{"id":2286,"date":"2023-11-10T06:35:49","date_gmt":"2023-11-10T06:35:49","guid":{"rendered":"http:\/\/sinroswell.de\/?p=2286"},"modified":"2023-11-10T06:35:49","modified_gmt":"2023-11-10T06:35:49","slug":"kapitel-494","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=2286","title":{"rendered":"Kapitel 494"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ich bin wiedergeboren und Ratsmitglied Hillar?<\/strong>    <\/p>\n\n\n\n<p>Sina schaute hoch auf das Ratshaus wo es ihr wieder schlecht wurde. \u201eHoffentlich l\u00e4uft der Fettsack mir nicht \u00fcber dem Weg.\u201c dachte die D\u00e4monin und ging in das Geb\u00e4ude rein. An der Rezeption erkundigte sich Sina nach Hillar, wo sie direkt ins Wartezimmer gebracht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs tut mir leid, sie kommen dran, aber Herr Hillar hat gerade ein wichtiges Gespr\u00e4ch und wird versuchen in seinen Terminen einen Platz f\u00fcr sie zu finden.\u201c verbeugte sich der Mitarbeiter des Rathauses.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKein Problem, diesmal muss ich ja nicht auf eine gewisse Fettmade warten.\u201c l\u00e4chelte Sina. Der Mitarbeiter nickte, man h\u00f6rte ihn aber schwer schlucken, wie Sina diese eine spezielle Person genannt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHm&#8230; scheinbar tut sich da nicht wirklich was, wenn man von anderen Welten kommt. Ohne Termin darf man warten.\u201c seufzte Sina in Gedanken. \u201eWenn es hier wenigsten was zum ablenken g\u00e4be&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sina holte auf einmal ihre gro\u00dfe Schmucktruhe raus und setzte sie auf ihren Beinen ab, dann schob sie die erste Schublade auf. \u201eMal schauen&#8230; Hmm&#8230; So!\u201c musste Sina sich am Blatt orientieren, damit sie die richtigen Ringe sieht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDann wollen wir mal&#8230; Ring der Transformation? Hmm&#8230; Hmm&#8230; einmaliger gebraucht. Den nehme ich direkt mal in meinen Inventar, damit habe ich ja schon meine Erfahrung gemacht. Hu hu&#8230; \u2026 Was? Die gesamte Reihe ist alles Transformation?<\/p>\n\n\n\n<p>Du liebe G\u00fcte, damit kann man aber sehr viel&#8230; Unheil anrichten, wenn es in die falschen Finger kommt.\u201c nickte Sina. Wer in diesem Moment die Ironie nicht mitbekommen hat, wer gerade diese Ringe in Besitz hat, dem kann auch nicht weitergeholfen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNe&#8230; warte, wenn ich sie direkt alle in meinen Inventar reinlege&#8230; WIESO sehen sie alle gleich aus mit schwarzer Farbe? Waren die G\u00f6tter so faul gewesen, EIN bisschen Kreativit\u00e4t bei der Herstellung einflie\u00dfen zu lassen?!\u201c stellte Sina den Kasten neben sich auf den Tisch und holte aus ihrem Inventar Papier und Stift.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf jedem schreibt sie Transformation auf, schnitt es mit ihrem Fingernagel zurecht und verbindet sie immer mit einem Ring, bevor er in ihren Inventar kam. Erst beim letzten hielte sie an:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWarte&#8230; mal&#8230; Damit k\u00f6nnte ich Sarai einen bessere Verkleidung geben. Dann wird einzig nur in der Zukunft das Problem sein, warum Sarai sich&#8230; kein bisschen \u00e4ndert.\u201c dachte Sina und bekam ein breites Grinsen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLady Sina? Herr Hillar h\u00e4tte nun Zeit f\u00fcr sie.\u201c kam ein Mitarbeiter. Sina verstaute alles in ihrem Inventar und folgte dem Mitarbeiter. Der Mann \u00f6ffnete die T\u00fcr und die D\u00e4monin ging in das B\u00fcro rein.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war ein einfaches B\u00fcro gewesen und sehr aufger\u00e4umt. Am Schreibtisch sa\u00df dann vermutlich Hillar. Er trug einfache Alltagsklamotten, hatte einen dunkelbraunen Bart und seine Haare sind kurz gehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Man sah bei ihm aber ziemlich tiefe Augenringe, als h\u00e4tte er es in letzter Zeit nicht unbedingt einfach gehabt. Als Sina eintrat, stand der Mann sofort auf und ging Sina mit einer offenen Hand entgegen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLady Sina, mein Name ist Hillar. Ich&#8230; hatte schon geahnt, dass wir vermutlich ein Gespr\u00e4ch miteinander haben werden.\u201c stellte sich der Mann vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Sina schlug mit ihrer Klauenhand ein und nickte. \u201eLady Sina, sehr angenehm. Wenigstens haben sie ein sehr aufger\u00e4umten B\u00fcro im Gegensatz zu diesem Fettsack \u00fcber uns.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Hillars Mundwinkel zuckten kurz, dann bot er Sina einen Stuhl an. \u201eUnd sind wenigsten auch ein Gentleman. Ich verstehe, warum sie so beliebt sind.\u201c grinste Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch denke&#8230; wir haben auf der Welt genug mit falschen Personen zu tun. D\u00fcrfte aber auch an meiner eigenen Erziehung liegen, dass ich immer h\u00f6flich mit meinen Mitmenschen umgehen soll, unabh\u00e4ngig, welcher Rasse man angeh\u00f6rt.\u201c setzte sich Hillar auf seinen Stuhl.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie&#8230; kommt es, dass sie sich f\u00fcr die Politik einsetzen? Von Brandrulim habe ich erfahren, dass sie fr\u00fcher ein Schreiner waren?\u201c war Sina neugierig.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHmm, wie erkl\u00e4re ich es am besten&#8230; In dieser Stadt gab es Handwerker, wie in jeder anderen auch. Nur&#8230; haben wir niemanden, der ihre Interessen vertritt, verstehen sie? Jeder hatte ein anderes Anliegen oder Problem gehabt, mit dem sich der B\u00fcrgermeister immer besch\u00e4ftigen musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich ehrlich bin&#8230; die meisten Probleme sind eigentlich irrelevant, denn meistens waren es nur pers\u00f6nliche Probleme und keine wirklichen ernstzunehmenden Probleme. Eher war es wichtig, dass die Wirtschaft f\u00fcr alle gut l\u00e4uft oder?<\/p>\n\n\n\n<p>Also habe ich damals in meiner Jugend einen runden Tisch aufgebaut und alle eingeladen. Mit meiner Rede habe ich offen gesagt, wie ich es sehe und ob wir nicht vielleicht jemanden haben wollen, der f\u00fcr alle eintritt&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Na ja, bevor ich mich umschauen konnte, wurde ich daf\u00fcr bestimmt. Seitdem Tag sitze ich mehr oder weniger im Rathaus und k\u00fcmmere mich, dass es den Handwerkern gut geht, zugleich aber auch der Stadt. Dann hat man eine Win-Win-Situation, wenn sie verstehen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWarum sind&#8230; sie nicht der B\u00fcrgermeister? Wenn sie so besorgt sind und zugleich auch an Profit denken, w\u00e4ren sie doch der ideale Mann daf\u00fcr.\u201c wundert sich Sina, die den Mann sympathisch findet.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAuch wenn man ihm das nicht ansieht, so arbeitet er auch f\u00fcr die Stadt, nur mit anderen Priorit\u00e4ten. Dazu muss ich auch sagen, die Wahl zum B\u00fcrgermeister fand in meiner Kindheit statt, so hat er das Amt solange, bis er entweder abtritt, verstirbt oder im H\u00e4rtefall selbst vom Rat abgesetzt wird.\u201c erkl\u00e4rte Hillar.<\/p>\n\n\n\n<p>Sofort horchte Sina auf und machte eine Randnotiz mit dem H\u00e4rtefall. \u201eNun&#8230; sie k\u00f6nnen sich denken, warum ich sie besuche oder?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMan hat es nicht \u00fcberh\u00f6ren k\u00f6nnen, als sie sich mit dem B\u00fcrgermeister angelegt haben. Nach ihrer Aktion musste ein Arzt kommen, weil der arme Mann Probleme bekam mit seinem Magen.\u201c schmunzelt Hillar.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSchade das er ja scheinbar noch am Leben ist&#8230; Nun, ich w\u00fcrde gerne wissen&#8230; wie sie zu der Entscheidung gekommen sind, dass die Vampire aus Fanfoss verschwinden sollen?\u201c fragte Sina freundlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Hillar lehnte sich auf seinem Stuhl zur\u00fcck und man h\u00f6rte ihn laut seufzen. \u201eEs&#8230; sind nicht mal sie oder die Vampire das Problem, sondern jemand anderes. Wenn ich ehrlich bin, w\u00e4re ich eher auf ihrer Seite, weil wegen ihnen machen alle Gesch\u00e4fte immer wieder ein leichtes Plus in ihrer Kasse.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr&#8230; Verwalter Ronald l\u00e4sst quasi alle einmal an ihrer Villa arbeiten und bisher konnte ich nichts negatives bemerken. H\u00f6chstens&#8230; die G\u00e4rtner haben irgendwie&#8230; ein Problem mit euren Angestellten?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas&#8230; hat Suki gemacht, dass die G\u00e4rtner so eine Angst haben? Ich suche verzweifelt einen G\u00e4rtner, der f\u00fcr mich pers\u00f6nlich arbeitet.\u201c hob Sina eine Augenbraue hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas wei\u00df ich nicht. Sie werden gut bezahlt und weiteres, aber&#8230; irgendwie schaut eure Angestellte bei ihren Arbeiten sehr genau hin. Fast penibel, dass sie ja nicht zu viel oder zu wenig die Wiese m\u00e4hen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHimmel&#8230; ich werde mit meiner Angestellten sprechen. Hoffentlich haben es die G\u00e4rtner dann in der Zukunft etwas einfacher in der Villa zu arbeiten.\u201c seufzte Sina. \u201eKann es sein, weswegen sie abgelehnt haben, dass Kajar sie erpresst hat?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eScheinbar&#8230; haben sie es schon herausgefunden und ich kann es leider nicht abstreiten. Es ist in der Tat so, dass mich Herr Kajar aufgesucht hat und mir mit wenigen Worten klar gemacht hat, wenn mir an den Handwerkern etwas liege, dass ich unter allen Umst\u00e4nden auf seiner Seite bleiben soll.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDoch ich habe den Eindruck, dass er mit dieser Masche es nicht zum ersten Mal gemacht hat oder? Von Ronald bekam ich ja auch die Aussage, dass sie ein wichtiges Mitglied im Rat seien, aber wegen Kajar&#8230; ein machtloses Ratsmitglied.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eRonald wei\u00df meines Erachtens immer ein bisschen zu viel, aber das ist in der Tat so. Nur&#8230; hat Kajar vor paar Tagen seinen R\u00fcckzug aus der Politik gemeldet und ist nun&#8230; spurlos verschwunden. Die meisten Handwerker bekamen irgendwelche Briefe, \u00fcber einen neuen Besitzer, aber&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch hatte mein Gespr\u00e4ch mit Kajar gehabt und konnte ihn \u00fcberzeugen, dass die Stadt alles andere als sicher sei. Es hat sehr lange gedauert, bis er verstanden war, dass die Stadt das erste Angriffsziel der D\u00e4monen ist und war etwas besorgt um seine Kinder.<\/p>\n\n\n\n<p>Letztendlich bekam er ein Einsehen und muss wohl eilig das Weite gesucht haben, dabei machten wir noch ein besonderes Gesch\u00e4ft. Ich habe all seinen Besitz in Fanfoss aufgekauft&#8230; und bin die eigentliche Besitzerin nun.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e \u2026 Bitte?\u201c staunte Hillar. \u201eEntschuldigung, aber&#8230; das f\u00e4llt mir schwer zu glauben. Der Mann ist nicht jemand, der einfach alles aufgibt und verschwindet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDann schicken sie doch ein paar Mitarbeiter zu den Gesch\u00e4ften. Sie werden best\u00e4tigen k\u00f6nnen, dass ich nun die neue Vermieterin bin.\u201c l\u00e4chelte Sina ruhig. \u201eIch habe die Zeit und habe schon damit gerechnet, dass es nicht gerade glaubhaft wirken wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich stimme ihnen sogar zu, dass Kajar genau diese Art von Mensch ist, der bis zum letzten Tropfen Blut k\u00e4mpfen wird. Doch man untersch\u00e4tzt mich immer, denn auch ich kann gut mit Worten umgehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn&#8230; sie einen Moment warten k\u00f6nnten? Ich werde eben Tee f\u00fcr uns holen und euren Vorschlag umsetzen.\u201c stand Hillar auf und ging aus dem B\u00fcro raus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDumdidum, w\u00fcrde ich in seiner Stelle auch machen und mich absichern, wenn man bisher immer mit so einem Kerl wie Kajar zu tun hatte.\u201c nickte Sina mit sich selber.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann kam Hillar mit zwei Tassen Tee zur\u00fcck und setzte sich wieder auf seinen Sessel. \u201eIch habe ein paar Mitarbeiter raus geschickt, es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie wiederkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun&#8230; nehmen wir an, es w\u00fcrde stimmen, dass alles von Kajar ihnen geh\u00f6rt, was gedenken sie damit dann zu tun?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNichts. Ich habe nicht vor mich auf das Niveau von Kajar herabzusetzen und sie ebenfalls zu erpressen. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich es schon geahnt, dass man sie dazu gezwungen haben k\u00f6nnte, gegen mich abzustimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eher w\u00fcrde ich mit ihnen das gleiche Gespr\u00e4ch f\u00fchren wie mit Kajar und Sarai, sie davon zu \u00fcberzeugen, dass die Vampire allemal eine Chance verdient haben sollten, hier in der Stadt zu leben. Der B\u00fcrgermeister plapperte irgendeinen Mist von Angst und miese Zahlen in Gesch\u00e4ften&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNein&#8230; das stimmt nicht. Die Gesch\u00e4fte laufen wie eh und je, nur dass die Vampire&#8230; scheinbar manchmal das komplette Gesch\u00e4ft leer kaufen. Es wirkt, als h\u00e4tten sie leichte Probleme, was sie brauchen oder nicht.\u201c schmunzelte Hillar.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSie m\u00fcssen auch lernen, wie man in einer normalen Gesellschaft umgeht oder? Sie kennen alle die Regeln und sie werden von anderen beobachtet, wenn irgendwelche Regeln missachtet werden&#8230; d\u00fcrfte es entweder zum Tod oder Rausschmiss aus der Stadt f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch bisher&#8230; habe ich \u00fcberhaupt keine Klagen geh\u00f6rt&#8230; au\u00dfer von gebrochenen Frauenherzen, weil ein Vampir scheinbar unwissend sie mit seinen Charme verf\u00fchrt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa&#8230; habe von ihm geh\u00f6rt. Geht gerne durch die Stadt mit sehr&#8230; bulligen Kerlen spazieren. Ich habe ihn auch nur kurz gesehen und dachte, es w\u00e4re eigentlich eine Frau, bis man mich schnell aufgekl\u00e4rt hat.\u201c nickte Hillar.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd&#8230; wenn Vampire so eine Aufmerksamkeit genie\u00dfen, widerspricht ja dann auch die Aussage, dass die Bewohner Angst haben oder? Was&#8230; mich jetzt gerade interessiert&#8230; wie ist denn das Gespr\u00e4ch mit Sarai verlaufen? Sie war&#8230; bei der Abstimmung mehr als deutlich gewesen, dass sie was gegen die Vampire hatte&#8230; oder euch, bin mir da selber nicht so sicher.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEtwas schwierig, aber ob es ein Zufall war oder nicht, haben irgendwelche M\u00e4nner sie in ihrem Heim bel\u00e4stigt und ich habe mich um sie gek\u00fcmmert. Vermutlich h\u00e4tte sie mir \u00fcberhaupt nicht zugeh\u00f6rt, weil man ihre Ablehnung in den Augen sehen konnte, doch durch den&#8230; unerw\u00fcnschten Besuch war sie mir zumindest schuldig, mit mir zu sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es&#8230; war ein schwierigeres Gespr\u00e4ch gewesen als mit Kajar, aber sie hat zumindest mir versprochen, dass sie ihre Entscheidung \u00fcberlegen wird. Ich denke, mehr konnte ich nicht verlangen, daf\u00fcr das ich es alles ziemlich kurzfristig machen musste.\u201c erkl\u00e4rte Sina sich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerstehe&#8230; vor allem die Reihenfolge. Kajar hatte tats\u00e4chlich das eigentliche Sagen in der Stadt gehabt, doch&#8230; mit seinem Verschwinden d\u00fcrfte sich nun alles \u00e4ndern oder?\u201c nickte Hillar langsam.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas auch gut ist oder? Na ja&#8230; eigentlich ist es eher auf mich \u00fcbergegangen, aber ich bin offen. Ich habe mit der Stadtverwaltung so wenig am Hut wie sie mit meinen K\u00e4mpfen als Abenteurerin.<\/p>\n\n\n\n<p>Einzig wof\u00fcr ich jetzt eher in der Stadt k\u00e4mpfe ist momentan, dass die Vampire bleiben d\u00fcrfen und dass wir dringend die Verteidigungsma\u00dfnahmen der Stadt anpassen m\u00fcssen. Das wollte ich mit dem Fettsack bereden, aber ich h\u00f6rte, dass er Probleme hat, Geld daf\u00fcr bereit zu stellen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas&#8230; war schon immer sein Problem. Obwohl es der Stadt geh\u00f6rt und nicht ihm, tut er immer so, als w\u00e4re es sein Geld, was immer verloren geht.\u201c seufzte Hillar. Auf einmal klopfte es an der T\u00fcr und mehrere Mitarbeiter des Hauses kamen rein.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHerr&#8230; Herr Hillar, alle Gesch\u00e4fte geh\u00f6ren Lady Sina. Wir haben jedes Gesch\u00e4ft aufgesucht und gefragt. Alle haben einen Brief mit dem entsprechenden Dokument bekommen, dass es best\u00e4tigt.\u201c berichtet einer der M\u00e4nner.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVielen Dank. Ruht euch aus und wenn eure Arbeit es erlaubt, macht auch Feierabend.\u201c l\u00e4chelte Hillar ihnen dankend. Sofort strahlten die M\u00e4nner, verbeugten sich und waren wieder weg.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSie wissen wirklich, wie man sich beliebt machen kann.\u201c grinste Sina und Hillar musste schmunzeln. \u201eNein, nicht wirklich. \u00dcberlegen sie doch selbst, wie weit diese M\u00e4nner gerannt sind und das sind sie nicht in ihrer T\u00e4tigkeit gewohnt. Nun&#8230; wie soll es nun weiterlaufen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSO wie ich es ihnen gesagt habe. Wenn sie weiterhin gegen meine Vampire sind, dann h\u00e4tte ich sie nicht dazu erpresst. Eher&#8230; h\u00e4tte ich versucht herauszufinden wo das Problem liegt und vielleicht den einen oder anderen Handel angeboten, wovon wir beide was haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mich bisher eigentlich immer sehr gut mit den Gesch\u00e4ften verstanden und sie sagten ja selber, das Vampire scheinbar sehr gute K\u00e4ufer sind. Vielleicht gibt es die Spannungen zwischen beiden Seiten, weil sie viele Vampire als Monster ansehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch ich kann ihnen garantieren, dass diese Vampire zumindest gewillt sind, tats\u00e4chlich mit den Bewohnern der Stadt in Harmonie zu leben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlso wenn sie eine Abstimmung einberufen, haben sie zumindest meine Stimme. Ich sehe n\u00e4mlich ebenfalls nur Vorteile und bin gespannt, wie Sarai zu einer Entscheidung gekommen ist.\u201c l\u00e4chelte Hillar und ein Stein fiel vom Herzen der D\u00e4monin.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVielen Dank! Sie sind wenigstens der erste, der es offen sagt.\u201c verbeugte Sina sich vor dem Ratsmitglied.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKeine Ursache, denn ich bin auch eher daf\u00fcr, dass man es in einem Gespr\u00e4ch kl\u00e4ren kann. Nicht das ich jetzt ein Pazifist w\u00e4re, aber es w\u00e4re ja eher eine schwache Leistung beider Seiten, wenn man sich vorher in einem Streit ausgesprochen hat.\u201c nickte Hillar.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn&#8230; sie mit Kajar und Sarai gesprochen haben&#8230; werden sie vermutlich auch mit dem Priester Armoni sprechen oder?\u201c wurde der Ratsherr nun etwas d\u00fcsterer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas war mein Plan. Laut Ronald waren sie mit den anderen die bedeutendsten im Rat mit der gewichtigsten Stimme.\u201c nickte Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDann&#8230; d\u00fcrften sie nun auf einen Widerstand sto\u00dfen. Er ist ein guter Mann, der auch zuh\u00f6rt, doch als&#8230; sie sich als D\u00e4mon zu erkennen gegeben haben, ist&#8230; bei ihm irgendetwas&#8230; kaputt gegangen. Nicht das seine Arbeit darunter leidet, aber&#8230; Ich habe keine Ahnung, wie er reagieren wird, wenn sie vor ihm stehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHuch? Ist es sein Glaube?\u201c verkneift Sina ihr Gesicht und Hillar nickte zur Best\u00e4tigung. \u201eImmerhin&#8230; haben sie die Organisation hinter Armoni zerst\u00f6rt mehr oder weniger, wodurch er nun Probleme mit dem Finanziellen hat. Das war aber ihre T\u00e4tigkeit&#8230; als Reichskanzlerin oder?<\/p>\n\n\n\n<p>Nun kommen wir zu dem Glauben. Ja, weil sie ein D\u00e4mon und in seinen Augen&#8230; ein Feind von Alliancia sind. Wenn ich ehrlich bin&#8230; ich glaube auch an die G\u00f6ttin, aber&#8230; nirgends steht niedergeschrieben, dass wir die D\u00e4monen hassen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Vergangenheit gab es die Kriege, dass kann man nicht abstreiten. Doch es ist sehr viel Zeit vergangen seit dem Krieg, wie&#8230; kann man dann solch einen Hass haben? Hassen&#8230; w\u00fcrde ich eher noch Kajar oder eher bemitleiden, dass er mit solch einem Charakter geboren ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDanke&#8230; f\u00fcr die Information. Dann&#8230; bin ich nicht so unvorbereitet, sollte er auf einmal versuchen mich zu exorzieren&#8230;\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin wiedergeboren und Ratsmitglied Hillar? Sina schaute hoch auf das Ratshaus wo es ihr wieder schlecht wurde. \u201eHoffentlich l\u00e4uft der Fettsack mir nicht \u00fcber dem Weg.\u201c dachte die D\u00e4monin und ging in das Geb\u00e4ude rein. 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