{"id":1341,"date":"2021-11-26T06:24:15","date_gmt":"2021-11-26T06:24:15","guid":{"rendered":"http:\/\/sinroswell.de\/?p=1341"},"modified":"2021-11-26T06:24:15","modified_gmt":"2021-11-26T06:24:15","slug":"kapitel-282","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=1341","title":{"rendered":"Kapitel 282"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ich bin wiedergeboren und&#8230; wo schlafe ich?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00f6nig, aber auch der General fragte die Gruppe abwechselnd \u00fcber ihr Abenteuer. Auff\u00e4llig war, dass der K\u00f6nig mehr \u00fcber die Umst\u00e4nde von Markus wissen wollte, w\u00e4hrend der General mehr \u00fcber den Stand der Dinge von den D\u00e4monen wissen wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSag&#8230; st\u00f6rt es euch eigentlich nicht, dass ein krasser Vampir eure Leute get\u00f6tet hat?\u201c merkte Lilith irgendwann mal an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun&#8230; ihr habt ihn doch vertrieben oder?\u201c sagte der K\u00f6nig, als w\u00e4re es was belangloses. Das machte nun selbst die anderen ein bisschen misstrauisch.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSchon, aber wenn jemand so starkes in eurem Reich f\u00fcr Unruhe sorgt, wollt ihr es ignorieren?\u201c widersprach Sakura.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHeldin Sakura&#8230; es ist nicht so, dass ich die Gefahr ignorieren will. Das Problem ist einfach, wem ich mehr meine Aufmerksamkeit schenken soll und das sind leider momentan die D\u00e4monen. Aus der Geschichte von euch nehme ich an, dass dieser Vampir vermutlich st\u00e4rker als ein D\u00e4monengeneral ist, aber schw\u00e4cher als der K\u00f6nig, wenn Lady Lilith ihn besiegen konnte.\u201c beschwichtige der K\u00f6nig Sakura.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKann man nichts machen, der K\u00f6nig wurde zumindest informiert, dass es diesen Vampir gibt.\u201c zuckte Lilith mit der Schulter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist scheinbar sehr sp\u00e4t geworden und ich w\u00fcrde&#8230; vorschlagen, dass wir das Gespr\u00e4ch auf morgen verschieben. Denn dann ist auch mein Sohn Prinz Hendrik anwesend, der bestimmt auch seine Meinung dazu sagen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ruhe habt ihr alle redlich verdient f\u00fcr die n\u00e4chste Woche. Lady Lilith ich&#8230; w\u00fcrde euch bitten, der Inquisition aus dem Weg zu gehen, auch wenn ich ahne, dass ihr mich mit diesem Problem ebenso konfrontieren werdet.\u201c bekam der K\u00f6nig traurige Augen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn ihr uns entschuldigt? Wir werden morgen dann wieder erscheinen.\u201c knickste Sakura und die anderen, nur Lilith weigert sich weiterhin sich an die Etikette zu halten, dann gingen alle gemeinsam raus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas haltet&#8230; ihr von Lady Lilith, General Burns?\u201c fragte der K\u00f6nig sofort, als die Gruppe die T\u00fcr hinter sich schloss.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBrandgef\u00e4hrlich. H\u00e4tte ich nicht mit eigenen Augen gesehen, wie sie Hand gegen Adelige erhob, h\u00e4tte ich es nie geglaubt. Diese Frau hat vor allem eine sehr gef\u00e4hrliche&#8230; Ausstrahlung. Wer wei\u00df, was sie uns vorenth\u00e4lt.\u201c kam die Meinung wie aus der Pistole geschossen von dem General.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber in einem hat sie wirklich Recht, beide&#8230; Barone m\u00fcssen dringend ausgetauscht werden, denn als sie ihren Kommentar abgegeben haben mit der G\u00f6ttin wurde ich selber sauer.\u201c kniff der K\u00f6nig die Augen.<\/p>\n\n\n\n<p>Drau\u00dfen stand ein Butler mit einem Tablett, worauf ein Beutel lag, extra f\u00fcr Lilith. \u201eDies&#8230; ist eure Belohnung Lady Lilith. Hundert Platinm\u00fcnzen, frisch gepresst aus der M\u00fcnzerei.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201ePlatin? Ist das viel?\u201c wundert sich Lilith und schaute ihre Freunde an, aber denen hingen alle der Kiefer runter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSi&#8230; Lilith, damit d\u00fcrftest du eine der reichsten Personen in dieser Stadt sein!\u201c rief Axel erbost \u00fcber die Ahnungslosigkeit von Lilith.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch erkl\u00e4re es dir schnell. Eine Platinm\u00fcnze sind hundert Goldm\u00fcnzen wert, eine Goldm\u00fcnze sind dann ebenso hundert Silberm\u00fcnzen wert.\u201c versuchte Leena sachlich zu bleiben.<br><br>\u201eHm&#8230; ich verstehe, damit will der K\u00f6nig auf Nummer sicher gehen, dass ich mich nicht einfach vom Deal davonstehlen kann.\u201c hing ein Mundwinkel nach unten von Lilith. \u201eSo&#8230; ist das jetzt der Moment wo jeder bis morgen seinen eigenen Weg geht oder so?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlso ich gehe zu meinem Meister Draco, denn ihm muss ich ebenso meinen Bericht abliefern. Ihr werdet mich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr sehen, daher sage ich erst mal auf Wiedersehen bis Morgen.\u201c verbeugte sich Leena und ging ihren Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMein Zimmer ist hier in der Burg, daher ist es f\u00fcr mich kein Problem. Ich freue mich wirklich, wieder im meinem Zimmer zu sein, auch wenn es ein bisschen&#8230; sp\u00e4rlich ist. Vielleicht sollte ich auch ein bisschen Gold verlangen, damit ich ein paar M\u00f6belst\u00fccke kaufen kann.\u201c murmelt Sakura.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu hast ja gesehen, wie ich es gemacht habe. Notfalls erpresst du den K\u00f6nig damit, dass du dein Schwert nicht mehr gegen D\u00e4monen schwingst, bis du was bekommst.\u201c schlug Lilith vor.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTut mir leid, aber&#8230; mir fehlt leider die n\u00f6tige Gerissenheit.\u201c sch\u00fcttelt Sakura den Kopf \u00fcber den Vorschlag, das w\u00fcrde ihr Image wieder kaputt machen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDann bleiben also nur Rose und Axel \u00fcbrig oder? K\u00f6nnt ihr mich in einer angenehmen Taverne unterbringen?\u201c fragte Lilith die Abenteurer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu&#8230; kannst auch bei mir schlafen wenn du m\u00f6chtest.\u201c bot Rose an, wo Axel und Sakura sie erstaunt anschauen. \u201eIch habe eine billige Wohnung, aber es l\u00e4sst sich dort leben. Nur sollten wir&#8230; vielleicht noch unterwegs ein Bett kaufen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber gerne! Und wenn wir schon dabei sind, k\u00f6nnen wir auch irgendwo ausw\u00e4rts essen gehen, denn ich glaube nicht, dass einer von uns Lust hat was zu kochen!\u201c strahlte Lilith \u00fcber das Angebot.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas k\u00f6nnen wir nat\u00fcrlich machen.\u201c l\u00e4chelt Rose. \u201eDann sollten wir nicht tr\u00f6deln, die Audienz mit dem K\u00f6nig hat doch ein bisschen Zeit beansprucht. Wir sehen uns dann morgen!\u201c verabschiedete sich die Heilerin, Lilith winkte Axel und Sakura nur hinterher.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWow, aber vielleicht ist das eine gute Idee, dass jemand Lilith im Auge beh\u00e4lt.\u201c meinte Axel nur und Sakura nickte.<\/p>\n\n\n\n<p>Leena war weiterhin in der Burg und suchte das Zimmer des Erzmagiers auf, ihren Meister. Sie klopfte an die T\u00fcr und h\u00f6rte ein leises \u201eHerein\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die T\u00fcr wird ge\u00f6ffnet und Leena sah wie \u00fcblich \u00fcberall nur volle B\u00fccherregale stehen. Der vertraute Geruch nach Papier kam der Magierin in die Nase. Mitten im Zimmer stand ein gro\u00dfes Pult, wovor ihr Meister auf dem Stuhl sa\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Draco, Erzmagier und Berater des K\u00f6nigs wenn es um Magie geht. Dieser hatte eine Glatze und einen sehr langen wei\u00dfen Bart, dass er fast den Boden ber\u00fchrte. Leena konnte nie in Erfahrung bringen, wie alt ihr Meister ist, aber sie sch\u00e4tzt ihn \u00fcber 80Jahre. Trotzdem sah man in seinen grauen Augen eine Energie, die mit einem Jugendlichen mithalten konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAhh&#8230; meine Lieblingssch\u00fclerin Leena. Ich hatte mir schon leichte Sorgen gemacht, als ich geh\u00f6rt habe, dass eine Gruppe von Soldaten auf der Stra\u00dfe tot aufgefunden wurde.\u201c l\u00e4chelte Draco.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs&#8230; ist eine lange Geschichte Meister.\u201c seufzte Leena und schloss die T\u00fcr hinter sich. Draco bot ihr einen Platz an, den sie dankend annahm.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSo&#8230; wie ihr ausseht, bestimmt. Aber scheinbar hat die Reise euch auch ver\u00e4ndert. Alle eure Werte&#8230; haben sich fast verdoppelt und habt einige F\u00e4higkeiten erlangt, f\u00fcr die ich Jahrzehnte ben\u00f6tigt habe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEuch entgeht nichts oder? Aber es ist Fakt, dass ich&#8230; wirklich st\u00e4rker geworden bin, aber nicht aus eigener Kraft, sondern weil ich mehr oder weniger dazu gezwungen wurde.\u201c<br><br>\u201eAuf die Geschichte bin ich gespannt, aber ihr m\u00fcsst euch kurz gedulden, denn jemand will sie vermutlich ebenso h\u00f6ren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Leena wusste, wer dieser jemand ist und wurde auch nicht entt\u00e4uscht, als der K\u00f6nig das Zimmer betrat.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEntschuldigung f\u00fcr die Versp\u00e4tung. Ich wei\u00df, dass es f\u00fcr euch sehr anstrengend war, aber ich w\u00fcrde gerne alles \u00fcber eure Reise wissen.\u201c kam der K\u00f6nig direkt zum Punkt und setzte sich neben Leena.<\/p>\n\n\n\n<p>Leena war nicht per Zufall in Sakura\u00b4s Gruppe eingegliedert, sondern weil sie die Augen und Ohren f\u00fcr den Meister, aber auch f\u00fcr den K\u00f6nig war. Ihr gefiel das von Anfang an nicht, aber sie beugte sich den W\u00fcnschen und wurde der Spion f\u00fcr den K\u00f6nig.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlso&#8230;\u201c fing die Magierin an, den richtigen Bericht abzuliefern, was sich tats\u00e4chlich zugetragen hatte und wer Lilith in Wirklichkeit war, auch wenn sie es nur mit schwerem Herzen tat, dabei ignorierte sie die Warnung von Lilith, dass man ihr Vertrauen nicht missbrauchen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Es vergingen mehrere Stunden, bis der Bericht zu Ende war und sowohl Draco als auch dem K\u00f6nig nichts einfiel, was man dazu sagen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlso&#8230; habe ich das richtig verstanden. Lilith hei\u00dft in Wirklichkeit Sina und \u201ewar\u201c fr\u00fcher ein D\u00e4mon, die nun eine G\u00f6tterbestie geworden ist?\u201c fragte Draco vorsichtig nach und Leena nickte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas ist richtig. Ich habe ihre Kr\u00e4fte mehrmals selbst erleben d\u00fcrfen und sie ist eine wandelnde Katastrophe, gegen die wir keine Chance haben. Auch ohne ihre Kr\u00e4fte hat sie mehrmals bewiesen, dass sie&#8230; die perfekte Kriegerin ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHrm&#8230; und trotzdem hast du zugelassen, dass sie nun in der Hauptstadt ist?\u201c merkte der K\u00f6nig an, denn er wirkte ziemlich blass.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas h\u00e4tte ich denn tun sollen? Sakura hat sie in ihre Gruppe eingeladen und&#8230; scheinbar unterst\u00fctzt die G\u00f6ttin sie sogar. Es ist kein Zufall, dass die Heldin eine Vision bekommen hat, wo man diese Frau finden konnte, zus\u00e4tzlich bekam sie den Ring der Transformation aus dem Dungeon.\u201c wehrte sich Leena sofort.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerst\u00e4ndlich. Wenn die G\u00f6ttin sich in diese Sache einmischt, wie k\u00f6nnen wir ihr Urteil anzweifeln? Mir w\u00e4re es nur lieber&#8230; wenn diese Frau kein D\u00e4mon oder \u201eG\u00f6tterbestie\u201c w\u00e4re, sondern ein normaler Mensch.\u201c meinte der K\u00f6nig, der nun seufzte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas&#8230; ist aus dem Wolf geworden, der ebenso eine G\u00f6tterbestie sein soll?\u201c hakte Draco nach, denn er fand es sehr schlimm, dass solche starken Monster in Alliancia herumstreifen. Es hat ihn ziemlich schockiert, dass selbst Markus dabei gestorben ist.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEr lebt und ist irgendwo in den W\u00e4ldern hinter dem Spinnenwald, das hoffe ich zumindest. Scheinbar kann es unseren Geruch \u00fcberall aufsp\u00fcren und sofort finden.\u201c bekam Leena ein Schaudern. \u201eEs hat die D\u00e4monen angegriffen und Lilith scheint sich sehr sicher zu sein, dass der pinke&#8230; General dort seinen Tod gefunden haben wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas schlagt ihr vor, wie wir mit Lady \u201eLilith\u201c umgehen sollen.\u201c wollte der K\u00f6nig die ehrliche Meinung von Leena wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBehandelt sie wie eine normale Person, alles andere&#8230; w\u00fcrde euch verd\u00e4chtig machen, dass ihr \u00fcber sie Bescheid wisst. Dabei war sie sehr deutlich gewesen, dass man ihr Vertrauen nicht missbrauchen soll.\u201c schaute Leena niedergeschlagen auf den Boden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch will tats\u00e4chlich nicht \u00fcber die Konsequenzen nachdenken, zumal wenn sie solch eine St\u00e4rke hat, kann niemand sie daran hindern, sollte sie uns angreifen.\u201c kam der K\u00f6nig zu einem Entschluss.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAll die Orte, die ihr erw\u00e4hnt habt sowie \u00fcber die anderen beschworenen Helden&#8230; ich wundere mich, ob sie aus der selben Welt stammt wie wir.\u201c streichelt Draco seinen Bart. Leena war bei ihrem Bericht sehr genau gewesen, denn dank ihres fotografischen Ged\u00e4chtnisses wusste die Magierin alles.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas kann ich leider nicht sagen, denn Lilith und Sakura waren im Dungeon f\u00fcr einige Zeit alleine gewesen und das Gespr\u00e4ch kenne ich leider nicht. Aber ich habe den Eindruck, dass beide einen Schwur geleistet haben, nichts \u00fcber das Gespr\u00e4ch zu \u00e4u\u00dfern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerstehe, das war sehr geschickt von der Frau. Vermutlich m\u00fcssen wir in ihrer N\u00e4he wirklich aufpassen, was wir sagen und wie wir handeln. Ohne sie gesehen zu haben scheint sie mir sehr scharfsinnig zu sein.\u201c streicht Draco weiter seinen Bart.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIhr h\u00e4ttet im Thronsaal dabei sein m\u00fcssen, wie sie gegen meine Berater vorgegangen ist.\u201c musste der K\u00f6nig auf einmal schmunzeln und berichtet dies dem Erzmagier.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWelch&#8230; eine brutale und schreckliche Einsicht.\u201c staunte der Erzmagier \u00fcber den Vorfall, war aber insgeheim froh, nicht dabei gewesen zu sein. \u201eIch muss mir kurz die Beine vertreten, ich hoffe ihr verzeiht mir dies.\u201c stand Draco auf einmal auf und verlie\u00df das Zimmer ohne die Antwort zu warten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLeena\u201c ging auf einmal eine Ver\u00e4nderung durch den K\u00f6nig, er wirkte auf einmal viel&#8230; weicher.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa eure Majest\u00e4t?\u201c schaute Leena den K\u00f6nig nicht an, denn sie ahnte das n\u00e4chste nutzlos kommende Gespr\u00e4ch.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe dir doch schon gesagt, wenn wir unter uns sind, kannst du mich Vater nennen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNein und dabei bleibe ich. Ich hatte nie einen Vater, meine Mutter war nur eine einfache Frau vom Lande gewesen. Dank meines Meister Draco hat er meine magischen Talente erkannt und mich fr\u00fchzeitig gef\u00f6rdert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e*seufz* Leena, h\u00e4tte ich es nur fr\u00fcher erfahren, h\u00e4tte ich deine Mutter noch retten k\u00f6nnen von ihrer Krankheit, das wei\u00dft du doch.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWei\u00df ich das? Warum halten wir dieses Thema geheim? Selbst wenn ich sagen w\u00fcrde, dass ich eure Tochter w\u00e4re, w\u00fcrde es mir niemand glauben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs&#8230; ist komplizierter, als du denkst. Warum glaubst du, habe ich dich auf diese Mission geschickt, f\u00fcr mich die Heldin im Auge zu behalten?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch kann es mir denken, aber es war niemals mein Wunsch gewesen in meiner Karriere eine Spionin f\u00fcr euch zu sein!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWeil ich das gr\u00f6\u00dfte Vertrauen in dir habe, selbst Markus kannte das Geheimnis zwischen uns nicht. Es tut mir leid, dass ich dir solch eine B\u00fcrde aufgetragen habe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eTzz&#8230; Wei\u00dft du wie schwer es mir wieder fallen wird, meinen&#8230; \u201eFreunden\u201c in die Augen zu schauen und ihnen vor zu heucheln, als w\u00e4re ich eine Kameradin f\u00fcr sie? Die Reise hat vieles ver\u00e4ndert, auch die Bindungen zu ihnen, selbst zu Lilith.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin ehrlich, aber ich bin mir nicht sicher, wie lange ich die Scharade wirklich noch durchziehen kann, vor allem bei Lilith, die scheinbar auf vieles sehr misstrauisch reagiert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu schaffst das, du hast den Ehrgeiz deiner Mutter&#8230;\u201c wollte der K\u00f6nig seine Hand auf die Schulter von Leena legen, aber sie stand auf und nahm Abstand von ihm.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas wisst ihr wirklich von meiner Mutter? Selbst meine Mutter hat dieses Geheimnis zwischen euch mit ins Grab genommen. Wenn ihr mich bitte entschuldigen w\u00fcrdet, aber ich muss mich von meiner Reise erholen!\u201c st\u00fcrmte Leena mit einem roten Kopf raus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas deine Mutter genau so dickk\u00f6pfig war wie du es bist.\u201c war der K\u00f6nig wieder niedergeschlagen, dass er keinen Draht zu seiner Tochter aufbauen kann. Dieses Geheimnis kannte nur Draco, weil er durch die Magie eine Bindung zwischen Leena und dem K\u00f6nig gefunden hatte, selbst sein Sohn wusste nicht, dass er eine Schwester hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNette Gegend wo du wohnst Rose.\u201c machte Lilith ein Kompliment. Sie und Rose hatten es geschafft, noch rechtzeitig ein Bett mit Matratze und Decke zu organisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDanke, habe&#8230; ich mir auch hart erarbeitet. Die Mieterin ist auch noch so gro\u00dfz\u00fcgig und dr\u00fcckt mal ein Auge zu, sollte ich die Miete versp\u00e4tet zahlen, aber ich zahle sie. Daf\u00fcr muss ich ab und zu ihr mal zur Hand gehen und damit kann ich leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch bei dir muss ich mich bedanken, dass wir uns den Bauch so vollgeschlagen haben. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann ich mal in einer so hohen Gesellschaft gegessen habe. Ok, die Blicke der anderen G\u00e4ste waren mir ein bisschen unangenehm, aber das Essen war verdammt lecker!\u201c l\u00e4chelt Rose.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eFalls du es nicht bemerkt hast, aber deine Ver\u00e4nderung finde ich auch sehr toll. Am Anfang hast du dich fast hinter jedem Stein verkrochen und brauchtest die Erlaubnis der anderen, nun kannst du irgendwie nicht von mir los kommen.\u201c grinste Lilith.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun, vielleicht seid ihr so was wie ein Vorbild f\u00fcr mich geworden, aber auch eine Freundin. Nichts gegen Sakura und Leena, aber manchmal braucht man auch&#8230; Freunde die ein bisschen h\u00e4rter durchgreifen.\u201c grinste Rose zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAww&#8230; das freut mich zu h\u00f6ren. Sag&#8230; Axel kennst du doch ein bisschen l\u00e4nger oder? Zumindest seine Kindheit. Wenn ich \u00fcber Sakura\u00b4s Geschichte \u00fcberlege, wie Markus&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAh, sagen wir mal so. Axel\u00b4s Kindheit ist jetzt nicht unbedingt ein gro\u00dfes Geheimnis, weil viele seine Geschichte ebenso teilen, aber ich wollte damals wirklich, dass er es selber euch sagt und nicht \u00fcber Umwege verstehst du?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd wie ich es verstehen kann. Dann lass uns mal deine Wohnung bestaunen!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Beide Damen betraten die Wohnung von der Heilerin. Sie war schlicht und einfach gehalten mit einer kleinen K\u00fcche und einem Badezimmer.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHmm&#8230; du hast kein Hobby oder so? Deine Wohnung ist sch\u00f6n, keine Frage, aber irgendwie&#8230; habe ich den Eindruck, dass etwas fehlt.\u201c meinte Lilith.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e\u00d6hm, ah ich verstehe. Bedaure, aber dazu habe ich leider nicht wirklich die Zeit. F\u00fcr diese Wohnung muss ich doch ein bisschen arbeiten, damit ich sie behalten kann. Sollte ich mal wirklich schaffen, ein bisschen Freizeit zu finden, dann gehe ich gerne in der Stadt spazieren.\u201c l\u00e4chelte Rose.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNa dann, wo soll ich denn das Bett hinstellen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMein Vorschlag w\u00e4re ja gewesen, es auch in mein Schlafzimmer zu stellen, aber wir m\u00fcssen mal schauen, wie es aussieht&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das Schlafzimmer war tats\u00e4chlich das gr\u00f6\u00dfte Zimmer. Nachdem die Frauen das Bett der Heilerin verschoben haben, holte Lilith ihr eigenes aus dem Inventarring, der endlich wieder viel Platz hatte. Dabei stellten sie was fest.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201ePuh, ein bisschen eng geworden oder?\u201c grinste Lilith, die die Gesamtsituation betrachtet. \u201eEntweder die Betten werden an die W\u00e4nde geschoben, dann haben wir genug Platz in der Mitte durchzugehen oder wir schieben die Betten zusammen und haben daf\u00fcr den Platz au\u00dfen. Wenn ich ehrlich bin, w\u00fcrde ich den zweiten Vorschlag nehmen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDann machen wir das doch einfach mal und schauen es uns an.\u201c nickte Rose. Gesagt getan, die Betten stehen am Ende nun zusammen. Die D\u00e4monin holte die restlichen Zubeh\u00f6re zum Bett raus und fertig war ihr neuer Schlafplatz.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd es gibt kein Problem mit deiner Vermieterin, dass ich bei dir schlafe?\u201c fragte Lilith vorsichtshalber, aber Rose sch\u00fcttelt den Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKeine Sorge, dar\u00fcber brauchst du keine Gedanken zu machen. Ein Pyjama hast du ja bereits&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAh, der mit dem Riss vor meinen Br\u00fcsten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eRuhe&#8230;\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin wiedergeboren und&#8230; wo schlafe ich? Der K\u00f6nig, aber auch der General fragte die Gruppe abwechselnd \u00fcber ihr Abenteuer. 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