{"id":1092,"date":"2021-04-30T05:24:55","date_gmt":"2021-04-30T05:24:55","guid":{"rendered":"http:\/\/sinroswell.de\/?p=1092"},"modified":"2021-04-30T05:24:55","modified_gmt":"2021-04-30T05:24:55","slug":"nebengeschichte-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sinroswell.de\/?p=1092","title":{"rendered":"Nebengeschichte 9."},"content":{"rendered":"\n<p>Ich bin wiedergeboren \/ Nebengeschichte 9<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Gruppe lagert in den W\u00e4ldern und g\u00f6nnte sich eine Pause. Ein alter Mann mit einem langen Schwert an seinem G\u00fcrtel und schwarzem Mantel ging zur einer jungen Frau hin.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLady Sakura, ich m\u00f6chte dich nicht dr\u00e4ngen, aber&#8230; wir m\u00fcssen langsam wieder aufbrechen.\u201c sagte der alte Mann mit einem wei\u00dfen Schnurrbart.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWieso&#8230; fl\u00fcchten wir vor diesem Mann? Ihr seid doch der st\u00e4rkste Schwertk\u00e4mpfer der Nation oder nicht, Meister Markus.\u201c fragte Sakura schnaufend in ihrem wei\u00dfen Lederkleid.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch&#8230; dieser Mann&#8230; ist nicht das, was er zu sein scheint. Mein Sch\u00fcler Kain hat sich schon geopfert und ich kannte keinen besseren Sch\u00fcler als ihn. Das&#8230; dieser Mann wieder gesehen wurde, deutet nur darauf hin&#8230; dass Kain nicht mehr lebt.\u201c sch\u00fcttelt Markus traurig den Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber&#8230; wenn wir gemeinsam k\u00e4mpfen? Ihr seid der weltbeste Schwertk\u00e4mpfer, Leena eine talentierte Magierin, Rose eine gute Heilerin und Axel&#8230; kann irgendetwas, aber nicht richtig&#8230;\u201c wurde Sakura am Ende leise.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd doch vertraust du Axel, sonst h\u00e4ttest du ihn nicht mit in unsere Gruppe genommen oder?\u201c schmunzelt Markus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSchon&#8230; aber ich w\u00fcnschte, er w\u00e4re nicht so kindisch und w\u00fcrde ein bisschen ernster bei der Sache bleiben. Irgendwie&#8230; ist er&#8230;\u201c suchte Sakura nach den richtigen Worten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDu musst wissen, er ist in deinem Alter und musste fr\u00fch erleben, wie seine Familie von D\u00e4monen get\u00f6tet worden sind. Axel versucht auf seine Art und Weise seinen Kummer und Hass zu verbergen.\u201c nahm der alte Mann Axel in Schutz.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn meiner Welt&#8230; gibt es auch Kriege, aber&#8230; nicht auf diese Art und Weise&#8230;\u201c murmelt Sakura. Sakura wurde von der G\u00f6ttin auf diese Welt beschworen, mit der Aufgabe, den D\u00e4monenk\u00f6nig zu t\u00f6ten und die Welt vor den D\u00e4monen zu retten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nation hat ihr im Schnellverfahren alles n\u00f6tige beigebracht, aber Sakura h\u00e4tte beinahe einen Zusammenbruch gehabt, w\u00e4re Meister Markus nicht zur Stelle gewesen und h\u00e4tte sie aufgefangen. In ihm sieht Sakura einen Gro\u00dfvater, den sie nie hatte und bringt ihr die Kunst des Schwertes bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Momentan war auf der Welt ein kurzer Moment des Friedens. Irgendetwas ist bei den D\u00e4monen vorgefallen, dass sie ihren Krieg nicht weiter fortf\u00fchrten. Aber es war nur die Stille vor dem Sturm. Der K\u00f6nig sowie der General haben sich entschlossen, dass Sakura mit einer Gruppe ein Lager der D\u00e4monen infiltrieren soll und die Pl\u00e4ne f\u00fcr den n\u00e4chsten Kriegszug stehlen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Man hat sich f\u00fcr ein D\u00e4monenlager in der N\u00e4he der gro\u00dfen W\u00fcste in Alliancia entschieden, weil man vermutet, dass die D\u00e4monen dort nicht mit Spionen rechnen, aber das Drama fing schon an, als die Gruppe aufbrach.<\/p>\n\n\n\n<p>Sakura kann sich noch ganz gut an diesen Tag erinnern. Sie haben die Hauptstadt verlassen und waren mehrere Tage unterwegs gewesen, als sie auf diesen unheimlich gro\u00dfen Mann mit dem schwarzen Mantel und langen silbernen Haaren getroffen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHmmm&#8230; ihr riecht anders als die anderen Menschen. Ihr seid die beschworene Heldin oder?\u201c grinste der Mann b\u00f6se.<\/p>\n\n\n\n<p>Sofort wusste jeder, dass der Mann nicht das war, was er zu sein scheint, zumal seine Aura unheimlich auf ihr Gem\u00fct dr\u00fcckte. Wenn Sakura ihn beschreiben m\u00fcsste, erinnert der Mann sie an einem Vampir, aber es war doch Tag?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Soldaten, die Sakura und ihre Freunde begleitet haben, griffen zu ihren Waffen und forderten den Mann zum Gehen auf, aber dies brachte ihn nur zum Lachen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber mitnichten, ich will die Heldin haben!\u201c und griff die Soldaten sofort an. Die Heldin hat vorher schon ein paar mal get\u00f6tet und es war ihr nicht mehr so fremd wie beim ersten Mal, aber dass der Mann jemandem das Herz raus gerissen hat und vor seinen Augen zerquetschte?<\/p>\n\n\n\n<p>Meister Markus wollte den Mann aufhalten, aber es war sein Sch\u00fcler Kain, der in daran hinderte und von ihm forderte, dass er mit der Heldin fl\u00fcchten soll. Scheinbar hatte Kain bessere Chancen gegen den Mann gehabt, aber Markus wusste es besser und hat die Entscheidung von Kain akzeptiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sind sie fast \u00fcber eine Woche auf der Flucht vor dem Mann. Sie kommen zwar dem D\u00e4monenlager immer n\u00e4her, aber solange der Mann ihnen hinterher war, ist ihre Mission gef\u00e4hrdet. Dabei haben sie bewusst D\u00f6rfer und St\u00e4dte aufgesucht, damit der Mann vielleicht abgeschreckt wird, aber&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gegenteil war der Fall. Mitten in der Nacht, wo die Gruppe in der Taverne im Dorf \u00fcbernachtet hat, schrie jemand auf und alle wurden wach. Sakura wurde sofort wach und erinnerte sich gut an das \u00e4ngstliche Gesicht von ihrem Meister.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSchnell zieht euch an, er ist hier!\u201c dr\u00e4ngte der Meister zur Eile. Ohne gro\u00dfe Widerworte taten sie, wie er befahl und verschwanden aus dem Dorf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber um auf deine Frage zur\u00fcckzukommen, dieser Mann ist selbst f\u00fcr mich zu stark. W\u00e4re ich j\u00fcnger und&#8230; h\u00e4tte ich mein altes Schwert noch, vielleicht&#8230; aber selbst dann w\u00e4re ich mir \u00fcberhaupt nicht sicher.\u201c sagte Meister Markus dies sehr ehrlich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSolange er uns folgt, k\u00f6nnen wir die Mission nicht umsetzten!\u201c warf Sakura ein, als auf einmal was raschelt. Sofort zogen beide ihre Schwerter, als Axel, ein junger Mann mit einer kleinen Narbe an der Wange herauskommt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHey hey, kommt runter, ich bin es nur!\u201c hobt Axel seine H\u00e4nde hoch. Beide K\u00e4mpfer seufzten nur schwer. \u201eHimmel Axel! Dann sag doch was! Du wei\u00dft doch, wie angespannt wir sind!\u201c schimpfte Sakura und ihre schwarzen Haare fielen vor ihre Augen. In Japan hatte Sakura sehr kurze Haare gehabt und hatte eine normale Statur. Nicht zu viel hier, nicht zu wenig dort, ein normales M\u00e4dchen, aber in der neuen Welt&#8230; musste sie sich leider \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEntschuldigung, ich werde das n\u00e4chste mal dran denken. Ich glaube, ich habe einen Weg gefunden, wie wir schneller reisen k\u00f6nnen.\u201c grinst Axel.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eOh? Dann lass mal h\u00f6ren.\u201c fragte der alte Mann neugierig. \u201eIch habe eine Schlucht durch mein Fernrohr gefunden, weiter n\u00f6rdlich. Wenn mich meine Augen nicht t\u00e4uschen, war da eine alte Br\u00fccke, aber wenn wir&#8230; die vielleicht \u00fcberqueren und die Br\u00fccke durchschneiden, d\u00fcrften wir den komischen Mann vielleicht loswerden.<\/p>\n\n\n\n<p>Was auch immer er sein mag, aber selbst er wird wohl nicht so einfach \u00fcber das Tal springen k\u00f6nnen.\u201c grinst Axel.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEine Schlucht? Wo sind wir denn dann momentan? Wenn ich dem General richtig zugeh\u00f6rt habe, d\u00fcrften wir auf dem Weg zur diesem Lager nicht an einer Schlucht vorbeikommen.\u201c wundert sich Sakura.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Meister hat schon eine Karte aus seiner Tasche geholt und schaute nach ihrem ungef\u00e4hren Aufenthalt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHmm&#8230; scheinbar haben wir irgendwie einen Umweg gemacht, vermutlich sind wir hier, wenn dort die Schlucht sein soll. Das Problem ist, wenn wir den Weg nehmen, kommen wir direkt in die W\u00fcste.\u201c gr\u00fcbelt Markus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWasser und Essen sollte kein Problem sein, solange Leena dabei ist.\u201c meinte Axel. \u201eDarin sehe ich nicht das Problem, sondern das wir in der W\u00fcste Probleme mit der&#8230; Natur bekommen werden. Wir sind nicht unbedingt f\u00fcr so eine Reise ausger\u00fcstet, aber&#8230; wenn wir dadurch den Mann loswerden, w\u00fcrde ich das in Kauf nehmen. Die Entscheidung muss du letztendlich treffen Sakura.\u201c sagte Markus dies zur Anf\u00fchrerin.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e \u2026 Gehen wir den Weg. Es gef\u00e4llt mir nicht, aber bisher haben wir keine bessere Idee. Danke das du eine hattest Axel.\u201c entschloss sich Sakura.<\/p>\n\n\n\n<p>Leena sowie Rose, beide ebenso Menschen, wurden aufgekl\u00e4rt und akzeptieren die Entscheidung von Sakura. Die Gruppe ben\u00f6tigte einige Stunden, bis sie die Schlucht fanden, aber&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSag&#8230; kommt es mir nur so vor oder&#8230; ist hier irgendetwas? Ich bin \u00fcberall nur am schwitzen.\u201c war Axel nerv\u00f6s.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe auch keine Tiere mehr gesp\u00fcrt, als w\u00fcrde&#8230; hier irgendetwas lauern, vor dem sie alle Abstand halten.\u201c murmelt Leena. Sie trug eine einfache Magierrobe mit ihrem langen Stab und hatte br\u00fcnettes langes Haar.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVielleicht&#8230; sollten wir umkehren. Tiere die sich von einem Ort fernhalten, sollte man schon vertrauen.\u201c zittert Rose. Die Heilerin hatte schwarze Haare wie Sakura, aber kurz geschnitten. Auff\u00e4llig war ihre rosa Sch\u00fcrze, die sie vor ihrer normalen Kleidung tr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir haben keine Wahl. Entweder wir gehen diesen Weg oder m\u00fcssen uns gegen den Mann was einfallen lassen.\u201c sagte Sakura entschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIhr habt die Anf\u00fchrerin geh\u00f6rt. Vermutlich wird es besser, sobald wir die Br\u00fccke gefunden haben und auf der anderen Seite angekommen sind.\u201c motivierte Markus die, in seinen Augen, Kinder.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGlaube, ich sehe die Br\u00fccke, dort!\u201c sagte Axel. Alle wenden ihren Blick, wohin er mit seinem Finger zeigte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEh&#8230; wollen wir wirklich \u00fcber diese Br\u00fccke gehen? Sie&#8230; sieht mir nicht wirklich&#8230; stabil aus.\u201c war Leena misstrauisch. Eine sehr alte Seilbr\u00fccke mit Brettern war \u00fcber der Schlucht. Aber einige Bretter fehlten und das Seil&#8230; sah so aus, als w\u00fcrde es bald rei\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLasst uns das aus der N\u00e4he anschauen und dann k\u00f6nnen wir immer noch entscheiden.\u201c sagte Markus und alle waren einverstanden. Mehrere Minuten sp\u00e4ter kam die Gruppe dann auch an, aber diese&#8230; \u201eAura\u201c die sie sp\u00fcrten war nun am intensivsten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHm&#8230; w\u00fcrde mich nicht wundern, wenn der Grund dieses komischen Gef\u00fchls unten in der Schlucht liegt.\u201c rieb Markus sich am Kinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Axel war scheinbar der Mutigste aus der Gruppe und testete die Stabilit\u00e4t der Br\u00fccke. Man h\u00f6rte das laute Knarzen am ersten Brett, aber es hielt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch w\u00fcrde vorschlagen, dass nur einer die Br\u00fccke \u00fcberquert, damit die Seile nicht zu stark belastet werden.\u201c schlug Axel vor.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWollen wir das wirklich durchziehen?\u201c fragte Rose nochmal nach. Sakura schaute sich die Br\u00fccke nochmal an und dann die Schlucht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa, ziehen wir es durch.\u201c nickte Sakura. \u201eDann geh ich als erstes.\u201c grinste Axel und ging vorsichtig ein Brett nach dem anderen, bevor Sakura bestimmen konnte, wie es weiterging.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGnn&#8230;. sobald&#8230; Axel auf der andere Seite angekommen ist und das Zeichen gibt, dass alles in Ordnung ist, geht Leena als n\u00e4chstes. Kannst du die Br\u00fccke vielleicht&#8230; stabiler zaubern?\u201c beruhigte Sakura sich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHm&#8230; kann ich machen, zumindest an den Stellen, wo es am unsichersten aussieht.\u201c l\u00e4chelt Leena und Rose atmet erleichtert auf. Markus hielt Wache, weil es ihn wundert, dass er noch nie von einer Schlucht geh\u00f6rt hat, die solch ein komisches Gef\u00fchl verursachte.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann war Axel auf der andere Seite angekommen und winkte ihnen r\u00fcber, so ging Leena als n\u00e4chstes auf die Br\u00fccke. Wie versprochen, setzte die Magierin ihre Magie ein.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeister Markus&#8230; was ist das eigentlich f\u00fcr ein&#8230; komisches Gef\u00fchl? Selbst dieser Mann hatte irgendetwas ausgestrahlt, aber&#8230; nicht so heftig wie jetzt momentan!\u201c fragte Sakura.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch wei\u00df es nicht, aber was ich genau wei\u00df ist, dass sehr alte Monster oder auch starke Monster eine Aura bilden im Laufe der Zeit. Du erinnerst dich bestimmt noch an die gro\u00dfe Schlange, die wir gemeinsam get\u00f6tet haben oder?\u201c erkl\u00e4rte Markus.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eStimmt&#8230; aber irgendwie habe ich nicht so darauf geachtet.\u201c l\u00e4chelt Sakura unsicher. \u201eNicht schlimm. Je st\u00e4rker du wirst, desto mehr achtest du auf die Feinheiten in der Umgebung. Manchmal kann es in einem Kampf sogar helfen, wenn du deine Umgebung zu deinem Vorteil nutzt.\u201c lehrt der Meister sie.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAHHH!\u201c schrie jemand. Sofort drehten Sakura und Markus sich nach dem Schrei um und sahen, wie ein Brett unter Rose gebrochen ist und in die schwarze Schlucht fiel. \u201eRose!\u201c rief Sakura, aber scheinbar hatte die Heilerin sich am Seil festhalten k\u00f6nnen und schwingt sich auf das n\u00e4chste Brett.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eA&#8230; alles i&#8230; in Ordnung!\u201c rief Rose. \u201eAlles in Ordnung&#8230;\u201c zittert die Heilerin, aber bewegte sich weiter nach vorne.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGlaube, das Rose nie wieder \u00fcber so eine Seilbr\u00fccke gehen wird.\u201c murmelt Sakura. \u201eKann ich verstehen und Leena darf sich bestimmt was von ihr anh\u00f6ren&#8230;\u201c schmunzelt Markus.<\/p>\n\n\n\n<p>Als auf einmal der Boden erzitterte. \u201eWa&#8230; was ist jetzt los?\u201c wundert sich Sakura, aber Markus zeigte das Zeichen zum Schweigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war wieder Stille, dann bebte der Boden unter ihren F\u00fc\u00dfen erneut. \u201eIch wei\u00df nicht, was das zu bedeuten hat, aber wir sollten wirklich auf die andere Seite.\u201c wurde Sakura nerv\u00f6s. Rose gab sich M\u00fche, weil sie das Beben ebenso sp\u00fcrte, schneller zu gehen, aber&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Zittern auf dem Boden wurde immer heftiger, Sakura und ihr Meister suchen nach dem Grund, als auf einmal etwas gigantisches aus der Schlucht sprang und in ihrer N\u00e4he landete.<\/p>\n\n\n\n<p>Sofort wurde Sakura \u00fcbel, denn nun wusste sie, was der Grund f\u00fcr diese Aura war. Vor ihnen stand ein gigantischer schwarzer Wolf mit roten Augen, gr\u00f6\u00dfer als sie oder Markus, dabei gingen schwarze Rauchfahnen von ihm hoch. Der Wolf knurrte sie beide an, dann br\u00fcllte es seinen Wolfsruf.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Boden unter ihm bekam sofort Risse und Sakura fiel nach hinten, aus dem Gleichgewicht gebracht, w\u00e4hrend Markus versuchte, den Ton zu ignorieren sowie die Schmerzen. \u201eSakura, renn sofort \u00fcber die Br\u00fccke!\u201c befahl der Meister.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAber&#8230;!\u201c wollte Sakura widersprechen, aber der Meister hat sein Schwert schon gezogen und widmet seine Aufmerksamkeit dem Monster. \u201eGEH! Wir k\u00f6nnen es nicht besiegen!\u201c br\u00fcllte der Meister.<\/p>\n\n\n\n<p>Sakura bekam es mit der Angst zu tun, als sie wieder den Wolf sah, denn seine Augen&#8230; kamen ihr zu b\u00f6sartig und intelligent vor. Sie stand auf zittrigen Beinen auf und rannte zur Br\u00fccke, als der Wolf sie angreifen wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eZerst\u00f6rungsschnitt!\u201c br\u00fcllte Markus und ein blauer Schnitt flog auf den Wolf zu. Dieser wich ihm aber aus, so raste die F\u00e4higkeit ins Leere. \u201eSchnell, beeil dich!\u201c spornte Markus Sakura an, ohne nachzusehen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWas ist mit dir?!\u201c rief Sakura, als sie an der Br\u00fccke angekommen ist. \u201eIch brauche dich doch!\u201c, aber Markus sch\u00fcttelt nur den Kopf. \u201eDu hast deine Freunde, vertrau ihnen. Scheinbar ist nun mein Zeitpunkt gekommen und ich werde dich nicht sterben lassen!\u201c drehte Markus einmal den Kopf und l\u00e4chelt traurig.<br><br>\u201eSAKURA! KOMM ENDLICH!\u201c rief Axel von der anderen Seite. Sakura fielen die Tr\u00e4nen runter und biss auf die Unterlippe, dann rannte sie \u00fcber die Br\u00fccke.<\/p>\n\n\n\n<p>Markus und der Wolf behielten sich im Auge, aber Markus wusste es besser. Der Wolf spielt nur mit ihm, aber das war dem Schwertmeister egal, Hauptsache Sakura schafft es. Er setzte wieder die F\u00e4higkeit \u201eZerst\u00f6rungsschnitt\u201c ein, wieder wich der Wolf ohne Probleme aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einmal wurde Markus vom Wolf angest\u00fcrmt und er sp\u00fcrte, wie seine Rippen gebrochen wurden, w\u00e4hrend er nach hinten auf den Boden fiel. Sofort spuckte der alte Mann Blut aus seinem Mund, aber stand wieder auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Markus k\u00f6nnte schw\u00f6ren, dass der Wolf lachte. Nun leuchtete sein Schwert auf und der Schwertmeister rannte auf den Wolf zu. Sakura hatte die H\u00e4lfte der Br\u00fccke erreicht, als auf einmal ein lauter Schrei zu h\u00f6ren war.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie drehte sich um und Markus wurde sein linker Arm abgerissen, w\u00e4hrend er noch stand und zittern das Schwert hielt. \u201eMeister!\u201c rief Sakura.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerdammt, schau nicht nach hinten, nur nach vorne! Und denk an meine Worte, du hast deine Freunde, die an deiner Seite sind!\u201c br\u00fcllte Markus.<\/p>\n\n\n\n<p>Er hatte schon schwarze Punkte vor den Augen, aber noch gab er nicht auf. Langsam hat der alte Mann den Dreh raus, wie der Wolf immer so schnell sein kann und das will er nun ausnutzen. Wieder leuchtet sein Schwert auf, diesmal aber blieb er stehen und hielt den Wolf im Auge.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wolf br\u00fcllte wieder auf und st\u00fcrmte auf Markus zu&#8230; \u201eSchnitt der Hoffnung!\u201c br\u00fcllte dieser und traf mit dieser F\u00e4higkeit direkt den Kopf vom Wolf. Das Monster jaulte sehr laut und irgendetwas floss von seiner Stirn herunter, aber mit der st\u00e4rksten F\u00e4higkeit konnte Markus das Monster nur ankratzen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bereue es nicht, mein Leben f\u00fcr das Kind zu opfern, G\u00f6ttin steh ihr bitte in meiner dunkelsten Stunde bei.\u201c bat Markus, als er sah, dass der Wolf sein Maul \u00f6ffnete&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Sakura war endlich bei ihren Freunden auf der andere Seite angekommen und drehte sich sofort um, als ein gigantischer schwarzer Atemangriff Markus, aber auch den Wald erfasste. \u201eMEISTER!\u201c schrie Sakura und wollte wieder \u00fcber die Br\u00fccke, als Axel sie umklammert und daran hindert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLASS MICH LOS! LASS MICH LOS!\u201c wiederholt sich Sakura weinend. \u201eZerst\u00f6r die Br\u00fccke Leena!\u201c befahl Axel und Leena setzte sie in Brand.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNEIN! NEEEEEIIINNNNN!!!!\u201c schrie Sakura.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun weg hier, bevor das Mistvieh auf dumme Gedanken kommt!\u201c zerrte Axel die beschworene Heldin von der Br\u00fccke weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Das war der schlimmste Tag f\u00fcr Sakura.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin wiedergeboren \/ Nebengeschichte 9 Eine Gruppe lagert in den W\u00e4ldern und g\u00f6nnte sich eine Pause. 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