal eben umsetzen, daf\u00fcr bin ich zu langsam und das wei\u00dft du genau.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOho, der Herr gibt nach?\u201c grinste Maria ihren Mann gemein an. \u201eIch m\u00f6chte, dass unsere restlichen T\u00f6chtern ebenfalls die Freiheit gegeben wird, die Burg nach ihrem eigenem Ermessen zu verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>DU pers\u00f6nlich bringst mir nun auch das K\u00e4mpfen bei, denn alle meine Kinder k\u00f6nnen das, nur ich nicht. Ich mag zwar eine Blutmagierin sein, aber einen richtigen Kampf, den kann ich bestimmt nicht \u00fcberstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend werden wir gemeinsam dar\u00fcber reden, dass ich NICHT mehr in einer Burg sitzen muss und werden auch GEMEINSAM Lady Sina besuchen. Immerhin m\u00f6chte ich gerne die Frau kennenlernen, die alles ins Rollen brachte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der letzten Forderung bekam Roman ein kurzes Kopfkino, dass Maria und Sina sich bek\u00e4mpfen w\u00fcrden, wenn Maria weiterhin eifers\u00fcchtig auf sie bleiben wird&#8230; und sah auch den deutlichen Sieger.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNein, Sina wirst du in dieser Lage bestimmt nicht besuchen.\u201c sagte Roman bestimmt. Maria stand auf einmal vor ihm und dr\u00fccke einen Zeigefinger auf seine Brust. \u201eUnd wie wir sie besuchen gehen. Lass mich raten: Du denkst, dass ich sie angreifen w\u00fcrde oder?<br><br>So wahnsinnig bin ich auch nicht, vor allem wenn selbst du betonst, dass ein Kampf mit ihr Probleme mit sich bringt. Ich kann mich durchaus vern\u00fcnftig verhalten, so wie du es immer von mir verlangt hast.<\/p>\n\n\n\n<p>Also&#8230; wenn du meine Forderungen alle umsetzt&#8230;\u201c bekam Maria auf einmal rote Wangen. \u201eW\u00fcrde ich&#8230; gerne wieder versuchen deinen gr\u00f6\u00dften Wunsch umzusetzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas ist nun Erpressung und das wei\u00dft du auch.\u201c hob Roman nun eine Augenbraue hoch. \u201eTja, h\u00e4tte nicht gedacht, dass ich das mal versuchen w\u00fcrde. Bevor ich vergesse&#8230; in der Forderung wird hinzugef\u00fcgt, dass Renee und Viktoria weiterhin in Fanfoss bleiben, unabh\u00e4ngig, wie viele Piercings sie von Lady Sina bekommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nun musste Roman laut seufzen, denn er wusste von Anfang an, dass er gegen seine Frau keine gro\u00dfe Chance hatte in einer Diskussion. Auf einmal sp\u00fcrte er, wie einer seiner Vampire gestorben ist. \u201eHrmm&#8230; einer meiner Vampire wurde get\u00f6tet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHuch?! Du wei\u00dft nicht wer es war oder?\u201c wurde Maria schnell besorgt. \u201eRemfels, doch warum ist er gestorben? Verdammt&#8230; zu dumm, dass ich nicht wei\u00df wo er sich zuletzt aufgehalten hat.\u201c knurrte Roman w\u00fctend.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun streichelt Maria eine Wange von ihrem Mann. \u201eMein Schatz&#8230; es tut mir leid, dass einer der Vampire gestorben ist, doch das \u00e4ndert nichts an unserer Diskussion. Vielleicht waren es irgendwelche Vampirj\u00e4ger, Monster oder ihm ist ein Unfall passiert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKann man nichts daran \u00e4ndern&#8230;\u201c nickte Roman. \u201eNun gut&#8230; dann werde ich versuchen, deine W\u00fcnsche umzusetzen, aber nicht dieses oder n\u00e4chstes Jahr, denn daf\u00fcr muss ich dich und die T\u00f6chter soweit trainieren, dass ihr mindestens Meister einer Waffe geworden seid.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Maria bekam ein keckes L\u00e4cheln auf ihrem Gesicht und sprang auf ihren Mann, der sie sofort festhielt. \u201eMit diesem Kompromiss&#8230; kann ich leben.\u201c und k\u00fcsste ihren Mann.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBin wirklich gespannt&#8230; welches Geschlecht unser n\u00e4chstes Kind haben wird.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin wiedergeboren und gef\u00e4hrliche Begegnungen? V Zwei Vampire und drei Tiermenschen schauten zu, wie Neria sich nun vollst\u00e4ndig verwandelt. 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