{"id":213,"date":"2019-04-26T15:46:33","date_gmt":"2019-04-26T15:46:33","guid":{"rendered":"http:\/\/sinroswell.de\/?p=213"},"modified":"2019-04-26T15:46:40","modified_gmt":"2019-04-26T15:46:40","slug":"kapitel-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=213","title":{"rendered":"Kapitel 17"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ich bin wiedergeboren und zeige den richtigen Weg?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Ralph ist schwer am schnaufen und schaut sich um. Alle wissen was der Deal ist und warten auf seine Reaktion. \u201eIch bin ein guter Verlierer und wir bleiben alle brav hier.\u201c Man sah Ralph an, das er \u00fcber seinen Stolz \u201espringen\u201c musste, damit er diese Antwort geben kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann stand Ralph auf und ging von den anderen weg. Seine Gangleute wollten ihm folgen, aber werden von Sina aufgehalten, die den Kopf sch\u00fcttelt und leise murmelt: \u201eLass ihn erst mal alleine.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSo meine\nKinder, ich habe noch mehr Seile dabei und l\u00e4ngere. Wer hat Lust auf\nein gemeinsames Seilspringen?\u201c, und mehrere H\u00e4nde wurden gehoben.\nSie holte das l\u00e4ngste Seil raus und beauftrage die gr\u00f6\u00dften\nTeenies, die aus Ralph\u00b4s Gruppe stammen, gleichm\u00e4\u00dfig zu werfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach ein paar\nW\u00fcrfen, haben die Jungs den Rhythmus raus und Sina zeigt den\nanderen, wie sie in das Seil reinkommen. Erst war es Sina, dann kam\nPrischella, bis sieben Leute gemeinsam sprangen. Die anderen jubeln\nihnen zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Immer mehr\nPassanten halten sich vor dem Waisenhaus auf, um die Aktionen zu\nsehen, die Sina veranstaltet. Normal sind die Leute gew\u00f6hnt, das die\nWaisen nur Bl\u00f6dsinn im Kopf haben, aber so wie sie alle Spa\u00df haben\nund lachen, erinnert sich der eine oder andere daran, wie seine\nKindheit war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00e4lteren\nKinder bekommen von den j\u00fcngeren das Stein-Schere-Papier-Spiel\nbeigebracht und nach anf\u00e4nglichem Grummeln, lie\u00dfen sie sich von dem\nSpa\u00df anstecken. Inzwischen hat Sina das Gruppenspiel verlassen und\n\u00fcberlegt ihre n\u00e4chste Aktion.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHmm, wir\nk\u00f6nnen singen und bestimmte Rhythmen klatschen, aber&#8230;\u201c und sieht\neinen Haufen Bretter und ihr f\u00e4llt eine Idee ein. Sina geht zu den\nflachen, gro\u00dfen Brettern hin und nimmt sie alle. Einige Kinder\nstaunen \u00fcber ihre St\u00e4rke.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann verteilt\nSina sie alle auf dem Boden und gibt ein lautes Pfeifen von sich,\nwomit sie die Aufmerksamkeit aller Kinder kriegt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSoo, wer hat\nLust mit mir zu singen?\u201c fragt Sina in die Menge. Viele Kinder\nschauen sich gegenseitig an, fragend was sie mit singen meint. \u201eKeine\nAngst, ihr werdet euren Spa\u00df haben!\u201c und das lie\u00dfen sie sich kein\nzweites Mal sagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sina hat ihnen heute so viele neue Spiele beigebracht, wo sie nur Spa\u00df dran haben, dann kann das n\u00e4chste doch auch lustig sein.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSoo, ihr seht alle die Bretter? Die j\u00fcngsten und kleinsten Kinder stellen sich drauf und die \u00e4lteren, wenn irgendwo noch Platz ist, dann dazu.\u201c und Sina wartet, bis die Kinder dies tun. Sina selbst steht auch auf einem Brett.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSoo, als erstes brauchen wir einen Rhythmus! Das geht ganz einfach, jeder tritt mit seinem kr\u00e4ftigen Bein zwei mal das Brett und klatscht dann in die H\u00e4nde.\u201c und Sina zeigt ihnen das vor. Die Kinder versuchten es und es war erst mal ein Durcheinander. Aber je l\u00e4nger es dauert, desto rhythmischer wurde es.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas macht ihr wunderbar! So bleiben! Als n\u00e4chstes merkt euch diesen Satz: \u201e<em>We will, we will, rock you!\u201c <\/em>und alle \u00fcbten den Refrain. Als das alles klappte mit dem Rhythmus, erkl\u00e4rt Sina, dass alle diesen Satz aufsagen m\u00fcssen, wenn sie ein bestimmtes Zeichen macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Allen Kindern sah man nur die Sternchen in den Augen, abwarten was als n\u00e4chstes passiert und dann fing Sina an das Lied singen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sina\ngab den Kinder immer das Zeichen an den richtigen Stellen und sie\nsangen den Refrain einwandfrei. Selbst die Zuschauer vor dem\nWaisenhaus lie\u00dfen sich anstecken und machten den Rhythmus mit.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eFreddy\nMercury, du wirst in dieser Welt unbekannt sein, aber deine Musik\nwird unsterblich bleiben! Ich hoffe, du verzeihst mir, dass ich dein\nLied in andere Welten weitergebe.\u201c dachte Sina \n<\/p>\n\n\n\n<p>&gt;Singen:\t\tLevel\n1 erreicht&lt;<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem\nSina fertig war, sp\u00fcrte sie eine extreme Faszination von den Kindern\nauf sich sp\u00fcren. \u201eSoo, jetzt brauche ich erst mal eine Pause. Der\neine oder andere braucht sie auch bestimmt und die, die noch nicht\ngenug haben, k\u00f6nnen die Spiele ja weiterspielen.\u201c und die Kinder\nverteilten sich wieder und spielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sina\nsammelt die Bretter wieder ein und bemerkt, das Ralph die ganze Zeit\nzugeschaut hat. \u201eHmm vielleicht sollte ich mal mit ihm sprechen.\u201c\nund macht ihre Aufgabe noch schnell zu Ende.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nPassanten gingen wieder weiter ihrer Wege und ihre Kunstaktion mit\ndem Singen sorgt schon f\u00fcr eine \u00c4nderung in der Stadt. Aber dies\nist eine Geschichte f\u00fcr sp\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNa Ralph, geht es dir wieder besser?\u201c fragt Sina den Jungen. Der Junge erschreckt sich, weil er es nicht erwartet hat, das Sina auf einmal hinter ihm steht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas geht dich nichts an.\u201c dreht Ralph sich von Sina weg und versucht wegzugehen, aber Sina folgt ihm.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSag,\nwie hast du dich gef\u00fchlt, als alle Kinder dir zugejubelt haben? Ich\nglaube, du bist mehr als nur der Anf\u00fchrer deiner Gruppe, meinst du\nnicht?\u201c \n<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas\nwissen Sie schon.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eStimmt\nich wei\u00df gar nichts \u00fcber dich oder diese anderen Kinder, nur dass\nihr alle ein schweres, gemeinsames Schicksal teilt, was anderen nicht\nverstehen, wenn man keine Eltern hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e \u2026\n\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch\nkenne meine Mutter nicht und mein Vater lie\u00df mich von den gemeinsten\nAusbildern trainieren, so was wie Liebe habe ich nie wirklich\nbekommen, sodass ich ihn hasse. Erst sp\u00e4ter erkl\u00e4rte er sich, warum\ner so handeln musste, aber&#8230; lieben tue ich ihn trotzdem nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSie\nhaben aber wenigsten jemanden! Ich&#8230; wir haben niemanden, wir kennen\ndie Zuneigung anderer nicht, wir haben nur uns!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd\ntrotzdem hast du eine Funktion, sonst w\u00fcrdest du nicht die \u00c4lteren\nhier f\u00fchren oder? Glaubst du nicht, das du f\u00fcr alle ein Vorbild\nbist? Du bist vermutlich der talentierteste hier mit dem gr\u00f6\u00dften\nSelbstwertgef\u00fchl, aber grade deswegen f\u00fchlst du dich unsicher, ob\ndu alles richtig machst oder?\u201c und Sina kam auf ihn zu.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e Ich..\u201c als Ralph von Sina umarmt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLass\nes raus.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLassen\nSie mich los!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu\nwarst die ganze Zeit alleine und versuchst immer den Starken zu\nspielen, aber am Ende hast du die gr\u00f6\u00dfte Angst zu versagen oder?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch\nhasse dich!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHass\nmich, liebe mich, schlage mich! Aber ich lasse dich nicht los! Lass\nes raus, du wei\u00df genau was ich meine!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch&#8230;\nich&#8230;!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs\nist nicht schlimm, ich mag f\u00fcr dich Irgendjemand sein, aber du\nsollst wissen, dass ich deine St\u00e4rke bewundere, dass du gegen dein\nSchicksal k\u00e4mpfst. Klar, ich habe dich heute ein bisschen ge\u00e4rgert,\naber ich w\u00fcrde es nicht wagen, deinen Mut infrage zu stellen. Du\nsollst wissen, du bist nicht alleine!\u201c und h\u00e4lt Ralph weiterhin\nfest.<\/p>\n\n\n\n<p>Als\nihre Worte bei Ralph ankamen, hat sie einen Nerv getroffen, eine Wand\ndurchbrochen und Ralph fing an zu weinen. All die Jahre, versuchte er\nden anderen stets zu zeigen, dass jeder auf sich angewiesen ist.\nMachte immer Bl\u00f6dsinn mit den anderen bei den Erwachsenen, die die\nWaisen nicht verstanden. Lie\u00df die Schimpftirade von den Schwestern\nan sich abprallen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Und\ndann kommt diese Person und hat Ralph durchschaut? Ralph hat sich\nimmer zugeredet, dass man den Erwachsenen nicht vertrauen kann und\ndarf. Kann er Sina vertrauen? Aber&#8230; sie h\u00e4lt ihn ganz tief fest\nund ist grade nur f\u00fcr ihn da. Er kann seine Tr\u00e4nen nicht stoppen,\ndie sich all die Jahren aufgestaut haben.  \n<\/p>\n\n\n\n<p>Sina\nh\u00e4lt den Jungen ganz fest, er weint in ihren Kimono, aber das ist\nihr egal. Sie selbst hat das in ihrer Kindheit auch dringend\ngebraucht, aber da war niemand der sie aufgefangen hat, daher wusste\nSina, was bei Ralph los war.<\/p>\n\n\n\n<p>Um\ndie Ecke standen die anderen \u00e4lteren Kindern und versuchen ihre\nTr\u00e4nen zur\u00fcckzuhalten, aber es lie\u00df sich nicht stoppen, nachdem\nsie erfahren haben, was ihr Boss alles f\u00fcr sie versuchte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem\nmehrere Minuten vergangen sind und Ralph sich wieder beruhigt hat,\nsitzen er und Sina auf der Wiese und schauen in den Himmel. Sina hat\nRalph ein Taschentuch gegeben, damit er in Ruhe sein Gesicht sauber\nmachen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e \u2026\nDanke.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKeine\nUrsache, du kannst das Tuch ruhig behalten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas\nwird jetzt passieren?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas\nsoll jetzt passieren? Ich habe bei dir ein Problem gesehen und wollte\ndich, mehr oder weniger, davor bewahren, dass du den falschen Weg\ngehst, wei\u00dft du?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd\nwas w\u00e4re der richtige Weg?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas kann ich dir nicht sagen, aber du bist ein Vorbild f\u00fcr alle Kinder. Ihr gro\u00dfer Bruder, der sie besch\u00fctzt. Ich habe mal von jemanden geh\u00f6rt, die Erstgeborenen sollen immer die j\u00fcngeren Geschwister besch\u00fctzen und ihr seid doch alle mehr oder weniger eine Familie oder?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e&#8230; Irgendwie schon&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch\nglaube, du solltest mit den anderen \u00e4lteren Kindern sprechen, damit\nmeine ich deine Gruppe und die Last gemeinsam teilen. Die Aufgabe\nsollst du nicht alleine tragen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDann\nhalten die mich aber f\u00fcr ein Schw\u00e4chling!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeinst\ndu wirklich? Ich glaube, du solltest deinen Geschwistern ein bisschen\nmehr vertrauen, meint ihr Lauscher da hinten nicht auch?\u201c sagte\nSina laut und eine Gruppe f\u00fchlte sich auf einmal erwischt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann\nkamen sie alle raus und stellten sich vor Sina und Ralph in eine\nReihe. \u201eEs tut uns leid das wir euch gelauscht haben, Ehrenwort!\u201c\n\n<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEh,\nwas macht ihr denn hier? Eh.. ich habe nur Sand in den Augen bekommen\nund musste es raus weinen&#8230;\u201c versuchte Ralph sich herauszureden,\naber&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eRalph,\nh\u00f6r auf. Wir haben mitbekommen, was du versuchst und ich finde, du\nsolltest uns wirklich mehr vertrauen.\u201c \u201eGenau, ich bin vielleicht\nder j\u00fcngste in der Gruppe, aber ich kann dir helfen!\u201c und die\nanderen nickten dem Redner zu.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSiehst\ndu Ralph? Du bist nicht alleine! Lass dir von deinen Geschwistern\nauch ein bisschen helfen.\u201c tr\u00f6stet Sina den Jungen. Ralph bem\u00fcht\nsich wirklich seine Tr\u00e4nen zur\u00fcckzuhalten, damit er kein\nSchw\u00e4chling ist, aber der eine oder andere ist schon am weinen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa\ngut, es tut mir leid, dass ich euch nicht vertraut habe. Lass uns ab\nheute ein besseres Vorbild f\u00fcr unsere j\u00fcngeren Geschwister sein.\u201c\nDann dreht Ralph sich zu Sina. \u201eSchwester Sina, wirst du uns dabei\nhelfen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEh?\nSchwester Sina? Ich bin keine Nonne oder so. Ich bin die Heldin der\nD\u00e4monen!\u201c denkt Sina grade in Gedanken.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErm klar, soweit ich das mit meiner Zeit vereinbaren kann, verstehst du? Ich bin eigentlich Abenteuerin und sollte eigentlich Monster t\u00f6ten nur bin heute als Aufsichtsperson hier, aber&#8230;  Ja ich werde helfen, wenn es in meinem machbaren Bereich liegt.\u201c gibt Sina letztendlich die Hilfe zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nTeenies schniefen, weinen und jubeln ihrer neuen Schwester Sina zu\nund Ralph hat sein pers\u00f6nlichen Vorbild gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber\nwas sollen wir denn nun tun Ralph? Wir haben ja irgendwie immer die\nErwachsenen ge\u00e4rgert und so?\u201c fragt eines der Kinder.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn ich einen Vorschlag machen d\u00fcrfte. Geht in den n\u00e4chsten Tagen in die Stadt und entschuldigt euch bei ihnen. Einige werden es akzeptieren, andere werden euch vermutlich wieder davonjagen, aber keiner wird sagen k\u00f6nnen, ihr habt euch nicht entschuldigt. <\/p>\n\n\n\n<p>Das w\u00e4re eine gravierende Ver\u00e4nderung die ihr macht und zeigt euren j\u00fcngeren, dass auch ihr Fehler gemacht habt und versucht dies wieder auszub\u00fcgeln. Des weiteren solltet ihr die Schwestern vielleicht auch ein bisschen unterst\u00fctzen, denn sie opfern ihre Zeit, damit es euch gut geht. <\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht sind sie ja auch Waisenkinder gewesen und verstehen euch besser, als ihr ahnt. Also so w\u00fcrde ich es zumindest f\u00fcr den Anfang machen.\u201c wirft Sina den Vorschlag in den Raum.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle\nschauen sich an und man sah ihnen an, dass sie zumindest \u00fcber den\nVorschlag nachdachten. Sina merkte, wie sich der Tag dem Ende neigte\nund l\u00e4sst die Gruppe alleine. Sie macht sich auf dem Weg zu\nSchwester Anna, dabei sieht sie \u00fcberall Kinder, die weiter ihre\nSpiele spielten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im\nB\u00fcro angekommen, sah Schwester Anna von ihren Dokumenten auf. \u201eWie\nschnell die Zeit doch vorbeigeht. Ich hoffe, die Kinder haben dir\nnicht allzu viel Schwierigkeiten gemacht?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMitnichten,\nalle hatten ihren Spa\u00df und sogar die \u00e4lteren Kinder haben bei den\nSpielen mitgemacht.\u201c antwortet Sina darauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Unglauben\nstand in Schwester Anna\u00b4s Augen. \u201eWie haben Sie das denn\ngeschafft? Ich bin fest davon ausgegangen, dass irgendwer wieder\nkommt und sich \u00fcber die beschwert, aber wenn ich \u00fcberlege, ich\nhatte heute nach langem mal meine Ruhe&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMan muss ihnen was zu tun geben, gerade Sie sollten ja wissen, das Kinder unheimlich viel Ausdauer haben und ihnen die M\u00f6glichkeit geben, diese auch zu gebrauchen und wenn es nur Spiele sind.\u201c erkl\u00e4rt Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHmm das kann ich nicht abstreiten. Hier nehmen Sie das Dokument und geben Sie das Ihrer Gilde. Das ist ein Best\u00e4tigungsschreiben, dass Sie Ihren Job gemacht haben. Ich werde Sie noch nach drau\u00dfen begleiten, damit ich mir ein Bild machen kann.\u201c und beide gehen anschlie\u00dfend raus.<\/p>\n\n\n\n<p>Als sie drau\u00dfen waren, traute Schwester Anna ihren Augen nicht. \u00dcberall, auch die Problemkinder sind gemeinsam am spielen, h\u00fcpfen um Seile oder Felder, h\u00f6rt hier und dort Stein-Schere-Papier.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBei\nder G\u00f6ttin, wie haben Sie das denn gemacht? Die meisten Aufpasser\nhaben nur drauf geachtet, das keiner verschwindet, aber die Kinder\nlachen ja wieder richtig, vor allem mit den \u00c4lteren.\u201c murmelt\nSchwester Anna mit einer Hand vor dem Mund. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Dann kam Ralph mit seiner Gruppe und stellt sich vor Schwester Anna. \u201eSchwester Anna? Ich und meine Freunde wollen uns entschuldigen, dass wir Ihnen und Schwester Cerlinde fr\u00fcher so viele Schwierigkeiten gemacht haben. Schwester Sina hat uns die Augen ge\u00f6ffnet und&#8230; wir wollen den j\u00fcngeren Geschwister ein besseres Vorbild sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEh?\nIhr&#8230; entschuldigt euch? Aber&#8230;\u201c stottert Schwester Anna, den\nTr\u00e4nen nahe und wei\u00df nicht was sie sagen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKeine\nSorge Schwester Anna, ich habe den Kindern nichts b\u00f6ses angetan oder\nso. Ich habe einfach mit ihnen gesprochen. Zwar ein bisschen mit\nDruck, aber letztendlich haben sie selber gemerkt, dass ich ihnen nur\nhelfen will und haben das eingesehen, dass Sie als auch Schwester\nCerlinde nur das beste f\u00fcr alle Kinder wollt.\u201c erkl\u00e4rt Sina die\nSituation.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDanke&#8230;\nWirklich, danke!\u201c tr\u00e4nt Schwester Anna und greift eine Hand von\nSina und bedankt sich aus tiefstem Herzen. \u201eDanke.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKeine\nUrsache, ich werde, wenn meine Zeit das erlaubt, euch besuchen.\nScheinbar bin ich irgendwie ihre Schwester geworden.\u201c grinst Sina.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBringst\ndu uns neue Spiele bei?\u201c \u201eErz\u00e4hlst du uns ein paar Geschichten\n\u00fcber deine Abenteuer?\u201c \u201eGehst du schon?\u201c und so weiter, als\nimmer mehr Kinder merkten, das Sina sie verl\u00e4sst. Sina als auch\nSchwester Anna sind \u00fcber den Ansturm erstaunt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKinder,\nberuhigt euch doch. Sina verschwindet nicht von heute auf morgen.\nAuch sie hat Pflichten, die sie tun musst, aber sie hat versprochen\nuns zu besuchen.\u201c versucht Schwester Anna die Meute zu beruhigen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKeine\nAngst, ich werde euch schon besuchen kommen Kinder, aber ich muss\nlangsam wirklich gehen. Wenn wirklich wirklich was brennt, sucht die\nAbenteuergilde, die kennen mich und k\u00f6nnen euch weiterhelfen, wenn\nihr mich suchen solltet.\u201c und versucht zu entkommen, aber einmal in\nden Griffel der Kinder, ist es fast unm\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Letztendlich\ndurfte Sina das Waisenhaus verlassen und verabschiedet sich von\nallen. \u201eHimmel, bin ich m\u00fcde&#8230; direkt zur Taverne und ins Bett.\nBelohnung kann ich auch morgen abholen.\u201c seufzt Sina und machte\nsich auf den Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOho,\nwerter Gast, wie ich geh\u00f6rt habe, hattet ihr heute richtig was zu\ntun gehabt?\u201c gr\u00fc\u00dft Mira, als Sina die Taverne betritt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas\nk\u00f6nnt Ihr aber laut sagen. Ich will jetzt einfach nur noch euer\nleckeres Abendmahl essen, mich waschen und ins Bett werfen.\u201c gr\u00fc\u00dft\nSina zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch\nhabe meinem Mann gesagt, er soll Euch was extra machen. Ihr seid das\nStadtthema Nummer eins, wusstet Ihr das? Ich meine, wer sich so f\u00fcr\ndie Waisenkinder reinkniet, der sollte auch belohnt werden!\u201c teilt\nMira das mit.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEh?\nErm&#8230; Ok? Danke?\u201c schaut Sina verdutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNichts\nzu danken, Ihr habt es euch verdient! Nun geht schon, bevor das Essen\nkalt wird!\u201c und Mira scheucht Sina in das Essenszimmer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOb\ndas Karma ist?\u201c fragte Sina sich in Gedanken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin wiedergeboren und zeige den richtigen Weg? Ralph ist schwer am schnaufen und schaut sich um. 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